Vileda Looper – Elektrischer Sprüh-Mopp im Test 2022

Die leichtgängige Art der Hartbodenreinigung

21.04.2022

Will man Fußböden aus Holz, Stein & Co. wieder makellos erscheinen lassen, so muss man sich derer immer mehrere Male annehmen – einmal zur Trocken- und einmal zur Nassreinigung: Nachdem all die losen, den Fußboden von oben her vereinnahmenden Partikel verschwunden sind, kommt schließlich immer noch die alles andere als populäre Arbeit des Wischens. Doch auch diese, die Muskulatur der Arme und der Schultern in ausnehmenderem Maße einspannende Arbeit lässt sich erleichtern – mit dem passenden Equipment. Gewiss: Viele Verbraucherinnen und Verbraucher verwenden hier noch immer einen klassisch-konventionellen Wischmopp, der während des Wischens auch durchaus wirksam ist. Doch auch hier kann und sollte man sich von moderner Technik unterstützen lassen: Ein solches Utensil, mit dem sich Fußböden aus allen nur vorstellbaren, mit Wasser auskommenden Materialien spielerisch wischen lassen, hatten wir in den letzten vier Wochen im Test: Den elektrischen Sprüh-Mopp Looper des Traditionsherstellers Vileda.

Das Prinzip dieses vollkommen neuen, seit dem Frühjahr dieses Jahres bspw. auch im Onlineshop des Herstellers erhältlichen Modells ist außerordentlich clever: Man muss es schließlich nur über den im Haus vorhandenen Fußboden schieben, um dessen Material – einerlei ob es sich nun um Holz, Stein, Vinyl o. Ä. handeln sollte – von den beiden am Fuße des Modells vorhandenen Pads wischen zu lassen. Da außerdem ein 450 Milliliter (Vmax) Wasser einschließender Tank vorhanden ist, kann man den Fußboden während des Wischens immer wieder maßvoll mit Wasser versehen, um auch Malheure wie bspw. Saucen, Sirupe & Co. souverän vom Fußboden verschwinden zu lassen. Dadurch kann man alle mit Wasser auskommenden Fußböden wieder makellos erscheinen lassen, ohne dass man hier seine Muskulatur placken lassen muss: Schließlich ist es der die Pads sich 200 Male pro Minute drehende lassende Motor des Loopers, der einem diese anspruchsvolle Arbeit voll abnehmen kann. Doch auch sonst soll sich das Modell spielerisch verwenden lassen, holt es seinen Strom doch aus einem modernen Akkumulator, sodass man während des Wischens einen endlosen Aktionskreis verwirklichen kann. Dieser Akkumulator soll den Motor des Modells volle 35 Minuten mit Strom speisen können, wodurch sich viele Wohnräume durchschnittlicher Größe in einem Mal wischen lassen. Doch wie ist der Looper während des Wischens wirklich zu handhaben, wie ausdauernd ist das Stromreservoir und vor allem: Wie wirksam lassen sich mit ihm Fußböden aus verschiedenerlei Materialien abwischen, wenn sie vorher mit Erde, Gras usw. verschandelt worden sind? All das und noch so allerlei mehr haben wir ermittelt: Alles Wesentliches lesen Sie im Weiteren!

Wesentliches

Für wen?
Für alle Verbraucherinnen und Verbraucher, die ebene Fußböden aus Holz, Stein, Vinyl & Co. in einer schnellen, simplen Weise säubern und währenddessen auch noch das Material des Fußbodens schonen wollen.

Was ist hervorzuheben?
Die sich 200 Male pro Minute drehen könnenden Pads des Modells sind bei einer Temperatur von 60 °C maschinenwaschbar: Das ist außerordentlich wertvoll, kann man sie dadurch doch viele Male wiederverwenden. Das ist schon aus Gründen der Sustainability ausdrücklich zu loben.

Was ist interessant?
Wunderbar: Das im Tank vorhandene Wasser lässt sich mit einem nicht in ausnehmendem Maße schäumenden Mittel versehen, um die Fußbodenreinigungsleistung des Modells zu verbessern. Das kann bei anspruchsvolleren, den Fußboden verschandelnden Malheuren (Saucen, Sirupe usw.) sinnvoll sein.

