9 Pizzaöfen im Test
Pizza wie vom Italiener – ganz einfach selbst gemacht!
30. Oktober 2026
Pizza stammt ursprünglich aus Italien, erfreut sich aber seit der Mitte des 20. Jahrhunderts weltweit großer Beliebtheit und ist auch hierzulande längst alltäglich. Ein Grund für diese Popularität liegt darin, dass die Zubereitung einer Pizza sehr einfach ist: Der Teig wird mit den gewünschten Zutaten belegt und anschließend gebacken – mehr Arbeit braucht es nicht. Dabei kann man außerdem beim Belag nach Lust und Laune herumexperimentieren und auf diese Weise ganz unterschiedliche Geschmäcker treffen. Trotzdem gelingt eine zu Hause selbstgemachte Pizza längst nicht so, wie man es aus einem guten italienischen Restaurant gewohnt ist. Das liegt nicht nur an der Qualität der Zutaten, sondern vor allem auch an der Backtemperatur: Eine frische Pizza sollte nämlich bei Temperaturen von weit über 300 °C, besser noch über 400 °C gebacken werden; gewöhnliche Öfen, wie sie in Privatküchen normalerweise zu finden sind, sind häufig nicht in der Lage, eine solche Hitze zu erzeugen. Für die gelungene Zubereitung einer Pizza nach italienischem Vorbild ist daher eine spezielle Ausstattung erforderlich: ein Pizzaofen.
Pizzaöfen werden entweder elektrisch oder mit Gas betrieben. Elektrische Modelle sind in vielen Fällen schneller einsatzbereit und lassen sich komfortabler bedienen; gasbetriebene Geräte erzeugen dafür deutlich höhere Temperaturen und ermöglichen so potenziell noch bessere Garresultate. Alle Pizzaöfen müssen zunächst einige Zeit auf die passende Temperatur vorheizen, ehe man die Pizza einschiebt. Diese wird aufgrund der großen Hitze innerhalb weniger Minuten fertig gebacken, wobei der Teig insbesondere am Rand eine knusprige Kruste erhält, ohne im Inneren auszutrocknen. Aufgrund der kurzen Backdauer ist es nicht schlimm, dass immer nur eine große Pizza gleichzeitig im Garraum Platz findet: Man kann einfach mehrere Pizzen hintereinander zubereiten und auf diese Weise schnell mehrere Personen bewirten. Wie gut das mit 9 momentan auf dem Markt erhältlichen Modellen möglich ist, haben wir in den letzten Wochen getestet. Dabei haben wir 7 elektrische und 2 gasbetriebene Pizzaöfen separat unter die Lupe genommen und verraten im Testbericht alles Wichtige, was es über diese Modelle zu wissen gibt.
Wesentliches
Für wen?
Für alle, die in der heimischen Küche, auf dem Balkon oder anderswo schnell und einfach Pizza backen wollen, wie man sie sonst nur aus einem guten italienischen Restaurant kennt.
Was ist hervorzuheben?
Nur eines der im Test vertretenen Modelle kann sowohl im Freien als auch in Innenräumen verwendet werden; alle anderen Pizzaöfen dürfen entweder nur drinnen oder nur draußen zum Einsatz kommen. Vor dem Kauf sollte man deshalb überlegen, wo man den Pizzaofen benutzen möchte, um nicht zu einem falschen Modell zu greifen.
Was ist interessant?
Eine Pizza lässt sich am einfachsten mit einer speziellen Pizzaschaufel in den Garraum legen. Eine solche Pizzaschaufel gehört bei den meisten Modellen bereits zum Lieferumfang; ist sie nicht vorhanden, sollte man sie nach Möglichkeit separat erwerben, weil sie eine große Arbeitserleichterung darstellt.
