Tefal Pro Express Vision GV9820 – Dampfbügelstation im Test 2021

Mit eindrucksvoller Power – so wird Wäsche wieder makellos

26. November 2021

Auch wenn vielen von uns schon der Gedanke an das sich ans Waschen und Trocknen anschließende Glätten der Textilien ein wahrer Graus ist: Will man das Haus nur in makellos wirkender Wäsche verlassen, lässt sich diese Arbeit leider nicht vermeiden.Während des Waschens – durch das Wirken des warmen, die Textilien von allen Winkeln aus verwirbelnden Wassers – kann sich deren Material schließlich in wahrnehmbarem Maße verziehen: Gerade schwerer Wäsche wie bspw. solcher aus Leinen, Wolle usw. muss man sich nach dem Waschen und Trocknen also immer wieder annehmen, um ihr verwundenes Material eben erscheinen zu lassen. Verdrießlich wird es aber vor allem dann, wenn man sich an den verschiedenen Textilien abplacken muss, deren Materialien aber auch nach vielen Malen des druckvollen Hin- und Herschiebens des Eisens doch nicht wieder vollkommen plan werden wollen. Ein solcher Verdruss soll sich mit der neuen Pro Express Vision GV9820 – einer modernen Dampfbügelstation des in der Textilpflege wohlversierten Herstellers Tefal – endlich vermeiden lassen. Wie sie das erreichen will? Nicht allein, aber vor allem durch die Mechanik des Modells, die einen erheblichen Druck von 9 bar verwirklichen, dadurch mehrere Millimeter ins Material hinein wirken und dasselbe so immer wieder verlässlich einebnen kann. Wir hatten die aktuell stärkste Station des Herstellers nun in einem viele Wochen dauernden Test und verraten im Weiteren, wie die Arbeit mit solchermaßen viel Power abzuwickeln ist, wie es sich mit dem Schallausstoß und dem Stromverbrauch verhält und vielerlei mehr.

Mit der neuen Pro Express Vision GV9820 soll man wirklich allen Textilien immer wieder ein ansehnliches Äußeres verleihen können, gleichgültig wie es sich mit dem Material und mit dem Maß der in ihm vorhandenen Falten verhält. Dank des hiervor schon angesprochenen, epochalen Drucks von 9,0 bar (pmax) soll sich dies auch noch sehr schnell verwirklichen lassen, ohne das Eisen viele Male über das Gewebe schieben zu müssen. Mit einem Volumen von 1.100 ml Wasser (Vmax) soll man außerdem Massen an Wäsche pflegen können, denn der Tank kann jederzeit entnommen und neu mit Wasser befüllt werden. Auch das Modusspektrum des Modells ist pompös: Durch die Wahl des einen oder des anderen Modus (Delicate, Normal, Boost usw.) soll man vor allem die Temperatur des Eisens voll an die Ansprüche verschiedener Materialien anpassen können. Genauso verhält es sich mit dem Maß an Wasser, welches das Modell wahlweise durch einen Druck der Steam-Taste oder durch die Wahl des SmartSteam-Modus immer wieder von allein verdampfen kann. Ein weiteres Technikschmankerl stellt schließlich die Smart LED Vision dar: Eine LED an der Spitze des Eisens soll die Sichtverhältnisse während der Arbeit am Gewebe verbessern. Dies soll vor allem bei Textilien in verhaltenen Tönen (Grau, Schwarz usw.) dankbar sein, soll man anhand des weißen Lichts doch schneller und simpler erkennen können, wo noch Falten vorhanden sind. Wertvoll außerdem: Das Modell lässt sich auch vertikal verwenden, um Textilien allein vermittels des aus ihm heraus schießenden Dampfes einzuebnen. Dank der eilends heiß werdenden Mechanik des Modells soll man sich einzelner Textilien so auch vollends spontan annehmen: Wer sich also bspw. noch einmal seinem Blazer oder Sakko widmen will, ehe er das Haus verlässt, soll dessen Material so innerhalb von nur ein paar Minuten wieder vollkommen plan aussehen lassen können. Was aber kann das Modell wirklich? Wir haben es anhand vieler Tests erhoben – die wirklich wesentlichen Stärken und Schwächen stellen wir im Weiteren dar.

Wesentliches

Für wen?
Für all diejenigen Verbraucherinnen und Verbraucher, die sich in ihrem Haushalt immer wieder dem Glätten der Wäsche widmen müssen und diese Arbeit schnell und simpel verwirklichen wollen – ohne aber Einbußen in puncto Wirksamkeit hinnehmen zu müssen.

Was ist hervorzuheben?
Das Modell ist mit der Smart LED Vision, einer nach vorne hin weisenden LED, die das Textil vor ihr punktuell weiß anstrahlen kann, versehen: Dadurch lässt sich mit einem Mal erkennen, wo das Material noch nicht makellos-eben ist, wo man das Modell also noch hin manövrieren muss.

Was ist interessant?
Der SmartSteam-Modus macht das andauernde Drücken der Steam-Taste obsolet: Ein Sensor in dem Modell erkennt das Hin und Her während der Arbeit am Textil und veranlasst das Modell dazu, in regelmäßigen Abständen neues Wasser zu vaporisieren und anschließend auszustoßen.