Vileda Looper – Technik im Detail

Das Äußere des Loopers ist vollkommen simpel: Das Handteil A, an dem man das Modell packen und vor sich her manövrieren kann, schließt dasselbe nach oben hin ab. Daneben ist ein Tastenpaar zu erspähen, mit dem sich das Modell zum einen an- & ausschalten und zum anderen auch während des Arbeitens am Fußboden Wasser ausstoßen lässt. Am anderen Ende des Modells ist schließlich das Bodenelement vorhanden, an dem ein Scheibenduo B auszumachen ist. An diesen Scheiben muss man die schon von Werk aus vorhandenen Pads C anschließen: Während des Verwendens des Modells drehen sich diese Pads schließlich außerordentlich schnell und sollen dadurch all das, was die Fußböden des Hauses verunstaltet, verschwinden lassen können. Dies aber kann man nur mit einem ausreichenden Maß an Wasser verwirklichen, das sich per Tastendruck aus einer herab weisenden Düse D ausspeien lässt. Damit man die Arbeit am Fußboden nicht zwischenzeitlich pausieren muss, sollte man vor dem Start einer solchen Session sicherstellen, dass der Tank (Vmax: 450 Milliliter) E oberhalb des Bodenelements prallvoll ist. Als Stromreservoir wird von dem Modell ein moderner Akkumulator (Q & U: 2.000 Milliamperestunden & 7,4 Volt) verwendet, den man durch den Anschluss ans Stromnetzwerk des Hauses immer wieder laden muss; zu diesem Zweck schließt das Zubehörpack des Modells ein mit 1,50 Metern (Lmax) durchaus stattliches, viel Spielraum bei der Wahl des Abstellorts erlaubendes Stromkabel ein.

Der Test im Überblick

Der neue Looper von Vileda soll die anspruchsvolle Arbeit des Wischens erleichtern, indem der in ihm vorhandene Motor einen Großteil der normalerweise von der Muskulatur der Arme, der Schultern usw. zu verrichtenden Arbeit abnehmen soll. Während der vier Wochen, in denen wir uns das Modell vornahmen, ließ sich der Looper – das stellen wir hier schon einmal voran – auch sehr ersprießlich verwenden. Wir handeln in diesem Abstract alles wirklich Wesentliche über die verschiedenen Stärken und Schwächen des Vileda Looper kurz und knapp ab, ehe wir uns im Weiteren alledem noch näher widmen. Anhand der an den Enden der einzelnen Textblöcke zu sehenden Marker können Sie mit einem Mal hin zu den Sie interessierenden Teilen des Tests springen, ohne auch nur einen Millimeter scrollen zu müssen.

Schon während des Auspackens lässt sich erkennen, dass das Modell von einer mehr als nur annehmbaren Qualität ist, lassen sich all die hier vorhandenen Teile doch eilends verbinden: Den Looper kann man anschließend schon voll verwenden, um sich ans Werk zu machen. Schön ist auch die hohe Qualität der verwendeten Materialien und des Materialverbunds, die man bei einem Gewicht von 1.488 Gramm (mmax, ohne Wasser) nicht ohne Weiteres erwarten würde: Alles ist so stabil, dass man das Modell auch mal vor Mobiliar o. Ä. stoßen kann, ohne dadurch Materialschäden zu verursachen. Das Zubehörpack des Loopers schließt eine Abstellschale ein, in der man das Modell außerhalb des Wischens sicher abstellen kann, und darüber hinaus auch noch 4 Pads, sodass immer welche zur Hand sind, wenn das vormals verwendete Paar in der Waschmaschine sein sollte (→ Größe, Gewicht & Co.).

Eine der wirklich wesentlichen Qualitäten des Loopers ist darin zu sehen, dass er sich spielerisch verwenden lässt. Es ist schließlich nur ein Tastenpaar vorhanden, mit dem man das Modell an- und wieder ausschalten sowie während des Wischens Wasser ausspeien kann. Diese Tasten sind wunderbar zu handhaben, sodass sich die eher durchwachsene Qualität der ihre Funktionen veranschaulichen sollenden Graphiken noch verschmerzen lässt. Weiters ist auch das Manövrieren des Modells durchs Haus alles andere als anspruchsvoll: Das Modell lässt sich vollkommen smooth, also ohne viel Widerstand, voran schieben. Was uns außerdem wundernahm: Man kann den aktuellen Winkel des Modells außerordentlich schnell verändern, ohne dass sich die Mechanik des Modells hier als widerspenstig erwiese. Schön ist auch, dass man mit dem Modell wunderbar unter verschiedenen Möbelstücken wischen kann: Der Stiel des Modells lässt sich schließlich parallel zum Fußboden halten. Wertvoll ist auch, dass man den Fußboden direkt neben Hindernissen wischen kann, ohne dass nur ein Millimeter des den Fußboden verschandelnden Staubes & Co. verbliebe, wobei man aber sicherstellen muss, nicht mit dem Hindernis zu kollidieren. Was den ein oder anderen stoßen wird, ist das Ausbleiben eines Hinweises bei einem keinerlei Wasser mehr vorweisenden Tank ( Die Handhabung). Außerdem verdrießlich: Die Dokumentation des Herstellers ist nicht einmal als kurzer, knapper Quick Start Guide wirklich sinnvoll zu verwenden (→ Die Dokumentation).

