Für Sparfüchse und Rotfüchse:

05. März 2018

Strom sparen ist leicht und der Aufwand ist denkbar gering. Im Alltag gibt es viele kleine Möglichkeiten, um das Klima und den Geldbeutel zu entlasten. Anlässlich des heutigen Energiespartages sind hier vier kleine Anregungen rund um den Haushalt, die den Geldbeutel und die Umwelt schonen.

Kühlschrank

Er läuft Tag und Nacht auf Hochtouren. Es ist also durchaus eine Überlegung wert, sich ein passendes Gerät zuzulegen. Dies betrifft sowohl die Gerätegröße als auch den Energiebedarf, denn ein neues, hochwertiges Gerät besitzt reichlich Einsparpotential. Beim Neukauf also nicht nur auf den Preis, sondern unbedingt auch auf den Energieverbrauch achten. A+++ sollte die erste Wahl sein. Bei richtiger Lagerung der Lebensmittel und optimaler Temperatur kann darüber hinaus nicht nur Strom gespart werden, auch die Vitamine in Obst und Gemüse bleiben länger erhalten.

Sobald sich eine Eisschicht bildet, erhöht sich auch der Stromverbrauch. Regelmäßiges Abtauen ist angebracht. Bei Kühlschränken mit einer so genannten No-Frost-Funktion entfällt lästiges Abtauen, denn diese verhindert die Eisbildung in den Gefrierfächern. Allerdings verbraucht diese Funktion zusätzlich Energie.

Kühlgeräte sollten nicht in unmittelbarer Nähe von Wärmequellen aufgestellt werden. Die Klimaklasse auf dem Typenschild des Gerätes informiert über die richtige Umgebungstemperatur. 

Wasserkocher

Es ist grundsätzlich effizienter einen Wasserkocher statt des Elektroherds zu nutzen. Zudem sollte darauf geachtet werden, nicht mehr Wasser zu erhitzen als benötigt, denn über das Jahr summieren sich auch hier die Kosten. Günstige Wasserkocher laufen übrigens oft bis zu einer Minute nach dem Erreichen des Siedepunkts weiter. Wer sparen will, sollte also das Gerät selbst ausschalten oder gleich ein qualitativ hochwertigeres Modell nutzen.

Waschmaschine

Die Leistung der heutigen Waschmaschinen machen eine Vorwäsche in der Regel überflüssig. Oftmals sind sogar Kurzwaschprogramme schon völlig ausreichend und sicherlich muss es auch nicht immer die Wäsche bei 60 °C sein, denn mehr als drei Viertel der Energie eines Waschgangs werden für das Erhitzen des Wassers benötigt. Zudem lohnt es sich, die Maschine gut zu befüllen.

Auf Standby verzichten

Laut Umweltbundesamt erreichen die Kosten durch den Standby-Verbrauch deutschlandweit rund vier Milliarden Euro im Jahr. Mit einer Steckdosenleiste kann man diesen sinnlosen Energieverbrauch mit einem kurzen Handgriff stoppen.

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