Dampfbügelstation – Technik im Detail

Warum eine Station (Dampfbügelstation) sinnvoller zu erwerben sein kann als ein einzelnes, ähnliche Funktionen vorweisendes Eisen (Dampfbügeleisen)? Aus verschiedenerlei Gründen: Was sich schon von außen erkennen lässt und auch in erheblichem Maße in die Qualität der Arbeit einspielt, ist die Position des Tanks A. Bei einer Station ist der Tank in derselben verbaut, sodass das Eisen dank seines maßvolleren Gewichts – man muss all das im Tank enthaltene Wasser schließlich nicht während der Arbeit am Textil immer mit hin und her manövrieren – sehr viel simpler zu verwenden ist. Wer sich bspw. nur einmal pro Woche seiner Textilien annehmen will und sich in einer solchen Arbeitssession also mehr als nur einer Handvoll Hemden, Blusen usw. widmen muss, wird dies willkommen heißen: Die Muskulatur der Arme wird dadurch nicht allzu schnell müde. Auch kann man den aktuellen Arbeitswinkel aus dem Gelenk heraus ändern, ohne dass das Gewicht viel Widerstand leisten würde. Weiterhin ist auch das Volumen des Tanks sehr viel ausladender, wodurch man die Arbeit nicht immer und immer wieder pausieren muss, um neues Wasser einzulassen: Bei dem uns hier interessierenden Modell kann man bspw. mit 1.100 ml (Vmax) arbeiten. Darüber hinaus kann man Falten mit einer Station auch wirksamer einebnen: Die Pro Express Vision GV8920 bspw. ist die ihrer Technik nach stärkste Station, die ihr Hersteller aktuell im Sortiment hat. Dies äußert sich schon in dem von ihr zu verwirklichenden Druck von 9 bar (pmax): Der aus ihr herausströmende Dampf kann so viele Millimeter ins Material hineinwirken, dasselbe maßvoll quellen lassen und dadurch schließlich erreichen, dass die Falten durchs Anpressen des Eisens eilends verschwinden. Gerade dann, wenn man auch Textilien aus schwererem Gewebe, wie bspw. Leinen, Wolle o. Ä., anziehen sollte, wird man schnell erkennen, wie wesentlich das mit einer Station verbundene Mehr an Power doch sein kann.

Das Wasser wird im Boiler B des Modells in Dampf verwandelt. Dieser Dampf schießt anschließend über den Schlauch C weiter bis hinein ins Eisen. Dasselbe verlässt er über die 56 verschiedenen Auslässe der Sohle, verteilt sich anschließend weiter und kann sich schließlich im Material des Textils auswirken. Das Modell lässt einem die Wahl darüber, wie man den Dampf instrumentalisieren will: Man kann immer wieder die mit der hier wesentlichen Mechanik verbundene Taste D drücken, um so nur punktuell Dampf auszustoßen, oder aber die Smart Steam-Funktion E anschalten. Letztere nimmt einem die andauernden Tastendrücke ab: Mit ihr stößt das Modell während des horizontalen Hin- und Herschiebens des Eisens immer wieder von allein Dampf aus, was bei solchen Textilien, die man ohnehin voll dampfpflegen will, auch sinnvoll ist.

Dank cleverer Mechaniken ist auch der Transport des Modells sicher abzuwickeln: Der Schlauch bspw. lässt sich in einem Halter F an der Station verankern. Das Stromkabel wiederum kann man ordentlich wickeln und anschließend mit dem hier außerdem vorhandenen Klettverschluss sicher zusammenbinden. Das Eisen selbst lässt sich in der Station abstellen und durch das Hervorziehen eines Hebels G vollkommen sicher durch denselben einschließen. Anschließend kann man die volle Station am Handteil des Eisens anheben, ohne dass dieses auch nur einen Millimeter hin und her rücken würde.