Das Stromreservoir des Loopers – ein moderner Akkumulator mit 2.000 Milliamperestunden & 7,4 Volt – kann den die Pads drehen lassenden Motor volle 41 Minuten (Tmax) mit Strom speisen. Dies ist mehr als nur annehmbar, kann man mit einem vollen Akkumulator doch 50 – 80 Quadratmeter (AminAmax) an Fläche abdecken, abhängig bspw. von dem Material des Fußbodens. Da der Tank ein ansehnliches Volumen von 450 Millilitern (Vmax) vorweisen kann, muss man ihn während der Arbeit am Fußboden auch nur ab und an mal mit neuem Wasser versehen – und das auch nur, wenn man während des Wischens wirklich viel Wasser verwenden sollte. Schade ist allein, dass man das Modell anschließend 193 Minuten (Tmax) am Stromnetzwerk des Hauses lassen muss, ehe der Akkumulator wieder voll ist. Das ist leider alles andere als schnell (→ Der Akkumulator). Ein weiteres Plus: Der Schallausstoß des Loopers ist mit 63,6 dB(A) (LP max aus d: 1,0 Meter) so maßvoll, dass sich andere Anwohnerinnen und Anwohner des Haushalts nicht am Wischen stoßen werden (→ Der Schallausstoß).

Wann immer man sich mit diesem Modell seiner planen Fußböden annehmen sollte, wird man die exzellente Fußbodenreinigungsleistung, die nicht einmal in wirklich wesentlichem Maße vom Material des Fußbodens abhängig ist, willkommen heißen. Nur vereinzelt lassen sich anschließend noch Schlieren ausmachen, die aber solchermaßen schwach sind, dass man sie nur aus manchen Winkeln und bei außerordentlich hellen Lichtverhältnissen, also bspw. bei prallem Sonnenschein, sehen kann: Wirklich enervieren sollten sie also niemanden. Wenn die Fußböden aber mit Flecken versehen sein sollten, kann es schon vollkommen anders aussehen: Gerade bei vermeintlich anspruchslosen Flecken wie bspw. solchen von nasser Erde („Matsch“) verhält es sich bisweilen so, dass die Pads die Partikel nicht in vollem Maße vom Material des Fußbodens abnehmen, sondern sie nur verteilen und dadurch die Maße des Fleckens ausdehnen. Bei anspruchsvolleren Flecken wie bspw. solchen von mittlerweile dörrermittlerweile dörrer Tomatensauce muss man das Modell viele Male über ein und dasselbe Areal des Fußbodens manövrieren, um all die Partikel verschwinden zu lassen. Nach mehreren Malen des Hin und Hers sind die Fußböden aber auch dann wieder makellos. Der Looper hat sich vor allem bei der regelmäßigen Fußbodenreinigung als sehr wertvoll erwiesen, kann man mit ihm Fußböden doch ohne wirklich ausnehmendes Maß an Mühe ansehnlich halten (→ Die Reinigungsleistung).

Also: Auch wenn der neue Looper von Vileda nicht in vollem Maße an die sehr viel höherpreisigen Modelle anderer Hersteller heranreichen kann, stellt er mit einem aktuellen Marktpreis von nur 138,41 € doch eine durchaus ansprechende Alternative dar, die Fußböden aus Holz, Stein & Co. schnell und simpel wieder ansehnlich machen kann. Wir verleihen ihm daher mit stattlichen 92,2 % das Testurteil „sehr gut“.

