Die optimale Trockenrasur

14. August 2012

Die Trockenrasur muss nicht vorbereitet werden und ist somit weniger zeitintensiv als die Nassrasur. Wir erklären Ihnen, was Sie beim Trockenrasieren beachten sollten und wie Sie Hautirritationen am besten vermeiden.

Die Rasur vorbereiten

Auch wenn viele Geräte mittlerweile auch auf nasser Haut angewendet werden können, weisen einige Hersteller ausdrücklich darauf hin, dass für beste Rasur-Ergebnisse die Haut möglichst trocken sein sollte. Zur Unterstützung kann auf Pre-Shave-Lotionen oder -Gels speziell für die Trockenrasur zurückgegriffen werden, die das Barthaar aufrichten und gleichzeitig die Haut pflegen.

Die richtige Rasur-Technik

Links: Rasierer mit Rotationsprinzip. Rechts: Rasierer mit mit Scherfolie.

Trockenrasur mit Scherfolienprinzip.

Trockenrasur mit Rotationsprinzip.

Derzeit gibt es unter den Trockenrasierern zwei verschiedene Varianten: bei Geräten mit Scherfolie sollte auf empfindlicher Haut nur mit der Wuchsrichtung rasiert werden, Anwender mit robuster Haut können aber auch „gegen den Strich“ Rasieren. Bei Geräten die mit dem so genannten Rotationsprinzip arbeiten sollte hingegen in kreisenden Bewegungen rasiert werden. Merke: mehr Druck auszuüben, führt in aller Regel nicht zu einem gründlicheren Ergebnis, sondern belastet die Haut zusätzlich.

Die Pflege nach der Rasur

Nach der Rasur sollte zunächst die Haut mit klarem Wasser abgespült werden, um Reste von Bartstoppeln und Hautschuppen zu entfernen. Danach kann ein Pflegeprodukt wie ein After-Shave aufgetragen werden. Männer mit empfindlicher Haut sollten darauf achten, keine stark parfümierten oder alkoholhaltigen Produkte zu verwenden.

Gereizte Haut – Die Umstellung macht‘s

Ein weiterer Grund für Hautirritationen: die Haut benötigt einige Zeit, um sich an eine neue Rasur-Methode zu gewöhnen – meist dauert dies zwei bis drei Wochen. In dieser Zeit muss verstärkt mit Rötungen und Reizungen der Haut gerechnet werden. In anderen Worten: ein kurzzeitiges Auftreten solcher Hautirritationen bedeutet nicht zwangsläufig einen Mangel des Rasierers selbst. Besonders stark fallen Rötungen und Reizungen bei veränderten Rasur-Gewohnheiten aus, etwa beim Umstieg von Nass- auf Trockenrasur. Aber auch beim Wechsel des Rasierapparates kann es bereits zu Phasen mit vermehrten Hautirritationen kommen. Treten tatsächlich Hautreizungen auf, ist dies nicht zwangsläufig ein Grund zur Sorge – in der Regel verschwinden die Beschwerden nach einigen Tagen bis Wochen Eingewöhnung von selbst.

Wenn Sie folgende Tipps beachten, sollten die Beschwerden schon recht bald wieder abklingen oder sogar ganz vermieden werden:

  • Tägliche Benutzung des neuen Rasierers
  • Keine Hektik bei der Rasur: nehmen Sie sich Zeit
  • Nicht zu viel Druck während der Rasur ausüben
  • Nach jeder Benutzung: reinigen Sie Ihren Rasierer gründlich