Pizzaöfen – Technik im Detail

Bei den meisten im Test vertretenen Modellen lässt sich der Garraum mit einer Tür oder einem Hitzeschild A verschließen, um zu verhindern, dass Wärme entweicht. Im Inneren des Garraums ist ein Pizzastein B gelegen, auf dem die zuzubereitende Pizza deponiert werden muss. Der Stein mancher Modelle kann während des Backvorgangs rotieren, damit die Pizza von allen Seiten gleichmäßig erhitzt wird. Bei den elektrischen Pizzaöfen ist an der Decke und am Boden des Garraums je ein Heizelement C verbaut, das den Pizzastein und die Pizza selbst erhitzt. Es funktioniert vollkommen ohne Gas oder andere Brennstoffe, sondern benötigt lediglich Strom; daher müssen die Modelle im Betrieb über ein Stromkabel D dauerhaft an eine Steckdose angeschlossen sein. Bei den gasbetriebenen Modellen sind hingegen ein oder mehrere Gasbrenner E vorhanden, die in manchen Fällen einem Kreisbogen ähnlich sind; dadurch soll erreicht werden, dass die Hitze nicht punktuell, sondern vielmehr gleichmäßig über eine größere Fläche wirkt. Das aus den Brennerlöchern strömende Gas wird mithilfe eines Funkens entzündet; dieser wird elektrisch oder piezoelektrisch erzeugt. Ein Gasschlauch mitsamt Druckminderer F stellt den Fluss des Gases ins Modell sicher, sodass man nur noch eine passende Gasflasche anschließen muss. Bevor man die Pizza in den Garraum legt, müssen dieser und der Pizzastein einige Zeit vorheizen; der Backvorgang selbst nimmt anschließend nur wenige Minuten in Anspruch. Wann der Pizzaofen aufgeheizt ist, wird anhand verschiedener Anzeigen G und/oder eines Thermometers H ersichtlich. Die Bedienung erfolgt über mehrere Drehregler, Tasten oder Touchelemente I. Während bei den gasbetriebenen Pizzaöfen vor allem die Gaszufuhr reguliert wird, bieten die elektrischen Modelle meist viele weitere Einstellungsmöglichkeiten: Zum Beispiel kann man einen von mehreren Modi wählen, in denen die passenden Garparameter für verschiedene Pizzaarten voreingestellt sind. Auch ein Timer ist häufig vorhanden: Er weist über Signaltöne darauf hin, dass die eingestellte Dauer abgelaufen ist und man die Pizza entnehmen kann; danach heizt das Modell in der Regel trotzdem weiter und schaltet sich nicht aus.
Der Test im Überblick
7 elektrische Pizzaöfen
1. Platz: Crust von Wilfa („sehr gut“, 94,7 %)
An dem Pizzaofen von Wilfa gibt es kaum etwas zu kritisieren: Er bietet viele Möglichkeiten bei der Temperatureinstellung und erlaubt eine präzise Einstellung des Timers. Trotz dieser Vielfalt an Funktionen lässt er sich intuitiv verwenden. Im Garraum werden hohe Temperaturen erreicht, was mit dafür verantwortlich ist, dass das Modell hervorragende Pizzen backt. Praktisch ist auch die im Lieferumfang enthaltene Abdeckung.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des Crust von Wilfa.
2. Platz: PizzaChef 430° von CASO Design („sehr gut“, 93,0 %)
Auf dem Pizzastein dieses Modells lassen sich auch große Pizzen zubereiten; dabei wird der Rand der Pizza allerdings nicht immer so knusprig, wie man es sich wünscht. Ansonsten hat dieser Pizzaofen im Test viele Stärken gezeigt: So verfügt er über gleich 8 Pizza-Programme und heizt schnell vor, wobei seine elektrische Leistung gering ausfällt. Hervorzuheben ist auch der einfache Transport.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des PizzaChef 430° von CASO Design.
3. Platz: Enzo von UNOLD („sehr gut“, 92,4 %)
Als einziges aller getesteten Modelle lässt sich dieses sowohl draußen als auch drinnen verwenden. Nach dem Vorheizen ist die eingestellte Temperatur nicht ganz erreicht; später wird es im Garraum aber noch deutlich heißer, sodass sich schmackhafte Pizzen zubereiten lassen. Eine Schwäche stellt das hohe Gewicht des Pizzaofens dar, das den Transport erschwert. Im Lieferumfang ist ein nützliches Rezeptheft enthalten.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des Enzo von UNOLD.
