Neuer Modetrend

10. April 2018

Das Bewusstsein für nachhaltige Produkte geht weit über die Lebensmittelbranche hinaus. Auch Kleidung kann nachhaltig produziert werden. Darüber hinaus bieten sich dem Konsumenten noch mehr Möglichkeiten, Kleidung ökologisch und sozialverträglich anzuschaffen – durch mieten statt kaufen!

Im Schnitt kauft jeder Deutsche pro Jahr rund 70 neue Kleidungsstücke. Teilweise sind diese so günstig, dass sie bereits nach wenigen Malen des Tragens weggeschmissen werden oder im ohnehin überfüllten Kleiderschrank verschwinden. Die Verbraucherzentrale Hamburg rät daher zum nachhaltigen Modekonsum.

Immer aktuell gekleidet und trotzdem Übersicht im Kleiderschrank – mit mieten statt kaufen soll das möglich sein. Das Erfolgskonzept ist simpel: da die Kleidungsstücke von mehreren Personen getragen werden, wird ein und dasselbe Stück insgesamt häufiger getragen, als es bei gekaufter Kleidung durch nur eine Person der Fall ist. Dadurch lassen sich CO2 und Wasser einsparen.

Bei Abendgarderobe, Umstands- oder Kinderkleidung ist das Konzept bereits erfolgreich. Doch immer mehr Unternehmen bieten die Mode zum Leihen auch für den Alltag an. Während die Kosten für vier geliehene Kleidungsstücke hier bei knapp 50 € pro Monat liegen, ist das Leihen von Baby- und Kinderkleidung deutlich günstiger. Anbieter wie z. B. Tchibo share verlangen für drei Baby-Bodys nur 2,60 € pro Monat.

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