Die GSGV81EPLL von LG im Test 2026
Viel Volumen, viel Komfort uvm.
Ein smarter Side-by-Side-Riese!
28. August 2026
Moderne Side-by-Side-Kühl-Gefrierkombinationen wollen Verbraucherinnen & Verbrauchern vor allem eines erschließen: sehr viel Lagerraum, eine klare Trennung zwischen Kühl- und Gefrierteil und einen schnellen Zugriff auf all diejenigen Lebensmittel, die im jeweiligen Moment gebraucht werden. Gerade in Mehrpersonenhaushalten, in denen Woche um Woche üppige Mengen an Gemüse, Obst, Fleisch-, Fisch-, Milchwaren, Tiefkühlkost uvm. verräumt werden, kann dieses Bauprinzip ausgesprochen wertvoll sein. Wir haben dieses Mal ein Modell geprüft, das den klassischen Side-by-Side-Stil mit mehreren modernen Komfortmerkmalen verknüpft: den GSGV81EPLL des Herstellers LG. Das Gerät bietet ein sehr großes Gesamtvolumen von ≈ 635 l, ein von außen erreichbares System zur Ausgabe von Wasser und Eis, einen großzügig bemessenen, internen Wassertank und eine großformatige InstaView®-Scheibe. Dazu kommen moderne Technologien wie DoorCooling+®, LINEARCooling®, Multi-Airflow und Total No Frost sowie die Möglichkeit, das Modell per LG ThinQ®-App anzusprechen.
Wir veranschaulichen im Weiteren, was der LG GSGV81EPLL in der Praxis wirklich leisten kann. So haben wir nicht nur die äußere und innere Modellgestaltung, die Materialien und das Bedienerlebnis geprüft, sondern auch die Temperaturgenauigkeit und -gleichmäßigkeit in allen wesentlichen Bereichen, die Wirksamkeit von Express Cool und Express Freeze sowie die Kühl- und Gefriergeschwindigkeit ausgiebig geprüft. Auch die von unseren Testerinnen & Testern erhobenen Messwerte zum elektrischen Leistungsbezug und zum Schallausstoß stellen wir in eingängigem Stil dar. Am Ende unseres Tests können Sie eigenständig beurteilen, ob der LG GSGV81EPLL den mit ihm verknüpften Anspruch eines geräumigen, komfortablen und technisch modernen Side-by-Side-Modells einlösen kann.
Wesentliches
Für wen?
Für all diejenigen Verbraucherinnen & Verbraucher, die eine sehr geräumige Side-by-Side-Kühl-Gefrierkombination mit viel Komfort suchen und Wasser sowie Eis beziehen wollen, ohne am Aufstellort einen Festwasseranschluss bereitstellen zu müssen.
Was ist speziell?
Der GSGV81EPLL kann vor allem durch InstaView® verlocken: Nach bloßem Klopfen wird die großflächige Glasscheibe in der rechten Tür erhellt, sodass sich ein Teil des Kühlrauminhalts erkennen lässt, ohne dass die Tür geöffnet werden muss. Das ist hochgradig bequem und kann signifikante Kälteverluste, die mit einer Türöffnung verknüpft wären, vermeiden.
Was ist außerdem anzusprechen?
Sehr wertvoll ist die Verbindung aus DoorCooling+®, LINEARCooling® und Multi-Airflow. Die kühle Luft soll dadurch nicht nur im rückwärtigen Bereich, sondern auch an der Vorderseite und über alle Ebenen hinweg gleichmäßig verteilt werden; gleichzeitig sollen die Temperaturen im Zeitverlauf möglichst stabil bleiben. Wie wirksam dieses Konzept praktisch ist, haben wir mit zahlreichen Sensoren geprüft.
Was muss ich über den LG GSGV81EPLL wissen?
Welcher ist der beste Kühlschrank für große Haushalte und Fans von Side-by-Side-Modellen?
Welchen Kühlschrank kaufen, wenn viel Volumen, Eis- und Wasserspender sowie Smart-Funktionen wichtig sind?
Welcher Kühlschrank hat den niedrigsten Stromverbrauch?
Welche Kühlschrankmodelle verursachen niedrige Stromkosten?
Ist der LG GSGV81EPLL ein Kühlschrank mit guter Energieeffizienz?
Wie genau und gleichmäßig kühlt und gefriert der LG GSGV81EPLL?
Wie gut hält der LG GSGV81EPLL Gemüse und Obst frisch?
Braucht der LG GSGV81EPLL einen Festwasseranschluss?
Was bringen InstaView® und LG ThinQ® beim LG GSGV81EPLL?
Wie laut ist der LG GSGV81EPLL und eignet er sich für eine offene Wohnküche?
Welche Nachteile hat der LG GSGV81EPLL?
Der Test im Überblick
Der LG GSGV81EPLL ist eine moderne Side-by-Side-Kühl-Gefrierkombination, die schon durch ihre in Essence Matte Black gehaltene Front und die geradlinige Türgestaltung einen ausgesprochen markanten Eindruck vermittelt.
Sehr schön ist das Volumen: Insgesamt lassen sich ≈ 635 l ausschöpfen. Davon entfallen ≈ 416 l auf den rechts gelegenen Kühlteil; im links gelegenen Gefrierteil stehen ≈ 190 l und im speziellen Zwei-Sterne-Bereich ≈ 15 l zur Verfügung. ≈ 14 l werden von dem Eisbereiter im Gefrierteil vereinnahmt und sind damit faktisch nicht zur Lagerung von Lebensmitteln verwendbar. Beide Geräteteile sind mit jeweils vier Glasflächen und zwei Schubladen versehen; hinzu kommen vier Türabsteller im Kühlteil und zwei Türabsteller im Gefrierteil. Diese klare Gliederung macht den Innenraum auch bei üppiger Befüllung sehr übersichtlich (→ Die Materialien).
Das Gebrauchserlebnis ist insgesamt sehr leichtgängig. Trotz ihrer gewaltigen Ausmaße lassen sich die beiden Türen ohne nennenswerten Kraftaufwand öffnen; die ausgesprochen solide Mechanik und die massiven Scharniere machen sich hier positiv bemerkbar. Die sauber gefertigten, beinahe über die gesamte Breite verlaufenden Griffmulden sind aus verschiedenen Positionen vor dem Modell bequem erreichbar. Beide Türen öffnen bis zu ≈ 135° und schließen sich bis zu einem Winkel von ≈ 45° eigenständig. Bleibt der Kühl- oder Gefrierteil offen, setzt nach ≈ 1:30 min ein akustischer Alarm ein, der mit max. ≈ 55,3 dB aus ≈ 1 m deutlich wahrnehmbar ist. Besonders praktisch ist InstaView®: Zweimaliges Klopfen erhellt die Scheibe für ≈ 10 s und erlaubt einen Blick auf die hier gelagerten, ggf. häufig verwendeten Lebensmittel, ohne den Kühlteil zu öffnen.
Auch die Wasser- und Eisversorgung ist in der Praxis sehr bequem. Über berührungsempfindliche Flächen am Kopf des Spenders lassen sich Wasser, Eiswürfel und Eissplitter auswählen; drei hellweiße LEDs kennzeichnen das jeweils aktive Medium. Drückt man ein Gefäß gegen die geringfügig hervorstehende Ausgabefläche, beginnt der Bezug innerhalb von ≈ 1 s. Wasser wurde in unserem Test mit einer sehr ordentlichen Geschwindigkeit von ≈ 22,5 ml/s ausgegeben. Weil ein interner Tank mit ≈ 4,0 l Volumen vorhanden ist, braucht das Modell keinen Festwasseranschluss. Der Tank muss bei intensivem Gebrauch zwar regelmäßig neu befüllt werden, lässt sich aber ohne sonderlich viel Mühe entnehmen und wieder einsetzen. Mit LG ThinQ® kann man das Modell außerdem per Smartphone ansprechen, grundlegende Einstellungen vornehmen und Meldungen – bspw. über eine offen gebliebene Tür – erhalten (→ Die Handhabung).
