Klimawandel im Kühlschrank

29. Januar 2018

Kühlschränke verfügen häufig über unterschiedliche Kältezonen. Diese verschiedenen Klimazonen können genutzt werden, um Lebensmittel optimal zu lagern. Denn Wurst, Eier Milch & Co. mögen unterschiedliche Lagerbedingungen. Auf diese Weise bleiben Lebensmittel länger frisch, die Ordnung erspart eine müßige Suche und spart zudem Geld.

Kältezonen im Kühlschrank

Bis zu 7 °C kann der Temperaturunterschied im Kühlschrank betragen, denn bei Kühlgeräten mit statischer Kühlung sinkt die Kälte nach unten und die wärmere Luft steigt nach oben. Die kältesten Stellen sind die Rückwand und der Bereich auf der unteren Glasplatte. Im Obst- und Gemüsefach sowie in den Türfächern herrschen mildere Temperaturen.

Was kommt wohin? 

Obst und Gemüse werden daher am besten unter der Glasplatte in den dafür vorgesehenen Gemüsefächern gelagert. Kälteempfindliches Gemüse und Obst (bspw. Südfrüchte) gehören allerdings nicht ins Kühlfach. Fisch, Fleisch und andere leicht verderbliche Lebensmittel sollten hingegen an den kältesten Stellen platziert werden. Im mittleren Fach lassen sich Milchprodukte gut aufbewahren, auch wenn diese bereits angebrochen sind. Die oberste Ablage ist eine der wärmsten Kältezonen. Hier können bereits gegarte Gerichte oder geöffnete Konserven, Eingemachtes oder andere Produkte gelagert werden, die länger haltbar sind. Ähnliches gilt für die Fächer der Kühlschranktür. Eier und Butter sind in den entsprechenden Extrafächern gut aufgehoben. In den weiteren Ablagen finden angebrochene Konfitüren, Dressings, Ketchup, Dosen, Tuben und Getränke ihren Platz.

Neuartige Geräte werden übrigens oftmals bereits dynamisch gekühlt. Hier wird die kalte Luft im Kühlschrank mit einem Ventilator verteilt. Somit bleibt die Temperatur an allen Stellen gleich.

/www/htdocs/w00bc79c/domains/2018_etm-testmagazin-de