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Der RN618D6X6WF von Gorenje im Test 2026

Viel Raum – viel Frische:
Ein smarter Kühlschrank für große Vorräte!

28. August 2026

Hinweis bzgl. der Nutzung von künstlicher Intelligenz

Aktive Kennzeichnung: Ai Modified.

Die Grafikdesignerinnen & Grafikdesigner des ETM TESTMAGAZINs haben bei der grafischen Ausgestaltung dieses Artikels generative künstliche Intelligenz verwendet, um die in diesem Artikel enthaltenen Fotografien, die von ihnen eigenständig angefertigt wurden, grafisch nachzubearbeiten.

Klassische Kühl-Gefrierkombinationen sind für viele Haushalte die naheliegende Wahl. Wer Tiefkühlwaren allerdings in einem separaten Gefrierschrank oder in einer separaten Gefriertruhe lagert und im Alltag vor allem sehr viel Raum für frische Lebensmittel, also bspw. für Gemüse, Obst, Getränke, Milch-, Fleischwaren u. v. m. braucht, kann von einem reinen Kühlschrank erheblich stärker profitieren. Genau an diesen Bedarf knüpft der RN618D6X6WF des Herstellers Gorenje an. Das nur ≈ 59,5 cm breite und ≈ 60,0 cm tiefe Standmodell erschließt ein Gesamtvolumen von ≈ 372 l und verknüpft diesen üppigen Stauraum mit einer ZeroZone, einer CrispZone mit einstellbarer Luftfeuchtigkeit, Multiflow 360°, AdaptTech, einem SmartInverter-Kompressor sowie WLAN-Konnektivität über ConnectLife. Auch Smart KitchenFit ist Teil des Konzepts und soll eine besonders enge Einpassung in die Küchenzeile erleichtern, um die Aufstellung in beinahe allen Küchen zu ermöglichen.

Wir veranschaulichen im Weiteren, wie überzeugend der Gorenje RN618D6X6WF in der Praxis wirklich arbeitet. So haben wir nicht nur die äußere und innere Gestaltung, die Materialien, die Mechanik von Tür, Ebenen und Schubladen sowie das Bedienerlebnis geprüft. Vielmehr haben wir die Temperaturen an diversen Messpositionen erhoben, die Frischhaltungsleistung in Bezug auf verschiedene Gemüse- und Obstsorten geprüft und die Wirkung der Spezialfunktionen (u. a. von Super Cool) untersucht. Hinzu kommen Erkenntnisse zum elektrischen Leistungsbezug im normalen Betrieb, im Modus Eco und im Modus Super Cool sowie zum Schalldruckpegel. Auf diese Weise lässt sich sehr genau beurteilen, ob der RN618D6X6WF seinen Anspruch eines geräumigen, sparsamen und vielseitig nutzbaren Vollraumkühlschranks einlösen kann.

Wesentliches

Für wen?
Für all diejenigen Verbraucherinnen & Verbraucher, die einen sehr geräumigen reinen Kühlschrank suchen, Tiefkühlwaren separat lagern und für Gemüse, Obst, Fleisch-, Fisch- und Milchwaren möglichst viel flexibel nutzbaren Kühlraum erschließen wollen.

Was ist speziell?
Besonders wertvoll ist die Kombination aus ZeroZone und CrispZone. Die ZeroZone stellt für leicht verderbliche Fleisch- und Fischwaren ein deutlich kühleres Lagerungsumfeld bereit; die CrispZone erlaubt über einen mechanischen Drehregler eine Anpassung der Luftfeuchtigkeit an das spezifische Anspruchsprofil von Gemüse oder Obst.

Was ist außerdem anzusprechen?
Multiflow 360° verteilt die kühle Luft über mehrere Auslässe gleichmäßig im Innenraum; AdaptTech soll die regelmäßigen Nutzungsgepflogenheiten berücksichtigen und Temperaturanstiege infolge typischer Türöffnungen begrenzen. Die von uns erhobenen Temperaturen auf den regulären Ebenen lagen ausgesprochen eng beieinander (vgl. diesbzgl. S. 88), sodass die räumliche Temperaturverteilung einen sehr starken Eindruck hinterließ.

Der Test im Überblick

Der Gorenje RN618D6X6WF ist ein geradlinig gestalteter Vollraumkühlschrank mit einer dunkelgrauen Edelstahlfront. Das Design wird vor allem von der großen, nahezu vollständig geschlossenen Tür und dem schlanken, ebenfalls aus Edelstahl gefertigten Griff geprägt. Der Korpus misst ≈ 185,6 × 59,5 × 60,0 cm (Hmax × Bmax × Tmax d. Modells), das Gewicht beträgt ≈ 65,0 kg. Dank Smart KitchenFit kann das Modell seitlich sehr nah an angrenzende Küchenelemente heranrücken und passt folglich auch in kleine Nischen.