Die Leistungskraft der Kühl- und Gefriertechnik lässt sich anhand der im normalen Modus bei einer Temperaturprogrammierung von 5 °C und -18 °C erhobenen Werte erkennen. Im Kühlteil maßen wir über alle Ebenen und Fächer hinweg einen Mittelwert von ≈ 4,0 °C; die Gesamtspanne reichte von ≈ -0,8 °C bis ≈ 7,0 °C. Der Mittelwert liegt damit ≈ 1,0 °C unter der Programmierung. Zwischen den einzelnen Messbereichen bestanden allerdings spürbare Unterschiede: Ihre Mittelwerte reichten von ≈ 1,5 °C bis ≈ 5,4 °C. Der Gefrierteil arbeitete sehr viel gleichmäßiger und genauer. Hier maßen wir im Mittel ≈ -18,61 °C bei einer Gesamtspanne von ≈ -21,2 °C bis ≈ -17,4 °C; die Sensormittelwerte lagen eng zwischen ≈ -19,3 °C und ≈ -18,0 °C (→ Temperaturen & Tempo).
Sehr willkommen ist, dass Express Cool und Express Freeze die Kühl- bzw. Gefrierleistung erheblich steigern. Während der ersten ≈ 12 h von Express Cool sank das Mittel des Kühlteils auf ≈ 0,2 °C, also um ≈ 3,8 °C bzw. ≈ 96,0 % gegenüber dem normalen Modus. Während der ersten ≈ 20 h von Express Freeze erreichte der Gefrierteil im Mittel ≈ -24,9 °C, was einer Absenkung um ≈ 6,3 °C bzw. ≈ 33,9 % entspricht. Gerade nach einem üppigen Einkauf können neu eingelagerte Lebensmittel dadurch erheblich schneller in sichere Temperaturbereiche gelangen (→ Die Modusspanne).
Die Frischhaltungsleistung von Gemüse und Obst hinterließ ebenfalls einen sehr starken Eindruck. Nach einer Woche verloren Äpfel und Nektarinen jeweils nur ≈ 0,3 %, Birnen ≈ 0,4 %, Trauben ≈ 0,5 %, Brokkoli ≈ 0,7 % und Gurken ≈ 0,9 % ihres ursprünglichen Gewichts. Selbst Paprikas (≈ 1,0 %) und Salat (≈ 1,3 %) blieben in vollends maßvollen Bereichen. Die beiden Schubladen im Kühlteil stellen damit eine sehr geeignete Lagerungsumgebung für empfindliche Frischwaren dar.
Der elektrische Leistungsbezug ist unter Berücksichtigung des gewaltigen Gesamtvolumens ordentlich. Im normalen Modus wurde im arithmetischen Mittel ≈ 41,2 W erhoben. Das entspricht ≈ 0,99 kWh in 24 h und ≈ 361,17 kWh im Jahr. Express Cool beanspruchte in den ersten ≈ 12 h durchschnittlich ≈ 57,8 W, also ≈ 16,6 W bzw. ≈ 40,2 % mehr. Express Freeze erreichte in den ersten ≈ 20 h derweil ≈ 69,1 W und lag damit ≈ 27,9 W bzw. ≈ 67,7 % über dem normalen Modus. Die Spezialmodi sollten folglich gezielt und nicht länger als nötig verwendet werden (→ Strom & Schall).
Der LG GSGV81EPLL ist damit ein sehr geräumiges und komfortables Side-by-Side-Modell, das eine ansprechende Frontgestaltung, eine üppige Innenraumstruktur, InstaView®, einen flexiblen Wasser- und Eisspender sowie moderne Kühltechniken miteinander verknüpft. Der Gefrierteil arbeitet ausgesprochen genau und gleichmäßig; der Kühlteil kann insgesamt überzeugende Temperaturen herstellen, weist zwischen einzelnen Bereichen aber deutlichere Unterschiede auf. Die Frischhaltung ist sehr stark und auch das Bedienerlebnis hinterlässt einen positiven Eindruck. Wir verleihen dem LG GSGV81EPLL daher das Urteil „sehr gut“ (95,7 %).

Die wesentlichen Merkmale
- Maße des Modells (Hmax × Bmax × Tmax): ≈ 179,0 × 91,3 × 73,5 cm
- Volumen des Modells (Vmax): ≈ 635 l
- Temperaturspannen: 1 – 7 °C bzw. -23 – -15 °C
- Modusspanne: Normal, Express Cool, Express Freeze
- Schalldruckpegel (LP ∅ aus ≈ 1 m): ≈ 37,1 dB *
- Elektrischer Leistungsbezug (P∅): ≈ 41,2 W *
* Die hier angegebenen Werte wurden erhoben, während wir den LG GSGV81EPLL im normalen Modus mit einer Temperaturprogrammierung von 5 °C und -18 °C betrieben haben.
Pro
- ausgesprochen üppiges Gesamtvolumen von ≈ 635 l;
- bequemer Blick in einen Teil des Kühlraums dank InstaView®;
- Eis- und Wasserspender mit internem ≈ 4,0-l-Tank, also ohne Festwasseranschluss;
- sehr starke Frischhaltungsleistung von Gemüse und Obst;
- präzise und gleichmäßige Temperaturen im Gefrierteil;
- sehr wirksame Leistungssteigerung durch Express Cool und Express Freeze;
- präzise bedienbares, gut erreichbares Bedienfeld und moderne Fernfunktionen per LG ThinQ®-App;
- übersichtliche Side-by-Side-Bauform mit vielen Ebenen, Schubladen und Türabstellern;
- sehr leichtgängige Tür- und Schubladenmechanik sowie schneller, intuitiver Wasser- und Eisbezug
Contra
- die Glasflächen lassen sich zwar herausnehmen, aber nicht in der Höhe versetzen;
- die InstaView®-Scheibe ist nicht mit einer separat zu öffnenden Zugangstür verknüpft
Größe, Gewicht & Co.
Das Modell im Ganzen
Der LG GSGV81EPLL vermittelt von vorne einen ausgesprochen markanten Eindruck. Die in Essence Matte Black gehaltenen Türpaneele wirken geradlinig und modern; links fällt der Wasser- und Eisspender, rechts die große dunkle InstaView®-Scheibe ins Auge. Die horizontal in die Türfronten eingelassenen Komfortgriffe vermeiden hervorstehende Elemente und erlauben doch eine sehr komfortable Türöffnung. Trotz der vielen Funktionen wirkt die Front keineswegs überladen. Gerade in modernen Küchen kann sich das Modell daher sehr schön einpassen – vorausgesetzt, der für ≈ 91,3 cm Breite und ≈ 73,5 cm Tiefe erforderliche Raum ist vorhanden.
Der LG GSGV81EPLL ist mit einer Größe von ≈ 179,0 × 91,3 × 73,5 cm (Hmax × Bmax × Tmax d. Modells) ein sehr ausladendes Side-by-Side-Modell. Gerade die Breite von ≈ 91,3 cm verlangt erheblich mehr Stellraum als eine klassische Kühl-Gefrierkombination. Auch vor den Türen muss ausreichend Bewegungsraum vorhanden sein, damit sich der max. Öffnungswinkel von ≈ 135° ausschöpfen lässt. Das Gewicht von ≈ 138,0 kg ist angesichts des Volumens und der modernen technischen Ausstattung plausibel, macht den Transport aber anspruchsvoll.