4. Platz: Artisan Outdoor-Elektro-Pizzaofen und Heißluftfritteuse MO201EU von Ninja („sehr gut“, 92,1 %)
Der Pizzaofen von Ninja ist ein wahres Multitalent: Er kann nämlich beispielsweise auch Kuchen bei dafür passenden Temperaturen backen oder Lebensmittel mit Heißluft frittieren; das dafür benötigte Zubehör ist im Lieferumfang enthalten. Das Aufheizen nimmt viel Zeit in Anspruch, dafür wird die eingestellte Temperatur zuverlässig erreicht. Das Temperaturspektrum fällt im Vergleich zu den anderen Modellen schmal aus.

5. Platz: Luigi von UNOLD („sehr gut“, 92,0 %)
Im Lieferumfang dieses Modells ist keine Pizzaschaufel, dafür aber immerhin ein Rezeptheft enthalten. Das Funktionsspektrum ist umfangreich, allerdings hat man gerade anfänglich Mühe damit, die gewünschten Einstellungen vorzunehmen. Auf dem wirklich großen Pizzastein lassen sich schmackhafte Pizzen backen, unter anderem weil die gewünschte Temperatur letztlich beinahe erreicht wird. Bei Bedarf lässt sich der Pizzaofen ohne viel Mühe an eine andere Stelle tragen.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des Luigi von UNOLD.
6. Platz: Pizza Pronto von Tefal („gut“, 88,2 %)
Weil sich die Öffnung des Garraums nicht verschließen lässt, erreicht der Pizza Pronto häufig nicht die eingestellte Temperatur; angesichts dessen überrascht, dass die zubereiteten Pizzen meist trotzdem ansprechend sind. Das Funktionsspektrum ist auf das Wesentliche reduziert, was den Vorteil mit sich bringt, dass die Bedienung leichtfällt. Auf Wunsch kann man das Modell in der App My Tefal registrieren und auf passende Rezepte zugreifen.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des Pizza Pronto von Tefal.
7. Platz: PizzaProfi 32cm Pizzaofen von Sommertal („gut“, 85,5 %)
Der Pizzaofen von Sommertal ist ganz anders konstruiert als die übrigen Modelle im Test. Weil er klein und leicht ist, lässt er sich bequem transportieren. Während die Temperatur im Garraum nach dem Aufheizen weit unter dem angepeilten Wert liegt, steigt sie später noch deutlich an; trotzdem bleiben die zubereiteten Pizzen deutlich zu hell. Es wird nur ein Minimum an Funktionen geboten.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des PizzaProfi 32cm Pizzaofen von Sommertal.
2 gasbetriebene Pizzaöfen
1. Platz: Fat TONY von Burnhard („sehr gut“, 95,0 %)
Der Fat TONY heizt dank seines Hitzeschilds innerhalb kurzer Zeit auf und erreicht in der Folge extrem hohe Temperaturen. Aus diesem Grund lassen sich mit ihm vorzügliche Pizzen zubereiten, an denen es fast nichts auszusetzen gibt. Das Thermometer gibt zuverlässig darüber Auskunft, ob die optimalen Backtemperaturen bereits erreicht sind. Schwierigkeiten macht das Modell nur beim Anzünden, da der Piezo-Zünder nicht immer zuverlässig funktioniert.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des Fat TONY von Burnhard.
2. Platz: PRISMO 420 G von Outdoorchef („sehr gut“, 94,0 %)
Dieser Pizzaofen ist mit einem elektrischen Zündsystem ausgestattet, das sehr verlässlich arbeitet. Im Garraum befinden sich zwei Brenner, die separat regulierbar sind. Weil sich die Öffnung des Garraums nicht verschließen lässt, entweicht ein erheblicher Teil der Hitze; trotzdem können die zubereiteten Pizzen weitestgehend überzeugen. Überraschenderweise fällt der Transport relativ leicht, obwohl das Gewicht des Modells sehr hoch ist.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des PRISMO 420 G von Outdoorchef.
