9 Reiskocher im Test 2021

Schnell und simpel zum perfekten Reis

27. August 2021

Ob als schwarzer Venerereis, der ursprünglich dem Haus der chinesischen Herrscher vorbehalten war und dank seines intensiven Aromas auch pur ein wahrer Genuss ist, als weißer, lieblich-süßer Klebreis, mit dem sich bspw. auch die vor Aromen nur so überströmenden Currys aus Thailands, Laos’ und Kambodschas Kulinarik anreichern lassen oder aber als brauner Vollkornreis, der ein wertvoller Allrounder mit hohem Anteil an Mineralien und Spurenelementen ist – wir Menschen verzehren mehr als 500 Millionen Tonnen Reis pro Jahr: Das sind circa 3.333 % mehr als Pasta, von der wir nur circa 15 Millionen Tonnen per annum verspeisen. Das ist aber auch nicht weiter verwunderlich: Schließlich sind Reiskörner schon seit mehr als 8.200 Jahren mit der menschlichen Kultur und Kulinarik verwoben und mittlerweile nicht mehr nur in Asien, sondern auch in allen anderen Teilen der Welt verwurzelt. Reis lässt sich ohne viel Mühe zubereiten: Man muss ihn nur in Wasser kochen, bis die einzelnen Reiskörner prallvoll, aber noch nicht zu weich sind. Doch selbst solch eine vermeintlich simple Arbeit wie das Kochen von Reis hat so manche Tücken: So muss man immer ein ideales Verhältnis von Reis und Wasser sicherstellen – dieses Verhältnis aber ist von der aktuell verwendeten Reissorte abhängig. Noch sehr viel schwerer ist es, den Reis im Anschluss auch noch weiter warm zu halten, ohne dass die einzelnen Reiskörner währenddessen anbrennen. Glücklicherweise aber ist auch hier ein passendes Technikwerk erhältlich, mit dem sich all dies und noch so mancherlei mehr verwirklichen lässt, ohne dass das Garen mit einem allzu erheblichen Arbeitsvolumen verbunden wäre: Ein moderner Reiskocher.


Mit einem solchen ist es dank der hier vorhandenen Skalen schon von vornherein sehr leicht, Wasser und Reis in ein Qualität versprechendes Verhältnis zu setzen. Mit nur einem Tastendruck lässt sich das Wasser anschließend bis zu einer Temperatur von circa 100 °C erhitzen und diese im Weiteren bis zu dem Moment halten, in dem die einzelnen, im Wasser verweilenden Reiskörner vollkommen al dente sind. Das aber ist noch nicht alles: Alle Reiskocher können den Reis im Anschluss auch noch viele Stunden warmhalten, sodass man einzelne Reisportionen bspw. auch noch am Abend essen kann, ohne dadurch Qualitätseinbußen hinnehmen zu müssen. Vereinzelt haben die Reiskocher auch noch spezielle Garprogramme in petto, sodass man die von ihnen verwirklichten Garparameter an verschiedene Reissorten, wie bspw. den von vornherein schwereren Vollkornreis, anpassen kann: Das ist vor allem dann dankbar, wenn man nicht immer nur Reis ein und desselben Ursprungs verwendet, sondern auch hier viel ausprobieren will. Doch auch andere Speisen können in einem solchen Reiskocher zubereitet werden: So ist bei einem Großteil aller Modelle auch ein spezielles Set vorhanden, mit dem sich bspw. auch Gemüse schonend zubereiten lässt. Reiskocher erschließen den Verbraucherinnen und Verbrauchern also ein immenses Maß an kulinarischer Flexibilität und sollten daher in allen Haushalten vertreten sein. Wir haben in unserem aktuellen Test die Stärken und Schwächen von 9 verschiedenen Reiskochern ermittelt und währenddessen erhoben, welches Modell immer wieder ansprechenden Reis herzustellen weiß, welches die meisten Features vorweisen kann und vieles mehr.

Wesentliches

Für wen?
Für alle Verbraucherinnen und Verbraucher, die in schneller, simpler und immer wieder exzellente Qualität verheißender Weise Reis kochen und, wann immer dies sinnvoll ist, ihn auch noch die ein oder andere Stunde weiter warm halten wollen.