Das Design ist durchweg modern: Die beiden großflächigen Türpaneele in Essence Matte Black bilden eine weitgehend ruhige Front. Links unterbricht der Wasser- und Eisspender das Türbild, während rechts die große dunkle InstaView®-Scheibe visuell hervortritt. Die horizontal eingelassenen Komfortgriffe sind designmäßig unaufdringlich und lassen sich dennoch sicher erreichen. Das Modell wirkt dadurch deutlich geradliniger als Side-by-Side-Geräte mit weit hervorstehenden Bügelgriffen o. Ä.
Das Gesamtvolumen von ≈ 635 l verteilt sich sinnvoll auf die beiden vertikal nebeneinander angeordneten Teile. Rechts stehen im Kühlteil ≈ 416 l für empfindliche Frischwaren zur Verfügung. Links erschließen der Gefrierteil ≈ 190 l und ein Zwei-Sterne-Bereich ≈ 15 l; vom Eisbereiter werden weitere ≈ 14 l vereinnahmt, die indes nicht zur Lagerung verwendbar sind. Das Modell kann dadurch ohne Weiteres die Bedürfnisse eines Mehrpersonenhaushalts bedienen und empfiehlt sich auch für all diejenigen Situationen, in denen regelmäßig größere Vorräte eingelagert werden.
Die Oberfläche der Türen
Die äußeren Türpaneele bestehen aus Metall mit einer designmäßig gelungenen Beschichtung und sind in Essence Matte Black gehalten. Die matte schwarze Oberfläche lässt das Side-by-Side-Modell sehr modern erscheinen und spiegelt das Umgebungslicht nur maßvoll. Berührungsspuren können sich auf der dunklen Front naturgemäß abzeichnen, treten allerdings nicht so stark hervor wie bspw. auf hochglänzenden schwarzen Fronten. Werden die Türpaneele im Laufe der Nutzung verschmutzt, so lassen sie sich regelmäßig schon mit einem weichen Tuch effektiv säubern; aggressive Reinigungsmittel sollten vermieden werden, damit die gleichmäßige Oberflächenstruktur makellos erhalten bleibt.
Die Türen lassen sich bis ≈ 135° öffnen. Trotz ihrer erheblichen Fläche erfolgt die Türbewegung ausgesprochen leichtgängig; die massiven Scharniere vermitteln dabei einen sehr soliden Eindruck. Die beinahe über die gesamte Breite verlaufenden Griffmulden sind sauber gefertigt und sowohl aus einer höheren als auch aus einer tieferen Greifposition bequem erreichbar. Praktisch ist auch die Schließunterstützung: Bis zu einem Öffnungswinkel von ≈ 45° werden beide Türen eigenständig in Richtung der Dichtung gezogen. Bleibt der Kühl- oder Gefrierteil dennoch offen, setzt nach ≈ 1:30 min ein akustischer Alarm ein. Mit max. ≈ 55,3 dB aus ≈ 1 m ist er deutlich hörbar und vermindert wirksam das Risiko, dass über längere Zeit warme Raumluft in das Modell gelangt.
Die Materialien
Die Griffmulden der Türen
Die beiden Türen lassen sich über sehr sauber gefertigte Griffmulden erreichen, die beinahe über die gesamte Breite verlaufen und aus verschiedenen Greifpositionen bequem erreichbar sind. Trotz der gewaltigen Türflächen erfolgt das Öffnen ausgesprochen leichtgängig; die hochgradig massiven Scharniere vermitteln einen sehr soliden Eindruck. Beide Türen schwingen bis zu ≈ 135° auf und schließen sich bis zu einem Winkel von ≈ 45° eigenständig. Bleibt der Kühl- oder Gefrierteil offen, setzt nach ≈ 1:30 min ein akustischer Alarm ein. Mit max. ≈ 55,3 dB aus ≈ 1 m ist dieser deutlich wahrnehmbar und vermindert das Risiko unnötiger Kälte- und infolgedessen Energieverluste.
Die Materialien des LG GSGV81EPLL hinterließen einen rundherum soliden Eindruck. Die Türpaneele bestehen aus Metall mit einer Beschichtung. Die matte schwarze Oberfläche passt sehr schön zu modernen Küchenkonzepten und reflektiert das Umgebungslicht nur in geringem Maße. Berührungsspuren können sich auf der dunklen Front zwar abzeichnen, lassen sich mit einem weichen Tuch aber regelmäßig ohne sonderlich viel Mühe entfernen.
Auch die innere Materialgestaltung ist ordentlich. Die vier Ebenen je Geräteteil bestehen aus gehärtetem Glas und vermitteln selbst bei schwereren Lebensmitteln einen stabilen Eindruck. Die größtenteils transparenten Schubladen und Türabsteller sind sauber verarbeitet, lassen sich leichtgängig erreichen und erlauben einen schnellen Blick auf den jeweiligen Inhalt. Selbst bei wiederholtem Herausziehen und Hineinschieben kam es in unserem Gebrauch zu keinem störenden Verkanten.
Besondere Aufmerksamkeit verdient die große InstaView®-Scheibe. Das Glas ist sauber in die rechte Tür eingelassen und passt designmäßig sehr gut zur dunklen Front. Nach druckvollem Doppelklopfen wird der dahinterliegende Bereich beleuchtet; die Scheibe erlischt nach ≈ 10 s wieder. Auch der Spenderbereich in der linken Tür ist ordentlich eingefasst. Die mechanischen und berührungsempfindlichen Elemente vermitteln einen stabilen Eindruck und lassen sich mit üblichen Gläsern leicht erreichen.
Im Innenraum dominieren helle Kunststoffe und Glas. Die Flächen sind glatt und ohne scharfe Kanten gefertigt; auch dadurch lassen sich leichte Verschmutzungen regelmäßig schnell abwischen.
Die Handhabung
Die InstaView®-Glasscheibe
InstaView® ist eines der auffälligsten Komfortmerkmale des Modells. Klopft man zweimal auf die Mitte der Glasscheibe, so wird der dahinterliegende Bereich gleichmäßig erhellt und bleibt für ≈ 10 s von außen her einsehbar. So kann man bspw. prüfen, ob ein bestimmtes Lebensmittel noch vorhanden ist, ohne den Kühlteil zu öffnen. Die Funktion reagierte im Laufe unseres Tests durchweg zuverlässig. Schade ist bloß, dass das Glas nicht mit einer eigenständig zu öffnenden Zugangstür verknüpft ist: Für die Entnahme muss also weiterhin die vollständige Kühlteiltür geöffnet werden. Als schneller Überblick ist InstaView® dennoch ausgesprochen praktisch.
Der rechts gelegene Kühlteil bietet vier großzügig bemessene Glasflächen, zwei Schubladen und vier transparente Türabsteller. Die Ebenen erschließen ausreichend Höhe und Tiefe für jegliche Gefäße (bspw. auch Töpfe). Gerade die Türabsteller sind für häufig verwendete Lebensmittel sehr wertvoll, weil Getränke, Marinaden, Saucen usw. hier unmittelbar erreichbar bleiben. Die Glasflächen können zur Reinigung oder zur Lagerung besonders hoher Lebensmittel mühelos herausgenommen werden; schade ist allerdings, dass sich ihre Position nicht durch ein bloßes Höher- oder Tieferstellen anpassen lässt. Das hellweiße LED-Oberlicht verteilt sein Licht über die gläsernen Ebenen ausgesprochen gleichmäßig und erreicht auch die tiefsten Bereiche noch ordentlich. Nur sehr üppig befüllte obere Ebenen können naturgemäß einen Teil des Lichts abschirmen.