Wilfa
Crust

Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Modells (Lmax × Bmax × Hmax): ≈ 50,9 × 46,3 × 26,1 cm
- Gewicht des Modells (mmax): ≈ 10,8 kg
- Größe des Pizzasteins (⌀max): ≈ 33,1 cm
- Länge des Stromkabels (Lmax): ≈ 101 cm
- Thermometer: –
- Pizza-Programme: 6 (AMERICAN; FROZEN; FOCACCIA; MANUAL; NEAPOLITAN; ROMANA)
- Temperatureinstellung: ≈ 100–450 °C (in 10-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 0:10–20:00 min (in 0:10-min-Schritten)
Pro
- backt hervorragende Pizzen
- einfache Bedienung
- erreicht beinahe die Zieltemperatur
- präziser Timer
- Abdeckung vorhanden
- weites Temperaturspektrum
Contra
- –
Der Crust von Wilfa misst ≈ 50,9 × 46,3 × 26,1 cm (Lmax × Bmax × Hmax) und wiegt ≈ 10,8 kg. Sein Transport fällt leicht, weil die Hände dabei am Gehäuse sicheren Halt finden. Mit ≈ 101 cm ist das Stromkabel so lang, dass man das Modell nicht unmittelbar neben einer Steckdose aufstellen muss. Der kreisrunde Pizzastein verfügt über einen Durchmesser von ≈ 33,1 cm und ist sehr hochwertig. Auch die übrigen Teile des Pizzaofens sind solide verarbeitet: Alle Materialien sind sehr stabil und nirgendwo befinden sich scharfe Kanten; die teils ungleichmäßigen Spaltmaße stellen nur optische Makel dar. Das Modell ist ausschließlich für die Verwendung in Innenräumen vorgesehen. Bei der Bedienung tauchen keine Schwierigkeiten auf. Alle Einstellungen lassen sich intuitiv vornehmen, sodass man kaum Zeit benötigt, um sich an den Umgang mit dem Modell zu gewöhnen. Es bereitet keine Probleme, Pizzen in den Garraum zu legen und wieder herauszuziehen, unter anderem weil sich die Rotation des Pizzasteins zu diesem Zweck über einen Tastendruck ausschalten lässt. Überhaupt fällt das Funktionsspektrum sehr weit aus: So sind zum Beispiel sechs Pizza-Programme vorhanden. Die Temperaturen von Ober- und Unterhitze können bei Bedarf separat reguliert werden; dabei stehen Werte aus einem weiten Spektrum von ≈ 100–450 °C (in 10-°C-Schritten) zur Auswahl. Beim Timer lassen sich nur Dauern von maximal ≈ 20:00 min einstellen, dafür aber sehr kleinschrittig (in 0:10-min-Schritten). Während des Vorheizens wird ein Countdown im Display angezeigt, sodass man immer genau weiß, wann man die Pizza einlegen kann. Obwohl der Garraum nicht beleuchtet wird, kann man die Pizza in seinem Inneren gut sehen und ihren Zustand beurteilen. Auch bei längerem Betrieb erwärmen sich die Bedienelemente nicht so stark, dass man sich an ihnen verbrennen könnte. Für die Reinigung des Pizzaofens braucht es normalerweise nur wenig Zeit. Manche Bereiche des Garraums lassen sich allerdings etwas unbequem erreichen; das stellt aber kein großes Problem dar, weil diese Stellen nur selten verschmutzen. Während des Aufheizens und des Betriebs mit einer Temperatureinstellung von ≈ 350 °C liegt die elektrische Leistung bei durchschnittlich ≈ 1.437,3 W.
Um eine der vier Bedientasten zu betätigen, braucht es nur wenig Kraft. Auch die drei eindrückbaren Drehregler lassen sich einfach verwenden; obwohl sie ganz glatt sind, rutschen die Finger nicht an ihnen ab. Dank der gut sichtbaren Beschriftungen wird die Funktion eines jeden Bedienelements sofort ersichtlich. Das Display ist so hochwertig, dass man seinen Inhalt immer gut ablesen kann.
Obwohl der Stiel der Pizzaschaufel recht kurz ausfällt (≈ 19,0 cm), kann man die Pizza gefahrlos in den Garraum schieben und wieder entnehmen. Der Hitzeschild ersetzt die bei den meisten anderen Modellen vorhandene Tür; er verschließt die Öffnung des Garraums, sodass wenig Hitze nach draußen entweicht. Außerdem beinhaltet der Lieferumfang eine Abdeckung, die man über das Modell stülpen kann, wenn man es nicht verwendet.
Bei einer Zieltemperatur von ≈ 350 °C dauert der Vorheizvorgang ≈ 14:58 min, obwohl der Countdown anfänglich 15:00 min anzeigt. Der Abschluss des Vorheizens wird über mehrere Symbole im Display sowie eine Abfolge von Tönen signalisiert. Zu diesem Zeitpunkt herrschen direkt oberhalb der Mitte des Pizzasteins ≈ 328,6 °C. In den folgenden ≈ 5 min wurden im Test Temperaturen von maximal ≈ 346,6 °C erreicht; das ist so viel wie bei kaum einem anderen Modell.