Sehr stark ist das Raumangebot: Insgesamt stehen ≈ 372 l zur Verfügung, davon ≈ 347 l im regulären Frischlebensmittelbereich und ≈ 25 l im besonders kühlen Fach. Im oberen und mittleren Teil lassen sich Lebensmittel auf mehreren großflächigen Glasablagen und einem separaten Flaschengitter verteilen; in der Tür stehen insgesamt fünf Absteller für Flaschen, Kartons, Gläser & Co. bereit. Im unteren Teil schließen sich die ZeroZone und zwei Spezialfächer an. Die Ebenen können bspw. für besonders hohe Lebensmittel ohne Mühe entnommen werden; eine flexible Höhenpositionierung ist allerdings nur bei einer Ebene sinnvoll möglich, sodass die Individualisierung des Innenraums nicht ganz so großzügig ausfällt wie das reine Volumen erwarten ließe.

Die Handhabung hinterließ gleichwohl einen sehr guten Eindruck. Die Tür lässt sich bis max. ≈ 105° öffnen und bewegt sich ausgesprochen leichtgängig. Verantwortlich dafür ist u. a. der lange Edelstahlgriff, der deutlich von der Türfront absteht und sich sehr sicher greifen lässt. Besonders angenehm ist sein Doppelgelenk: Der Griff bewegt sich beim Öffnen passend mit der Hand und vermindert dadurch den nötigen Kraftaufwand. Der Türalarm setzt nach ≈ 1 : 00 min ein; mit max. ≈ 44,6 dB aus ≈ 1 m ist er unmittelbar vor dem Modell zwar wahrnehmbar, aus größerer Entfernung allerdings nur noch schwer zu hören.

Auch die Bedienung ist unkompliziert. Das großformatige Bedienfeld liegt im oberen Bereich des Kühlschranks und ist nach dem Öffnen der Tür bequem erreichbar. Berührungsempfindliche Tasten erlauben die Wahl einer Temperatur zwischen 2–8 °C, das An- und Ausschalten der Spezialfunktionen u. v. m. Die Tasten reagierten im Laufe unseres Tests in einem Großteil aller Fälle sofort; nur sehr selten war eine weitere Berührung erforderlich. Der helle Bildschirm stellt die gewählte Temperatur scharf dar. Über ConnectLife kann der Kühlschrank außerdem in ein 2,4-GHz-WLAN eingebunden und per Smartphone bzw. Tablet angesprochen werden.

Die Frischhaltungsleistung der unteren Gemüse- und Obstfächer war sehr stark. Nach einer Lagerungsdauer von sieben Tagen verloren Äpfel und Birnen jeweils nur ≈ 0,5 %, Nektarinen ≈ 0,7 %, Trauben ≈ 0,8 %, Brokkoli ≈ 0,9 %, Gurken und Paprikas jeweils ≈ 1,1 % sowie Salat ≈ 1,5 % ihres ursprünglichen Gewichts. Gerade wasserreiche und strukturempfindliche Lebensmittel blieben damit in einem sehr ansprechenden Zustand.

Auch die Temperaturgenauigkeit ist überzeugend: Im normalen Betrieb mit einer Temperaturprogrammierung von 5 °C erreichten die regulären, aus Glas gefertigten Ebenen im Mittel ≈ 5,4 °C und lagen damit nur ≈ 0,4 °C über der Temperaturprogrammierung. Noch stärker ist die Gleichmäßigkeit ihrer Mittelwerte: Diese erreichten ≈ 5,3–5,5 °C; zwischen kältester und wärmster Ebene lagen folglich nur ≈ 0,2 °C. Die zeitlichen Schwankungen fielen indes deutlich größer aus. Über sämtliche Messpositionen reichte die Gesamtspanne von ≈ -0,3 °C bis ≈ 11,6 °C. Super Cool steigert die Kühlleistung deutlich: Über alle Bereiche des Modells fiel der Mittelwert von ≈ 4,8 °C auf ≈ 2,8 °C.

Der elektrische Leistungsbezug ist ausgesprochen niedrig: Im normalen Betrieb maßen wir ≈ 0,7–125,0 W und im arithmetischen Mittel nur ≈ 11,7 W; daraus folgen ≈ 0,28 kWh in 24 h bzw. ≈ 102,60 kWh im Jahr; bei einem Strompreis von 0,27 € pro kWh entspräche dies ≈ 27,70 €. Eco reduzierte den Mittelwert auf ≈ 10,8 W, also um ≈ 0,9 W bzw. ≈ 7,53 %. Auch der Schallausstoß während des laufenden Betriebs blieb maßvoll: Aus ≈ 1 m maßen wir durchschnittlich ≈ 36,7 dB.

Der Gorenje RN618D6X6WF ist damit ein sehr geräumiger und zugleich bemerkenswert sparsamer Vollraumkühlschrank. Besonders überzeugen die präzisen räumlichen Mitteltemperaturen, die sehr starke Frischhaltungsleistung, die sinnvolle Trennung in ZeroZone, CrispZone und weiteres Spezialfach sowie der wirksame Modus Super Cool. Bedienfeld, Tür und Griff lassen sich komfortabel handhaben; auch die App-Konnektivität erweitert das Bedienkonzept sinnvoll. Ein wenig mehr Flexibilität bei der Höhenpositionierung der Glasablagen und ein aus größerer Entfernung deutlicher hörbarer Türalarm wären willkommen gewesen. Insgesamt überwiegen die Stärken allerdings sehr klar. Wir verleihen dem Gorenje RN618D6X6WF daher das Urteil „sehr gut“ (94,6 %).