Der Eis- & Wasserspender an der Tür des Gefrierteils
Der in die linke Tür integrierte Spender kann Wasser, Eiswürfel (Cubed Ice) und Eissplitter (Crushed Ice) ausgeben. Die Auswahl erfolgt über berührungsempfindliche Flächen am Kopf des Spenders; drei hellweiße LEDs kennzeichnen das aktive Medium klar. Anschließend muss ein Gefäß nur gegen die geringfügig hervorstehende Ausgabefläche gedrückt werden. Der Bezug begann in unserem Test regelmäßig innerhalb von ≈ 1 s und verlief durchgängig problemlos. Auch die Geschwindigkeit war sehr ordentlich: Wasser wurde mit ≈ 22,5 ml/s ausgegeben. Weil die Versorgung über einen internen Tank erfolgt, ist kein Festwasseranschluss erforderlich; das erlaubt eine sehr flexible Aufstellung.
Im links gelegenen Gefrierteil sind ebenfalls vier Glasflächen und zwei transparente Schubladen vorhanden; hinzu kommen zwei kleinformatige Türabsteller. Die vertikale Gliederung ist sehr übersichtlich und erlaubt es, verschiedene Lebensmittelgruppen voneinander zu trennen. Wie im Kühlteil lassen sich die Glasflächen ohne Mühe entfernen, aber nicht auf einer anderen Höhe einsetzen. Für besonders hohe Lebensmittelverpackungen kann dadurch zusätzlicher Raum geschaffen werden; eine wirkliche Individualisierung durch ein Höher- oder Tieferstellen bleibt jedoch auch hier aus. Wieder sorgt ein hellweißes LED-Oberlicht für eine größtenteils gleichmäßige Ausleuchtung; es fällt nur geringfügig kleiner aus als dasjenige des Kühlteils. Dank der gläsernen Ebenen gelangt das Licht bis weit nach unten; bloß in den tiefsten Schubladen nimmt seine Stärke geringfügig ab.
Das Bedienfeld im Kühlteil
Das ≈ 22,3 × 6,1 cm (Hmax × Bmax d. Bedienfelds) messende Bedienfeld befindet sich im Kühlteil in der Nähe der tiefsten Ebene und ist dadurch für Verbraucherinnen & Verbraucher verschiedener Körpergrößen spielend erreichbar. Zum Einsatz kommen gewöhnliche Tasten, die sich dank ihres prägnanten Druckpunkts ausgesprochen sicher betätigen lassen. Das helle, scharf dargestellte LED-Display weist die wichtigsten Informationen, insbesondere die Temperatureinstellungen, sehr klar aus. Auch die Auswahl des jeweiligen Modus (wie bspw. Express Cool und Express Freeze), das An- und Ausschalten der WLAN-Konnektivität uvm. kann hier erfolgen. Die Innenposition wahrt übrigens die ruhige Frontgestaltung, verlangt für jede Änderung allerdings eine Türöffnung.
Die beiden Gemüse- und Obstschubladen im unteren Teil des Kühlraums bieten viel Raum für empfindliche Frischwaren. Ihre Mechanik ist ausgesprochen leichtgängig: Selbst bei üppiger Befüllung lassen sich die Fächer ohne Kraftanstrengung hervorziehen und wieder einschieben; mit einem etwas druckvolleren Schub gleiten sie beinahe eigenständig in ihre Ausgangsposition zurück. Auch die Frischhaltungsleistung war ausgesprochen stark: Nach einer Woche betrugen die Gewichtsverluste bei Äpfeln und Nektarinen jeweils ≈ 0,3 %, bei Birnen ≈ 0,4 %, bei Trauben ≈ 0,5 %, bei Brokkoli ≈ 0,7 % und bei Gurken ≈ 0,9 %. Selbst Paprikas (≈ 1,0 %) und Salat (≈ 1,3 %) blieben in einem sehr guten Zustand; anknüpfend nicht nur ans äußere Erscheinungsbild, sondern auch an Geruch und Geschmack. Die Schubladen stellen folglich eine sehr geeignete Lagerungsumgebung für Gemüse und Obst dar.
Der Wassertank im Kühlteil
Der interne Wassertank fasst ≈ 4,0 l und versorgt sowohl den Wasserspender als auch die automatische Eismaschine. Dadurch kann das Modell unabhängig von einem Festwasseranschluss und damit sehr flexibel aufgestellt werden. Der Tank lässt sich herausziehen, mit sauberem Trinkwasser befüllen und wieder hineinschieben. Wesentlich ist, ihn vollständig in seine Position zu schieben; andernfalls können Wasser- und Eisversorgung nicht ordnungsgemäß erfolgen. Bei intensivem Gebrauch muss der Tank naturgemäß regelmäßig nachgefüllt werden. Das Volumen dürfte aber auch in Familienhaushalten groß genug ausfallen, um nicht allzu oft neues Wasser einfüllen zu müssen.
Die Aufteilung des Kühlteils
Der rechts gelegene Kühlteil ist mit vier Ebenen aus gehärtetem Glas, einer aus Metall gefertigten Flaschenablage, zwei Schubladen und vier Türabstellern versehen. Große Lebensmittel bzw. Lebensmittelverpackungen lassen sich ebenso übersichtlich verstauen wie Flaschen, Kartons & Co. Die Glasflächen können zur Reinigung oder für besonders hohe Lebensmittel mühelos herausgenommen werden; ihre Höhe lässt sich allerdings nicht flexibel verändern. Das hellweiße Oberlicht verteilt sich dank der gläsernen Ebenen ausgesprochen gleichmäßig und erreicht selbst die tiefsten Bereiche noch ordentlich. Nur sehr dicht verräumte Lebensmittel auf den oberen Ebenen können naturgemäß einen Teil des Lichts abschirmen.
Besonders praktisch ist die Wasser- und Eisversorgung. Der interne Wassertank fasst ≈ 4,0 l und versorgt den Spender sowie die automatische Eismaschine. Das Modell braucht daher keinen Festwasseranschluss und kann sehr viel flexibler positioniert werden. Die Wahl zwischen Wasser, Eiswürfeln und Eissplittern erfolgt über berührungsempfindliche Bedienelemente am Kopf des Spenders; drei hellweiße LEDs weisen klar aus, welches Medium aktiv ist. Anschließend muss das Gefäß nur gegen die leicht hervorstehende Ausgabefläche gedrückt werden. Die Ausgabe begann in unserem Test regelmäßig innerhalb von ≈ 1 s und verlief durchweg problemlos; Wasser wurde mit ≈ 22,5 ml/s ausgesprochen zügig ausgegeben. Der Tank kann herausgezogen, geöffnet und befüllt werden. Wichtig ist nur, ihn anschließend vollständig einzusetzen; bei häufigem Zapfen oder intensiver Eisproduktion muss er naturgemäß des Öfteren neu befüllt werden.