Bewertungssiegel

Die wesentlichen Merkmale

  • Maß des Bodenelements (Bmax): 27 cm
  • Ausdauer des Akkumulators (Tmax): 41 min
  • Volumen des Tanks (Vmax): 450 ml
  • Drehzahl der Pads (fmax): 200 U/min

Pro

  • ausdauernder Akkumulator (Tmax: 41 min)
  • annehmbarer Schallausstoß (LP max aus d: 1,0 m: 63,6 dB(A))
  • ansprechende Fußbodenreinigungsleistung
  • größtenteils leichtgängige Bedienung

Contra

  • durchwachsene Qualität der Bedienungsanleitung

Größe, Gewicht & Co.

Was man bspw. in Appartements von überschaubaren Maßen willkommen heißen wird: Der Looper vereinnahmt während des Abstellens nur circa 0,05 Quadratmeter (Amax) des Fußbodens. Man kann ihn also auch in einem Eck des Hauses verweilen lassen, ohne dadurch anderswie verwendbare Teile des Fußbodens zu verschwenden. Schön ist schließlich, dass man das Modell vertikal sicher abstellen kann, da sich das hier vorhandene Gelenk arretieren lässt. Danach kann der Looper nur noch durch ein Anstoßen, Anecken usw. mit erheblichem Momentum kippen. Dies wird den ein oder anderen vielleicht verwundern, da das Modell äußerlich nicht vollkommen stabil erscheinen will. Wer sich das Modell aber näher vornehmen sollte, wird schnell erkennen, dass all die hier vorhandenen Materialien von ansehnlicher Qualität und makellos verbunden sind. Wir haben auch nach vier vollen Wochen mit dem Looper keinen wirklich ausnehmenden Materialverschleiß verzeichnen können: Nur ein paar Micro Scratches an den planschwarzen Teilen des Modells ließen sich von uns wahrnehmen. Wesentlich außerdem: All das, was die einzelnen Komponenten des Modells schon von Werk aus aneinanderhält (s. u.), kann sich durch eine imponierende Stabilität auszeichnen. Während des Verbindens der Komponenten muss man sich also keinerlei Gedanken um Schäden machen.

Das Zubehörpack des Loopers kann auch eine Abstellschale vorweisen: Diese Schale ist mit Maßen von 325 × 224 Millimetern (Bmax × Tmax) so ausladend, dass man das Modell wunderbar in ihr abstellen kann. Wiewohl der Looper auch von alleine vertikal stehen kann, ist diese Abstellschale doch durchaus wertvoll; ihr Vorteil ist schließlich anderswo zu sehen: Man kann das Modell auch dann in ihr abstellen, wenn es noch mit nassen Pads verbunden sein sollte. Das hier vorhandene Wasser kann dank der speziellen Textur am Boden der Schale so sehr viel schneller verdunsten. Außerdem kann es so zu keinen Wasserschäden am Fußboden kommen.

Apropos Pads: Wie viele Pads das Zubehörpack des Loopers von vornherein einschließt, ist von dessen Version abhängig. Den Looper kann man einmal im Onlinehandel mit 4 je 145 Millimeter (∅max) messenden, immer paarweise zu verwendenden Pads (2 × rot-weiße Power Pads & 2 × weiße Mikrofaserpads, 159,99 €) und einmal im stationären Handel mit nur 2 Pads (2 × rot-weiße Power Pads, 149,99 €) erwerben. Wer die dem Onlinehandel dedizierte Version erstehen sollte, der kann also immer ein weiteres Padpaar vorhalten, wenn die vorher verwendeten Pads bspw. so verschmutzt sein sollten, dass man sie waschen muss; während des Waschens kann man sich also noch immer die Fußböden vornehmen.

Der Looper kann einen modernen Akkumulator als Stromreservoir vorweisen, sodass der mit dem Modell während des Wischens zu verwirklichende Aktionskreis endlos ist. Wie es sich mit der Qualität des Akkumulators verhält, wie ausdauernd er also während des Wischens ist und allerlei mehr stellen wir im Weiteren dar (→ Der Akkumulator). Hier wesentlich ist nur, dass man das Modell mit einem 1,50 Meter (Lmax) messenden und dadurch viel Spielraum erschließenden Stromkabel ans Stromnetzwerk des Hauses anschließen kann.

Die Handhabung

Nach dem Auspacken des Modells muss man dessen Teile verbinden, ehe man sich den Fußböden widmen kann. Dies ist aber sehr schnell und simpel zu verwirklichen, muss man doch nur die drei hier vorhandenen Elemente (scil. Handteil, Stiel & Bodenelement) ineinander schieben, was ohne wirklich wahrnehmbares Maß an Widerstand anzustellen ist. Auch das Stromkabel, welches diese drei Teile miteinander verbindet, stellt – da es alles andere als starr ist – dabei kein Hindernis dar, sondern lässt sich vielmehr in einer auch äußerlich ansprechenden Weise im Inneren des Stiels verstecken.

