ExtraSchicht

25. Juni 2013

Selbst heutzutage kursieren über das Ruhrgebiet noch Gerüchte wie: „Wenn man die Wäsche zum Trocknen raus hängt, ist sie danach schwarz.“ oder: „Da ist der Himmel grau und es gibt kaum Grünflächen.“ Dabei ist der Pott mittlerweile definitiv einen Blick wert und das Klischee haltlos.

Hier sind die Menschen stolz auf das Erbe, zum Beispiel durch den Bergbau, wollen aber auch zeigen, dass sich das Ruhrgebiet weiter entwickelt hat. Die ExtraSchicht – Die Nacht der Industriekultur, die 2001 zum ersten Mal stattfand, zeigt den Wandel von der Schwerindustrie zu einer modernen Wirtschafts- und Kulturregion.

Programmpunkte der ExtraSchicht

Eine Nacht lang im Sommer setzen unter anderem internationale Künstler ehemalige Industrieanlagen, aktuelle Produktionsstätten, Zechen und Halden kulturell in Szene. So erstrahlt der Abwasserkanal unter der Emscher – der bald dafür sorgen soll, dass diese wieder sauber wird – in Gelsenkirchen in bunten Lichtern, ebenso wie der Botanische Garten der Ruhr-Universität Bochum. Aber auch eine alte Kaffeerösterei in Lünen sowie das Brauerei-Museum in Dortmund laden dazu ein, etwas über ihre Geschichte zu erfahren. Natürlich hat auch das Bergbau-Museum in Bochum seine Pforten geöffnet und in der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen wird Kunst im großen Stil angeboten. Über das ganze Ruhrgebiet sind die verschiedenen Veranstaltungen verteilt die auch zum Mitmachen anregen.

Mobilität

Um möglichst viele der rund 50 Veranstaltungsorte bestaunen zu können, sind diese mit Shuttlebussen, U-Bahnen und Zügen verbunden. Wer ein ExtraSchicht-Ticket besitzt, kann diese ohne weitere Kosten benutzen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die verschiedenen Orte mit dem Rad oder via Schiff zu ergründen.

Die ExtraSchicht findet in diesem Jahr am 6. Juli statt.

Quelle: extraschicht.de 
Foto: Ruhr Tourismus GmbH / Kreklau

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