Bewertungssiegel Gorenje RN618D6X6WF

Die wesentlichen Merkmale

  • Maße des Modells (Hmax × Bmax × Tmax): ≈ 185,6 × 59,5 × 60,0 cm
  • Volumen des Modells (Vmax): ≈ 372 l
  • Temperaturspanne: 2 – 8 °C
  • Modusspanne: Normal, Eco, Super Cool
  • Schalldruckpegel (LP mean aus ≈ 1 m): ≈ 36,7 dB *
  • Elektrischer Leistungsbezug (P): ≈ 11,7 W *

* Die hier angegebenen Werte wurden erhoben, während wir den Gorenje RN618D6X6WF im normalen Modus mit einer Temperaturprogrammierung von 5 °C betrieben haben.

Pro

  • ausgesprochen üppiges Gesamtvolumen von ≈ 372 l bei nur ≈ 59,5 cm Breite
  • sehr genaue und räumlich ausgesprochen gleichmäßige Temperaturen auf den regulären Ebenen
  • sehr starke Frischhaltungsleistung von Gemüse und Obst
  • ZeroZone für empfindliche Fleisch- und Fischwaren und CrispZone mit einstellbarer Luftfeuchtigkeit für Gemüse und Obst
  • sehr wirksame zusätzliche Kühlleistung durch Super Cool
  • ausgesprochen niedriger elektrischer Leistungsbezug im normalen Betrieb und weitere Einsparungsmöglichkeit durch Eco
  • sehr leichtgängige Tür mit ergonomischem Doppelgelenkgriff
  • großer Bedienkomfort dank eines präzise bedienbaren LED-Bedienfelds und App-Anbindung über ConnectLife
  • leiser normaler Kühlbetrieb

Contra

  • nur begrenzter Spielraum bei der flexiblen Höhenpositionierung der Glasablagen
  • der Türalarm ist aus größerer Entfernung nur schwer wahrnehmbar

Größe, Gewicht & Co.

Der Gorenje RN618D6X6WF misst ≈ 185,6 × 59,5 × 60,0 cm (Hmax × Bmax × Tmax d. Modells) und gehört damit zu den schlanken Vollraumkühlschränken mit klassischer Standardbreite. Das Volumen von ≈ 372 l ist angesichts dieser Stellfläche ausgesprochen üppig. Gerade Verbraucherinnen & Verbraucher, die einen separaten Gefrierschrank bzw. eine separate Gefriertruhe verwenden, können deshalb einen erheblichen Teil der vorhandenen Küchenhöhe ausschließlich für Frischwaren erschließen. Mit ≈ 65,0 kg bleibt das Modell trotz des großen Innenraums noch vergleichsweise gut handhabbar; zwei Rollen und zwei verstellbare Füße erleichtern die Aufstellung und das saubere Ausrichten.

Die Gestaltung ist geradlinig. Die große Tür besteht aus dunkelgrauem Edelstahl, während der übrige Korpus in einem metallisch grauen Ton gehalten ist. Ein vertikal angeordneter Edelstahlgriff sitzt an der linken Frontseite; das Bedienfeld bleibt bei geschlossener Tür vollständig verborgen. Dadurch wirkt die Vorderseite ruhig und deutlich weniger auffällig als bei Modellen mit außenliegendem Bedienfeld. Der Türanschlag liegt ab Werk rechts, kann allerdings beliebig gewechselt werden, wenn die konkrete Küchensituation dies verlangt.

Praktisch ist in diesem Zusammenhang übrigens Smart KitchenFit: Gorenje sieht für eine entsprechend enge Einpassung seitlich Abstände von lediglich ≈ 2,5 mm vor; die Tür kann bei einer solchen Aufstellung dennoch so weit geöffnet werden, dass u. a. die Schubladen vollständig erreichbar bleiben. Es sei allerdings an dieser Stelle angesprochen, dass der Energieverbrauch des Kühlschranks bei einer sehr engen Einbausituation ansteigen kann.

Die Tür lässt sich bis max. ≈ 105° öffnen. Ihre Mechanik arbeitet ausgesprochen leichtgängig und vermittelt einen soliden Eindruck. Der ≈ 46,0 cm lange Griff steht ≈ 5,4 cm von der Türfront ab und ist dadurch ohne Verrenkungen erreichbar. Sein Doppelgelenk ist mehr als ein bloßes Designmerkmal: Es folgt der Hand während der Öffnungsbewegung und vermindert den Widerstand der Türdichtung spürbar. Für eine eigenständige Schließbewegung wird von Gorenje eine leichte Neigung des Modells nach hinten empfohlen; ohne eine solche schließt die Tür regelmäßig nur bis zu einem Winkel von ≈ 15° eigenständig wieder.

