Arbeitskollegen mit vier Pfoten

06. März 2018

Ein Hund im Büro kann das Stresslevel der Mitarbeiter senken und somit langfristig die Gefahr von Arbeitsausfällen durch Burnout verringern. Doch kann der Hund einfach mit zur Arbeit genommen werden?

Es gibt viele Gründe, die für einen Hund im Büro sprechen. Allen voran steht das niedrige Stresslevel der Mitarbeiter und die damit geringere Gefahr von Arbeitsausfällen durch psychische Erkrankungen wie Burnout. Zudem kann ein Hund das Betriebsklima verbessern und zu mehr Arbeitsproduktivität führen.

Es gilt jedoch zu bedenken, dass es auch Kollegen geben könnte, die Angst oder gar eine Allergie gegen Hunde haben. Zudem muss der Hund sich für den Büroalltag eignen, da er sonst zur Ablenkung für die Angestellten werden könnte. 

Bevor der Hund mit in das Büro kommt, bedarf es zunächst der Zustimmung des Chefs. Sollte die Mitnahme des Hundes im Arbeitsvertrag oder einer separaten Vereinbarung zugesagt sein, so hat der Arbeitnehmer einen Anspruch darauf. Dies gilt besonders dann, wenn bereits andere Mitarbeiter ihre Hunde mitbringen dürfen; denn nach dem Gleichbehandlungsgrundsatz darf der Arbeitgeber nicht willkürlich entscheiden. 

Der Arbeitgeber kann die Erlaubnis jedoch widerrufen; entweder im Schadensfall oder bei auftretender Allergie oder Angst anderer Kollegen, denn der Arbeitgeber hat eine Fürsorgepflicht für alle Angestellten.

Quelle: https://www1.wdr.de/fernsehen/tiere-suchen-ein-zuhause/themen/burohund-recht-100.html

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