Übernachten in der Privatwohnung

27. März 2012

Statt in einem Hotelzimmer zu übernachten, nutzen immer mehr Urlaubsreisende lieber Internetportale wie airbnb.com oder wimdu.de, um eine Schlafgelegenheit in einem Privathaushalt zu finden. Die Portale verstehen sich als „Mitwohnzentrale“ sowie als Social Network. Wer Übernachtungsmöglichkeiten anbieten will, kann sich hier registrieren und eine Anzeige schalten, in der Haus, Wohnung, Zimmer oder nur ein Schlafplatz im Etagenbett gebucht werden können. Die Nutzer können Bewertungen zu den einzelnen Angeboten abgeben, die Buchungs-Interessierten bei der Entscheidung helfen sollen. Wer eine Schlafgelegenheit sucht, kann über ein Eingabefeld den gewünschten Ort angeben und findet Sekunden später bereits eine Auswahl in Frage kommender Angebote. Bei den beiden genannten Portalen kann unmittelbar über die Seite gebucht werden und auch die direkte Kontaktaufnahme zum Vermieter ist möglich. Dies bietet, neben dem oft günstigeren Preis im Vergleich zur Übernachtung im Hotel, noch den Vorteil, dass sofort Kontakt mit Einheimischen hergestellt wird, die vielleicht noch den ein oder anderen Tipp für ihre Gäste haben. Das ungewöhnliche Übernachtungskonzept hat sich bereits zur echten Alternative zum Hotelzimmer gemausert. Der US-amerikanische Branchenführer Airbnb, kurz für Airbed and Breakfast (Luftmatratze und Frühstück), wächst seit seiner Gründung kontinuierlich und bietet bereits Übernachtungen in knapp 20.000 Städten in insgesamt 192 Ländern an.

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