Die Materialien

Die Material- und Materialverarbeitungsqualität des Gorenje RN618D6X6WF ist insgesamt solide. Die Tür aus Edelstahl macht einen stabilen Eindruck und passt mit ihrer dunkelgrauen, strukturierten Oberfläche großartig zu modernen Küchen. Auch der außenliegende Griff ist aus Edelstahl gefertigt und wirkt hochwertig. Scharfe Kanten oder auffällige Spaltmaße fielen uns an den regelmäßig berührten Bereichen nicht auf.

Im Innenraum dominieren Glas und helle, gleichförmig gestaltete Kunststoffe. Die großflächigen Ablagen aus Glas bleiben auch bei schwereren Gefäßen stabil und lassen sich zur Reinigung leichtgängig herausziehen. Die transparenten Türabsteller erleichtern den Blick auf die hier eingelagerten Lebensmittel. Die drei unteren Fächer sind ebenfalls weitgehend transparent, jedenfalls im vorderen Bereich; dadurch kann man einen Großteil ihres Inhalts schon vor dem vollständigen Herausziehen erkennen.

Bei den Schubladen fiel lediglich ein geringfügiges seitliches Spiel auf. Während des Herausziehens können sie deshalb ein wenig hin und her wackeln. Die Führung blieb in unserem Gebrauch dennoch zuverlässig, ein störendes Verkanten trat nicht auf. Der Bedienkomfort wird durch diesen Punkt also nicht ernsthaft beeinträchtigt; im direkten Materialeindruck wirken die Schubladenmechaniken allerdings etwas weniger massiv als bspw. die hiervor angesprochene Tür- und Griffkonstruktion.

Die Handhabung

Das große Volumen des Kühlschranks wird sinnvoll gegliedert: Mehrere Ablagen, die aus sehr stabilem Glas gefertigt sind, erschließen den oberen und mittleren Kühlraum, während ein separates Flaschengitter auch großformatige Getränkeflaschen liegend aufnehmen kann. In der Tür stehen fünf großzügig bemessene Absteller zur Verfügung, sodass bspw. Flaschen, Kartons, Gläser und kleinere Verpackungen aus dem Hauptinnenraum ausgelagert werden können; so wird übrigens auch der Zugriff auf die betreffenden Gegenstände erleichtert. Am Fuß des Modells schließen sich die ZeroZone, die CrispZone und ein weiteres Fach an. Diese Kombination erleichtert es, Lebensmittel nach Temperaturempfindlichkeit und ggf. auch nach erforderlicher Luftfeuchtigkeit zu sortieren.

Ein wenig eingeschränkt ist allerdings die Individualisierung der Ebenen: Zwar lassen sich die Glasflächen ohne Mühe entnehmen, sodass bspw. für gewaltige Grillwaren kurzfristig mehr Raum geschaffen werden kann. Eine flexible Höhenpositionierung durch ein bloßes Versetzen auf höher oder tiefer gelegene Halterungen ist allerdings nur bei einer Ebene sinnvoll möglich. Wer häufig besonders hohe Gefäße lagert, sollte die gewünschte Innenraumaufteilung deshalb schon vor einer üppigen Befüllung festlegen.

Die drei unteren Fächer lassen sich ohne großartige Kraftanstrengung hervorziehen und wieder einschieben. Besonders interessant ist die bereits angesprochene CrispZone: Ein schwarzer, silberfarbig eingefasster Drehregler verändert rein mechanisch die Luftzirkulation im Fach: In Richtung der Gemüseeinstellung wird eine höhere Luftfeuchtigkeit begünstigt, während die Obsteinstellung eine stärkere Luftzirkulation erlaubt und infolgedessen eine niedrige Luftfeuchtigkeit herbeiführt. Im Laufe unseres Testverfahrens ließ sich die relative Luftfeuchtigkeit abhängig von den eingelagerten Lebensmitteln um max. ≈ 10 % verändern.

Die ZeroZone verfolgt ein völlig anderes Ziel: Sie wird deutlich kälter als die regulären Ebenen und empfiehlt sich dadurch vor allem zur vorübergehenden Lagerung leicht verderblicher Fleisch- und Fischwaren. Im normalen Betrieb mit einer Temperaturprogrammierung von 5 °C maßen wir hier durchschnittlich ≈ 2,5 °C und kurzfristig gar bis zu ≈ -0,3 °C. Kälteempfindliche Lebensmittel sollten also nicht unbedacht in diesem Fach abgelegt werden. Gerade für die vorgesehene kurzfristige Lagerung empfindlicher Fleisch- und Fischwaren ist das niedrigere Temperaturniveau allerdings sehr wertvoll.

