Sicherheitslücke in den Prozessoren – Was Nutzer jetzt wissen müssen

16. Januar 2018

Eine Sicherheitslücke in der Hardware der meisten Computer sorgte in der letzten Woche für Furore in den Medien. Nun warnt Intel vor der Anwendung des eigenen Sicherheitsupdates.

Schwachstelle in Prozessoren

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass Angreifer eine Schwachstelle der Prozessoren nutzen können, um sämtliche Daten eines Rechners auslesen zu können. Der Prozessor bildet die Schnittstelle zwischen den Programmen und dem Betriebssystem. Datensicherheit wird dadurch gewährleistet, dass diese Bereiche getrennt sind. Schadprogramme können jedoch eben diese Grenze überspringen und so die geschützten Daten auslesen.

Warnung vor Sicherheitsupdate

Die Chip-Hersteller arbeiten daher fieberhaft an Sicherheitsupdates und stellten bereits entsprechende Sicherheitspatches zur Verfügung. Nun aber stellt sich heraus, dass die Reparatursoftware, welche der Chiphersteller Intel in der Kürze der Zeit entwickelte ebenfalls fehlerhaft ist. So kann das Update bei älteren Prozessoren für Probleme sorgen und häufigere Neustarts notwendig machen. Möglicherweise müssen deshalb neue Updates entwickelt werden.

Privatanwendern und Unternehmen wird empfohlen, sich ständig auf dem Laufenden zu halten und die aktuellsten Sicherheits-Patches einzuspielen. Auch für mobile Geräte wie Smartphones sollten Sicherheitsupdates installiert werden.  

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