Kauf von Medikamenten im Urlaub kann gefährlich sein

13. August 2013

Neben einer wohligen Bräune und Souvenirs in verschiedensten Formen und Farben, bringen viele Reisende auch gerne Medikamente mit nach Hause. Häufig deutlich günstiger als in der Heimat ist die Versuchung groß. Allerdings kann das vermeintliche Schnäppchen auch böse Überraschungen mit sich bringen.

Besonders von Kauf von Arzneimitteln bei fliegenden Händlern ist dringend abzuraten. Dort bekommt man meist Fälschungen mit womöglich gesundheitsgefährdenden Inhaltsstoffen. Daher sollte man nur in zugelassenen Apotheken einkaufen.

Nach deutschen Auflagen

Rezeptpflichtige Medikamente, die aus Ländern der EU stammen, dürfen mit nach Hause genommen werden, sofern sie im Heimatland auf dem Markt zugelassen sind. Freiverkäufliches, wie z. B. Nahrungsergänzungsmittel dürfen nur dann mit eingeführt werden, wenn sie den Auflagen in Deutschland entsprechen. Außerhalb der EU darf Arznei nur dann mit sich geführt werden, wenn sie für den akuten Bedarf angeschafft wurde. Auch per Post dürfen aus Ländern außerhalb der EU keine Medikamente eingeführt werden. Sollte man dennoch auf Medikamente aus dem Ausland zurückgreifen müssen, so ist es ratsam einen Arzt oder Apotheker zu Rate zu ziehen, da die Inhaltsstoffe und Dosierungen trotz gleichen Namens abweichen können.

Foto: Andrea Damm/pixelio.de

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