Danach muss man nur noch den Tank des Modells mit Wasser versehen und die dieses Wasser schließlich verwenden sollenden Pads verbinden. Das eine wie das andere ist ohne Mühen zu verwirklichen: Das Padpaar bspw. muss nur anhand von Klettverschlüssen verbunden werden. Die Pads halten sich anschließend so sicher, dass sie – wiewohl sie sich 200 Male pro Minute drehen – nicht auch nur einen Millimeter von der Mechanik abschieben.

Der Tank lässt sich außerordentlich schnell erreichen und aus dem Modell herausheben. Da währenddessen ein erhebliches Maß an Widerstand wahrzunehmen ist, kann es passieren, dass man den Tank in einem Mal so schnell empor reißt, dass ein paar Milliliter Wasser nach außen purzeln; immerhin dann, wenn der Tank in diesem Moment noch nicht vollkommen leer sein sollte. Der von dem Material des Tanks vermittelte Grip ist ausreichend, sodass man ihn sicher halten kann. Der Wassereinlass ist mit seinen 39 Millimetern (∅max) von annehmbarem Maß: Das Wasser lässt sich hier präzise hinein lotsen. Das Wiederherablassen des Tanks schließlich ist auch alles andere als anspruchsvoll. Wertvoll zu wissen: Man kann das Wasser vor dem Wischen auch noch mit dem ein oder anderen Milliliter an Fußbodenreinigungsmittel versehen, wobei dieses nicht schäumen sollte, um die Funktionalität des Loopers zu erhalten.

Am Handteil selbst ist nur ein Tastenpaar vorhanden, das sich während des Haltens des Modells wunderbar erreichen lässt. Die eine Taste (∅max: 15 Millimeter) ist mit einer leider nur schwer zu erkennenden Graphik versehen worden, anhand derer man erkennen soll, dass sich das Modell mit dieser Taste an- und wieder ausschalten lässt. Was aber verwunderlich und alles andere als intuitiv ist: Man muss die Taste während des Tastendrucks einen Moment halten, um den Motor wirklich an- resp. auszuschalten.

Nach dem Start des Motors machen sich die Pads des Modells ans Werk und drehen sich eilends voran. Schließlich strahlen auch eine Handvoll weißer LEDs, um den Fußboden vor dem Looper zu erleuchten. Dies ist von immensem Wert, kann man doch so nicht nur Staub & Co. sehr viel schneller erkennen, sondern auch sehen, ob der Fußboden bereits in ausreichendem Maße Wasser abbekommen hat oder ob man das Modell veranlassen muss, ein paar weitere Milliliter auszusprühen.

Die hier zu verwendende Taste ist mit ihren 20 Millimetern (∅max) von ausladenderem Maß; leider ist auch die hier vorhandene Graphik von durchwachsener Qualität. Was aber lässt sich durch einen Tastendruck nun erreichen? Die Mechanik des Modells kann hier in einem Mal 6 Milliliter (V) Wasser nach vorne aussprühen. Wie viel Wasser es aber letzten Endes wirklich ist, lässt sich durch die Dauer des Tastendrucks anpassen: Das ist vor allem deshalb so wertvoll, weil man bspw. bei Fußböden aus Stein mehr Wasser verwenden kann als bei solchen aus Holz; außerdem lässt sich das Wasservolumen an die Ansprüche der den Fußboden verunstaltenden Flecken anpassen. Wenn der Tank mit 450 Millilitern (Vmax) prallvoll ist, kann man den Looper also circa 75 Male Wasser ausspeien lassen: Dies ist ausreichend, um auch Fußböden von pompöseren Maßen in einem Mal zu wischen, ohne zwischenzeitlich neues Wasser heranholen zu müssen. Verdrießlich allein: Das Modell lässt keinerlei Alarm vernehmen, wenn das Wasserreservoir des Tanks abebben sollte. Hier muss man den Wasserstand vielmehr selbst im Blick behalten.

Wenn man den Looper vor dem Anschalten des Motors probehalber über den Fußboden schieben sollte, wird man währenddessen schon einen außerordentlich hohen Widerstand wahrnehmen. Das wiederum wird den ein oder anderen zur Skepsis darüber veranlassen, wie man mit diesem Modell die Fußböden wischen soll. Diese Skepsis wird aber in dem Moment weichen, in dem man sich den Motor ans Werk machen lässt: Dann ist der Widerstand schließlich nur noch minimal und das Bodenelement lässt sich sehr smooth voran schieben.