Das Programm NEAPOLITAN nimmt ≈ 1:30 min in Anspruch. Anschließend ist die Pizza zwar teilweise etwas zu hell, kann davon abgesehen aber voll überzeugen: Der Teig ist innen luftig und an der Kruste sehr knusprig, aber keinesfalls zu hart. Aufgrund der guten Hitzeverteilung wird die Pizza einheitlich gebacken und der Mozzarella schmilzt an allen Stellen gleichmäßig. Weder Teig noch Belag verbrannten im Test großflächig.
CASO Design
PizzaChef 430°

Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Modells (Lmax × Bmax × Hmax): ≈ 49,5 × 46,0 × 29,5 cm
- Gewicht des Modells (mmax): ≈ 11,2 kg
- Größe des Pizzasteins (Lmax × Bmax): ≈ 32,0 × 32,0 cm
- Länge des Stromkabels (Lmax): ≈ 90 cm
- Thermometer: –
- Pizza-Programme: 8 (DIY; FROZEN; NEAPOLITAN; NEW YORK; PINSA ROMANA; PIZZA ROLLS; PIZZA ROMANA; TARTE FLAMBEE)
- Temperatureinstellung: ≈ 80–430 °C (in 5-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten)
Pro
- einfacher Transport
- heizt schnell vor
- geringe elektrische Leistung
- großer Pizzastein
- umfangreiches Funktionsspektrum (u. a. acht Pizza-Programme)
Contra
- Rand der Pizza wird nicht knusprig
Der Pizzaofen von CASO Design verfügt über Maße von ≈ 49,5 × 46,0 × 29,5 cm (Lmax × Bmax × Hmax). Obwohl er ≈ 11,2 kg wiegt, hat man überraschend wenig Mühe damit, ihn an die gewünschte Stelle zu tragen; dabei kann man ihn fest am Gehäuse packen, sodass er nicht aus den Händen rutscht. Das Stromkabel ist ≈ 90 cm lang. Mit einer Fläche von ≈ 32,0 × 32,0 cm (Lmax × Bmax) ist der Pizzastein einer der größten im Test. Er wurde so solide gefertigt, dass man ihn nicht allzu vorsichtig behandeln muss. Das Modell selbst ist ebenfalls weitestgehend hochwertig verarbeitet und weist in dieser Hinsicht nur kleinere Makel auf: So fühlen sich gerade im Bereich der Tür manche Kanten scharf an; Verletzungsgefahr geht von ihnen aber nicht aus. Wie die meisten elektrischen Pizzaöfen darf auch dieser ausschließlich in Innenräumen zum Einsatz kommen. Seine Bedienung erfordert etwas Eingewöhnung, bereitet letztlich aber keine Schwierigkeiten. Das beginnt damit, dass sich die Pizza problemlos in den Garraum legen und wieder entnehmen lässt. Das Glasfenster in der Tür erlaubt es, anschließend jederzeit einen Blick auf die Pizza zu werfen; weil der Garraum hell beleuchtet wird, kann man dabei alles gut erkennen. Es sind acht Pizza-Programme vorhanden, so viele wie bei keinem anderen getesteten Modell. Die Temperatur lässt sich innerhalb einer Spanne von ≈ 80–430 °C einstellen, wobei feine Anpassungen in 5-°C-Schritten möglich sind. Soll die Pizza nicht von oben und unten gleichzeitig erhitzt werden, kann das Modell auch nur mit Ober- bzw. nur mit Unterhitze arbeiten. Beim Timer hat man die Wahl aus Dauern von ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten). Selbst wenn man den Pizzaofen längere Zeit am Stück verwendet, erwärmen sich die Bedienelemente nur geringfügig; daher verbrennt man sich an ihnen nicht. Die Reinigung fällt erfreulich leicht: Zwar bleiben, wie bei allen Modellen, auf dem Pizzastein schwarze Flecken zurück, die sich kaum beseitigen lassen, doch das ist vollkommen unbedenklich. Der Innenraum verschmutzt, wenn überhaupt, nur geringfügig; da man alle Flächen in ihm gut erreicht, lassen sich Verunreinigungen rasch beseitigen. Während des Aufheizens und des Betriebs bei einer Temperatureinstellung von ≈ 350 °C beträgt die elektrische Leistung im Durchschnitt nur ≈ 1.160,5 W.