Die Fresh Balancer- & Fresh Zone-Fächer
Die beiden transparenten Schubladen im unteren Teil des Kühlraums bieten viel Raum für Gemüse und Obst. Ihre Mechanik ist ausgesprochen leichtgängig: Auch bei schwerer Befüllung lassen sich die Fächer ohne Kraftanstrengung hervorziehen und wieder einschieben; ein etwas druckvollerer Schub lässt sie beinahe selbstständig in ihre Ausgangsposition zurückgleiten. Die Frischhaltungsleistung war ebenfalls sehr stark: Nach einer Woche verloren Äpfel und Nektarinen jeweils ≈ 0,3 %, Birnen ≈ 0,4 %, Trauben ≈ 0,5 %, Brokkoli ≈ 0,7 %, Gurken ≈ 0,9 %, Paprikas ≈ 1,0 % und Salat ≈ 1,3 % ihres ursprünglichen Gewichts – jeweils bei passender Schiebereinstellung. Alle Lebensmittel blieben damit in einem sehr guten Zustand.
Die Bedienung erfolgt über ein im Kühlteil gelegenes, großformatiges Bedienfeld von ≈ 22,3 × 6,1 cm (Hmax × Bmax d. Bedienfelds). Es befindet sich nahe der tiefsten Ebene und ist dadurch unabhängig von der Körpergröße der jeweiligen Verbraucherin bzw. des jeweiligen Verbrauchers spielend erreichbar. Anders als bei vielen modernen Bedienfeldern kommen gewöhnliche Tasten zum Einsatz; dank ihres prägnanten Druckpunkts lassen sie sich ausgesprochen sicher betätigen. Das helle, scharf ablesbare Display im Kopfteil des Bedienfelds stellt die wichtigsten Informationen, insbesondere die Temperatureinstellungen, sehr klar dar. Hier können die Temperaturen von Kühl- und Gefrierteil zwischen 1 – 7 °C bzw. -23 – -15 °C angepasst, Express Cool und Express Freeze aktiviert, die Eismaschine ein- oder ausgeschaltet und die Tastensperre verwendet werden. Dass die Bedienung innen erfolgt, wahrt die ruhige Frontgestaltung, verlangt für jegliche Änderungen aber immer eine Türöffnung.
Die Technologien des Modells
Für die Temperaturverteilung verknüpft LG mehrere Technologien miteinander. DoorCooling+® soll die im vorderen Bereich des Kühlteils gelagerten Lebensmittel effektiv mit kühler Luft erreichen, während LINEARCooling® Temperaturschwankungen im Zeitverlauf vermindern soll; u. a. zu diesem Zweck verteilt Multi-Airflow die Luft über mehrere Auslässe gleichmäßig im gesamten Kühlteil. In unseren Messungen erwiesen sich die jeweiligen Temperaturen im Zeitverlauf tatsächlich als hochgradig stabil. Gerade deshalb empfiehlt es sich, die hier gezeigten Luftauslässe nicht durch sehr dicht verräumte Lebensmittel bzw. Lebensmittelverpackungen zu verdecken.
InstaView® ist eine der komfortabelsten Funktionen des Modells. Zweimaliges Klopfen auf die Mitte der Scheibe aktiviert die innere Beleuchtung des Kühlteils für ≈ 10 s. Dadurch kann man erkennen, welche Lebensmittel im sichtbaren Bereich vorhanden sind, ohne den Kühlteil zu öffnen. Die Funktion reagierte in unserem Gebrauch zuverlässig und vermindert unnötige Türöffnungen. Schade ist allerdings, dass die Scheibe nicht mit einer eigenständig zu öffnenden Zugangstür verknüpft ist: Wer ein hinter dem Glas erkennbares Lebensmittel entnehmen will, muss also doch die vollständige Tür des Kühlteils öffnen. Als schneller Überblick bleibt InstaView® dennoch sehr wertvoll.
Die Eismaschine im Gefrierteil
Der links gelegene Gefrierteil bietet vier Glasflächen, zwei Schubladen und zwei Türabsteller. Diese Aufteilung erleichtert es, Tiefkühlwaren sorgfältig nach Art und Größe zu trennen. Die Ebenen können zwar mühelos herausgenommen, nicht allerdings flexibel verstellt werden. Das hellweiße LED-Oberlicht verteilt sich über die gläsernen Ebenen größtenteils gleichmäßig; lediglich in den tiefsten Schubladen nimmt seine Stärke geringfügig ab – ähnlich wie im Kühlteil.
Schön ist außerdem die App-Konnektivität. Mit LG ThinQ® kann der LG GSGV81EPLL in ein 2,4-GHz-WLAN eingebunden werden. Die App erlaubt nicht bloß eine Fernbedienung und Energieüberwachung des Modells; Smart Diagnosis® kann bei Störungen vielmehr zusätzliche Diagnosedaten bereitstellen. Die App ist kein zwingender Bestandteil des regelmäßigen Gebrauchs, erweitert die Bedienmöglichkeiten aber sinnvoll.
Die Eismaschine im Gefrierteil
Die automatische Eismaschine produziert die Eiswürfel, die über den Spender in ihrer ursprünglichen Form oder als Eissplitter ausgegeben werden können. Der zugehörige Bereich beansprucht ≈ 14 l Volumen, ist allerdings so in die Gefrierseite integriert, dass der übrige Gefrierteil noch immer sehr geräumig bleibt. Die Eismaschine lässt sich über das Bedienfeld übrigens deaktivieren, wenn kein Eisbedarf besteht. Das ist bspw. während längerer Abwesenheit sinnvoll. Geräusche, die u. a. beim Fallen der fertigen Eiswürfel in den Behälter entstehen können, fallen nur gelegentlich auf, sind jedoch nicht sonderlich laut.
Die LG ThinQ®-App
Die App-Konnektivität des Modells
Mit LG ThinQ® kann der LG GSGV81EPLL per Smartphone angesprochen werden. Nach der Einbindung in ein 2,4-GHz-WLAN lassen sich die jeweiligen Einstellungen kontrollieren, ggf. ein Spezialmodus aktivieren und der Energieverbrauch überwachen. Besonders praktisch ist die Meldung, die bei einer offen gebliebenen Tür an das Smartphone gesendet werden kann. Auch Smart Diagnosis® steht zur Verfügung und kann bei Störungen wertvolle Diagnosedaten bereitstellen. Für den normalen Kühl- und Gefrierbetrieb ist die App selbstverständlich nicht erforderlich; sie ergänzt das innen gelegene Bedienfeld allerdings um wertvolle Fernfunktionen und macht das Bedienkonzept insgesamt moderner.
Temperaturen & Tempo
Die Kühlleistung lässt sich anhand der von uns erhobenen Temperaturwerte differenziert beurteilen. So erreichte bspw. der Kühlteil im normalen Modus mit einer Temperaturprogrammierung von 5 °C über alle Messbereiche einen Mittelwert von ≈ 4,0 °C. Die Temperaturgenauigkeit ist damit durchaus ordentlich: Das Mittel wich um ≈ 1,0 °C nach unten von der Temperaturprogrammierung ab. Die einzelnen Bereiche unterschieden sich indes deutlicher. Ihre Mittelwerte erreichten zwischen ≈ 1,5 °C und 5,4 °C; zwischen dem kältesten und dem wärmsten Bereich bestand also eine Differenz von ≈ 3,8 °C, was angesichts des Gesamtvolumens noch ordentlich ist.
Auch die zeitlichen Schwankungen waren nicht überall gleichmäßig stark. Über sämtliche Messbereiche des Kühlteils reichte die Gesamtspanne von ≈ -0,8 °C bis ≈ 7,0 °C. Besonders kühl wurde ein Bereich im unteren Teil des Kühlraums, an dem zeitweise Temperaturen unterhalb des Nullpunktes auftraten. Empfindliche Lebensmittel, die nicht anfrieren sollen, sollten daher nicht unmittelbar an der kältesten Stelle positioniert werden. Andere Messbereiche blieben mit Spannweiten von nur ≈ 0,8 °C ausgesprochen stabil. Die Kühlgleichmäßigkeit ist also nicht perfekt, aber doch sehr gut und für die Anforderungen der Praxis vollauf ausreichend.