Das Bedienfeld liegt am Kopf des Innenraums. Mit ≈ 25,0 × 3,0 cm (Bmax × Hmax d. Bedienfelds) ist es großzügig dimensioniert und bei einer Höhe von ≈ 1,5 m für die meisten Verbraucherinnen & Verbraucher bequem erreichbar. Der mittig angeordnete Bildschirm weist u. a. die eingestellte Kühltemperatur mit ≈ 1,2 cm hohen Ziffern klar aus; die Darstellung erfolgt kontrastreich, hell und scharf. Die berührungsempfindlichen Tasten, die links- und rechtsseitig angeordnet sind, sind ausreichend groß und reagierten in unserem Gebrauch regelmäßig schon bei der ersten Berührung. Hier lassen sich die Temperatur, der Modus, die Konnektivität per WLAN u. v. m. ansprechen.

Die Beleuchtung ist größtenteils sehr gelungen. Eine hellweiße Lichtquelle im Kopfteil leuchtet durch die gläsernen Ebenen weit nach unten; zusätzlich ist an der linken Seitenwand ungefähr auf halber Höhe eine weitere Lichtquelle vorhanden. Dadurch bleibt der mittlere Kühlraum auch bei gefüllten Ebenen gut erkennbar. Lebensmittel auf den oberen Ebenen und Flaschen im Flaschengitter können naturgemäß einen Teil des Lichts abschirmen. In die tiefsten Schubladen gelangt ebenfalls weniger Licht als in den offenen Hauptkühlraum, ohne dass dies die Orientierung ernsthaft erschweren würde.

Temperaturen & Frische

Die Temperaturgenauigkeit des Gorenje RN618D6X6WF ist auf den regulären, aus Glas gefertigten Ebenen ausgesprochen stark. Bei einer Temperaturprogrammierung von 5 °C erreichten die jeweiligen Ebenen im arithmetischen Mittel ≈ 5,4 °C, ≈ 5,4 °C, ≈ 5,5 °C und ≈ 5,3 °C. Das Mittel der gemessenen Werte beträgt ≈ 5,4 °C und weicht damit nur um ≈ 0,4 °C nach oben von der Temperaturprogrammierung ab. Noch bemerkenswerter ist allerdings die Nähe der gemessenen Werte: Zwischen den Minimal- und Maximalwerten von ≈ 5,3 °C und ≈ 5,5 °C liegen lediglich ≈ 0,2 °C. Lebensmittel werden auf den regulären Ebenen folglich ausgesprochen gleichmäßig temperiert.

Die Stabilität der Temperaturen im Zeitverlauf ist wiederum ein wenig differenzierter zu beurteilen: Auf der 1. Ebene reichte die Spanne der Messwerte bspw. von ≈ 0,8 °C bis ≈ 11,6 °C und damit über ≈ 10,8 °C; solche gewichtigen Ausschläge entstehen infolge der Kompressorzyklen, in denen der Kompressor nicht fortlaufend mit der gleichen Leistungskraft arbeitet. Über sämtliche Ebenen reichten die gemessenen Werte von ≈ -0,3 °C bis ≈ 11,6 °C. Während die Gleichmäßigkeit der Mittelwerte also exzellent ist, lässt sich die Temperaturstabilität angesichts der gelegentlichen, signifikanten Ausschläge nur als ordentlich einordnen.

Die unteren Spezialbereiche, die der Lagerung frischer Lebensmittel dienen, stellen bewusst andere Temperaturniveaus her. In der ZeroZone maßen wir durchschnittlich ≈ 2,5 °C, in der CrispZone ≈ 4,6 °C und im noch darunter befindlichen Fach ≈ 5,0 °C. Gerade die ZeroZone kann sich damit deutlich vom regulären Kühlraum abgrenzen: Dass ihr Minimum mit ≈ -0,3 °C geringfügig unter dem Gefrierpunkt lag, bedeutet allerdings, dass hier keine hochgradig empfindlichen Lebensmittel verstaut werden sollten.

Die von uns ausführlich geprüfte Frischhaltung bestätigt den insgesamt starken Eindruck in Bezug auf die betreffenden Fächer: Am Ende unserer einwöchigen Messphase lagen die Gewichts- bzw. Wasserverluste bei Äpfeln und Birnen bei jeweils ≈ 0,5 %, bei Nektarinen bei ≈ 0,7 %, bei Trauben bei ≈ 0,8 %, bei Brokkoli bei ≈ 0,9 %, bei Gurken und Paprikas bei jeweils ≈ 1,1 % und bei Salat bei ≈ 1,5 %. Der Mittelwert über alle acht Lebensmittel betrug nur ≈ 0,9 %. Die Obstsorten verloren im Mittel ≈ 0,6 %, die Gemüsearten ≈ 1,2 %. Die Frischhaltungsleistung blieb damit in einem durchweg sehr guten Bereich.

Die Modusspanne

Die Modusspanne des RN618D6X6WF ist nicht gewaltig, deckt die wesentlichen Modi eines reinen Kühlschranks aber doch sinnvoll ab. Neben dem normalen Betrieb stehen Eco und Super Cool bereit. Die reguläre Temperatur kann in 1-°C-Schritten zwischen 2–8 °C gewählt werden; Gorenje empfiehlt übrigens den regelmäßigen Gebrauch einer Temperaturprogrammierung von 4 °C.