Das Bedienpanel beinhaltet sieben Touchelemente, die sich ohne Weiteres erreichen lassen; manche von ihnen reagieren jedoch nicht immer zuverlässig auf eine Berührung. Ihre Beschriftung ist nicht in allen Fällen intuitiv verständlich, was aber kein großes Problem darstellt. Sämtliche Touchelemente sowie die Displays leuchten so hell, dass sie auch bei starkem Lichteinfall zuverlässig erkannt werden.
Als Zubehör ist lediglich eine Pizzaschaufel vorhanden, die hervorragende Dienste leistet; auch dank ihr fällt es sehr leicht, die Pizza einzuschieben und wieder herauszuziehen. Damit der rohe Pizzateig nicht an ihr haften bleibt, sollte man sie vorab mit Mehl oder Semola bestreuen. Vor der ersten Verwendung muss die Schaufel zusammengebaut werden; das bedeutet nur wenig Aufwand.
Der Pizzaofen heizt sehr schnell auf: Wenn man eine Temperatur von ≈ 350 °C einstellt, ist der Vorheizprozess nach ≈ 8:13 min abgeschlossen; darauf weist der Pizzaofen über ein akustisches Signal hin. Erreicht wird die gewünschte Temperatur innerhalb dieser Zeit aber nicht: Wir maßen über dem Zentrum des Pizzasteins nur ≈ 291,5 °C. In der Folge wurde es allerdings noch etwas wärmer, sodass nach einer Gesamtlaufzeit von ≈ 20 min immerhin bis zu ≈ 321,4 °C auftraten; auch dieser Wert liegt jedoch deutlich unter der Zieltemperatur.
Die Zubereitung im Programm NEAPOLITAN dauert ≈ 2:00 min. Aufgrund der verhältnismäßig niedrigen Temperaturen im Garraum wird die Pizza nicht allzu stark gebräunt. Dafür wird sie gleichmäßig gegart, obwohl der Pizzastein nicht rotiert; aufgrund der einheitlichen Temperaturverteilung im Garraum ist es nicht nötig, die Pizza während der Zubereitung zu drehen. Der Teig ist stellenweise etwas zu weich, dafür aber nie zu trocken und meist außerdem sehr luftig. Die Kruste verbrennt höchstens ganz vereinzelt.
UNOLD
Enzo

Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Modells (Lmax × Bmax × Hmax): ≈ 50,0 × 55,7 × 29,9 cm
- Gewicht des Modells (mmax): ≈ 15,3 kg
- Größe des Pizzasteins (⌀max): ≈ 33,0 cm
- Länge des Stromkabels (Lmax): ≈ 90 cm
- Thermometer: –
- Pizza-Programme: 6 (Frozen; Manual; Neapolitan; New York; Pan Pizza; Thin Crust)
- Temperatureinstellung: ≈ 150–500 °C (in 25-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 0:30–60:00 min (in 0:30-min-Schritten)
Pro
- drinnen & draußen verwendbar
- erreicht beinahe die Zieltemperatur
- Rezeptheft
- starke Backergebnisse
Contra
- hohes Gewicht erschwert Transport
Der Enzo ist mit Maßen von ≈ 50,0 × 55,7 × 29,9 cm (Lmax × Bmax × Hmax) sehr groß und dementsprechend schwer: ≈ 15,3 kg wiegt er, weshalb der Transport recht viel Kraft erfordert; immerhin kann man das Modell dabei gut an den beiden seitlichen Mulden greifen. Das Stromkabel ist ≈ 90 cm lang, wodurch etwas Spielraum bei der Wahl des Aufstellorts geboten wird. Mit einem Durchmesser von ≈ 33,0 cm ist die Fläche des Pizzasteins allemal ausreichend, um auch größere Pizzen auf ihm backen zu können. Der Stein ist sehr stabil, ebenso wie die übrigen Teile des Pizzaofens. Trotzdem ist die Verarbeitung nicht fehlerfrei: Die Fugen zwischen den Komponenten sind teilweise unregelmäßig und manche Kanten fühlen sich scharf an. Ein Alleinstellungsmerkmal dieses Modells ist, dass es sowohl in Innenräumen als auch