Der Gefrierteil arbeitete präziser und räumlich gleichmäßiger: Bei einer Temperaturprogrammierung von -18 °C maßen wir über alle Messbereiche im Mittel ≈ -18,6 °C, also eine Abweichung von nur ≈ 0,6 °C nach unten. Die einzelnen Mittelwerte lagen ausgesprochen eng zwischen ≈ -19,3 °C und ≈ -18,0 °C; die räumliche Differenz betrug damit bloß ≈ 1,3 °C. Die Gesamtspanne von ≈ -21,2 °C bis ≈ -17,4 °C ist angesichts des regelmäßigen Kompressorbetriebs ebenfalls vollkommen solide. Tiefkühlwaren können in allen hier gegebenen Bereichen zuverlässig gelagert werden.
Auch in Sachen Geschwindigkeit ist der LG GSGV81EPLL leistungsfähig: Wasser mit einer ursprünglichen Temperatur von ≈ 20 °C wurde im Kühlteil innerhalb von ≈ 3:17 h auf ≈ 10 °C abgekühlt. Im Gefrierteil sank die Temperatur innerhalb von ≈ 2:16 h von ≈ 20 °C auf ≈ 0 °C. Das ist vor allem nach dem Einlagern frisch gekaufter, ggf. während des Heimwegs wärmer gewordener Lebensmittel hochgradig wertvoll. Die Leistungskraft kann noch durch die Wahl des jeweils passenden Spezialmodus (Express Cool oder Express Freeze) gesteigert werden; diesen sollte man allerdings schon ein paar Stunden vor der geplanten Einlagerung anschalten.
Die Modusspanne
Der GSGV81EPLL bietet keine gewaltige, aber doch vollkommen praxisgerechte Modusspanne. Neben dem normalen Betrieb sind vor allem Express Cool und Express Freeze relevant. Beide Modi mobilisieren für eine begrenzte Zeit eine höhere Kühl- bzw. Gefrierleistung und sollen nach dem Einlagern größerer Lebensmittelmengen besonders schnell niedrige Temperaturen herstellen. Express Cool ist max. ≈ 12 h und Express Freeze max. ≈ 20 h aktiv; danach erfolgt die automatische Rückkehr in den normalen Modus.
Express Cool & Express Freeze
Express Cool senkte die mittlere Temperatur des Kühlteils innerhalb von ≈ 12 h von ≈ 4,0 °C auf ≈ 0,2 °C. Das entspricht einer Abnahme um ≈ 3,8 °C bzw. ≈ 96,0 %. Die einzelnen Bereiche erreichten Mittelwerte zwischen ≈ -3,3 °C und ≈ 1,4 °C; zeitweise wurden bis zu ≈ -7,4 °C gemessen. Der Modus ist damit ausgesprochen wirksam, sollte angesichts der erheblichen Kälte aber zielgerichtet eingesetzt werden. Sein mittlerer elektrischer Leistungsbezug betrug ≈ 57,8 W und lag somit ≈ 16,6 W bzw. ≈ 40,2 % über dem normalen Modus; in ≈ 12 h wurden folglich ≈ 0,69 kWh verbraucht.
Express Freeze senkte das Gesamtmittel des Gefrierteils innerhalb von ≈ 20 h von ≈ -18,6 °C auf ≈ -24,93 °C, also um ≈ 6,3 °C bzw. ≈ 33,9 %. Die Mittelwerte lagen mit ≈ -25,8 °C bis ≈ -24,3 °C wieder relativ eng beieinander; die Wirkung wurde folglich in allen wesentlichen Bereichen sehr gleichmäßig verwirklicht. Im Minimum maßen wir ≈ -31,8 °C. Der mittlere elektrische Leistungsbezug erreichte ≈ 69,1 W und war damit ≈ 27,9 W bzw. ≈ 67,7 % höher als im normalen Modus; in ≈ 20 h wurden mithin ≈ 1,38 kWh verbraucht.
Strom & Schall
Der Stromverbrauch des LG GSGV81EPLL ist unter Berücksichtigung des Gesamtvolumens von ≈ 635 l wirklich gering. Im normalen Modus mit einer Temperaturprogrammierung von 5 °C und -18 °C maßen wir einen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 4,0 – 304,8 W und im arithmetischen Mittel einen solchen von ≈ 41,2 W. Wird das Modell ≈ 24 h verwendet, werden folglich ≈ 0,99 kWh verbraucht; dies entspricht ≈ 361,17 kWh bzw. bei einem Strompreis von 0,27 € pro kWh ≈ 97,52 € pro Jahr. Das ist für einen so großvolumigen Side-by-Side-Kühlschrank noch ausgesprochen sparsam.
Die beiden Spezialmodi erhöhen den Leistungsbezug erwartungsgemäß deutlich. Express Cool beanspruchte durchschnittlich ≈ 57,8 W und damit ≈ 40,2 % mehr als der normale Modus. Express Freeze erreichte im Mittel ≈ 69,1 W, also ≈ 67,7 % mehr als im normalen Modus. Diese Steigerungen sind angesichts der erheblich niedrigeren Temperaturen plausibel, zeigen allerdings gleichzeitig, dass beide Modi nur dann aktiviert werden sollten, wenn ihre Mehrleistung tatsächlich erforderlich ist – bspw. vor der geplanten Einlagerung größerer Lebensmittelmengen.
Auch das Geräuschprofil ist sehr positiv einzuordnen. Wir maßen aus ≈ 1 m einen durchschnittlichen Schalldruckpegel von lediglich ≈ 37,1 dB; das ist in der Praxis regelmäßig unproblematisch. Der Smart Inverter Compressor® arbeitet größtenteils sehr laufruhig; natürlich lassen sich bei der Eisproduktion, beim Nachfüllen des Eisbereiters usw. zeitweise zusätzliche Geräusche wahrnehmen. Im normalen Kühlbetrieb allerdings ist das Modell bspw. auch für offene Wohnküchen bestens geeignet.
Die Reinigung
Schließlich kann der LG GSGV81EPLL ohne sonderlich viel Mühe gereinigt werden. Die Glasflächen und Türabsteller sind glatt gestaltet und lassen sich schon infolgedessen leicht abwischen; auch die transparenten Schubladen können weit hervorgezogen bzw. herausgenommen werden. Angesichts ihrer Größe sollte man die Glasflächen mit beiden Händen handhaben. Total No Frost verhindert übrigens, dass der Gefrierteil regelmäßig manuell abgetaut werden müsste, und vermindert den Pflegeaufwand dadurch erheblich.
Die InstaView®-Scheibe sollte mit einem trockenen oder leicht angefeuchteten weichen Tuch gereinigt werden; Glasreiniger darf nicht unmittelbar aufgesprüht werden. Das allerdings dürfte kein Problem sein, da ja regelmäßig nur mit den Handknöcheln gegen die Glasfläche geklopft wird; infolgedessen wird die Oberfläche normalerweise nicht verschmutzt. Alles in allem erweist sich das Modell auch in Reinigung und Pflege als erfreulich unkompliziert.
