Interaktive Forschung

16. November 2016

Wer kennt es nicht aus seiner Kindheit oder von Spieleabenden. Jemand malt etwas und die Umstehenden erraten währenddessen, was am Ende dabei heraus kommt. Google setzt dieses Verfahren nun zu Forschungszwecken ein.

Zeichnen für die Entwicklung

„Quick, Draw! – with google“ nennt sich diese Art der interaktiven Forschung. Der Nutzer/Spieler wird dazu aufgefordert innerhalb von 20 Sekunden einen Begriff zeichnerisch umzusetzen, während der Computer (die Künstliche Intelligenz) versucht zu erraten, was dort gezeichnet wird. Dieses Spiel ist Teil einer Reihe von Experimenten, an denen Google im Rahmen von Forschungen zur Künstlichen Intelligenz (KI) arbeitet.
In sechs Spielrunden werden so verschiedene Begriffe wie Mond, Unterhose oder Polizeiauto vorgegeben, die von den Nutzern gezeichnet und von der KI erraten werden dürfen. Diese errät live via Untertitel was das Strichchaos auf dem Bildschirm nun sein könnte.

Aus Fehlern lernen

Im Laufe der Zeit soll die Künstliche Intelligenz aus ihren Fehlern lernen. Die Bilderkennung wird besser. Am Ende der sechs Durchgänge wird noch einmal veranschaulicht, warum der Computer manches Kunstwerk nicht erkennen konnte, stellt Vergleiche mit anderen Nutzern an und zeigt, welche anderen Gegenstände dem des gezeichneten ähneln. Der Forschungszweck ist Folgender. Die Eingabe und Erkennung auf dem Touchscreen-Bildschirm sollen verbessert und weiter entwickelt werden. Dabei existiert eine Bandbreite von arabischer Schrift bis hin zu asiatischen Schriftzeichen.
Wer bei der Forschung helfen und ein paar Minuten Spaß haben will, kann auf „Quick, Draw! – with google“ an dem kurzweiligen Experiment teilnehmen. Begriffe und Kommentare erscheinen dabei in Englischer-Sprache.

Quelle: pressetext.com
Bildquelle: screenshot/google

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