Bisweilen ist es aber durchaus anspruchsvoll, das Modell planvoll vor sich her zu manövrieren, da die sich drehenden Pads auch den Winkel des Bodenelements verändern können; das ist aber nicht wirklich zu monieren, da man wohl nur sehr selten wirklich millimeterpräzis arbeiten muss. Das Modell ist also – alles in allem – souverän zu verwenden.

Genauso verhält es sich auch dann, wenn man solche Teile des Fußbodens wischen will, die von oben her von Mobiliar verstellt werden: Der Stiel des Loopers lässt sich schließlich parallel zum Fußboden herab senken, ohne dass sich die Pads dadurch vom Fußboden abhöben. Obendrein ist das Modell dann nurmehr 200 Millimeter (Hmax) hoch, sodass man mit ihm noch unter viele Möbelstücke kommen kann.

Allein während des Arbeitens an Hindernissen wie bspw. Fußleisten ließen sich von uns Probleme verzeichnen: Wann immer die sich drehenden Pads an ein Hindernis stoßen sollten, verschieben sie das volle Bodenelement in einem Mal, sodass man das Handteil des Modells in diesem Moment durchaus aus den Händen verlieren kann. Weiß man aber um dieses Phänomen, so kann man das mit ihm verbundene Risiko schon dadurch vermindern, dass man die Hände immer druckvoll ums Handteil schließt. Dass die sich drehenden Pads aber in vollem Maße bis an solche Hindernisse heranreichen, ist auch als Vorteil zu verstehen: Denn man kann bis zum allerletzten Millimeter vor dem Äußeren solcher Hindernisse Staub & Co. abnehmen, ohne dass man bspw. noch mit einem Tuch nacharbeiten muss.

Die Reinigung & Wartung

Falls der Akkumulator einmal in einem zu ausnehmenden Maße verschleißen und dadurch an Ausdauer verlieren sollte, kann man ihn auswechseln: Dass man dies kann, ist löblich, weil man bei einem solchen Verschleiß nicht ein vollkommen neues Modell erwerben muss. Dies ist schließlich sehr viel ressourcenschonender und Ausdruck eines ansprechenden, Sustainability in den Mittelpunkt stellenden Modellkonzepts. Ein weiterer Akkumulator kann bspw. beim Hersteller erworben werden (UVP steht noch nicht fest).

Die Dokumentation

Der Akkumulator

Wie viel Fläche man mit dem Modell aber wirklich in einem Mal abdecken kann, ist vor allem von dem Material des Fußbodens und von den Ansprüchen der ihn verschandelnden Flecken abhängig; so wird man bspw. die von Espresso herrührenden Flecken sehr viel schneller und auch simpler wieder los als die von Milch verursachten: Das veranschaulichen wir auch noch an anderer Stelle (→ Die Reinigungsleistung). Wir haben während der vier Wochen unseres Tests, in denen wir mit dem Modell allerlei verschiedene Szenarien simulierten, mit einem vollen Akkumulator Areale von 50 – 80 Quadratmetern (AminAmax) säubern können.

Apropos Laden: Sollte der Akkumulator schließlich vollkommen leer sein, so muss er den ein oder anderen Moment am Stromnetzwerk des Hauses verweilen, bis er wieder voll ist. Wir maßen hier noch so eben annehmbare 193 Minuten (Tmax). Der währenddessen ermittelte Stromverbrauch ist mit 6,3 W (P) maßvoll: Auch wenn man den Looper andauernd verwenden und drei Mal pro Woche vollladen sollte, so ist dies nur mit einem Stromverbrauch von 3,16 kWh per annum verbunden: Das sind bei einem Strompreis von 0,3619 € pro kWh alles andere als wesentliche Stromkosten von 1,14 € pro Jahr.

Man sollte das Modell also auch dann mit dem Stromnetzwerk des Hauses verbunden lassen, wenn der Akkumulator noch nicht vollends leer sein sollte: Schließlich will man den Looper immer verwenden können, um sich die Fußböden des Hauses vorzunehmen – bspw. auch veranlasst durch ein plötzliches, den Fußboden verschandelt habendes Malheur. Während des Ladens schalten sich die hiervor zu sehenden LEDs wechselweise an und aus. Wenn sie schließlich nur noch konstant vor sich hin strahlen, ist der Akkumulator wieder voll.