Der Test im Überblick

Die neue Pro Express Vision GV9820 weiß sich von außen schon durch eine exzellente, keinerlei Makel erkennen lassende Qualität hervorzuheben. Bei der Sohle des Eisens handelt es sich um eine spezielle Durilium Airglide Autoclean-Sohle, der vor allem Eines zu verdanken ist: Ein vollkommen smoothes, also ohne ausnehmenden Widerstand zu vollziehendes Gleiten über alle nur vorstellbaren Gewebe. Nicht einmal raueres Material, wie bspw. Leinen, reißt die Sohle hinter sich her, sodass man das Textil auch nicht immer wieder mit den Händen neu spannen muss. Sie stellt außerdem von allein sicher, dass sie vollkommen rein bleibt: Einzelne Textilpartikel, wie bspw. Flusen von Polyacryl, Polyester o. Ä., verbrennen schlicht.
Die Spitze ist dermaßen schmal, dass man mit ihr auch die anspruchsvolleren Teile von Textilien, vor allem also Biesen, Rüschen usw., voll erreichen kann. Mit dem Eisen ist es auch außerordentlich leicht, den aktuellen Arbeitswinkel zu verändern, bspw. um mit ihm all den Arealen auszuweichen, die man von vornherein vermeiden will, wie solche, die voller Metallapplikationen sind.
Das Funktionsspektrum des Modells erlaubt die Arbeit an allen nur vorstellbaren Textilien: Der meisten Materialien kann man sich mit dem Normal-Modus widmen. Wenn man aber sensibleres Gewebe vor sich haben sollte, ist der Delicate-Modus vorzuziehen, in dem sehr viel maßvollere Temperaturen vorherrschen (-10,5 %). Hier muss man sich also keine Gedanken um Materialschäden machen. Schwerer Materialien wiederum, wie bspw. Leinen, kann man sich nur im Max-Modus wirksam annehmen: Hier kann man schon allein vermittels der höheren Temperaturen mehr erreichen (+24,1 %). Die Glättungsleistung des Modells ist „sehr gut“ – man muss nur den zum Material passenden Modus einstellen.
Wesentlich ist aber auch der Dampfausstoß des Modells: Mit nur einem Tastendruck kann man die Mechanik hierzu veranlassen. Die Taste ist in der Mitte des Handteils auszumachen und kann daher auch während der Arbeit immer simpel erreicht werden – einerlei ob man das Modell nun mit der einen oder mit der anderen Hand verwendet. Wer sich das andauernde Tastendrücken sparen will, der kann auch mit Smart Steam vorliebnehmen: Dann ist es das Modell, das während des Arbeitens immer wieder von allein Dampf ausstößt. Das ist von immensem Wert, wenn man Massen an Textilien in einem Mal abarbeiten will.
Ein weiteres Schmankerl des Modells ist die Smart LED Vision: Hierbei handelt es sich um eine LED an der Spitze des Eisens, die sich – ähnlich also dem Smart Steam-Modus – nur während der horizontalen Arbeit am Textil anschaltet. Mit dem von ihr ausstrahlenden weißen Licht kann man das Textil voll ausleuchten und dadurch sehr viel leichter Falten erkennen.
Wiewohl das Volumen des Tanks nicht epochal ist (Vmax: 1.100 ml), kann man mit einem solchen Maß an Wasser doch circa 60 min (TØ) und damit an mehr als nur ein paar Textilien arbeiten. Schön ist außerdem, dass sich der Tank voll aus der Station herausheben lässt, sodass man ihn im Weiteren bis hin zum Wasserhahn nehmen kann.
Willkommen zu heißen ist schließlich auch, dass man das Modell nicht in ausnehmendem Maß warten muss: Dies ist vornehmlich dem hier vorhandenen Anti-Kalk-Kollektor zu verdanken, den man nur ab und an voll ausspülen muss, um die einzelnen Kalkpartikel los zu werden. Wann dies veranlasst ist, lässt das Modell anhand einer LED erkennen.
Tefals neue Pro Express Vision GV9820 kann sich also durch eine Handvoll verschiedener Qualitätsmerkmale – namentlich einen außerordentlich starken Druck, mit dem sich auch schwere Falten verlässlich einebnen lassen, ein reiches, die Ansprüche aller wesentlichen Materialien voll abdeckendes Funktionsspektrum und ein wirklich exzellentes Gleitverhalten – auszeichnen. Daher erhält sie mit 93,9 % das wohlverdiente Testurteil „sehr gut“.
Bewertungssiegel

Die wesentlichen Merkmale

  • Dampfdruck (pmax): 9 bar
  • Dampfausstoß (mmax/min): 750 g/min
  • Volumen des Tanks (Vmax): 1.100 ml
  • Tank abnehmbar: ja
  • Sohle: Durilium Airglide Autoclean-Sohle

Pro

  • Durilium Airglide Autoclean-Sohle
  • Smart LED Vision
  • Smart Steam
  • Modus lässt sich am Eisen einstellen
  • Volumen des im Tank verbleibenden Wassers (VØ: 15 ml resp. 1,4 %)

Contra

  • kein Eco-Modus
  • Volumen des Tanks (Vmax: 1.100 ml)

Kurzbewertung

Bügelergebnis:
4,5 von 5,0
Handhabung:
4,5 von 5,0
Ausstattung:
4,5 von 5,0
Sicherheit:
4,5 von 5,0
Betrieb:
4,5 von 5,0

Größe, Gewicht & Co.

Die neue Pro Express Vision GV9820 von Tefal ist mit Maßen von nur 41,5 × 24,5 × 29,6 cm (Lmax × Bmax × Hmax) alles andere als ausladend: Sie lässt sich also während des Arbeitens am Textil wunderbar am Abschluss des Bretts abstellen, ohne zu viel Arbeitsraum zu vereinnahmen. Dank eines vollkommen sicheren Sperrmechanismus kann man die Station auch am mehr als ausreichend Grip vermittelnden Handteil des Eisens hoch und anderswo hin heben. Während die Station mit 5,4 kg (mmax, ohne Wasser) schon in Anbetracht der in ihr werkelnden Technik durchaus schwer ist, verhält es sich mit dem Eisen anders: Dasselbe ist mit 1,0 kg (mmax, ohne das Gewicht des Schlauchs o. Ä.) außerordentlich leicht zu handhaben, sodass die Muskulatur der Arme und der Schultern auch bei ausdauernden Arbeitssessions nicht müde wird.