draußen zum Einsatz kommen darf. Um sich an die Verwendung zu gewöhnen, braucht man nur wenig Zeit; die meisten Einstellungen lassen sich intuitiv vornehmen. Wenn man die Tür des Pizzaofens im laufenden Betrieb öffnet, stoppt die Rotation des Pizzasteins automatisch und der Stein gleitet ein Stück aus dem Garraum; das erleichtert das Einlegen und die Entnahme einer Pizza enorm. Der Garfortschritt lässt sich problemlos beurteilen, weil man durch das Fenster in der Tür jederzeit in den beleuchteten Garraum hineinsehen kann. Das Funktionsspektrum umfasst unter anderem sechs Pizza-Programme. Wenn man die Temperatur manuell einstellt, hat man die Wahl aus einem ansehnlichen Spektrum von ≈ 150–500 °C, wobei sich der Wert allerdings nur recht grob, nämlich in 25-°C-Schritten, einstellen lässt; dabei kann man die Temperaturen von Ober- und Unterhitze separat regulieren. Auch ein Timer ist vorhanden (≈ 0:30–60:00 min; in 0:30-min-Schritten). Selbst wenn wir das Modell im Test für längere Zeit auf höchster Temperaturstufe verwendeten, erwärmten sich die Bedienelemente nie so stark, dass man sich an ihnen verbrennen konnte. Während sich der Pizzastein gut säubern lässt, sodass auf ihm nur dunkle Flecken zurückbleiben, hat man mit der Reinigung anderer Stellen im Garraum etwas mehr Mühe, da sie sich teilweise nur schwer erreichen lassen. Bei einer Temperatureinstellung von ≈ 350 °C beträgt die elektrische Leistung während des Betriebs inkl. Aufheizen durchschnittlich ≈ 1.483,2 W.
Das Bedienpanel ist so groß, dass man sich erst einmal einen Überblick verschaffen muss. Es beinhaltet acht Touchelemente sowie zwei eindrückbare Drehregler; alle Bedienelemente lassen sich problemlos erreichen und betätigen, woraufhin die entsprechende Reaktion zuverlässig und ohne große Verzögerung erfolgt. Die Touchelemente, über die man das Programm wählt, leuchten etwas schwach und sind daher teilweise schwer erkennbar.
Im Lieferumfang ist eine Pizzaschaufel enthalten. In der Fläche, auf der die Pizza liegt, befinden sich zahlreiche Löcher. Trotzdem haftet der Pizzateig hier häufig an, selbst wenn man die Schaufel reichlich mit Semola oder Mehl bestreut. Auch ein Rezeptheft gehört zum Zubehör, das unter anderem wertvolle Hinweise zur Herstellung des Pizzateigs beinhaltet.
Wenn der Vorheizvorgang abgeschlossen ist, weist das Modell über einen optischen Hinweis im Display sowie ein akustisches Signal darauf hin; daher erhält man zuverlässig Bescheid, wann man die Pizza einlegen kann. Bei einer Temperatureinstellung von ≈ 350 °C war das im Test nach ≈ 12:39 min der Fall. Zu diesem Zeitpunkt betrug die tatsächliche Temperatur ≈ 305,7 °C. In der Folge stieg sie noch weiter und erreichte nach insgesamt 20 min bis zu ≈ 339,7 °C.
Das Pizza-Programm Neapolitan nimmt ≈ 1:30 min in Anspruch. Weil die Zieltemperatur nicht unmittelbar nach dem Vorheizen erreicht wird (s. o.), ist die Pizza anschließend nicht allzu stark gebräunt und noch recht weich. Das sind aber auch schon die einzigen Dinge, die sich an ihr kritisieren lassen: Sie wird nämlich sehr gleichmäßig gebacken und ist in ihrem Inneren sehr luftig; der Mozzarella schmolz im Test überall einheitlich. Die ganz vereinzelten schwarzen Stellen an der Kruste beeinflussen den Geschmack nicht negativ.
