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9 Pizzaöfen im Test

Pizza wie vom Italiener – ganz einfach selbst gemacht!

30. Oktober 2026

Hinweis bzgl. der Nutzung von künstlicher Intelligenz

Aktive Kennzeichnung: Ai Modified.

Die Grafikdesignerinnen & Grafikdesigner des ETM TESTMAGAZINs haben bei der grafischen Ausgestaltung dieses Artikels generative künstliche Intelligenz verwendet, um die in diesem Artikel enthaltenen Fotografien, die von ihnen eigenständig angefertigt wurden, grafisch nachzubearbeiten.

Pizza stammt ursprünglich aus Italien, erfreut sich aber seit der Mitte des 20. Jahrhunderts weltweit großer Beliebtheit und ist auch hierzulande längst alltäglich. Ein Grund für diese Popularität liegt darin, dass die Zubereitung einer Pizza sehr einfach ist: Der Teig wird mit den gewünschten Zutaten belegt und anschließend gebacken – mehr Arbeit braucht es nicht. Dabei kann man außerdem beim Belag nach Lust und Laune herumexperimentieren und auf diese Weise ganz unterschiedliche Geschmäcker treffen. Trotzdem gelingt eine zu Hause selbstgemachte Pizza längst nicht so, wie man es aus einem guten italienischen Restaurant gewohnt ist. Das liegt nicht nur an der Qualität der Zutaten, sondern vor allem auch an der Backtemperatur: Eine frische Pizza sollte nämlich bei Temperaturen von weit über 300 °C, besser noch über 400 °C gebacken werden; gewöhnliche Öfen, wie sie in Privatküchen normalerweise zu finden sind, sind häufig nicht in der Lage, eine solche Hitze zu erzeugen. Für die gelungene Zubereitung einer Pizza nach italienischem Vorbild ist daher eine spezielle Ausstattung erforderlich: ein Pizzaofen.

Pizzaöfen werden entweder elektrisch oder mit Gas betrieben. Elektrische Modelle sind in vielen Fällen schneller einsatzbereit und lassen sich komfortabler bedienen; gasbetriebene Geräte erzeugen dafür deutlich höhere Temperaturen und ermöglichen so potenziell noch bessere Garresultate. Alle Pizzaöfen müssen zunächst einige Zeit auf die passende Temperatur vorheizen, ehe man die Pizza einschiebt. Diese wird aufgrund der großen Hitze innerhalb weniger Minuten fertig gebacken, wobei der Teig insbesondere am Rand eine knusprige Kruste erhält, ohne im Inneren auszutrocknen. Aufgrund der kurzen Backdauer ist es nicht schlimm, dass immer nur eine große Pizza gleichzeitig im Garraum Platz findet: Man kann einfach mehrere Pizzen hintereinander zubereiten und auf diese Weise schnell mehrere Personen bewirten. Wie gut das mit 9 momentan auf dem Markt erhältlichen Modellen möglich ist, haben wir in den letzten Wochen getestet. Dabei haben wir 7 elektrische und 2 gasbetriebene Pizzaöfen separat unter die Lupe genommen und verraten im Testbericht alles Wichtige, was es über diese Modelle zu wissen gibt.

Wesentliches

Für wen?
Für alle, die in der heimischen Küche, auf dem Balkon oder anderswo schnell und einfach Pizza backen wollen, wie man sie sonst nur aus einem guten italienischen Restaurant kennt.

Was ist hervorzuheben?
Nur eines der im Test vertretenen Modelle kann sowohl im Freien als auch in Innenräumen verwendet werden; alle anderen Pizzaöfen dürfen entweder nur drinnen oder nur draußen zum Einsatz kommen. Vor dem Kauf sollte man deshalb überlegen, wo man den Pizzaofen benutzen möchte, um nicht zu einem falschen Modell zu greifen.

Was ist interessant?
Eine Pizza lässt sich am einfachsten mit einer speziellen Pizzaschaufel in den Garraum legen. Eine solche Pizzaschaufel gehört bei den meisten Modellen bereits zum Lieferumfang; ist sie nicht vorhanden, sollte man sie nach Möglichkeit separat erwerben, weil sie eine große Arbeitserleichterung darstellt.

Pizzaöfen – Technik im Detail

Bei den meisten im Test vertretenen Modellen lässt sich der Garraum mit einer Tür oder einem Hitzeschild A verschließen, um zu verhindern, dass Wärme entweicht. Im Inneren des Garraums ist ein Pizzastein B gelegen, auf dem die zuzubereitende Pizza deponiert werden muss. Der Stein mancher Modelle kann während des Backvorgangs rotieren, damit die Pizza von allen Seiten gleichmäßig erhitzt wird. Bei den elektrischen Pizzaöfen ist an der Decke und am Boden des Garraums je ein Heizelement C verbaut, das den Pizzastein und die Pizza selbst erhitzt. Es funktioniert vollkommen ohne Gas oder andere Brennstoffe, sondern benötigt lediglich Strom; daher müssen die Modelle im Betrieb über ein Stromkabel D dauerhaft an eine Steckdose angeschlossen sein. Bei den gasbetriebenen Modellen sind hingegen ein oder mehrere Gasbrenner E vorhanden, die in manchen Fällen einem Kreisbogen ähnlich sind; dadurch soll erreicht werden, dass die Hitze nicht punktuell, sondern vielmehr gleichmäßig über eine größere Fläche wirkt. Das aus den Brennerlöchern strömende Gas wird mithilfe eines Funkens entzündet; dieser wird elektrisch oder piezoelektrisch erzeugt. Ein Gasschlauch mitsamt Druckminderer F stellt den Fluss des Gases ins Modell sicher, sodass man nur noch eine passende Gasflasche anschließen muss. Bevor man die Pizza in den Garraum legt, müssen dieser und der Pizzastein einige Zeit vorheizen; der Backvorgang selbst nimmt anschließend nur wenige Minuten in Anspruch. Wann der Pizzaofen aufgeheizt ist, wird anhand verschiedener Anzeigen G und/oder eines Thermometers H ersichtlich. Die Bedienung erfolgt über mehrere Drehregler, Tasten oder Touchelemente I. Während bei den gasbetriebenen Pizzaöfen vor allem die Gaszufuhr reguliert wird, bieten die elektrischen Modelle meist viele weitere Einstellungsmöglichkeiten: Zum Beispiel kann man einen von mehreren Modi wählen, in denen die passenden Garparameter für verschiedene Pizzaarten voreingestellt sind. Auch ein Timer ist häufig vorhanden: Er weist über Signaltöne darauf hin, dass die eingestellte Dauer abgelaufen ist und man die Pizza entnehmen kann; danach heizt das Modell in der Regel trotzdem weiter und schaltet sich nicht aus.

Der Test im Überblick

7 elektrische Pizzaöfen

1. Platz: Crust von Wilfa („sehr gut“, 94,7 %)

An dem Pizzaofen von Wilfa gibt es kaum etwas zu kritisieren: Er bietet viele Möglichkeiten bei der Temperatureinstellung und erlaubt eine präzise Einstellung des Timers. Trotz dieser Vielfalt an Funktionen lässt er sich intuitiv verwenden. Im Garraum werden hohe Temperaturen erreicht, was mit dafür verantwortlich ist, dass das Modell hervorragende Pizzen backt. Praktisch ist auch die im Lieferumfang enthaltene Abdeckung.

Wilfa Crust – 94,7 %, sehr gut – Testsieger

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des Crust von Wilfa.

2. Platz: PizzaChef 430° von CASO Design („sehr gut“, 93,0 %)

Auf dem Pizzastein dieses Modells lassen sich auch große Pizzen zubereiten; dabei wird der Rand der Pizza allerdings nicht immer so knusprig, wie man es sich wünscht. Ansonsten hat dieser Pizzaofen im Test viele Stärken gezeigt: So verfügt er über gleich 8 Pizza-Programme und heizt schnell vor, wobei seine elektrische Leistung gering ausfällt. Hervorzuheben ist auch der einfache Transport.

CASO Design PizzaChef 430° – 93,0 %, sehr gut – Bewertungssiegel

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des PizzaChef 430° von CASO Design.