Der Schallausstoß

Die Reinigungsleistung

Was aber kann das Modell während der Fußbodenreinigung wirklich leisten? Das ist, wie sich während der vier Wochen mit dem Modell ersehen ließ, vor allem von dem Material des Fußbodens und von den Qualitäten des den Fußboden verschandelnden Flecks abhängig, ob er also bspw. vor allem Saccharide, Lipide o. Ä. enthält. Wir visualisieren anhand der im Weiteren zu sehenden Fotopaare, wie wirksam man sich mit dem Modell verschiedenerlei Flecken vornehmen kann: Der eine Teil des Fotopaars (s. l.) stellt das Fußbodenareal vor dem Wischen und der andere Teil des Fotopaars (n. r.) nach dem Wischen dar.

Der Hartbodenreiniger JetClean von Vileda im Test

Mit dem simpel zu verwendenden Looper kann man die Fußböden des Hauses also sehr schnell wieder ansehnlich erscheinen lassen, wobei man die Muskulatur von Armen, Schultern & Co. manches Mal – vor allem bei anspruchsvolleren Flecken – doch stärker anspannen muss. Gerade dann also, wenn ein Großteil des Fußbodens verschandelt sein sollte, wird sich der ein oder andere sicherlich noch mehr durch Akkumulator und Motor vermittelte Power wünschen. Glücklicherweise kann man auch ohne Weiteres in den Genuss eines dies erschließenden Modells kommen: Mit dem JetClean von Vileda, den wir auch schon in einem mehrere Wochen währenden Test hatten! Was dieses Modell alles kann und wie es sich mit dessen Stärken und Schwächen verhält, lesen Sie in unserem ViledaJetClean-Test.

Technische Daten

Hersteller
Modell
Vileda
Looper
Größe, Gewicht usw.
Maße des Modells
(Hmax × Bmax × Tmax)
112 × 27 × 17 cm
Gewicht des Modells 1,5 kg
Maße des Bodenkopfs
(Bmax)
27 cm
Rotationszahl der Pads
(fmax, lt. Hersteller)
200 U/min
Volumen des Tanks
(Vmax)
450 ml
Maße des Ladekabels
(Lmax)
150 cm
Zubehör stationärer Handel: 2 × rot-weiße Power Pads
Onlinehandel: 2 × rot-weiße Power Pads & 2 × Mikrofaserpads
Schall & Strom
Typ des Akkus Lithium-Ionen
Kapazität & Spannung des Akkus
(U & Q)
2.000 mAh & 7,4 V
Betriebszeit des Akkus
(Tmax, lt. Hersteller)
35 min
Betriebszeit des Akkus
(Tmax, ermittelt)
41 min
Abdeckbare Fläche des Fußbodens
(Amax, lt. Hersteller)
Abdeckbare Fläche des Fußbodens
(Amax, ermittelt)
80 m²
Ladezeit des Akkus
(Tmax, lt. Hersteller)
240 min
Ladezeit des Akkus
(Tmax, ermittelt)
193 min
Stromverbrauch während des Ladens
(P resp. Pmax, ermittelt)
6,4 resp. 6,9 W
Schallausstoß
(LP ⌀ resp. LP max, ermittelt aus d: 1,0 m)
62,8 resp. 63,6 dB(A)

Bewertung

Hersteller
Modell
% Vileda
Looper
Reinigung 60 92,7
Feuchtreinigung 35 94,0
Leichte bis mittelschwere Flecken 35 89,0
Ecken und Kanten 20 98,0
Schwere Flecken 10 90,5
Handhabung 20 90,6
Bedienung 40 88,0
Flexibilität 40 92,0
Reinigung & Wartung 20 93,0
Ausstattung 10 93,2
Tank 50 94,3
Material- & Materialverarbeitungsqualität 45 94,0
Bedienungsanleitung 5 75,0
Betrieb 10 91,8
Betriebszeit 40 87,1
Ladezeit 40 96,4
Schallausstoß 20 92,2
Bonus
Malus
UVP des Herstellers 149,99 € (stationärer Handel, m. 2 Pads)
159,99 € (Onlinehandel, m. 4 Pads)
Durchschnittlicher Marktpreis
Stand v. 21.04.2022
114,67 €
Preis-Leistungsindex 1,24
Gesamtbewertung 92,2 %

Bewertungssiegel

Wie haben wir geprüft?