Das leistet das Modell
Hier veranschaulichen wir, wie sich das Modell in unseren Messreihen geschlagen hat: Wir knüpfen an die Frischhaltungsleistung in den Spezialfächern am Fuße des Kühlteils (1. Grafik), an den elektrischen Leistungsbezug im normalen Modus mit einer Temperaturprogrammierung von 5 °C und -18 °C (2. Grafik), an den elektrischen Leistungsbezug bei Nutzung der Spezialfunktion Express Cool (3. Grafik), an den elektrischen Leistungsbezug bei Nutzung der Spezialfunktion Express Freeze (4. Grafik), an den Temperaturverlauf im normalen Modus mit einer Temperaturprogrammierung von 5 °C und -18 °C (5. Grafik), an den Temperaturverlauf bei Nutzung der Spezialfunktion Express Cool (6. Grafik), an den Temperaturverlauf bei Nutzung der Spezialfunktion Express Freeze (7. Grafik) und an die Kühl- bzw. Gefriergeschwindigkeit im normalen Modus mit einer Temperaturprogrammierung von 5 °C und -18 °C, geprüft anhand von Wasser, (8. Grafik) an.

Wasserverlust
Wir ermittelten im normalen Modus bei einer Temperaturprogrammierung von 5 °C & -18 °C innerhalb von einer Woche nur sehr geringe Gewichtsverluste bzgl. der eingelagerten Frischwaren: Bei Äpfeln und Nektarinen erreichten sie jeweils ≈ 0,3 %, bei Birnen ≈ 0,4 % und bei Trauben ≈ 0,5 %. Auch Brokkoli, Gurken und Paprikas verloren mit ≈ 0,7–1,0 % nur in minimalem Maße an Gewicht. Selbst der empfindlichere Salat erreichte mit ≈ 1,3 % noch einen ausgesprochen ordentlichen Wert. Die Frischhaltungsleistung des Kühlteils ist daher rundherum sehr gelungen und erlaubt es, Obst und Gemüse regelmäßig auch über eine Woche hinweg mit nur geringfügigen Wasserverlusten zu verwahren; Geschmacks- oder Geruchseinbußen ließen sich am Ende der einzelnen Lagerungsphasen übrigens nirgends verzeichnen.

Elektrischer Leistungsbezug | Normal
Wir maßen im normalen Modus bei einer Temperaturprogrammierung von 5 °C & -18 °C einen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 4,0 – 304,8 W; im arithmetischen Mittel wurden ≈ 41,2 W erhoben. Der Verlauf lässt die regelmäßigen Arbeitsphasen des Kompressors sehr anschaulich erkennen: Auf Phasen mit nur sehr geringem Leistungsbezug folgen wiederkehrende Kühlphasen, in denen der Leistungsbezug in erheblichem Maße ansteigt. Über 24 h entspricht der Mittelwert einem Stromverbrauch von ≈ 0,99 kWh. Angesichts des üppigen Gesamtvolumens des Modells ist dies ein vollkommen ordentlicher Wert.

Elektrischer Leistungsbezug | Express Cool
Während der ≈ 12 h des Modus Express Cool maßen wir einen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 3,8 – 312,5 W; im arithmetischen Mittel wurden ≈ 57,8 W erhoben. Der mittlere Leistungsbezug lag damit um ≈ 16,6 W bzw. ≈ 40,2 % über demjenigen des normalen Modus. Innerhalb der 12-h-Messphase wurden ≈ 0,69 kWh Strom verbraucht. Die erhebliche Steigerung des Leistungsbezugs ist angesichts der sehr wirksamen Absenkung der Kühlteiltemperaturen vollkommen plausibel.

Elektrischer Leistungsbezug | Express Freeze
Im Modus Express Freeze maßen wir während des ≈ 20 h dauernden Messvorgangs einen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 4,0 – 142,4 W; der Mittelwert erreichte ≈ 69,1 W. Dies entspricht gegenüber dem normalen Modus einer gewaltigen Steigerung um ≈ 27,9 W bzw. ≈ 67,7 %. Über die volle 12-h-Messphase wurden ≈ 1,38 kWh Strom verbraucht. Der deutlich höhere Leistungsbezug erklärt sich durch die ausgesprochen starke Kälteleistung, mit der das Modell den Gefrierteil innerhalb dieser Phase bis weit unter die normale Temperaturprogrammierung abkühlt.

Temperaturen | Normal
Wir maßen im normalen Modus bei einer Temperaturprogrammierung von 5 °C & -18 °C eine über alle Messbereiche gemittelte Temperatur von ≈ 4,0 °C im Kühlteil und von ≈ -18,7 °C im Gefrierteil. Die Einzelwerte erstreckten sich im Kühlteil über eine Gesamtspanne von ≈ -0,8 °C bis ≈ 7,0 °C; vor allem der untere Teil arbeitete erheblich kälter als die oberen Ebenen. Im Gefrierteil fiel das Temperaturprofil mit einer Gesamtspanne von ≈ -21,2 °C bis ≈ -17,4 °C deutlich gleichmäßiger aus. Der einprogrammierte Sollwert wurde hier im Mittel sehr präzise verwirklicht.

Temperaturen | Express Cool & Express Freeze
Der Modus Express Cool senkte die über alle Kühlteilbereiche gemittelte Temperatur innerhalb der 12-h-Messphase von ≈ 4,0 °C auf ≈ 0,2 °C ab, also um ≈ 3,8 °C. Die Einzelwerte reichten von ≈ -7,4 °C bis ≈ 7,8 °C, wobei vor allem der untere Bereich des Kühlteils ausgesprochen stark abgekühlt wurde. Express Freeze reduzierte die über alle Gefrierteilbereiche gemittelte Temperatur innerhalb der 20-h-Messphase von ≈ -18,6 °C auf ≈ -24,9 °C, also um ≈ 6,3 °C. Die erhebliche Gesamtspanne von ≈ -31,8 °C bis ≈ -17,2 °C bildet vor allem den allmählichen Abkühlprozess vom ursprünglichen Temperaturniveau bis zu den später erreichten Minimalwerten ab.

Tempo | Normal
Die Kühl- und Gefrierleistung des Modells lässt sich anhand der Abkühlung von Wasser besonders anschaulich erkennen. Im Kühlteil wurde das Wasser innerhalb von ≈ 3:17 h von ≈ 20 °C auf ≈ 10 °C abgekühlt. Im Gefrierteil sank die Temperatur von ≈ 20 °C auf ≈ 0 °C innerhalb von nur ≈ 2:16 h. Das ist Ausdruck einer sehr soliden Leistungskraft – und einer cleveren, die kühle Luft effektiv verteilenden Technik. Gerade nach dem Einlagern neu erworbener und ggf. noch warmer Lebensmittel ist eine solche Kühl- und Gefriergeschwindigkeit sehr willkommen.