3. Platz: Enzo von UNOLD („sehr gut“, 92,4 %)

Als einziges aller getesteten Modelle lässt sich dieses sowohl draußen als auch drinnen verwenden. Nach dem Vorheizen ist die eingestellte Temperatur nicht ganz erreicht; später wird es im Garraum aber noch deutlich heißer, sodass sich schmackhafte Pizzen zubereiten lassen. Eine Schwäche stellt das hohe Gewicht des Pizzaofens dar, das den Transport erschwert. Im Lieferumfang ist ein nützliches Rezeptheft enthalten.

UNOLD Enzo – 92,4 %, sehr gut – Bewertungssiegel

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des Enzo von UNOLD.

4. Platz: Artisan Outdoor-Elektro-Pizzaofen und Heißluftfritteuse MO201EU von Ninja („sehr gut“, 92,1 %)

Der Pizzaofen von Ninja ist ein wahres Multitalent: Er kann nämlich beispielsweise auch Kuchen bei dafür passenden Temperaturen backen oder Lebensmittel mit Heißluft frittieren; das dafür benötigte Zubehör ist im Lieferumfang enthalten. Das Aufheizen nimmt viel Zeit in Anspruch, dafür wird die eingestellte Temperatur zuverlässig erreicht. Das Temperaturspektrum fällt im Vergleich zu den anderen Modellen schmal aus.

Ninja Artisan Outdoor-Elektro-Pizzaofen und Heißluftfritteuse MO201EU – 92,1 %, sehr gut – Bewertungssiegel

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des Artisan Outdoor-Elektro-Pizzaofen und Heißluftfritteuse MO201EU von Ninja.

5. Platz: Luigi von UNOLD („sehr gut“, 92,0 %)

Im Lieferumfang dieses Modells ist keine Pizzaschaufel, dafür aber immerhin ein Rezeptheft enthalten. Das Funktionsspektrum ist umfangreich, allerdings hat man gerade anfänglich Mühe damit, die gewünschten Einstellungen vorzunehmen. Auf dem wirklich großen Pizzastein lassen sich schmackhafte Pizzen backen, unter anderem weil die gewünschte Temperatur letztlich beinahe erreicht wird. Bei Bedarf lässt sich der Pizzaofen ohne viel Mühe an eine andere Stelle tragen.

UNOLD Luigi – 92,0 %, sehr gut – Bewertungssiegel

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des Luigi von UNOLD.

6. Platz: Pizza Pronto von Tefal („gut“, 88,2 %)

Weil sich die Öffnung des Garraums nicht verschließen lässt, erreicht der Pizza Pronto häufig nicht die eingestellte Temperatur; angesichts dessen überrascht, dass die zubereiteten Pizzen meist trotzdem ansprechend sind. Das Funktionsspektrum ist auf das Wesentliche reduziert, was den Vorteil mit sich bringt, dass die Bedienung leichtfällt. Auf Wunsch kann man das Modell in der App My Tefal registrieren und auf passende Rezepte zugreifen.

Tefal Pizza Pronto – 88,2 %, gut – Bewertungssiegel

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des Pizza Pronto von Tefal.

7. Platz: PizzaProfi 32cm Pizzaofen von Sommertal („gut“, 85,5 %)

Der Pizzaofen von Sommertal ist ganz anders konstruiert als die übrigen Modelle im Test. Weil er klein und leicht ist, lässt er sich bequem transportieren. Während die Temperatur im Garraum nach dem Aufheizen weit unter dem angepeilten Wert liegt, steigt sie später noch deutlich an; trotzdem bleiben die zubereiteten Pizzen deutlich zu hell. Es wird nur ein Minimum an Funktionen geboten.

Sommertal PizzaProfi 32cm Pizzaofen – 85,5 %, gut – Preis-Leistungssieger

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des PizzaProfi 32cm Pizzaofen von Sommertal.

2 gasbetriebene Pizzaöfen

1. Platz: Fat TONY von Burnhard („sehr gut“, 95,0 %)

Der Fat TONY heizt dank seines Hitzeschilds innerhalb kurzer Zeit auf und erreicht in der Folge extrem hohe Temperaturen. Aus diesem Grund lassen sich mit ihm vorzügliche Pizzen zubereiten, an denen es fast nichts auszusetzen gibt. Das Thermometer gibt zuverlässig darüber Auskunft, ob die optimalen Backtemperaturen bereits erreicht sind. Schwierigkeiten macht das Modell nur beim Anzünden, da der Piezo-Zünder nicht immer zuverlässig funktioniert.

Burnhard Fat TONY – 95,0 %, sehr gut – Testsieger

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des Fat TONY von Burnhard.

2. Platz: PRISMO 420 G von Outdoorchef („sehr gut“, 94,0 %)

Dieser Pizzaofen ist mit einem elektrischen Zündsystem ausgestattet, das sehr verlässlich arbeitet. Im Garraum befinden sich zwei Brenner, die separat regulierbar sind. Weil sich die Öffnung des Garraums nicht verschließen lässt, entweicht ein erheblicher Teil der Hitze; trotzdem können die zubereiteten Pizzen weitestgehend überzeugen. Überraschenderweise fällt der Transport relativ leicht, obwohl das Gewicht des Modells sehr hoch ist.

Outdoorchef PRISMO 420 G – 94,0 %, sehr gut – Preis-Leistungssieger

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des PRISMO 420 G von Outdoorchef.

Wilfa
Crust

Die wesentlichen Merkmale

  • Größe des Modells (Lmax × Bmax × Hmax): ≈ 50,9 × 46,3 × 26,1 cm
  • Gewicht des Modells (mmax): ≈ 10,8 kg
  • Größe des Pizzasteins (⌀max): ≈ 33,1 cm
  • Länge des Stromkabels (Lmax): ≈ 101 cm
  • Thermometer: –
  • Pizza-Programme: 6 (AMERICAN; FROZEN; FOCACCIA; MANUAL; NEAPOLITAN; ROMANA)
  • Temperatureinstellung: ≈ 100–450 °C (in 10-°C-Schritten)
  • Timer: ≈ 0:10–20:00 min (in 0:10-min-Schritten)

Pro

  • backt hervorragende Pizzen
  • einfache Bedienung
  • erreicht beinahe die Zieltemperatur
  • präziser Timer
  • Abdeckung vorhanden
  • weites Temperaturspektrum

Contra

  • –

Der Crust von Wilfa misst ≈ 50,9 × 46,3 × 26,1 cm (Lmax × Bmax × Hmax) und wiegt ≈ 10,8 kg. Sein Transport fällt leicht, weil die Hände dabei am Gehäuse sicheren Halt finden. Mit ≈ 101 cm ist das Stromkabel so lang, dass man das Modell nicht unmittelbar neben einer Steckdose aufstellen muss. Der kreisrunde Pizzastein verfügt über einen Durchmesser von ≈ 33,1 cm und ist sehr hochwertig. Auch die übrigen Teile des Pizzaofens sind solide verarbeitet: Alle Materialien sind sehr stabil und nirgendwo befinden sich scharfe Kanten; die teils ungleichmäßigen Spaltmaße stellen nur optische Makel dar. Das Modell ist ausschließlich für die Verwendung in Innenräumen vorgesehen. Bei der Bedienung tauchen keine Schwierigkeiten auf. Alle Einstellungen lassen sich intuitiv vornehmen, sodass man kaum Zeit benötigt, um sich an den Umgang mit dem Modell zu gewöhnen. Es bereitet keine Probleme, Pizzen in den Garraum zu legen und wieder herauszuziehen, unter anderem weil sich die Rotation des Pizzasteins zu diesem Zweck über einen Tastendruck ausschalten lässt. Überhaupt fällt das Funktionsspektrum sehr weit aus: So sind zum Beispiel sechs Pizza-Programme vorhanden. Die Temperaturen von Ober- und Unterhitze können bei Bedarf separat reguliert werden; dabei stehen Werte aus einem weiten Spektrum von ≈ 100–450 °C (in 10-°C-Schritten) zur Auswahl. Beim Timer lassen sich nur Dauern von maximal ≈ 20:00 min einstellen, dafür aber sehr kleinschrittig (in 0:10-min-Schritten). Während des Vorheizens wird ein Countdown im Display angezeigt, sodass man immer genau weiß, wann man die Pizza einlegen kann. Obwohl der Garraum nicht beleuchtet wird, kann man die Pizza in seinem Inneren gut sehen und ihren Zustand beurteilen. Auch bei längerem Betrieb erwärmen sich die Bedienelemente nicht so stark, dass man sich an ihnen verbrennen könnte. Für die Reinigung des Pizzaofens braucht es normalerweise nur wenig Zeit. Manche Bereiche des Garraums lassen sich allerdings etwas unbequem erreichen; das stellt aber kein großes Problem dar, weil diese Stellen nur selten verschmutzen. Während des Aufheizens und des Betriebs mit einer Temperatureinstellung von ≈ 350 °C liegt die elektrische Leistung bei durchschnittlich ≈ 1.437,3 W.