Reinigungsleistung | 60 %
Die Qualität des Wischens wurde von unseren Testerinnen und Testern in verschiedenen, vielmals wiederholten Testphasen mit dem Modell erhoben: Währenddessen nahmen wir uns immer wieder plane Fußböden aus Holz, Stein und Vinyl vor, die von uns vorher mit verschieden anspruchsvollen Flecken vorbereitet wurden. Wir schoben das Modell anschließend so viele Male über diese Areale der Fußböden, bis die Flecken in vollem Maße verschwunden waren und ermittelten so, wie viele Hübe bei welchen Flecken vorzunehmen waren. Währenddessen nahmen wir uns aber nicht allein der Flächen des Fußbodens, sondern auch der Fußbodenabschlüsse (Fußleisten usw.) an und erhoben, wie sich die hier wesentlichen Fußbodenareale mit dem Modell erreichen ließen. Wesentlich war schließlich auch, ob und in welchem Maße die Materialien der Fußböden durch das Modell einen ansehnlichen Glanz annahmen. Die Art und das Ausmaß eventualiter verbleibender Wischspuren wurden von uns auch ermittelt.

Handhabung | 20 %
Hier wurde erhoben, wie das Modell an- und auszuschalten und während des Wischens zu verwenden ist: Hier spielten bspw. die Art (bspw. mit klassisch-konventioneller Mechanik), das Maß, die Position und das Ansprechverhalten der einzelnen Tasten mit ein. Weiterhin wurde von uns ermittelt, wie sich das Modell in verschiedenen Situationen im Haus handhaben lässt: Auch ob und wie man es während des Arbeitens am Fußboden abstellen kann, ließen wir hier von unseren Testerinnen und Testern erheben. Wesentlich war aber vor allem, wie sich das Modell einschließlich all seiner einzelnen Teile während der Arbeit am Fußboden handhaben lässt, wie Verbraucherinnen und Verbraucher es also bspw. durch verschiedene Winkel des Hauses manövrieren können, ohne währenddessen vor Mobiliar zu stoßen o. Ä. Mit ihm sollten sich schließlich alle Fußbodenareale erreichen lassen, also bspw. auch solche, die von Fußboden-nah abschließendem Mobiliar (Low-, Side– & Highboards usw.) verstellt werden. Währenddessen wurde auch ermittelt, wie man das Modell in die Spalten zwischen Mobiliar schieben kann. Wie sich das Modell anschließend ans Verwenden säubern lässt, wurde am Ende aller Testphasen immer wieder erhoben: Hier nahmen sich die Testerinnen und Tester vor allem des Tanks und der Pads an.

Ausstattung | 10 %
Wir nahmen uns den deutschsprachigen Teil der Dokumentation des Herstellers vor und verliehen unser Urteil hier anhand des Stils (Größe von vorhandenen Texten, Graphiken usw.) und anhand des Modus, in dem sie die wirklich wesentlichen Themen über das Modell vermittelt: Sie muss in einer schon aus sich heraus verständlichen Weise abhandeln, wie das Modell zu verwenden ist, was man während des Verwendens des Modells vermeiden sollte usw. Wesentlich war auch, wie es sich mit der Qualität der verarbeiteten Materialien und des Materials verhält: Die Materialien sollten an sich stabil sein und es sollten sich an den von außen erreichbaren Teilen des Modells keinerlei Makel in Gestalt bspw. von sich nach oben hin abhebenden Materiallinien, erheblichen Spalt- und Schweißmaßen o. Ä. erkennen lassen. Schließlich wurden auch die Quantität und die Qualität des schon von Werk aus enthaltenen Zubehör ermittelt: Wesentlich war, welchen Wert die verschiedenen Teile des Zubehörpacks vor dem Wischen, während desselben und nach dem Wischen wirklich haben.

Betrieb | 10 %
Da dieses Modell einen Akkumulator als Stromreservoir verwendet, maßen wir dessen Ausdauer und wie viele Minuten das Modell schließlich am Stromnetzwerk des Hauses verweilen muss, ehe der Akkumulator wieder prallvoll ist – immer unter ein und denselben Klimaverhältnissen (t: 24 °C & rF: 70 %). Weiters wurde von uns der A-bewertete Schalldruckpegel des Modells aus einem Abstand von einem Meter zur Modellvorderseite erhoben.

Getestete Produkte

  • Vileda Looper

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