Naschen erlaubt

25. Januar 2018

Wer schon einmal eine Diät gemacht hat, der kennt die gefürchteten Heißhungerattacken. Um diese zu vermeiden, raten Ernährungsexperten zum bewussten Genuss anstelle des Verzichts. Wie das funktionieren soll, lesen Sie im Folgenden.

Besonders Menschen, die gerne und viele Süßigkeiten gegessen haben, tun sich mit dem Verzicht auf darauf schwer. Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg erklärt, warum der Verzicht für viele Menschen nicht sinnvoll ist. 

Wer den Morgen schon mit einem süßen Marmeladenbrot beginnt, am Mittag ein paar Weingummi nascht und am Nachmittag zu einem Stück Kuchen nicht nein sagen kann, der sollte seinen Zuckerkonsum reduzieren, denn zu viel Zucker tut dem Körper nicht gut. Die über den Tag verteilte stetige Belastung mit Zucker führt zu einem erhöhten Insulinspiegel, was bei der entsprechenden Veranlagung Diabetes begünstigen kann.

Laut der Ernährungsexpertin Silke Schwartau ist es daher besser, süße Nachspeisen nach dem Mittagessen zu genießen, als sie über den ganzen Tag hinweg zu naschen. Da der Magen dann bereits gefüllt ist, wird der Zucker nicht so schnell vom Blut aufgenommen. Idealerweise sollte das Dessert dennoch nur wenig Zucker enthalten. 

Viele Nachspeisen lassen sich gut mit weniger oder sogar gänzlich ohne Zucker zubereiten. Wer also sein Dessert wie z. B. Waffeln oder Kuchen selber backt, der kann auch über die verwendete Zuckermenge selbst entscheiden.

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