CASO Design
PizzaChef 430°

Die wesentlichen Merkmale

  • Größe des Modells (Lmax × Bmax × Hmax): ≈ 49,5 × 46,0 × 29,5 cm
  • Gewicht des Modells (mmax): ≈ 11,2 kg
  • Größe des Pizzasteins (Lmax × Bmax): ≈ 32,0 × 32,0 cm
  • Länge des Stromkabels (Lmax): ≈ 90 cm
  • Thermometer: –
  • Pizza-Programme: 8 (DIY; FROZEN; NEAPOLITAN; NEW YORK; PINSA ROMANA; PIZZA ROLLS; PIZZA ROMANA; TARTE FLAMBEE)
  • Temperatureinstellung: ≈ 80–430 °C (in 5-°C-Schritten)
  • Timer: ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten)

Pro

  • einfacher Transport
  • heizt schnell vor
  • geringe elektrische Leistung
  • großer Pizzastein
  • umfangreiches Funktionsspektrum (u. a. acht Pizza-Programme)

Contra

  • Rand der Pizza wird nicht knusprig

Der Pizzaofen von CASO Design verfügt über Maße von ≈ 49,5 × 46,0 × 29,5 cm (Lmax × Bmax × Hmax). Obwohl er ≈ 11,2 kg wiegt, hat man überraschend wenig Mühe damit, ihn an die gewünschte Stelle zu tragen; dabei kann man ihn fest am Gehäuse packen, sodass er nicht aus den Händen rutscht. Das Stromkabel ist ≈ 90 cm lang. Mit einer Fläche von ≈ 32,0 × 32,0 cm (Lmax × Bmax) ist der Pizzastein einer der größten im Test. Er wurde so solide gefertigt, dass man ihn nicht allzu vorsichtig behandeln muss. Das Modell selbst ist ebenfalls weitestgehend hochwertig verarbeitet und weist in dieser Hinsicht nur kleinere Makel auf: So fühlen sich gerade im Bereich der Tür manche Kanten scharf an; Verletzungsgefahr geht von ihnen aber nicht aus. Wie die meisten elektrischen Pizzaöfen darf auch dieser ausschließlich in Innenräumen zum Einsatz kommen. Seine Bedienung erfordert etwas Eingewöhnung, bereitet letztlich aber keine Schwierigkeiten. Das beginnt damit, dass sich die Pizza problemlos in den Garraum legen und wieder entnehmen lässt. Das Glasfenster in der Tür erlaubt es, anschließend jederzeit einen Blick auf die Pizza zu werfen; weil der Garraum hell beleuchtet wird, kann man dabei alles gut erkennen. Es sind acht Pizza-Programme vorhanden, so viele wie bei keinem anderen getesteten Modell. Die Temperatur lässt sich innerhalb einer Spanne von ≈ 80–430 °C einstellen, wobei feine Anpassungen in 5-°C-Schritten möglich sind. Soll die Pizza nicht von oben und unten gleichzeitig erhitzt werden, kann das Modell auch nur mit Ober- bzw. nur mit Unterhitze arbeiten. Beim Timer hat man die Wahl aus Dauern von ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten). Selbst wenn man den Pizzaofen längere Zeit am Stück verwendet, erwärmen sich die Bedienelemente nur geringfügig; daher verbrennt man sich an ihnen nicht. Die Reinigung fällt erfreulich leicht: Zwar bleiben, wie bei allen Modellen, auf dem Pizzastein schwarze Flecken zurück, die sich kaum beseitigen lassen, doch das ist vollkommen unbedenklich. Der Innenraum verschmutzt, wenn überhaupt, nur geringfügig; da man alle Flächen in ihm gut erreicht, lassen sich Verunreinigungen rasch beseitigen. Während des Aufheizens und des Betriebs bei einer Temperatureinstellung von ≈ 350 °C beträgt die elektrische Leistung im Durchschnitt nur ≈ 1.160,5 W.

UNOLD
Enzo

Die wesentlichen Merkmale

  • Größe des Modells (Lmax × Bmax × Hmax): ≈ 50,0 × 55,7 × 29,9 cm
  • Gewicht des Modells (mmax): ≈ 15,3 kg
  • Größe des Pizzasteins (⌀max): ≈ 33,0 cm
  • Länge des Stromkabels (Lmax): ≈ 90 cm
  • Thermometer: –
  • Pizza-Programme: 6 (Frozen; Manual; Neapolitan; New York; Pan Pizza; Thin Crust)
  • Temperatureinstellung: ≈ 150–500 °C (in 25-°C-Schritten)
  • Timer: ≈ 0:30–60:00 min (in 0:30-min-Schritten)

Pro

  • drinnen & draußen verwendbar
  • erreicht beinahe die Zieltemperatur
  • Rezeptheft
  • starke Backergebnisse

Contra

  • hohes Gewicht erschwert Transport

Der Enzo ist mit Maßen von ≈ 50,0 × 55,7 × 29,9 cm (Lmax × Bmax × Hmax) sehr groß und dementsprechend schwer: ≈ 15,3 kg wiegt er, weshalb der Transport recht viel Kraft erfordert; immerhin kann man das Modell dabei gut an den beiden seitlichen Mulden greifen. Das Stromkabel ist ≈ 90 cm lang, wodurch etwas Spielraum bei der Wahl des Aufstellorts geboten wird. Mit einem Durchmesser von ≈ 33,0 cm ist die Fläche des Pizzasteins allemal ausreichend, um auch größere Pizzen auf ihm backen zu können. Der Stein ist sehr stabil, ebenso wie die übrigen Teile des Pizzaofens. Trotzdem ist die Verarbeitung nicht fehlerfrei: Die Fugen zwischen den Komponenten sind teilweise unregelmäßig und manche Kanten fühlen sich scharf an. Ein Alleinstellungsmerkmal dieses Modells ist, dass es sowohl in Innenräumen als auch draußen zum Einsatz kommen darf. Um sich an die Verwendung zu gewöhnen, braucht man nur wenig Zeit; die meisten Einstellungen lassen sich intuitiv vornehmen. Wenn man die Tür des Pizzaofens im laufenden Betrieb öffnet, stoppt die Rotation des Pizzasteins automatisch und der Stein gleitet ein Stück aus dem Garraum; das erleichtert das Einlegen und die Entnahme einer Pizza enorm. Der Garfortschritt lässt sich problemlos beurteilen, weil man durch das Fenster in der Tür jederzeit in den beleuchteten Garraum hineinsehen kann. Das Funktionsspektrum umfasst unter anderem sechs Pizza-Programme. Wenn man die Temperatur manuell einstellt, hat man die Wahl aus einem ansehnlichen Spektrum von ≈ 150–500 °C, wobei sich der Wert allerdings nur recht grob, nämlich in 25-°C-Schritten, einstellen lässt; dabei kann man die Temperaturen von Ober- und Unterhitze separat regulieren. Auch ein Timer ist vorhanden (≈ 0:30–60:00 min; in 0:30-min-Schritten). Selbst wenn wir das Modell im Test für längere Zeit auf höchster Temperaturstufe verwendeten, erwärmten sich die Bedienelemente nie so stark, dass man sich an ihnen verbrennen konnte. Während sich der Pizzastein gut säubern lässt, sodass auf ihm nur dunkle Flecken zurückbleiben, hat man mit der Reinigung anderer Stellen im Garraum etwas mehr Mühe, da sie sich teilweise nur schwer erreichen lassen. Bei einer Temperatureinstellung von ≈ 350 °C beträgt die elektrische Leistung während des Betriebs inkl. Aufheizen durchschnittlich ≈ 1.483,2 W.