Technische Daten
| Hersteller Modell |
LG GSGV81EPLL |
|---|---|
| Größe, Gewicht usw. | |
| Optik des Modells | Schwarz (Essence Matte Black) |
| Größe des Modells (Hmax × Bmax × Tmax d. Modells) |
179,0 × 91,3 × 73,5 cm |
| Gewicht des Modells (mmax, inhaltslos) |
138,0 kg |
| Klimaklasse des Modells (lt. Label) |
SN – T (10 – 43 °C) |
| Volumen des Modells (Vmax) |
≈ 635 l |
| Volumen des Kühlteils (VK) |
≈ 416 l |
| Volumen des Gefrierteils (VG) |
≈ 215 l (plus ≈ 14 l durch den Eisbereiter) |
| Maße des Bedienfelds (Hmax × Bmax) |
22,3 × 6,1 cm |
| Position des Bedienfelds | innen |
| Sperre des Bedienfelds | ja |
| Türalarm | ja (akustisch, nach 1:30 min, LP max aus ≈ 1 m: ≈ 55,3 dB) |
| Türautomatik | ja, bis ≈ 45° |
| Türscharniere | links und rechts |
| Türwinkel (∠max d. Türen) |
≈ 135° |
| Besonderheiten des Modells Funktionen, Techniken usw. |
DoorCooling+®; LinearCooling®; InstaView®; ThinQ®; Eisspender; Wasserspender; Tank (≈ 4,0 l) |
| Technik | |
| Art des Kühlsystems | Smart Inverter Compressor® |
| Anzahl der Kühlsysteme | 2 |
| Temperaturspektrum | 1 – 7 °C; -23 – -15 °C; |
| Art des Ventilationssystems | Multi-Airflow |
| Modusspanne | Normal; Express Cool (max. 12 h); Express Freeze (max. 20 h) |
| No-Frost-Funktion | ja (Total No Frost) |
| Ebenen, Fächer usw. | |
| Kühlteil: Ebenen | 4 + 1 Flaschenhalter (5 Höhenpositionen, herausnehmbar) |
| Kühlteil: Schubladen | 2 (herausnehmbar) |
| Kühlteil: Fächer in den Türen | 4 (4 Höhenpositionen, herausnehmbar) |
| Extras | Tank (≈ 4,0 l) |
| Gefrierteil: Ebenen | 4 (4 Höhenpositionen, herausnehmbar) |
| Gefrierteil: Schubladen | 2 (herausnehmbar) |
| Gefrierteil: Fächer in den Türen | 2 (herausnehmbar) |
| Extras | – |
| Strom & Schall | |
| Elektrischer Leistungsbezug (Pmean, lt. Hersteller) |
– |
| Elektrischer Leistungsbezug (Pmean, ermittelt bei 5 °C & -18 °C) |
41,2 W |
| Stromverbrauch pro Jahr (Emean, lt. Hersteller) |
350 kWh |
| Stromverbrauch pro Jahr (Emean, ermittelt bei 5 °C & -18 °C) |
361,17 kWh 97,52 € |
| Schallausstoß (LP max, lt. Hersteller) |
36,0 dB |
| Schallausstoß (LP mean aus ≈ 1 m, ermittelt bei 5 °C & -18 °C) |
37,1 dB |
Bewertung
| Hersteller Modell |
% | LG GSGV81EPLL |
|---|---|---|
| Handhabung | 25 | 93,9 |
| Individualisierung Ebenen, Fächer usw. |
50 | 92,0 |
| Bedienung | 30 | 96,5 |
| Beleuchtung | 10 | 95,0 |
| Bedienungsanleitung | 10 | 94,3 |
| Ausstattung | 20 | 97,6 |
| Lagerung Größe v. Ebenen, Fächern usw. |
60 | 98,0 |
| Material & Materialverarbeitung | 40 | 97,0 |
| Kühlen | 20 | 95,4 |
| Genauigkeit | 50 | 95,8 |
| Gleichmäßigkeit | 50 | 94,9 |
| Gefrieren | 20 | 96,7 |
| Genauigkeit | 50 | 96,8 |
| Gleichmäßigkeit | 50 | 96,6 |
| Betrieb | 15 | 93,7 |
| Stromverbrauch | 75 | 92,6 |
| Schallausstoß | 25 | 96,8 |
| Bonus | 0,125 (Eis- & Wasserspender); 0,125 (App) |
|
| Malus | – | |
| UVP des Herstellers | 2.199,00 € | |
| Durchschnittlicher Marktpreis Stand v. 28.08.2026 |
1.389,34 € | |
| Preis-Leistungsindex | 14,52 | |
| Gesamtbewertung | 95,7 % („sehr gut“) |
|

Wie haben wir geprüft?
Handhabung | 25 %
Hier wurde ermittelt und beurteilt, wie sich der Innenraum des Modells an die in ihm eingelagerten Lebensmittel, sprich Fleisch-, Fisch-, Milchwaren usw., anpassen lässt, bspw. durch in seiner Position veränderliche Ebenen und Fächer. Des Weiteren wurde natürlich auch von allen Testerinnen & Testern bewertet, wie sich das Modell handhaben lässt: Neben den einprogrammierbaren Temperaturspektren und den Temperaturstabilitäten in allen Teilen des Modells wurden auch alle weiteren Funktionen benotet. Die Testerinnen & Tester nahmen sich hier auch der Qualität des Touchscreens an: Alle Teile desselben sollten nach jeder Geste ansprechen. Ob, nach welcher Zeitspanne und in welcher Weise das Modell einen Alarm ausstößt, nachdem eine der Türen nicht voll verschlossen worden ist, wurde außerdem beurteilt.
Ausstattung | 20 %
Hier wurde von den Testerinnen & Testern vor allem das verwendbare Volumen des Modells – einmal hinsichtlich des Kühlteils und einmal hinsichtlich des Gefrierteils – benotet. Auch die außen und innen verwendeten Materialien sowie die Weise, in der diese im Werk des Herstellers verarbeitet worden sind, wurden beurteilt. Darüber hinaus wurde erhoben, ob und in welcher Weise die einzelnen Teile des Modells beleuchtet werden, ob sich die in ihnen verräumten Lebensmittel also bei verschiedenen Lichtverhältnissen immer voll erkennen lassen. Schließlich wurde die Qualität der Dokumentation des Herstellers bewertet: Diese sollte nicht nur verständlich alle wesentlichen Themen rund ums Modell abhandeln, sondern auch noch weitere, in der Praxis wertvolle Hinweise, bspw. zur idealen Lagerung von verschiedenen Lebensmitteln innerhalb des Modells, enthalten.
Kühlen | 20 %
Hier haben die Testerinnen & Tester die im Kühlteil des Modells herrschenden Temperaturen in Abständen von 5 s in allen Ebenen ermittelt: Hierzu wurden Temperatursonden in der Mitte der einzelnen Ebenen installiert. Sie verweilten min. 24 h an den einzelnen Messpunkten, um nicht nur die wirklich erreichten Temperaturen zu ermitteln, sondern währenddessen auch die Stabilität derselben zu kontrollieren. Ob und in welchem Maß die so erhobenen Temperaturen in den einzelnen Kompressorphasen voneinander abwichen, wurde beurteilt. Darüber hinaus wurde ermittelt, wie sehr die durchschnittliche Temperatur im Kühlteil innerhalb von 24 h von der einschlägigen Temperaturprogrammierung abwich; das Modell sollte die Temperaturprogrammierung im Kühlteil vollkommen präzise verwirklichen.
Gefrieren | 20 %
Hier haben die Testerinnen & Tester die im Gefrierteil des Modells herrschenden Temperaturen vermittels der oben erläuterten Methode ermittelt. Darüber hinaus wurde ermittelt, wie sehr die durchschnittliche Temperatur im Gefrierteil innerhalb von 24 h von der einschlägigen Temperaturprogrammierung abwich; das Modell sollte die Temperaturprogrammierung im Gefrierteil vollkommen präzise verwirklichen.
Betrieb | 15 %
Das Modell wurde während des Tests bei einer einheitlichen Temperatur in den Testräumlichkeiten in Höhe von ≈ 20 °C betrieben. Nachdem die vorab einprogrammierten Temperaturen (5 °C, & -18 °C) stabil waren, wurden der A-bewertete Schalldruckpegel aus einem Abstand von ≈ 1 m zur Modellvorderseite sowie der elektrische Leistungsbezug ermittelt und beurteilt.
Getestete Produkte
- LG GSGV81EPLL