Das Stromkabel ist schon von Werk aus starr mit der Station verbunden, verlässt dieselbe zur rechten Seite hin und misst vollkommen ausreichende 1,65 m (Lmax). Der Schlauch wiederum ist mit seinen 1,63 m (Lmax) von ähnlichem Maß, verlässt die Station indes zur linken Seite hin.

Der Tank ist leider nicht von einem wirklich prallen Volumen: Mit nur 1.100 ml Wasser (Vmax) lässt sich schon der von außen wunderbar erkennbare Max-Marker des Tanks erreichen. Schön wiederum ist, dass sich der Wassertank jederzeit entnehmen und neu befüllen lässt. Dazu kann wahlweise Wasser aus dem Wasserhahn des Haushalts oder, wenn dieses Wasser viel zu hohe Calciumcarbonatlevel (Kalk) vorweisen sollte, einer Mixtur aus einem Teil normalem Wasser und einem Teil destilliertem Wasser verwendet werden.

Die Handhabung

Der Tank lässt sich auch dank der hier vorhandenen, Grip vermittelnden Mulde locker aus dem Modell herausheben und anschließend hin zum Wasserhahn nehmen, wo er sich durch seinen 5,5 × 2,0 cm (Bmax × Tmax) messenden Einlass schnell mit neuem Wasser versehen lässt. Wann immer das Wasser während der Arbeit mit dem Modell abzuebben drohen sollte, kann man den Tank herausnehmen und wieder neues Wasser in ihn hinein rinnen lassen. Dadurch kann man sich auch ausnehmenderer Massen an Textilien in einem Mal annehmen. Wiewohl das Volumen des Tanks nicht pompös ist, lässt sich an dem mit dem Modell zu verwirklichenden Workflow nichts aussetzen: Dies ist vor allem dadurch zu erklären, dass sich der Tank solchermaßen simpel handhaben lässt, es also bspw. während des Heraushebens und Hineinstellens nie zu wahrnehmbarem Widerstand o. Ä. kommt. Dank der Transparenz des Materials kann man den aktuellen Wasserstand von außen immer erkennen. Wenn nur noch 15 ml Wasser im Tank verbleiben, lässt das Modell einen Alarm hören (LP max aus d: 1,0 m: 54,8 dB(A)) und stellt außerdem einen hell strahlenden Hinweis an der Station dar.

Das Handteil des Eisens ist zwar nicht mit einem speziellen Material versehen worden, lässt sich aber doch vollkommen sicher in der Hand halten. An der Oberseite des Handteils ist die 2,1 × 1,7 cm (Hmax × Bmax) messende Modus-Taste auszumachen: Mit ihr lässt sich aus einer Handvoll verschiedener Modi wählen. Wann immer man das Modell anschaltet, ist vorab der Normal-Modus aktiv. Mit den hier erreichbaren Temperaturen von 121,2–139,6 °C (tmintmax) lassen sich bspw. Textilien aus Baumwolle exzellent einebnen. Wann immer man sich anspruchsvollerer Textilien annehmen muss, ist aber der Delicate-Modus vorzuziehen: Die Temperaturen sind hier mit 104,4–129,4 °C (tmin – tmax) sehr viel maßvoller, sodass auch in puncto Wärme sensiblere Gewebe keinerlei Schaden nehmen. Der Max-Modus wiederum lässt die Temperaturen emporschießen: Die hier zu messende Temperaturspanne von 150,6–162,5 °C (tmin – tmax) ist wunderbar, um schwere Gewebe, wie bspw. Jeans und Leinen, einzuebnen. Weiterhin kann man auch noch den Smart Steam-Modus wählen. Mit ihm stößt das Eisen während der horizontalen Bügelbewegungen von allein Dampf aus. Wer den Dampf aber nicht andauernd, sondern nur ab und an ausstoßen will, bspw. weil das Material nicht allzu viel Wasser abbekommen soll, der kann dies außerhalb des Smart Steam-Modus per Tastendruck erreichen: Dazu ist unter dem Handteil eine 1,8 × 1,5 cm (Hmax × Bmax) messende Taste vorhanden: Diese lässt sich während des Manövrierens des Eisens prima erreichen, einerlei ob mit der einen oder mit der anderen Hand. Nur 1 s (TØ) nach dem Tastendruck ist schon ein einheitlicher Dampfausstoß zu verzeichnen: Währenddessen verliert das Modell nicht auch nur einen Milliliter Wasser.

Hervorzuheben ist schließlich auch die exzellente Qualität der Sohle: Wodurch sich die hier vorhandene Durilium Airglide Autoclean-Sohle auszuzeichnen weiß, lässt sich schon anhand ihres Namens ersehen. Die Sohle ist von Werk aus mit Emaille versehen und ist dadurch vollkommen smooth über alle Textilien zu schieben: Wir haben hier auch über raueren Materialien, wie bspw. Leinen, keinen wesentlichen Widerstand wahrnehmen können. Das ist dankbar, weil man in einem Mal alle Winkel eines Textils voll abarbeiten kann, ohne sich zu verhaken o. Ä. Die Auslässe sind einheitlich über die volle Sohle verteilt und stellen sicher, dass sich auch der Dampf ausbreiten kann. Außerdem ist die Sohle mit Quarz versehen. Dem Quarz ist es zu verdanken, dass sich vom Textil ablösende Partikel während der Arbeit verbrannt werden: So bleibt die Sohle immer rein.