Ninja
Artisan Outdoor-Elektro-Pizzaofen und Heißluftfritteuse MO201EU

Die wesentlichen Merkmale

  • Größe des Modells (Lmax × Bmax × Hmax): ≈ 57,2 × 40,3 × 31,4 cm
  • Gewicht des Modells (mmax): ≈ 13,7 kg
  • Größe des Pizzasteins (Lmax × Bmax): ≈ 30,9 × 30,9 cm
  • Länge des Stromkabels (Lmax): ≈ 172 cm
  • Thermometer: –
  • Pizza-Programme: 5 (ARTISAN; CUSTOM; NY; PAN; THIN)
  • Temperatureinstellung: ≈ 175–370 °C (in 5-°C-Schritten)
  • Timer: ≈ 0:30–30:00 min (in 0:30- bzw. 1:00-min-Schritten)

Pro

  • AIR FRY-, BAKE- & PROVE-Funktionen
  • erzeugt die eingestellte Temperatur zuverlässig
  • großer Pizzastein
  • Rezeptheft
  • umfangreiches Zubehör

Contra

  • hohe Aufheizdauer
  • schmales Temperaturspektrum

Der Pizzaofen von Ninja misst ≈ 57,2 × 40,3 × 31,4 cm (Lmax × Bmax × Hmax) und nimmt somit recht viel Platz auf der Arbeitsplatte ein. Trotz des Gewichts von ≈ 13,7 kg bereitet der Transport keine allzu großen Schwierigkeiten: Man kann das Modell nämlich bequem am Gehäuse greifen und an die gewünschte Stelle tragen. Dass das Stromkabel ≈ 172 cm lang ist, stellt einen echten Vorteil dar, weil man bei der Standortwahl einiges an Spielraum hat. Der quadratische Pizzastein verfügt über Maße von ≈ 30,9 × 30,9 cm (Lmax × Bmax) und bietet folglich mehr Fläche als der vieler anderer Modelle im Test. Er ist so stabil, dass man ihn nicht mit übermäßiger Vorsicht behandeln muss. Überhaupt besteht der Pizzaofen aus soliden Materialien und ist hochwertig verarbeitet; dass vereinzelt ungleichmäßige Fugen oder spitze Bauteile vorhanden sind, stellt nur einen kleinen Makel dar. Wie sein Name bereits andeutet, darf das Modell ausschließlich im Freien verwendet werden. Es fällt nicht ganz leicht, eine Pizza einzulegen oder zu entnehmen, unter anderem weil die Pizzaschaufel verhältnismäßig schwer (≈ 0,83 kg) und nicht gut ausbalanciert ist. Die Bedienung erfordert etwas Übung, was auch daran liegt, dass man sich erst einmal in der Masse der Funktionen zurechtfinden muss: Das Modell ist nämlich auch in der Lage, Lebensmittel mit Heißluft zu frittieren (AIR FRY) oder wie in einem Backofen zu backen (BAKE); außerdem kann man in ihm Teig gehen lassen (PROVE). Daneben sind fünf Pizza-Programme vorhanden. Das Temperaturspektrum beim Pizzabacken fällt recht schmal aus (≈ 175–370 °C); immerhin lässt sich der Zielwert präzise in 5-°C-Schritten anpassen. Beim Timer kann man Dauern von ≈ 0:30–30:00 min (in 0:30- bzw. 1:00-min-Schritten) einstellen. Die Beleuchtung des Garraums lässt sich über einen einfachen Tastendruck ein- und ausschalten, sodass man jederzeit einen Blick durch das Sichtfenster auf die Pizza werfen kann. Im Test haben sich die Bedienelemente immer nur unwesentlich erwärmt. Nicht alle Stellen des Garraums sind ohne Weiteres erreichbar, weshalb ihre Reinigung etwas Aufwand erfordert; der Pizzastein lässt sich hingegen problemlos säubern. Wenn man das Modell mit einer Temperatureinstellung von ≈ 350 °C aufheizt und betreibt, liegt die elektrische Leistung bei durchschnittlich ≈ 1.288,4 W.

UNOLD
Luigi

Die wesentlichen Merkmale

  • Größe des Modells (Lmax × Bmax × Hmax): ≈ 46,9 × 43,1 × 28,0 cm
  • Gewicht des Modells (mmax): ≈ 10,8 kg
  • Größe des Pizzasteins (Lmax × Bmax): ≈ 32,0 × 32,0 cm
  • Länge des Stromkabels (Lmax): ≈ 95 cm
  • Thermometer: –
  • Pizza-Programme: 6 (DIY; Frozen; Neapolitan; New York; Pan Pizza; Thin & Crispy)
  • Temperatureinstellung: ≈ 80–450 °C (in 5-°C-Schritten)
  • Timer: ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten)

Pro

  • bequemer Transport
  • erreicht beinahe die Zieltemperatur
  • geringe elektrische Leistung
  • großer Pizzastein
  • Rezeptheft
  • starke Backergebnisse
  • umfangreiches Funktionsspektrum

Contra

  • keine Pizzaschaufel vorhanden
  • unintuitive Bedienung

Bei dem Luigi von UNOLD handelt es sich um einen der kleinsten dieses Mal getesteten Pizzaöfen: Er misst nur ≈ 46,9 × 43,1 × 28,0 cm (Lmax × Bmax × Hmax) und wiegt ≈ 10,8 kg. Sein geringes Gewicht ermöglicht einen relativ einfachen Transport; auch dass man das Modell sicher an seinem Gehäuse festhalten kann, spielt hier mit ein. Das Stromkabel ist ≈ 95 cm lang, weshalb der Aufstellort nicht unbedingt direkt neben einer Steckdose liegen muss. Trotz der geringen Maße des Modells verfügt sein Pizzastein über eine stattliche Fläche von ≈ 32,0 × 32,0 cm (Lmax × Bmax). Er besteht aus hochwertigem Cordierit und nimmt bei normalem Gebrauch keinen Schaden. Der Pizzaofen selbst ist ebenfalls stabil, allerdings wurde er nicht ganz makellos verarbeitet: Im Türbereich haben wir beispielsweise ein paar schärfere Kanten entdeckt, von denen jedoch keine Verletzungsgefahr ausgeht. Das Modell ist ausschließlich für den Einsatz in Innenräumen vorgesehen. Weil keine Pizzaschaufel vorhanden ist, fällt es nicht leicht, eine Pizza auf den Stein zu legen. Auch sonst kommt es bei der Verwendung manchmal zu Problemen: Bis man die Funktion der einzelnen Bedienelemente kennt und daher alle Einstellungen schnell vornehmen kann, braucht es etwas Zeit. Es sind sechs Pizza-Programme vorhanden. Die Temperatur lässt sich in einem weiten Spektrum von ≈ 80–450 °C einstellen, und das präzise in 5-°C-Schritten. Beim Timer erfolgt die Einstellung hingegen nicht ganz so kleinschrittig (in 1-min-Schritten); dafür ist das Spektrum der Dauern mit ≈ 1–60 min auch hier mehr als ausreichend. Es besteht die Möglichkeit, die Temperaturen von Ober- und Unterhitze unabhängig voneinander anzupassen. Das Fenster in der Tür sowie die Garraumbeleuchtung erlauben es, die Pizza während der Zubereitung ununterbrochen im Blick zu behalten. An den Bedienelementen kann man sich nicht verbrennen, weil sie sich auch bei längerem Betrieb kaum erwärmen. Die Reinigung des Modells bereitet keine echten Schwierigkeiten, auch wenn sich nicht alle Stellen im Garraum bequem erreichen lassen. Die elektrische Leistung fällt niedrig aus: Beim Aufheizen und Betrieb mit einer eingestellten Temperatur von ≈ 350 °C sind es durchschnittlich ≈ 1.199,6 W.

