6 Kombi-Mikrowellen im Test 2021

Kulinarische Allrounder

30. Juli 2021

Dass Mikrowellen in vielen Momenten unseres Lebens wirklich wertvoll sind, wird man nicht von der Hand weisen können. Doch haben sie noch immer ein durchwachsenes Ansehen, ließen sie sich doch – so das weit verbreitete Vorurteil – ausschließlich zum Warmmachen von Essen verwenden: Hier werden bei vielen Menschen schnell Gedanken an das in Sachen Gesundheit alles andere als rühmliche Convenience Food wach. Freilich: Das Funktionsspektrum klassisch-konventioneller Mikrowellen ist von vornherein nicht prall, sodass man mit ihnen auch nicht allzu viel anderes anstellen kann. Mittlerweile aber sind auch spezielle Mikrowellen erhältlich, deren Funktionen schon sehr viel weiter reichen und mit denen man allerlei kulinarische Schmankerl herstellen kann, ohne derweil Abstriche im Aroma oder in der Struktur machen zu müssen – einerlei ob die Speisen nun vornehmlich Fleisch, Fisch oder Gemüse involvieren sollen. Wir sprechen hier natürlich von Kombi-Mikrowellen, die schon in immer mehr Haushalten innerhalb der Bundesrepublik vertreten sind. Bei diesen Geräten handelt es sich um einen Verbund aus Mikrowelle und Backofen, mit dem sich eine Vielzahl an Speisen zubereiten lässt: Auch lieblich-süße Feinbackwaren kann man hier zaubern. Wir hatten dieses Mal 6 Kombi-Mikrowellen renommierter Hersteller im Test (€min – €max: 192,57–467,06 €).


Der wesentliche Vorteil einer solchen Mikrowelle ist sicherlich in ihrer Kompaktheit zu sehen: Diese Modelle nehmen schließlich, wiewohl ihr Funktionsspektrum wirklich prall ist, nur ein Mindestmaß an Fläche ein (Amin Amax im Test: 0,19– 0,27 m²). Sie kommen daher all denen zupass, welche die vorhandene Fläche innerhalb ihres Haushalts ökonomisch verwenden müssen. Eine solche Mikrowelle kann in puncto Funktionalität durchaus mit einem Backofen mithalten, auch wenn die Größe des Garraums alles andere als ausladend ist: Wer aber alleine oder nur mit einem weiteren Menschen in seinem Haushalt lebt, wird auch mit dem hier vorhandenen Garraumvolumen (VminVmax im Test: 23–32 l) voll auskommen. Weiterhin lassen sich Speisen mit einer solchen Mikrowelle sehr viel schneller und simpler zubereiten als in einem Backofen, wodurch auch der Stromverbrauch maßvoller ist: Das wiederum ist dem kompakteren Garraum zu verdanken. Die in unserem Test vertretenen Modelle können außerdem eine Handvoll weiterer Funktionsschmankerl vorweisen, wie bspw. diverse Automatikprogramme, mit denen sich auch vermeintlich komplexere Speisen in einem Mal herstellen lassen, oder auch speziellere Funktionen, wie bspw. zum Schmelzen von Schokolade. Im Weiteren lesen Sie, mit welcher Kombi- Mikrowelle sich die – äußer- und innerlich – ansprechendsten Speisen zubereiten lassen, welche sich von vornherein am leichtesten verwenden lässt, wie es sich mit dem Schallausstoß und dem Stromverbrauch verhält und noch vielerlei mehr.

Kombi-Mikrowellen – Technik im Detail

Äußerlich lassen sich Kombi- Mikrowellen und klassisch-konventionelle Mikrowellen nicht ohne Weiteres auseinanderhalten: So ist an ihrer Vorderseite immer eine Tür A vorhanden, über die man den Garraum innerhalb der Mikrowelle erreichen kann. Hierin lassen sich all die verschiedenen Speisen zubereiten. Davor muss man sie nur über einem während des Garens drehenden Teller B, einem Rost C oder einem Blech D abstellen – das von Werk aus vorhandene Zubehörensemble ist immer vom Modell abhängig. Der Garraum ist mit verschiedenerlei Heizelementen versehen, die Mikrowellen oder Wärme ausstrahlen und so die Speisen im Garraum erwärmen. An der Rückwand ist immerhin bei manchen Modellen ein Ventilator installiert worden: Dieser soll durch Ventilation ein einheitliches Wärmelevel im Garraum sicherstellen. Dank all dieser Technikkomponenten haben diese Modelle ein sehr viel reicheres Funktionsspektrum in petto: Freilich lassen sich die Speisen immer einheitlich mit Mikrowellen erwärmen. Ferner sind aber auch noch Grill-Funktionen vorhanden, bei denen das Modell immer aus ein und demselben Winkel erhebliche Wärme ausstrahlt: Dadurch kann man bspw. Fleisch- und Fischwaren wunderbar anbräunen und ihnen ansprechende Grillaromen einspeisen. Schließlich können Speisen mit der Heißluft-Funktion von allen Seiten gleichmäßig gegart werden. Manche Modelle bieten darüber hinaus noch speziellere Funktionsschmankerl: So können die einzelnen Arten des Garens verschiedentlich miteinander verbunden werden, sodass die Speisen innerhalb des Garraums bspw. mit Mikrowellen erwärmt werden, parallel aber auch noch Grillaromen erhalten sollen.

Ein Leuchtelement erhellt den Garraum. Da man durch die Tür der Mikrowelle hindurch schauen kann, lässt sich das Äußere der Speisen auch während des Garens kontrollieren. Neben der Tür ist ein enormes Tastenpanel E zu erreichen: Mit diesem lassen sich die verschiedenen Funktionen an- und wieder abwählen, die Parameter des aktuellen Garprogramms einstellen et cetera. Von erheblichem Wert sind dabei die Automatikprogramme, von denen alle Modelle immerhin ein paar vorweisen können: Nach der Wahl des zur jeweiligen Speise passenden Automatikprogramms stellt das Modell alle wesentlichen Parameter von alleine ein, eventuell auch abhängig von der Größe der Speiseportion.

Getestete Produkte

  • CASO Design MCG 25 Ceramic chef
  • Panasonic NN-DF383
  • Sage Appliances the Combi Wave 3 in 1
  • Samsung MC28M6035KS/EG
  • Severin MW 7759 4-in-1 Mikrowelle mit Doppelgrill / Pizza-Express Funktion
  • Sharp R922STWE

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