Dank des Anti-Kalk-Kollektors kann der Tank des Modells mit normalem Wasser aus dem Wasserhahn versehen werden. Die in derlei Wasser immer enthaltenen Kalkpartikel lassen sich vom hier vorhandenen Kollektor abscheiden: Man muss die Kalkpartikel nur ab und an abspülen. Wann dies veranlasst ist, richtet sich primär nach den örtlichen Wasserverhältnissen. Eine LED an der Station lässt dies erkennen. Ehe man den Anti-Kalk-Kollektor aber aus dem Tank herausnehmen kann, muss man die Station ausschalten und ruhen lassen (TØ: 2:00 h). Dann lässt sich der Anti-Kalk-Kollektor herausdrehen und der Kalk mit viel Wasser abspülen. Halbjährlich sollte man außerdem die Basis mit Wasser ausspülen, um auch hier die Kalkpartikel zu lösen. Anschließend lässt sich der Anti-Kalk-Kollektor wieder im Tank verankern und der Timer des Modells durch einen Druck der OK-Taste zurücksetzen.

Anschließend kann man das Modell vermittels eines Drucks der An- resp. Aus-Taste anschalten. Das Vorheizen nimmt 2:00 min (TØ) in Anspruch. Während des Vorheizprozesses pulsieren die LEDs am Handteil und auch die An- resp. Aus-Taste. Nach dessen Abschluss leuchten all die verschiedenen LEDs nur noch stabil. Weiters schließt sich auch noch ein 59,5 dB(A) (LP max aus d: 1,0 m) lauter Alarm an.

Will man mit dem Eisen in einem noch erheblicheren Maß Dampf ausstoßen, ist die Boost-Taste zu drücken (96 g/min, +134,2 %). So lassen sich auch wirklich anspruchsvolle, mehrere Millimeter ins Textil hineinreichende Falten nivellieren. Auch wenn man sich einzelner Textilien vertikal annehmen will, um maßvolle Falten aus ihnen herauszuholen, ist dieser Modus exzellent: Wir haben so innerhalb von ein paar Minuten alle Falten, die sich durchs Sitzen in Blazer, Sakkos et cetera eingeprägt haben, wieder einebnen können. Will man die Taste nicht andauernd drücken müssen, lässt sie sich drei Mal schnell hintereinander drücken. Daran schließt sich ein stabiler, 5 s (TØ) währender Dampfausstoß.

Während einer Arbeitspause kann man das Eisen vertikal abstellen: Die Ferse des Eisens vermittelt demselben einen vollends sicheren Stand. Auch durch maßvolle Stöße, wie bspw. durch ein versehentliches Anecken mit dem Arm, kann das Eisen nicht ohne Weiteres kippen. Sollte man die Arbeit eine Weile ruhen lassen, mit dem Eisen also auch keinerlei Dampf ausstoßen, so schaltet sich die Station von allein nach 8:00 min (TØ) aus. Will man sich anschließend wieder ans Werk machen, so ist die An- resp. Aus-Taste ein weiteres Mal zu drücken. Dann verstreichen nur noch 0:32 s (TØ), bis man wieder mit dem Modell arbeiten kann.

Will man das Modell nach dem Abschluss der Arbeit wieder verräumen, so lässt sich allein der Schlauch mit der Station verbinden. Das Stromkabel wiederum kann man nicht an dem Modell verankern: Es lässt sich nur ordentlich wickeln und mit einem vollkommen stabilen Klettverschluss zusammenhalten. Das Eisen kann man schließlich über der Station abstellen und durch das Hervorklappen eines Hebels sicher mit derselben verbinden: Dadurch hält sich das Eisen solchermaßen sicher, dass man es auch während des Hin- und Herhebens nicht verlieren kann. Außerdem: Dieser Hebel hält sich so starr an der Station, dass man dieselbe am Handteil des Eisens empor heben kann.

Die Bügelleistung

Nach Abschluss des im Normal-Modus nur 2:00 min (TØ) dauernden Vorheizvorgangs ist die Temperatur in der Mitte der Sohle bei 128,8 °C (tØ, tmintmax: 121,2–132,0 °C) und an der Spitze derselben bei 130,1 °C (tØ, tmintmax: 126,0–139,6 °C) zu verorten. Mit einem Tastendruck kann das Modell anschließend Textilien dampfpflegen: Dies nicht nur mit außerordentlich viel Druck, sondern dank der wohlverteilten 56 Auslässe auch ausgesprochen gleichmäßig. Dabei lässt sich die Durilium Airglide Autoclean-Sohle auch über rauere Gewebe, wie bspw. Jeans, Leinen o. Ä., ohne wirklich wahrnehmbaren Widerstand manövrieren. Derweil ist sie sehr stabil und kann daher auch das versehentliche Gleiten über Metallapplikationen (Reißverschlüsse usw.) schadlos aushalten.