Tefal
Pizza Pronto

Die wesentlichen Merkmale

  • Größe des Modells (Lmax × Bmax × Hmax): ≈ 50,0 × 45,0 × 30,0 cm
  • Gewicht des Modells (mmax): ≈ 10,6 kg
  • Größe des Pizzasteins (⌀max): ≈ 32,8 cm
  • Länge des Stromkabels (Lmax): ≈ 175 cm
  • Thermometer: –
  • Pizza-Programme: –
  • Temperatureinstellung: ≈ 250–400 °C (in 50-°C-Schritten)
  • Timer: –

Pro

  • einfache & intuitive Bedienung
  • ordentliche Backergebnisse
  • Rezepte in der App My Tefal

Contra

  • erreicht meist nicht die eingestellte Temperatur (Hitze entweicht durch Öffnung)
  • hohe elektrische Leistung
  • reduziertes Funktionsspektrum

Der Pizza Pronto von Tefal verfügt über Maße von ≈ 50,0 × 45,0 × 30,0 cm (Lmax × Bmax × Hmax) und wiegt ≈ 10,6 kg. Damit ist er noch nicht so schwer, dass sein Transport mit großen Anstrengungen verbunden wäre. Griffe o. Ä. sind nicht vorhanden; dafür finden die Hände sicheren Halt an der Unterseite des Gehäuses, wobei eine Kante allerdings unbequem auf die Finger drückt. Das ≈ 175 cm lange Stromkabel sorgt dafür, dass man das Modell nicht unbedingt direkt neben einer Steckdose aufstellen muss. Weil der Durchmesser des Pizzasteins bei ≈ 32,8 cm liegt, kann man auch größere runde Pizzen auf ihm ablegen. Er erweist sich als sehr stabil, was auch für den Pizzaofen insgesamt gilt, obwohl zwischen manchen Komponenten deutliche Spalten sichtbar sind. Das Modell darf nicht in Innenräumen, sondern ausschließlich im Freien verwendet werden. Der Umgang mit ihm gestaltet sich in beinahe allen Belangen einfach und intuitiv; nur mit dem Einlegen der Pizza hat man manchmal Mühe. Dass die Bedienung dermaßen leichtfällt, liegt auch daran, dass das Funktionsspektrum stark begrenzt ist und man sich dementsprechend schnell zurechtfindet: Weder automatische Pizza-Programme noch ein Timer sind vorhanden. Immerhin die Backtemperatur lässt sich vorgeben, wobei man aus einem schmalen Bereich von ≈ 250–400 °C wählen kann; die Einstellung erfolgt obendrein nur in 50-°C-Schritten, also nicht sehr präzise. Die Rotation des Pizzasteins kann nach Belieben ein- und ausgeschaltet werden. Bemerkenswert ist außerdem, dass keine Tür vorhanden ist, die den Garraum verschließt. Deshalb hat man trotz der fehlenden Garraumbeleuchtung keine Schwierigkeiten, die Pizza zu beobachten; der Nachteil dieser Bauweise liegt darin, dass die Hitze fortwährend durch die Öffnung entweicht. Weil die Bedienelemente weit weg von der Öffnung liegen, kann man sie trotzdem ohne Risiko betätigen; sie erwärmen sich auch bei längerem Betrieb nur unmerklich. Das Innere des Garraums ist so gestaltet, dass man an alle Stellen gut herankommt, um sie zu säubern; hier verschmutzt ohnehin nur selten etwas. Mit der Reinigung des Pizzasteins hat man keine Probleme. Die elektrische Leistung ist mit durchschnittlich ≈ 1.799,3 W bei einer Temperatureinstellung von ≈ 350 °C die höchste aller getesteten Modelle.

Sommertal
PizzaProfi 32cm Pizzaofen

Die wesentlichen Merkmale

  • Größe des Modells (Lmax × Bmax × Hmax): ≈ 35,0 × 34,5 × 16,0 cm
  • Gewicht des Modells (mmax): ≈ 4,9 kg
  • Größe des Pizzasteins (⌀max) ≈ 30,3 cm
  • Länge des Stromkabels (Lmax): ≈ 77 cm
  • Thermometer: ja (analog)
  • Pizza-Programme: –
  • Temperatureinstellung: 5-stufig
  • Timer: –

Pro

  • einfacher Transport
  • erreicht letztlich hohe Temperaturen
  • geringe elektrische Leistung

Contra

  • Pizza bleibt deutlich zu hell
  • stark reduziertes Funktionsspektrum
  • Zieltemperatur nach dem Aufheizen deutlich unterschritten

Der PizzaProfi 32cm Pizzaofen ist ganz anders aufgebaut als die übrigen Modelle im Test; optisch erinnert er eher an ein klassisches Waffeleisen. Mit Maßen von ≈ 35,0 × 34,5 × 16,0 cm (Lmax × Bmax × Hmax) nimmt er kaum Platz weg und wiegt lediglich ≈ 4,9 kg. Deshalb lässt er sich völlig problemlos an eine andere Stelle tragen. Bei der Standortwahl sollte man darauf achten, dass eine Steckdose in der Nähe ist; das Stromkabel ist nämlich nur ≈ 77 cm lang. Auch der Pizzastein fällt mit einem Durchmesser von ≈ 30,3 cm nicht allzu groß aus. Er ist rundum stabil, während das Modell insgesamt ein wenig wackelig wirkt; gerade im Bereich der Standfüße haben wir obendrein schärfere Kanten entdeckt, von denen jedoch keine Verletzungsgefahr ausgeht. Der Pizzaofen ist ausschließlich für den Einsatz in Innenräumen vorgesehen. Nachdem man sich daran gewöhnt hat, mit den zwei kleinen Pizzaschaufeln zu hantieren, lässt sich eine Pizza gut auf den Stein legen und wieder entnehmen. Bei der Bedienung tauchen keine Schwierigkeiten auf: Alle Einstellungen lassen sich intuitiv und in kürzester Zeit vornehmen. Ein Grund dafür ist jedoch auch das reduzierte Funktionsspektrum: Der Pizzaofen bietet nur wenige Einstellungsmöglichkeiten und verfügt weder über Pizza-Programme noch über einen Timer. Es sind lediglich fünf Temperaturstufen vorhanden, die noch nicht einmal über eine Beschriftung des Drehreglers mit konkreten Temperaturwerten verknüpft sind, sodass es nicht leichtfällt, eine bestimmte Temperatur vorzugeben. Immerhin befindet sich im Deckel des Modells ein analoges Thermometer, das die Temperatur im Garraum anzeigt; des Weiteren ist im Deckel ein Fenster eingebaut, durch das man jedoch nicht die gesamte Pizza betrachten kann. Bei Bedarf kann nur das obere oder nur das untere Heizelement aktiviert werden. Obwohl sich die Bedienelemente in unmittelbarer Nähe der Heizelemente befinden, werden sie im Betrieb nicht so heiß, dass man sich an ihnen verbrennt. Gleiches gilt für die Griffe des Deckels; sie wird man trotzdem lieber mit Topflappen o. Ä. anfassen, weil sie sich direkt am heißen Gehäuse befinden. Mit der Reinigung des Garraums und des Pizzasteins hat man keine Mühe. Die elektrische Leistung ist die niedrigste aller getesteten Modelle (durchschnittlich ≈ 779,5 W auf Temperaturstufe 4).

