Apps immer schlechter

15. September 2016

Eine App auf dem Smartphone kann mitunter sehr hilfreich sein. Eine Voraussetzung für die schnellen Infos unterwegs sollte allerdings gegeben sein. Die uneingeschränkte Funktion, die bei neuen Veröffentlichungen zunehmend nicht gegeben ist.

Zu starker Druck auf die Entwickler.

Eine Umfrage unter Sicherheitsexperten, die von F5 Networks in Kooperation mit dem Ponemon Institute durchgeführt wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass die Qualität neuer Anwendungen zunehmend sinkt. Schuld habe demnach vor allem der Druck auf die Entwickler. 67 % sind sich einig, dass aufgrund des Drucks das neue Produkt nicht ausreichend überprüft und getestet werde. Zu früh angesetzte Veröffentlichungstermine, welche schnellen Umsatz für das Unternehmen generieren sollen, bringen im Ernstfall große Konsequenzen mit sich. So führe die zu frühe Veröffentlichung immer wieder zu Sicherheitslücken und der Gefährdung von privaten Daten. Sieben von zehn Teilnehmern sind sich sicher, dass neben dem Druck auch der Mangel an Experten zu einer Verminderung der Qualität beitrage.

Gefahrenpotenzial bereits im Entwicklungsstadium

Das Fazit der Befragungen fällt daher sehr ernüchternd aus. Die Mehrzahl der befragten Experten fühle sich mit einer knapp angesetzten Entwicklungsphase unter Druck gesetzt. Daher möchten sie die Sicherheit ihrer Apps nicht zu 100 % garantieren.
Eine weitere Gefahr stellen offensichtlich die Entwicklungstools dar, die einen geringen Aufwand für die Unternehmen bedeuten. Oft seien diese Tools bereits fehlerhaft, was sich unmittelbar auf die entstehende Anwendung auswirkt und diese unsicher werden lässt.

Quelle: pressetext
Bildquelle: pixelkult/pixabay

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