Gute Nacht, oder nicht?

16. März 2018

Ein ausreichend langer und erholsamer Schlaf wird im hektischen Alltag oft vernachlässigt. Dabei sind die nächtlichen Stunden essentiell für die Funktionsfähigkeit des Körpers und für die Leistungsfähigkeit des Gehirns am Tag. Philips hat über 15.000 Menschen in 13 Ländern zum Thema Schlaf befragen lassen und wollte erfahren, was die Menschen vom nächtlichen Schlaf abhält und was ihre Lösungen dafür sind.

Schlaf steht nicht immer an erster Stelle

Ein Großteil der Befragten halten einen erholsamen Schlaf für ihre Gesundheit und ihr allgemeines Wohlbefinden für äußerst wichtig. Leichte nationale Unterschiede zeigen sich allerdings: Während dem in Deutschland 84 % zustimmen, halten Japaner die Ernährung für wichtiger. Auch in Indien, Kolumbien und Mexiko ist das Wohlbefinden nicht in erster Linie vom Schlaf, sondern vielmehr von Sport abhängig. So löst zu wenig Schlaf nicht automatisch ein schlechtes Gewissen aus: Andere Versäumnisse des täglichen Lebens, wie zu wenig Sport oder eine ungesunde Ernährung sorgen dagegen für Schuldgefühle.

Schlafprobleme durch Alltagssorgen und Ablenkung

Nicht jeder hat jedoch einen erholsamen Schlaf. So gaben 61 % der Befragten an, dass ihr Schlaf von einem medizinischen Problem beeinträchtigt wird, 26 % berichten gar über Schlaflosigkeit. Die Gründe dafür können von Sorgen und Grübeln bis zu Ablenkung durch den Fernseher oder das Smartphone reichen. Ist ein erholsamer Schlaf erst beeinträchtigt, versuchen 77 % der Befragen diesen zu verbessern.

Zu den Methoden, den Schlaf zu verbessern, zählen das Hören beruhigender Musik, das Festlegen fester Schlafzeiten und je nach Nationalität auch Meditation und die Verbesserung der Luftqualität im Schlafzimmer. Die Auswirkungen durch zu wenig Schlaf sind von den meisten schnell spürbar: Sie sehen nicht nur ermüdet aus, sondern fühlen sich leicht reizbar und unmotiviert. Die Konzentrationsfähigkeit leidet noch dazu.

Obwohl junge Erwachsene im Alter von 18 bis 24 Jahren seltener feste Schlafzeiten haben, schlafen sie im Schnitt länger als andere Altersgruppen. Pro Nacht kommen sie auf durchschnittlich 7,2 Stunden Schlaf, während ältere Erwachsene auf durchschnittlich 6,9 Stunden kommen. Sie nutzen außerdem häufiger elektronische Hilfsmittel, die den Schlaf überwachen. So zum Beispiel Schlaf-Tracker, spezielle Apps und Wearables.

Quelle: www.philips.de

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