Technische Daten

Hersteller
Modell
Wilfa
Crust
CASO Design
PizzaChef 430°
UNOLD
Enzo
Ninja
Artisan Outdoor-Elektro-Pizzaofen und Heißluftfritteuse MO201EU
UNOLD
Luigi
Tefal
Pizza Pronto
Sommertal
PizzaProfi 32cm Pizzaofen
Größe, Gewicht & Co.
Größe des Modells
(Lmax × Bmax × Hmax)
50,9 × 46,3 × 26,1 cm 49,5 × 46,0 × 29,5 cm 50,0 × 55,7 × 29,9 cm 57,2 × 40,3 × 31,4 cm 46,9 × 43,1 × 28,0 cm 50,0 × 45,0 × 30,0 cm 35,0 × 34,5 × 16,0 cm
Gewicht des Modells
(mmax)
10,8 kg 11,2 kg 15,3 kg 13,7 kg 10,8 kg 10,6 kg 4,9 kg
Größe des Garraums
(Lmax × Bmax × Hmax)
40,8 × 37,5 × 6,5 cm 35,3 × 33,6 × 7,2 cm 42,6 × 37,5 × 7,3 cm 36,1 × 33,9 × 11,5 cm 34,7 × 33,0 × 7,4 cm 39,0 × 37,9 × 9,9 cm 31,0 × 31,0 × 4,0 cm
Größe des Pizzasteins 33,1 cm
(Dmax)
32,0 × 32,0 cm
(Lmax × Bmax)
33,0 cm
(Dmax)
30,9 × 30,9 cm
(Lmax × Bmax)
32,0 × 32,0 cm
(Lmax × Bmax)
32,8 cm
(Dmax)
30,3 cm
(Dmax)
Material des Gehäuses Edelstahl Stahl Edelstahl Edelstahl Edelstahl Stahl Edelstahl
Material des Pizzasteins – Cordierit Cordierit – Cordierit Cordierit Keramik
Zubehör Abdeckung; Hitzeschild;
Pizzaschaufel
Pizzaschaufel Pizzaschaufel; Rezeptheft Backblech; Garkorb;
Pizzaschaufel; Rezeptheft
Rezeptheft Pizzaschaufel Pizzaschaufel (2×);
Pizzaschneider
Verwendbar … in Innenräumen in Innenräumen im Freien & in Innenräumen im Freien in Innenräumen im Freien in Innenräumen
Funktionalität
Pizza-Programme 6 (AMERICAN; FROZEN; FOCACCIA; MANUAL; NEAPOLITAN; ROMANA) 8 (DIY; FROZEN; NEAPOLITAN; NEW YORK; PINSA ROMANA; PIZZA ROLLS; PIZZA ROMANA; TARTE FLAMBEE) 6 (Frozen; Manual; Neapolitan; New York; Pan Pizza;
Thin Crust)
5 (ARTISAN; CUSTOM; NY; PAN; THIN) 6 (DIY; Frozen; Neapolitan; New York; Pan Pizza;
Thin & Crispy)
– –
Temperatureinstellung 100–450 °C
(in 10-°C-Schritten)
80–430 °C
(in 5-°C-Schritten)
150–500 °C
(in 25-°C-Schritten)
175–370 °C
(in 5-°C-Schritten; beim
Pizzabacken)
80–450 °C
(in 5-°C-Schritten)
250–400 °C
(in 50-°C-Schritten)
5-stufig
Timer 0:10–20:00 min
(in 0:10-min-Schritten)
1–60 min
(in 1-min-Schritten)
0:30–60:00 min
(in 0:30-min-Schritten)
0:30–30:00 min
(in 0:30- bzw. 1:00-min-Schritten)
1–60 min
(in 1-min-Schritten)
– –
Spezialfunktionen Rotation ein/aus; Temperaturen für Ober- und Unterhitze separat regulierbar nur Oberhitze; nur Unterhitze Temperaturen für Ober- und Unterhitze separat regulierbar AIR FRY; BAKE; PROVE Temperaturen für Ober- und Unterhitze separat regulierbar Rotation ein/aus nur Oberhitze; nur Unterhitze
Strom & Co.
Länge des Stromkabels (Lmax) 101 cm 90 cm 90 cm 172 cm 95 cm 175 cm 77 cm
Anzahl der Heizelemente 2 (Oberhitze; Unterhitze) 2 (Oberhitze; Unterhitze) 2 (Oberhitze; Unterhitze) 2 (Oberhitze; Unterhitze) 2 (Oberhitze; Unterhitze) 2 (Oberhitze; Unterhitze) 2 (Oberhitze; Unterhitze)
Elektrischer
Leistungsbezug
(Pmax, lt. Hersteller)
2.200 W 2.200 W 2.100 W 1.760 W 1.700 W 2.600 W 1.200 W
Elektrischer
Leistungsbezug
(Pmean bzw. Pmax, gemessen bei einer Temperatureinstellung von ≈ 350 °C)
1.437,3 bzw. 2.120,2 W 1.160,5 bzw. 2.125,8 W 1.483,2 bzw. 1.943,5 W 1.288,4 bzw. 1.703,3 W 1.199,6 bzw. 1.690,3 W 1.799,3 bzw. 2.321,2 W 779,5 bzw. 1.141,4 W (Temperaturstufe 4)
Modalitäten des Backens
Dauer des Aufheizens (Tmean, gemessen bei einer Temperatureinstellung von
≈ 350 °C)
14:58 min 8:13 min 12:39 min 16:20 min 14:36 min 8:43 min 8:52 min
(Temperaturstufe 4)
Temperatur des Garraums
(tmax, gemessen bei einer Temperatureinstellung von ≈ 350 °C nach dem Aufheizen)
328,6 °C 291,5 °C 305,7 °C 363,6 °C 314,4 °C 226,7 °C 225,4 °C
(Temperaturstufe 4)
Maximaltemperatur des Garraums
(tmax, gemessen bei einer Temperatureinstellung von ≈ 350 °C während des Backens)
346,6 °C 321,4 °C 339,7 °C 369,7 °C 344,8 °C 297,0 °C 333,0 °C
(Temperaturstufe 4)

Bewertung

Hersteller
Modell
% Wilfa
Crust
CASO Design
PizzaChef 430°
UNOLD
Enzo
Ninja
Artisan Outdoor-Elektro-Pizzaofen und Heißluftfritteuse MO201EU
UNOLD
Luigi
Tefal
Pizza Pronto
Sommertal
PizzaProfi 32cm Pizzaofen
Backen 60 95,6 93,2 94,0 92,1 94,0 91,2 86,2
Backergebnis 70 97,0 94,0 95,0 93,0 95,0 94,0 85,0
Temperatur 15 97,2 90,9 95,4 93,1 96,7 84,8 93,8
Vorheizen 15 87,5 91,9 87,9 86,6 86,5 84,8 84,5
Handhabung 20 95,2 93,3 92,9 91,6 90,9 93,8 92,1
Bedienung 60 97,0 93,0 94,0 92,0 90,0 96,0 91,0
Reinigung 20 93,0 94,0 92,0 92,0 93,0 94,0 95,0
Transport 10 90,1 90,9 88,9 88,7 91,1 88,2 97,0
Bedienungsanleitung 10 94,0 96,0 92,0 91,0 92,0 86,0 88,0
Ausstattung 10 88,9 90,1 80,6 80,2 77,4 56,3 55,6
Funktionsspektrum 40 95,0 97,5 80,0 60,0 90,0 20,0 15,0
Fläche des Pizzasteins 30 86,0 94,2 85,8 90,7 94,2 85,3 79,1
Zubehör 20 78,0 68,0 68,0 98,0 19,0 68,0 85,0
Material- & Materialverarbeitungsqualität 10 95,0 92,0 93,0 94,0 93,0 91,0 89,0
Sicherheit 5 98,0 98,0 98,0 98,0 98,0 98,0 98,0
Elektrischer Leistungsbezug 5 85,3 90,8 84,3 88,2 90,0 78,0 98,0
Bonus 0,25
(Abdeckung)
0,25
(Rezeptheft)
1,0
(AIR FRY-, BAKE- & PROVE-Funktionen);
0,25
(Rezeptheft)
0,25
(Rezeptheft)
0,25
(App My Tefal)
Malus
UVP des Herstellers 349,00 € 219,99 € 259,99 € 349,99 € 239,99 € 474,99 € 69,80 €
Durchschn. Marktpreis
Stand v. 16.10.2026
324,63 € 159,85 € 249,39 € 307,16 € 175,44 € 285,47 € 69,50 €
Preis-Leistungsindex 3,43 1,72 2,70 3,33 1,91 3,24 0,81
Gesamtbewertung 94,7 %
(„sehr gut“)
93,0 %
(„sehr gut“)
92,4 %
(„sehr gut“)
92,1 %
(„sehr gut“)
92,0 %
(„sehr gut“)
88,2 %
(„gut“)
85,5 %
(„gut“)