Eco setzt die Temperaturprogrammierung auf 6 °C und reduziert infolgedessen den Kühl- und Energieaufwand; dies ist aber selbstverständlich nur dann der Fall, wenn zuvor eine niedrigere Temperatur einprogrammiert war. Die Nutzung dieses Modus empfiehlt sich vor allem dann, wenn keine besonders niedrige Kühltemperatur erforderlich ist und der Energieverbrauch möglichst gering bleiben soll. Super Cool verfolgt einen völlig anderen Zweck: Er setzt die Temperaturprogrammierung auf 2 °C und entfaltet für max. ≈ 6 h eine signifikant erhöhte Kühlleistung; danach kehrt das Modell eigenständig zur vorherigen Temperaturprogrammierung zurück.

Super Cool

Super Cool erwies sich in unseren Temperaturmessungen als sehr effektiv. Auf den vier regulären Ebenen sank der Mittelwert innerhalb der ≈ 6-h-Phase von ≈ 5,4 °C auf ≈ 3,1 °C. Die Absenkung um ≈ 2,3 °C bzw. ≈ 42,8 % ist deutlich. Die einzelnen Mittelwerte lagen nun zwischen ≈ 2,6 °C und ≈ 3,4 °C; über alle Ebenen und Fächer sank das Gesamtmittel von ≈ 4,8 °C auf ≈ 2,8 °C.

Die zusätzliche Kälte fällt dabei nicht überall vollkommen gleichmäßig aus. In der ZeroZone maßen wir im Mittel ≈ 1,2 °C und im Minimum ≈ -2,8 °C. Auch die Temperaturen auf den oben befindlichen Ebenen und in der CrispZone unterschritten gelegentlich den temperaturiellen Nullpunkt. Wer Super Cool vor der Einlagerung größerer Mengen aktiviert, sollte empfindliche, leicht anfrierende Lebensmittel daher nicht unmittelbar an den kältesten Stellen verräumen. Für frisch eingekaufte, robuste Lebensmittel ist die deutliche Temperaturabsenkung dagegen sehr willkommen.

Der mittlere elektrische Leistungsbezug während Super Cool betrug ≈ 14,4 W. Gegenüber dem 24-h-Mittel des normalen Betriebs von ≈ 11,7 W ist das ein jedenfalls absolut geringfügiger Mehrbedarf von ≈ 2,7 W bzw. ≈ 22,73 %. In der ≈ 6-h-Phase wurden insgesamt ≈ 0,09 kWh (≈ 0,02 €) verbraucht. Angesichts der signifikanten Temperaturabsenkung bleibt dieser zusätzliche Energieeinsatz vollkommen plausibel; der Modus sollte gleichwohl nur dann aktiviert werden, wenn man der gesteigerten Leistungskraft wirklich bedarf.

Eco

Eco wirkte demgegenüber in die andere Richtung: Der Mittelwert auf den vier regulären Ebenen hat sich von ≈ 5,4 °C auf ≈ 6,5 °C erhöht. Der Anstieg ist angesichts des Umstandes, dass Eco nur mit einer Temperaturprogrammierung von 6 °C statt mit einer solchen von 5 °C verknüpft ist, erwartungsgemäß (≈ 1,1 °C bzw. ≈ 20,37 %). Die einzelnen Mittelwerte lagen nun zwischen ≈ 6,4 °C und ≈ 6,6 °C.

Der durchschnittliche Leistungsbezug sank in geringem Maße auf ≈ 10,8 W, also um ≈ 0,9 W bzw. ≈ 7,53 %. Der Tagesverbrauch verringerte sich von ≈ 0,28 kWh (≈ 0,08 €) auf ≈ 0,26 kWh (≈ 0,07 €). Bei gleichförmigem Nutzungsprofil entspräche dies ≈ 94,87 kWh (≈ 25,61 €) pro Jahr statt ≈ 102,60 kWh (≈ 27,70 €) pro Jahr.

Strom & Schall

Der Stromverbrauch des Gorenje RN618D6X6WF ist unter Berücksichtigung des Gesamtvolumens von ≈ 372 l ausgesprochen niedrig. Im normalen Betrieb mit einer Temperaturprogrammierung von 5 °C maßen wir einen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 0,7–125,0 W und im arithmetischen Mittel einen solchen von ≈ 11,7 W. Der deutlich niedrigere Median von ≈ 2,24 W lässt erkennen, dass lange Phasen mit sehr geringem Leistungsbezug von vergleichsweise kurzen Kompressorphasen unterbrochen werden. Der Maximalwert ist infolgedessen bloß als kurzfristige Spitze zu verstehen.