Die Spitze ist solchermaßen schmal, dass man mit ihr auch an nur schwer erreichbare Areale eines Textils, wie bspw. Biesen, Rüschen usw., in einem Mal herankommen kann. Schön ist auch, dass sich das Eisen während solch anspruchsvollerer Arbeiten vollkommen präzise schieben lässt, man mit ihm also auch all den nicht einzuebnenden Teilen eines Textils ausweichen kann. Dies ist nicht ausschließlich der Qualität der Sohle, sondern auch dem maßvollen Gewicht des Eisens zu verdanken: Man kann dessen Winkel locker aus dem Gelenk heraus verändern.

Für sensiblere Textilien, wie bspw. solche aus Wolle oder Synthetik (Polyacryl, Polyester usw.), steht schließlich der Delicate-Modus zur Wahl. Mit diesem wird in der Mitte der Sohle eine Temperatur von 106,9 °C (tØ, tmintmax: 104,4– 110,5 °C) erreicht, an der Spitze eine solche von 122,5 °C (tØ, tmintmax: 120,0–129,4 °C). Trotz der sehr viel milderen Temperaturen kann man Textilien auch hier dampfpflegen, ohne sich Gedanken um ein ausnehmendes Maß an heraus und herab perlendem Wasser machen zu müssen. Aber: Das Dampfvolumen ist nicht so ausgeprägt wie dasjenige, das sich im Normal-Modus ausstoßen lässt (-34,2 %). Falten in anspruchsvolleren Materialien, wie bspw. Seide, lassen sich in diesem Modus auch ohne Dampf einebnen.

Textilien aus Baumwolle lassen sich, ohne dass hier die Grammatur des Materials wesentlich wäre, am wirksamsten im Normal-Modus einebnen. Vollkommen einerlei ist das Material aber letzten Endes doch nicht: Wenn man nur Textilien aus einem alles andere als schweren Material vor sich haben sollte, wie bspw. klassisch-konventionelle T-Shirts, kann es schon ausreichen, das Eisen nur über deren Vorderseite zu schieben. Die Wärme kann sich dann solchermaßen stark auswirken, dass maßvolle Falten nicht nur von der Vorder-, sondern auch von der Rückseite verschwinden. Wenn die Falten aber stärker ins Material eingeprägt sein sollten, so reicht die Wärme allein nicht mehr aus. Mit wiederholtem Dampfausstoß kann man ihrer schließlich aber doch Herr werden. Allein bei wirklich stark ausgeprägten Falten in schweren Geweben, wie also bspw. Jeans, muss man ab und an doch den Max-Modus einstellen. Hier schießen die Temperaturlevel nach oben: An der Mitte der Sohle lassen sich schließlich 152,2 °C (tØ, tmintmax: 146,6–162,5 °C) und an der Spitze derselben 158,2 °C (tØ, tmintmax: 156,2–160,1 °C) messen. Genauso verhält es sich auch mit der Dampfleistung: Hier werden eindrucksvolle 87 g/min (mØ/min, +112,2 %) erzielt.

Wenn man sich in einer Arbeitssession Massen an Textilien annehmen muss, kann einem die Smart Steam-Funktion des Modells die Arbeit immerhin partiell erleichtern: Sie stellt sicher, dass das Modell während des horizontalen Arbeitens am Textil von allein Dampf ausstößt. Will man nun also mehrere Textilien, die sich alle dampfpflegen lassen, nur schnell nacheinander abarbeiten, ist die Smart Steam-Funktion von erheblichem Wert: Das andauernde Drücken der Steam-Taste kann schließlich auch ermüden.

Wirklich wertvoll ist auch die hier vorhandene Smart LED Vision: Diese stellt sicher, dass man alle in die Textilien eingeprägten Falten auch wirklich erkennen und schließlich einebnen kann. Gerade dann, wenn dunklere Töne (Grau, Schwarz usw.) in der Wäsche vorherrschen sollten, wird man das hellweiß strahlende Licht willkommen heißen. Schön ist außerdem, dass die LED nicht andauernd an ist, sondern sich nur während der horizontalen Arbeit am Textil anund anschließend, wenn das Eisen also ruhen sollte, auch wieder von allein ausschaltet (nach TØ: 1 s).

Wann immer eine wirklich außerordentliche Dampfleistung sinnvoll ist, wie bspw. bei der vertikalen Arbeit an schweren Gardinen, kann man den Boost-Modus anschalten. Wie viele Momente die Mechanik des Modells im Anschluss braucht, um in diesen Modus zu wechseln, richtet sich nach dem vorher verwendeten Modus und den mit diesem verbundenen Temperaturleveln (TØ nach der Arbeit im Normal-Modus: 32 s). Dass das Modell schließlich die volle Power des Boost-Modus verwirklichen kann, lässt sich anhand einer dann kontinuierlich daher strahlenden LED am Handteil erkennen. Wir maßen während der Arbeit in diesem Modus eine sensationelle Dampfleistung von 96 g/min (mØ/min, +134,2 %), mit der sich auch sehr schwere Falten in einem Mal einebnen ließen.

Der Betrieb

Während der horizontalen Arbeit mit dem Modell maßen wir einen Schallausstoß von 62,2 dB(A) (LP max aus d: 1,0 m). Wann immer man mit ihm aber vertikal an Textilien werken sollte, schießt der Schallausstoß in wahrnehmbarem Maß empor: Der hier zu verzeichnende Sprung bis 73,7 dB(A) (+18,5 %, LP max aus d: 1,0 m) ist durchaus erheblich. Der Stromverbrauch ist bei durchschnittlich 1.781,0 W (PØ) zu verorten. Ein Eco-Modus, mit dem sich der Stromverbrauch vermindern ließe, ist leider nicht vorhanden.