Burnhard
Fat TONY

Die wesentlichen Merkmale

  • Größe des Modells (Lmax × Bmax × Hmax): ≈ 60,4 × 58,7 × 28,5 cm
  • Gewicht des Modells (mmax): ≈ 20,3 kg
  • Größe des Pizzasteins (Lmax × Bmax): ≈ 34,5 × 38,0 cm
  • Länge des Gasschlauchs (Lmax): ≈ 120 cm
  • Anzahl der Brenner: 1
  • Zündsystem: Piezo-Zünder
  • Maximale Brennerleistung (Pmax; lt. Hersteller): ≈ 8,0 kW
  • Gasverbrauch (mmax; lt. Hersteller): ≈ 582 g/h
  • Thermometer: ja (digital)

Pro

  • backt vorzügliche Pizzen
  • erzeugt hohe Temperaturen
  • großer Pizzastein
  • heizt schnell auf
  • Hitzeschild
  • Thermometer mit zwei Modi

Contra

  • Piezo-Zünder funktioniert nicht immer zuverlässig

Der Fat TONY von Burnhard ist mit ≈ 60,4 × 58,7 × 28,5 cm (Lmax × Bmax × Hmax) recht groß; er wiegt ≈ 20,3 kg. Nicht nur sein hohes Gewicht sorgt dafür, dass der Transport für eine Person allein mühsam ist: Die Stellen, an denen man das Gehäuse greifen kann, sind nämlich nicht immer bequem erreichbar. Der Gasschlauch ist ≈ 120 cm lang, sodass man die Gasflasche nicht unmittelbar neben dem Modell aufstellen muss. Weil der Pizzastein ≈ 34,5 × 38,0 cm (Lmax × Bmax) misst, kann man auch wirklich große Pizzen auf ihm zubereiten. Der Pizzaofen ist sehr hochwertig verarbeitet, nur im Inneren des Garraums befinden sich ein paar scharfkantige Bauteile. Die Teile des Gassystems sind so solide, dass sie bei normalem Gebrauch nicht unbeabsichtigt beschädigt werden können. Vor der Erstinbetriebnahme muss man das Modell zusammenbauen, was keinen großen Aufwand mit sich bringt. Um das Gas zu entzünden, brauchten wir im Test häufig mehrere Versuche, denn der Piezo-Zünder erzeugte nicht bei jeder Betätigung einen Funken. Davon abgesehen hatten wir mit der Bedienung keine Probleme: Die Gaszufuhr lässt sich einfach regulieren und es fällt leicht, die Pizza in den Garraum zu legen und wieder zu entnehmen; eine Pizzaschaufel ist allerdings nicht vorhanden. Im Lieferumfang ist jedoch ein Hitzeschild enthalten, mit dem sich die Öffnung des Garraums verschließen lässt, sodass die Hitze der Flammen größtenteils im Inneren des Modells bleibt; wenn man den Hitzeschild gerade nicht benötigt, lässt er sich in einer speziellen Halterung an der Seite des Gehäuses unterbringen. Ist die Öffnung nicht verschlossen, kann man gut in den Garraum blicken und den Zustand der Pizza beurteilen. Interessant ist das Thermometer: Es stellt nicht nur die Temperatur im Garraum dar, sondern bietet auch die Möglichkeit, einen der beiden Modi CLASSIC und NEAPOLITAN einzustellen. In diesen Modi reguliert das Modell die Hitze nicht automatisch, sondern weist über das Display darauf hin, sobald die jeweils passende Temperatur erreicht ist. Die vier für das Thermometer benötigten AA-Batterien müssen zusätzlich erworben werden. Selbst wenn man den Pizzaofen für längere Zeit in Betrieb hat, erwärmen sich die Bedienelemente nicht so sehr, dass man sich an ihnen verbrennen könnte. Die Reinigung des Pizzasteins und des Garraums nimmt normalerweise kaum Zeit in Anspruch.

Outdoorchef
PRISMO 420 G

Die wesentlichen Merkmale

  • Größe des Modells (Lmax × Bmax × Hmax): ≈ 54,5 × 53,4 × 31,8 cm
  • Gewicht des Modells (mmax): ≈ 22,5 kg
  • Größe des Pizzasteins (⌀max): ≈ 42,0 cm
  • Länge des Gasschlauchs (Lmax): ≈ 86 cm
  • Anzahl der Brenner: 2
  • Zündsystem: elektrisch
  • Maximale Brennerleistung (Pmax; lt. Hersteller): ≈ 7,2 kW
  • Gasverbrauch (mmax; lt. Hersteller): ≈ 524 g/h
  • Thermometer: ja (digital)

Pro

  • bequeme Bedienung u. a. dank elektrischem Zündsystem
  • großer Pizzastein
  • relativ einfacher Transport (trotz hohem Gewicht)
  • starke Backergebnisse
  • zwei separat regulierbare Brenner

Contra

  • viel Hitze entweicht, da Öffnung des Garraums nicht verschließbar

Der gasbetriebene Pizzaofen von Outdoorchef misst ≈ 54,5 × 53,4 × 31,8 cm (Lmax × Bmax × Hmax) und ist mit einem Gewicht von ≈ 22,5 kg recht schwer. Trotzdem lässt er sich auch von einer Person gut tragen, obwohl das mit entsprechendem Kraftaufwand verbunden ist; am Gehäuse befinden sich genügend Stellen, an denen man es beim Transport bequem greifen kann. Weil der Gasschlauch nur ≈ 86 cm lang ist, muss die Gasflasche nahe am Modell abgestellt werden. Der runde Pizzastein hat einen Durchmesser von ≈ 42,0 cm; auf ihm finden also auch wirklich große Pizzen Platz. Mit Ausnahme von ein paar scharfkantigen Bauteilen und ungleichmäßigen Fugen zwischen manchen Komponenten ist der Pizzaofen hochwertig verarbeitet; das gilt insbesondere auch für das Gassystem. Der Zusammenbau vor der Erstinbetriebnahme nimmt nur ein paar Minuten in Anspruch und bereitet keine Schwierigkeiten. Das elektrische Zündsystem funktioniert zuverlässig und hat das Gas im Test stets innerhalb weniger Sekunden sicher entzündet; die für das Zündsystem benötigten Batterien sind Teil des Lieferumfangs. Eine Pizzaschaufel gehört hingegen nicht zum Zubehör; dennoch fällt es nicht allzu schwer, eine Pizza auf den Stein zu legen und später wieder zu entnehmen. Auch sonst gestaltet sich die Bedienung in weiten Teilen einfach und intuitiv. Die Öffnung des Garraums lässt sich nicht verschließen, sodass im Betrieb viel Hitze entweicht; der Vorteil dieser Bauweise ist, dass man während des Backens jederzeit einen Blick auf die Pizza werfen und den Backfortschritt beurteilen kann. Über ein ≈ 96 cm langes Kabel werden das Thermometer und der Motor, der den Pizzastein rotieren lässt, mit Strom versorgt. Das Kabel verfügt über einen USB-C-Anschluss und kann daher an eine Powerbank angeschlossen werden; ein Adapter, um es alternativ mit einer Steckdose zu verbinden, ist vorhanden. Die Rotation des Pizzasteins kann nach Belieben ein- und ausgeschaltet werden. Weil sich die Bedienelemente auch bei längerem Betrieb mit maximalem Gasausstoß nur unwesentlich erwärmen, geht von ihnen keine Verbrennungsgefahr aus. Nachdem das Modell abgekühlt ist, lässt es sich größtenteils einfach reinigen; nur manche Stellen des Garraums sind dabei schwer erreichbar, was aber nicht schlimm ist, weil sie ohnehin nur selten verschmutzen.