Über 24 h wurden ≈ 0,28 kWh verbraucht. Bei einem gleichförmigen Nutzungsprofil ergäbe sich daraus eine Jahresmenge von ≈ 102,60 kWh und bei einem Strompreis von 0,27 € pro kWh Stromkosten von ≈ 27,70 €. Der Einfluss der Spezialeinstellungen auf den elektrischen Leistungsbezug ist bereits ausgeführt worden: Eco verringerte den 24-h-Verbrauch auf ≈ 0,26 kWh; Super Cool erhöhte den 6-h-Verbrauch auf ≈ 0,09 kWh.

Auch das Geräuschprofil ist sehr positiv. Aus ≈ 1 m maßen wir im normalen Betrieb durchschnittlich ≈ 36,7 dB. Der SmartInverter-Kompressor und die fortlaufende Lüftung des Kühlschranks bleiben damit bspw. auch in einer typischen Wohnküche regelmäßig unaufdringlich. Je nach Kompressorzyklus sind naturgemäß wechselnde Geräusche wahrnehmbar, sie drängen sich im Alltag allerdings keineswegs in den Vordergrund. Deutlich kritischer ist allein der Türalarm: Mit max. ≈ 44,6 dB aus ≈ 1 m ist er zwar direkt vor dem Kühlschrank hörbar, in einem auch nur geringfügig weiter entfernten Raum kann er jedoch leicht überhört werden.

Die Reinigung

Die Reinigung des Gorenje RN618D6X6WF gelingt ohne sonderlich viel Aufwand. Glasablagen, Türabsteller und Schubladen lassen sich herausnehmen und können dadurch eigenständig gesäubert werden. Die glatten, vollauf hellen Innenflächen sind gut erreichbar; gerade bei noch nicht vollständig gefülltem Kühlschrank lassen sich leichte Verschmutzungen ohne jeglichen Aufwand mit einem weichen Tuch entfernen.

Für die Edelstahlfront und den Griff empfiehlt sich ebenfalls ein weiches Tuch mit mildem Reinigungsmittel; aggressive, ggf. scheuernde Mittel sind zu vermeiden, damit die Oberflächenstruktur nicht beschädigt wird. Auch die Türdichtung sollte regelmäßig gereinigt und anschließend gründlich getrocknet werden, um deren Dichtkraft langfristig zu erhalten.

Praktisch ist freilich das automatische Abtauen des Kühlteils. Ein regelmäßiges manuelles Abtauen, wie es bei einfachen statischen Kühlsystemen erforderlich sein kann, entfällt dadurch. Alles in allem erweist sich das Modell auch in Reinigung und Pflege als erfreulich unkompliziert.

ConnectLife

ConnectLife erweitert das Bedienkonzept des Kühlschranks um gewisse Fernfunktionen. Der Kühlschrank unterstützt 2,4-GHz-WLAN und kann nach der Kopplung über die App per Smartphone oder Tablet angesprochen werden. Für den normalen Betrieb ist diese Verbindung selbstverständlich nicht erforderlich; alle wesentlichen Einstellungen bleiben unmittelbar am Gerät verfügbar. Wer allerdings bspw. den Fernzugriff nutzen möchte, erhält dadurch eine zeitgemäße Ergänzung des innenliegenden Bedienfelds – das mag sich bspw. empfehlen, um den Modus Super Cool bequem aus dem Supermarkt heraus zu aktivieren, damit die anschließende Kühlung der neu gekauften Lebensmittel möglichst effektiv erfolgen kann.

Das leistet das Modell

Technische Daten

Hersteller
Modell
Gorenje
RN618D6X6WF
Größe, Gewicht usw.
Optik des Modells Grau
Größe des Modells
(Hmax × Bmax × Tmax d. Modells)
185,6 × 59,5 × 60,0 cm
Gewicht des Modells
(mmax, leer)
65,0 kg
Klimaklasse des Modells
(lt. Label)
SN – T
(10 – 43 °C)
Volumen des Modells
(Vmax)
≈ 372 l
Maße des Bedienfelds
(Hmax × Bmax)
3,0 × 25,0 cm
Position des Bedienfelds innen, im oberen Teil des Modells
Sperre des Bedienfelds nein
Türalarm ja
(akustisch, nach 1 min,
LP max aus ≈ 1 m: ≈ 44,6 dB)
Türautomatik ja, bis ≈ 15°
Türscharniere rechts, wechselbar
Türwinkel
(∠max d. Türen)
≈ 105°
Besonderheiten des Modells
Funktionen, Techniken usw.
AdaptTech
(Anpassen der Temperatur ans Verhalten der Verbraucherinnen & Verbraucher);
Smart KitchenFit
(Verwenden der Tür mit min. ≈ 2,5 mm seitlichem Abstand)
Technik
Art des Kühlsystems SmartInverter Compressor
Anzahl der Kühlsysteme 1
Temperaturspektrum 2 – 8 °C
Art des Ventilationssystems Multiflow 360°
Modusspanne Eco; Normal;
Super Cool (max. 6 h)
No-Frost-Funktion ja
(Total No Frost)
Ebenen, Fächer usw.
Ebenen 4 + 1 Flaschenhalter
(6 Höhenpositionen, herausnehmbar)
Schubladen 2
(herausnehmbar)
Fächer in den Türen 5
(5 Höhenpositionen, herausnehmbar)
Extras
Strom & Schall
Elektrischer Leistungsbezug
(Pmean, lt. Hersteller)
Elektrischer Leistungsbezug
(Pmean, ermittelt bei 5 °C)
11,7 W
Stromverbrauch pro Jahr
(Emean, lt. Hersteller)
114,00 kWh
Stromverbrauch pro Jahr
(Emean, ermittelt bei 5 °C)
102,60 kWh
27,70 €
Schallausstoß
(LP max, lt. Hersteller)
35,0 dB
Schallausstoß
(LP mean aus ≈ 1 m, ermittelt bei 5 °C)
36,7 dB