Was ist hervorzuheben?
Nur drei der im Test vertretenen Modelle haben schon von Werk aus mehrere Spezialgarprogramme vorzuweisen, vermittels derer die Parameter des Garvorgangs bspw. an die aktuell verwendete Art des Reises angepasst werden können.

Was ist interessant?
Alle Reiskocher im Test wechseln nach Abschluss des Garvorgangs von allein in den Warmhaltemodus. Dies ist vor allem dann wertvoll, wenn man in diesem Moment noch außer Haus sein sollte, später aber doch noch in den Genuss wundervoll-warmen Reises kommen will.

Reiskocher – Technik im Detail

Der Reis und das Wasser werden nicht unmittelbar in den Reiskocher gegeben, sondern vielmehr in den hier außerdem vorhandenen, meistenteils aus beschichtetem Metall bestehenden Reisbehälter A, der in der Mitte des Reiskochers abzustellen ist. Dadurch wird ein hier installierter Sicherheitskontakt B angesprochen: Nur dann, wenn der Reisbehälter so im Modell steht, lässt sich ein Garprogramm einleiten. Damit man währenddessen aber keinen Strom verschwendet, ist vorher noch der Deckel C zu verschließen: Bei einem Großteil der im Test vertretenen Reiskocher muss man ihn nur druckvoll herabklappen, bis er sich anschließend durch die hier vorhandene Mechanik sicher an Ort und Stelle hält. Die Funktionen des Modells stößt man über verschiedenerlei Tasten an, bei denen es sich um solche mit klassisch-konventioneller Mechanik oder aber um moderne Touchelemente D handeln kann. Die Reiskocher können außerdem LEDs, Liquid Crystal Displays usw. E vorweisen, die einen über den aktuellen Status des Modells in Kenntnis setzen, bspw. also über den aktuellen Modus. Manche von ihnen stellen außerdem dar, wie viele Minuten das aktuelle Garprogramm voraussichtlich noch in Anspruch nehmen wird. Gerade die höherpreisigen Modelle haben auch noch ein paar speziellere Funktionen in petto: So kann man bspw. einen Timer einprogrammieren, der das Garprogramm nach einer vorab einzustellenden Zeitspanne anstößt. Die Zubehörpacks der einzelnen Reiskocher sind von unterschiedlichem Ausmaß, enthalten aber immer einen Messbecher (Cup). Nach dem Füllen des Modells mit einem oder mehreren Cups Reis lässt sich leicht ermitteln, wie viel Wasser man anschließend noch einschenken muss: An den inneren Wänden des Reisbehälters ist nämlich eine dies erkennen lassende Skala vorhanden. Der Deckel eines Reiskochers schließlich ist immer noch mit einem Auslass F versehen: Dadurch wird verhindert, dass ein zu erheblicher Druck innerhalb des Modells entsteht. Bei manchen Modellen sammelt sich das Kondenswasser in einem speziellen Behälter, den man ab und an ausleeren muss. Da der Auslass in Anbetracht des Stärke-reichen, siedenden Wassers schnell verschmutzen kann, sollte man ihn immerhin einmal pro Monat herausnehmen und mit reichlich Wasser abspülen.

Getestete Produkte

  • Arendo Maki Reiskocher 1,4 l
  • Bartscher Reiskocher 1,8 l SD
  • Gastroback Design Reiskocher
  • Reishunger Digitaler Reiskocher
  • Rommelsbacher MRK 500
  • Rosenstein & Söhne Reiskocher RK-1200 (NX3223)
  • Russell Hobbs 27030-56 Reiskocher (klein)
  • Severin RK 2425 Reiskocher
  • Yum Asia Sakura YUM-EN15

Diesen Artikel downloaden

Sie erhalten:

  • den vollen Artikel so, wie er im ETM TESTMAGAZIN publiziert worden ist, im Portable Document Format/PDF.

Hier stellen wir alle wesentlichen Hinweise zum Lesen des Artikels dar, bspw. mit dem Adobe Acrobat Reader DC. Wenn Sie unsere Artikel-Flatrate buchen, können Sie alle Artikel des ETM TESTMAGAZINs lesen.

2,00  In den Warenkorb