Technische Daten

Hersteller
Modell
Burnhard
Fat TONY
Outdoorchef
PRISMO 420 G
Größe, Gewicht & Co.
Größe des Modells
(Lmax × Bmax × Hmax)
60,4 × 58,7 × 28,5 cm 54,5 × 53,4 × 31,8 cm
Gewicht des Modells
(mmax)
20,3 kg 22,5 kg
Größe des Garraums
(Lmax × Bmax × Hmax)
44,5 × 48,0 × 12,8 cm 51,0 × 45,0 × 10,0 cm
Größe des Pizzasteins 34,5 × 38,0 cm
(Lmax × Bmax)
42,0 cm
(Dmax)
Material des Gehäuses Stahl
(pulverbeschichtet)
Edelstahl
Material des Pizzasteins Cordierit Cordierit
Zubehör Druckminderer; Gasschlauch;
Hitzeschild; Thermometer
AA-Batterie (2×); Adapter
f. das Stromkabel; Druckminderer;
Gasschlauch; Stromkabel; Thermometer
Verwendbar … im Freien im Freien
Gas & Co.
Länge des Gasschlauchs
(Lmax)
120 cm 86 cm
Anzahl der Brenner 1 2
Maximale Brennerleistung
(Pmax, lt. Hersteller)
8,0 kW 7,2 kW
Gasverbrauch
(mmax, lt. Hersteller)
582 g/h 524 g/h
Modalitäten des Backens
Zündsystem Piezo-Zünder elektrisch
Thermometer ja (digital) ja (digital)
Dauer bis zum Erreichen von
350 °C im Garraum
(Tmean, gemessen bei maximalem Gasausstoß)
4:11 min 11:32 min
Temperatur des Garraums
(tmax, gemessen nach 15 min bei maximalem Gasausstoß)
606,7 °C 376,3 °C

Bewertung

Hersteller
Modell
% Burnhard
Fat TONY
Outdoorchef
PRISMO 420 G
Backen 60 95,9 93,0
Backergebnis 70 95,0 93,0
Temperatur 15 98,0 95,6
Vorheizen 15 98,0 90,2
Handhabung 20 92,3 93,0
Bedienung 60 92,0 94,0
Reinigung 20 94,0 92,0
Transport 10 85,9 89,8
Bedienungsanleitung 10 97,0 92,0
Ausstattung 10 91,6 88,3
Fläche des Pizzasteins 40 91,1 91,9
Zubehör 40 90,0 82,0
Material- & Materialverarbeitungsqualität 20 96,0 94,0
Sicherheit 10 98,0 98,0
Gassystem 70 98,0 98,0
Wärmeisolation 30 98,0 98,0
Bonus 1,0
(zwei separat regulierbare Brenner)
Malus
UVP des Herstellers 499,00 € 499,00 €
Durchschn. Marktpreis
Stand v. 16.10.2026
462,78 € 434,00 €
Preis-Leistungsindex 4,87 4,62
Gesamtbewertung 95,0 %
(„sehr gut“)
94,0 %
(„sehr gut“)

Wie haben wir geprüft?

Backen | 60 %
Wir haben mit den Modellen eine Vielzahl von Pizzen verschiedener Größen zubereitet und ihre Qualität im unmittelbaren Nachgang des Backens von 10 Testerinnen & Testern bewerten lassen: Hier ließen sie organoleptische Merkmale wie bspw. das Aussehen, den Geruch, den Geschmack usw. einspielen. Darüber hinaus ermittelten wir unter anderem, ob der Teig vollständig durchgegart wurde, wie gleichmäßig die Bräunung an der Oberseite der Pizzen ausfiel und ob Teile der Pizzen stark verbrannten. Bei den elektrischen Pizzaöfen haben wir gemessen, wie viel Zeit der Vorheizvorgang bei einer eingestellten Temperatur von ≈ 350 °C in Anspruch nahm, und geprüft, ob diese Temperatur in der Mitte des Garraums ≈ 1,0 cm oberhalb des Pizzasteins tatsächlich erreicht wurde; außerdem haben wir ermittelt, wie weit die tatsächliche Temperatur an derselben Stelle nach 20-minütigem Betrieb von der eingestellten Temperatur abwich. Die gasbetriebenen Modelle haben wir mit maximalem Gasausstoß betrieben und gemessen, nach welcher Zeit in der Mitte des Garraums ≈ 1,0 cm oberhalb des Pizzasteins ≈ 350 °C erreicht wurden; obendrein haben wir die Temperatur nach 15-minütigem Betrieb an derselben Stelle ermittelt.
Handhabung | 20 %
Wie sich die Modelle verwenden lassen, wurde von uns auch erhoben: Jegliche Pizza sollte sich sicher im Garraum deponieren und später ebenso leichtgängig wieder aus dem Garraum herausziehen lassen. Ebenso ermittelten wir, wie verlässlich sich die Modelle starten lassen und sich die Temperatur regulieren lässt. Nach Beendigung des Backens haben wir die Modelle gründlich gereinigt, um zu erheben, wie leicht- oder schwergängig sich der Pizzastein und die übrigen Flächen, welche mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, säubern lassen, wie sich also die Beseitigung regelmäßiger Verunreinigungen darstellt. Auch die Transportabilität der Pizzaöfen ist mit in die Bewertung eingegangen: In diesem Kontext war bspw. das Gewicht entscheidend, aber auch das Vorhandensein von Griffen, Griffmulden usw. Schließlich sahen wir uns die deutschsprachigen Bedienungsanleitungen an und prüften, ob sie alles Wissenswerte zum Umgang mit den Modellen, aber auch Sicherheitshinweise usw. in ausreichendem Maße sowie verständlich vermitteln.
Ausstattung | 10 %
Wesentlich war hier zunächst die Fläche der Pizzasteine: Je mehr Fläche erschlossen wird, desto erheblicher kann die Größe der Pizzen sein bzw. umso mehr von ihnen lassen sich schließlich gleichzeitig zubereiten. Auch das Vorhandensein von Zubehörteilen ist mit in die Bewertung eingegangen. Punkte verliehen wir bspw. für ein (digitales oder analoges) Thermometer, welches die Temperatur im Garraum erkennen lässt. Das Vorhandensein weiterer Teile wie bspw. einer Pizzaschaufel, eines Teigspatels usw. wurde selbstverständlich ebenso honoriert. Bei den elektrischen Pizzaöfen haben wir auch das Funktionsspektrum berücksichtigt; dabei spielten zum Beispiel die Anzahl der Pizza-Programme und die Einstellungsmöglichkeiten von Temperatur und Timer eine Rolle. Zuletzt haben wir die Qualität der in den Modellen verarbeiteten Materialien sowie ihres Verbunds bewertet. Das Gehäuse und insbesondere auch der Pizzastein sollten so solide sein, dass bei normalem Gebrauch keine Beschädigungen entstehen können; außerdem sollten keine einschneidenden Kanten oder unregelmäßige Spaltmaße gegeben sein.
Sicherheit | 10 % resp. 5 %
Schließlich haben wir auch ermittelt, wie sicher sich die Modelle verwenden lassen. Bei den gasbetriebenen Modellen untersuchten wir vor allem die Qualität des Gasschlauchs, des Druckminderers sowie der im Pizzaofen vorhandenen Gaszuleitungen. Bei allen Modellen maßen wir, welche Temperaturen die Bedienelemente erreichen können, während wir das jeweilige Modell bei höchster Temperatureinstellung bzw. bei ≈ 100 % des maximalen Gasausstoßes volle ≈ 60 min verwendeten. An diesen Teilen, die man regelmäßig berühren muss, sollte man sich nicht verbrennen können.
Elektrischer Leistungsbezug | 5 %
Wir haben den elektrischen Leistungsbezug der elektrischen Modelle während des Aufheizens und des Betriebs bei einer Temperatureinstellung von 350 °C gemessen und bewertet.

Getestete Geräte

  • Burnhard Fat TONY
  • CASO Design PizzaChef 430°
  • Ninja Artisan Outdoor-Elektro-Pizzaofen und Heißluftfritteuse MO201EU
  • Outdoorchef PRISMO 420 G
  • Sommertal PizzaProfi 32cm Pizzaofen
  • Tefal Pizza Pronto
  • UNOLD Enzo
  • UNOLD Luigi
  • Wilfa Crust