Bewertung

Hersteller
Modell
% Gorenje
RN618D6X6WF
Leistung 40 94,5
Genauigkeit 50 97,0
Gleichmäßigkeit 50 92,0
Handhabung 25 92,8
Individualisierung
Ebenen, Fächer usw.
50 92,0
Bedienung 30 93,5
Beleuchtung 10 93,5
Bedienungsanleitung 10 94,3
Ausstattung 20 94,8
Lagerung
Größe v. Ebenen, Fächern usw.
60 96,5
Material & Materialverarbeitung 40 92,3
Betrieb 15 96,6
Stromverbrauch 75 97,4
Schallausstoß 25 94,0
Bonus 0,125
(App)
Malus
UVP des Herstellers 849,00 €
Durchschn. Marktpreis
Stand v. 15.08.2026
574,76 €
Preis-Leistungsindex 6,08
Gesamtbewertung 94,6 %
(„sehr gut“)

Bewertungssiegel Gorenje RN618D6X6WF

Wie haben wir geprüft?

Leistung | 40 %
Hier haben die Testerinnen & Tester die im Kühlteil der Modelle herrschenden Temperaturen in allen Ebenen, Fächern usw. erhoben. Sie ermittelten anhand von Temperatursensoren, in welchem Maße sich die Temperaturen innerhalb von ≈ 24 h verändern. Ob und in welchem Maße die so erhobenen Temperaturen hin & her schwanken, wurde beurteilt, auch unter Berücksichtigung der Temperaturprogrammierung. Darüber hinaus wurde ermittelt, wie sehr die durchschnittliche Temperatur im Kühlteil innerhalb von 24 h von der einschlägigen Temperaturprogrammierung abwich; die Modelle sollten die jeweilige Temperaturprogrammierung im Kühlteil vollkommen präzise verwirklichen.
Handhabung | 25 %
Hier wurde erhoben, in welchem Maße man die Modelle an die verschiedenen Waren, die man in ihnen verräumen will, anpassen kann, sprich Fleisch-, Fisch-, Milchwaren usw. Wir sprechen hier bspw. von den Ebenen, Fächern usw. Auch wurde ein Urteil darüber verliehen, wie sich die Modelle in der Praxis verwenden lassen: Neben den von Werk aus wählbaren Temperaturspannen und den Temperaturstabilitäten in beiden Teilen der Modelle wurden auch alle weiteren, von Verbraucherinnen & Verbrauchern wählbaren Optionen beurteilt. Die Testerinnen & Tester nahmen sich hier bspw. auch die Bedienpanels vor: Diese sollten verlässlich ansprechen und aus sich heraus verständlich sein. Ob, nach wie vielen Minuten und in welcher Weise die Modelle einen Alarm vernehmen lassen, nachdem eine der Türen nicht in vollem Maße verschlossen worden ist, wurde außerdem beurteilt. Überdies wurde erhoben, ob und in welcher Weise die beiden Teile der Modelle beleuchtet werden, ob sich die in ihnen verräumten Lebensmittel also bei verschiedenen Lichtverhältnissen immer voll erkennen lassen. Schließlich wurde die Qualität der Dokumentationen der Hersteller beurteilt: Diese sollten nicht bloß verständlich alle wesentlichen Themen über die Modelle abhandeln, sondern auch noch weitere, in der Praxis wesentliche Hinweise (bspw. zur idealen Lagerung von verschiedenen Lebensmitteln innerhalb der Modelle) vorweisen.
Ausstattung | 20 %
Hier verliehen die Testerinnen & Tester Urteile vor allem über das verwendbare Volumen der verschiedenen Modelle. Währenddessen ließen sie die außen und innen vorhandenen Materialien und die Weise, in der diese im Werk der Hersteller verbunden worden sind, einspielen.
Betrieb | 15 %
Die Modelle wurden während des Testprojekts bei einer Temperatur von ≈ 20 °C betrieben. Nachdem die von den Testerinnen & Testern einprogrammierten Temperaturen (scil. 4 resp. 5 °C & -18 °C) stabil waren, wurden der A-bewertete Schalldruckpegel aus einem Abstand von ≈ 1 m zur Vorderseite der Modelle sowie der Verbrauch erhoben und beurteilt.

Getestete Produkte

  • Gorenje RN618D6X6WF