Dampfbügeln

Wie wirksam das Modell Falten mittleren Ausmaßes wirklich aus verschiedenen Materialien auspflegen kann, stellen wir anhand von mehreren Bildpaaren dar: Bei Baumwolle und Seide wurde der Normal-Modus verwendet. Die Textilien aus Baumwolle wurden währenddessen außerdem dampfgepflegt. Textilien aus Viskose wiederum wurden im schonenderen Delicate-Modus dampfgepflegt. Allein bei Leinen wurde der Max-Modus verwendet.

Technische Daten

Hersteller
Modell
Tefal Pro Express Vision GV9820
Gewicht der Station
(mmax, ohne Wasser)
5,37 kg
Gewicht des Bügeleisens
(mmax)
1,03 kg
Maße der Station
(Lmax × Bmax × Hmax)
41,5 × 24,5 × 29,6 cm
Volumen des Tanks
(Vmax)
1.100 ml
Volumen des im Tank verbleibenden Wassers
(VØ)
15 ml
Tank abnehmbar ja
Verwendbares Wasser normales Wasser oder 1-zu-1-Mixtur aus normalem und destilliertem Wasser
Anti-Kalk-System ja (Anti-Kalk-Kollektor)
Hinweis bei Betriebsbereitschaft ja
Hinweis bei leerem Wassertank ja
Weitere Hinweise Entkalken
Druck des Dampfsystems (pmax, lt. Hersteller) 9 bar
Durchschnittliche Dampfleistung
(mØ/T, lt. Hersteller)
180 g/min
Maximale Dampfleistung
(mmax/T, lt. Hersteller)
750 g/min
Sohle Durilium Airglide Autoclean-Sohle
Temperatur der Sohle im Max-Modus
(tmintmax der Sohlenmitte bzw. -spitze, ermittelt)
146,6 – 162,5 °C bzw. 156,2 – 160,1 °C
Temperatur der Sohle im Normal-Modus
(tmintmax der Sohlenmitte bzw. -spitze, ermittelt)
121,2 – 132,0 °C bzw. 126,0 – 139,6 °C
Temperatur der Sohle im Delicate-Modus
(tmintmax der Sohlenmitte bzw. -spitze, ermittelt)
104,4 – 110,5 °C bzw. 120,0 – 129,4 °C
Maße des Stromkabels
(Lmax)
1,65 m
Maße des Dampfschlauchs
(Lmax)
1,63 m
Stromverbrauch
(Pmax, lt. Hersteller)
3.260 W
Stromverbrauch in W
(P im Dampfbetrieb, ermittelt)
Graph
Stromverbrauch
(Pmax im Dampfbetrieb, ermittelt)
2.795 W
Schalldruckpegel in dB(A)
(LP aus d: 1,0 m im Dampfbetrieb, ermittelt)
Graph
Schalldruckpegel
(LP Ø bzw. LP max aus d: 1,0 m im Dampfbetrieb, ermittelt)
51,0 bzw. 62,2 dB(A)
Vorheizzeit im Max-Modus
(TØ, ermittelt)
2:00 min
Vorheizzeit im Normal-Modus
(TØ, ermittelt)
2:00 min
Vorheizzeit im Delicate-Modus
(TØ, ermittelt)
2:00 min
Abschaltautomatik ja (nach 8:00 min)
Eco-Modus nein
Weitere Modi Smart Steam; Smart LED Vision; Max; Normal; Delicate

Bewertung

Hersteller
Modell
Tefal Pro Express Vision GV9820
Bügelergebnis 50 94,5
Baumwoll-Textilien 25 94,0
Leichte Textilien 25 96,0
Schwere Textilien 25 92,0
Synthetik-Textilien 25 96,0
Handhabung 20 91,9
Spitze
(Form, Größe usw.)
30 92,8
Gleitverhalten 25 94,0
Grip 15 91,0
Füllen des Tanks 15 89,0
Vorheizzeit 10 92,4
Bedienungsanleitung 5 86,0
Ausstattung 15 93,1
Dampfausstoß 30 98,0
Statushinweise 25 90,0
Material- und Materialverarbeitungsqualität 25 94,0
Volumen des Tanks 20 88,3
Sicherheit 10 93,9
Temperaturen 50 94,2
Stabilität 30 94,0
Abschaltautomatik 15 94,4
Transport 5 89,0
Betrieb 5 92,1
Schallausstoß 50 90,4
Stromverbrauch 50 93,7
Bonus 0,1 (Smart LED Vision);
0,2 (Smart Steam)
Malus
UVP des Herstellers 699,99 €
Marktpreis
Stand v. 09.11.2021
499,99 €
Preis-Leistungsindex 5,33
Gesamtbewertung 93,9 % („sehr gut“)

Wie haben wir geprüft?

Bügelergebnis | 50 %
Während des Tests haben unsere Testerinnen und Tester mit dem Modell mehrere Textilien aus verschiedenen Materialien bearbeitet und beurteilt, in welchem Maße sich die vorbereiteten Falten – ihrerseits leichten, mittleren oder schweren Ausmaßes – einebnen ließen. Währenddessen wurden alle von Werk aus vorhandenen Modi ausprobiert und Textilien aus leichtem Gewebe, wie bspw. aus verschiedenen synthetischen Materialien (Polyacryl, Polyamid, Polyester usw.), sowie aus schwererem Gewebe, wie bspw. aus Baumwolle, Leinen, Wolle, verwendet. Die Testerinnen und Tester ermittelten auch, wie sich Falten an den schwerer zu erreichenden Arealen, wie bspw. den Biesen, Rüschen usw., einebnen ließen. Die Textilien wurden in mehrmals wiederholten Tests mit und ohne Dampf gebügelt, um erheben zu können, ob und in welchem Maße sich der Dampfausstoß auswirkt.

Handhabung | 20 %
Hier wurde von allen Testerinnen und Testern, unter denen Links- und auch Rechtshänderinnen und -händer vertreten waren, erhoben, wie sich das Modell vor, während und nach der Arbeit mit ihm handhaben lässt sowie welche Features von Werk aus vorhanden sind. Die Testerinnen und Tester maßen währenddessen auch, innerhalb welcher Zeitspannen das Modell nach dem Anschalten seine maximalen Temperaturen erreichen, wann man sich mit ihm also ans Werk machen kann. Das Gleitverhalten wurde ermittelt, indem die Testerinnen und Tester das Modell viele Male über Textilien aus vollkommen verschiedenen Materialien manövrierten und immer protokollierten, ob und in welchem Maße sie bei Vorwärts-, Rückwärts- und Seitwärtsbewegungen Widerstand wahrnahmen. Ob das Handteil während der Arbeit ausreichenden Grip vermittelt, wurde auch ermittelt: Hier wurden alle Testerinnen und Tester involviert, um zu erkennen, wie viel Spielraum sie mit ihren Händen innerhalb des Handteils haben. Des Weiteren wurde erhoben, wie man mit dem Modell an all diejenigen Stellen eines Textils herankommen kann, die von vornherein nur schwer zu erreichen sind, wie bspw. Biesen, Rüschen usw. Die Testerinnen und Tester bewerteten auch, wie sich der Tank des Modells handhaben lässt, wie es sich also mit den Maßen des Wassereinlasses des Tanks verhält. Wesentlich war währenddessen, ob man den Tank auch aus dem Modell herausnehmen kann. Die Dokumentation des Hersteller schließlich wurde von allen Testerinnen und Testern im Lichte nicht nur äußerer, sondern auch und vor allem innerer, also inhaltlicher Aspekte beurteilt: Sie sollte wesentliche Themenkreise rund um das Modell in einer schon aus sich heraus verständlichen Art und Weise abhandeln und außerdem nicht nur mit Texten, sondern auch mit das Textverständnis arrondierenden Graphiken versehen sein.

Ausstattung | 15 %
Hier ermittelten die Testerinnen und Tester das maximale Wasservolumen der Tanks und dasjenige Maß an Wasser, das immer in denselben verbleibt, also von der Mechanik des Modells nicht verbraucht werden kann. Wie einheitlich die einzelnen Auslässe über die Fläche der Sohle verteilt worden sind, wurde außerdem erhoben. Die Testerinnen und Tester maßen, wie viel Dampf das Modell in den einzelnen Modi auszustoßen imstande ist. Welche Materialien in dem Modell verwendet und wie diese verarbeitet worden sind, ist anhand aller im Test vertretener Exemplare des Modells kontrolliert worden: Es sollten sich keine in der Fabrikation wurzelnde Fehler ausmachen lassen. Das Modell sollte seinen aktuellen Status immer nach außen hin erkenntlich machen, einerlei ob akustisch und/oder visuell.

Sicherheit | 10 %
Die Sicherheit des Modells ist von verschiedenen Aspekten abhängig, die während des Tests ermittelt wurden: So musste das Modell immer stabil stehen und sich auch durch versehentliche Stöße nicht zur einen oder zur anderen Seite hin kippen lassen. Des Weiteren maßen die Testerinnen und Tester auch die Temperaturen an denjenigen Stellen des Handteils, die man normalerweise mit der Hand berührt, und am Schlauch. Wesentlich war außerdem eine verlässliche Abschaltautomatik. Auch die Transportabilität des Modells wurde erhoben: Wesentlich war, wie sicher sich die einzelnen Teile des Modells an oder in demselben verstauen lassen und ob man das Handteil auch an dem Modellkörper arretieren kann.

Betrieb | 5 %
Die Testerinnen und Tester maßen den Stromverbrauch während des Vorheizens, während des Bügelvorgangs mit Dampf und während des Bügelvorgangs ohne Dampf. Den A-bewerteten Schalldruckpegel schließlich ermittelten sie in unserer 2,0 × 2,0 × 2,5 m (Bmax × Tmax × max) messenden, von innen mit schallabsorbierendem Melaminharzschaum versehenen Schallmesskammer aus einem Abstand von 1,0 m und einer Höhe von 1,72 m, der durchschnittlichen Größe der in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Menschen.

Getestete Produkte

  • Dampfbügelstation Pro Express Vision GV9820 von Tefal

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