Ninja
Artisan Outdoor-Elektro-Pizzaofen und Heißluftfritteuse MO201EU

Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Modells (Lmax × Bmax × Hmax): ≈ 57,2 × 40,3 × 31,4 cm
- Gewicht des Modells (mmax): ≈ 13,7 kg
- Größe des Pizzasteins (Lmax × Bmax): ≈ 30,9 × 30,9 cm
- Länge des Stromkabels (Lmax): ≈ 172 cm
- Thermometer: –
- Pizza-Programme: 5 (ARTISAN; CUSTOM; NY; PAN; THIN)
- Temperatureinstellung: ≈ 175–370 °C (in 5-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 0:30–30:00 min (in 0:30- bzw. 1:00-min-Schritten)
Pro
- AIR FRY-, BAKE- & PROVE-Funktionen
- erzeugt die eingestellte Temperatur zuverlässig
- großer Pizzastein
- Rezeptheft
- umfangreiches Zubehör
Contra
- hohe Aufheizdauer
- schmales Temperaturspektrum
Der Pizzaofen von Ninja misst ≈ 57,2 × 40,3 × 31,4 cm (Lmax × Bmax × Hmax) und nimmt somit recht viel Platz auf der Arbeitsplatte ein. Trotz des Gewichts von ≈ 13,7 kg bereitet der Transport keine allzu großen Schwierigkeiten: Man kann das Modell nämlich bequem am Gehäuse greifen und an die gewünschte Stelle tragen. Dass das Stromkabel ≈ 172 cm lang ist, stellt einen echten Vorteil dar, weil man bei der Standortwahl einiges an Spielraum hat. Der quadratische Pizzastein verfügt über Maße von ≈ 30,9 × 30,9 cm (Lmax × Bmax) und bietet folglich mehr Fläche als der vieler anderer Modelle im Test. Er ist so stabil, dass man ihn nicht mit übermäßiger Vorsicht behandeln muss. Überhaupt besteht der Pizzaofen aus soliden Materialien und ist hochwertig verarbeitet; dass vereinzelt ungleichmäßige Fugen oder spitze Bauteile vorhanden sind, stellt nur einen kleinen Makel dar. Wie sein Name bereits andeutet, darf das Modell ausschließlich im Freien verwendet werden. Es fällt nicht ganz leicht, eine Pizza einzulegen oder zu entnehmen, unter anderem weil die Pizzaschaufel verhältnismäßig schwer (≈ 0,83 kg) und nicht gut ausbalanciert ist. Die Bedienung erfordert etwas Übung, was auch daran liegt, dass man sich erst einmal in der Masse der Funktionen zurechtfinden muss: Das Modell ist nämlich auch in der Lage, Lebensmittel mit Heißluft zu frittieren (AIR FRY) oder wie in einem Backofen zu backen (BAKE); außerdem kann man in ihm Teig gehen lassen (PROVE). Daneben sind fünf Pizza-Programme vorhanden. Das Temperaturspektrum beim Pizzabacken fällt recht schmal aus (≈ 175–370 °C); immerhin lässt sich der Zielwert präzise in 5-°C-Schritten anpassen. Beim Timer kann man Dauern von ≈ 0:30–30:00 min (in 0:30- bzw. 1:00-min-Schritten) einstellen. Die Beleuchtung des Garraums lässt sich über einen einfachen Tastendruck ein- und ausschalten, sodass man jederzeit einen Blick durch das Sichtfenster auf die Pizza werfen kann. Im Test haben sich die Bedienelemente immer nur unwesentlich erwärmt. Nicht alle Stellen des Garraums sind ohne Weiteres erreichbar, weshalb ihre Reinigung etwas Aufwand erfordert; der Pizzastein lässt sich hingegen problemlos säubern. Wenn man das Modell mit einer Temperatureinstellung von ≈ 350 °C aufheizt und betreibt, liegt die elektrische Leistung bei durchschnittlich ≈ 1.288,4 W.
Bei der Interaktion mit den Bedienelementen tauchen keine Probleme auf. Die fünf Tasten lassen sich ohne großen Kraftaufwand betätigen; ihr Druckpunkt ist tadellos. Der eindrückbare Drehregler ist sehr leichtgängig und lässt sich verwenden, ohne dass die Finger an ihm abrutschen. Das Display zeigt die eingestellte Temperatur sehr groß und hell an; der Name des aktuellen Programms wird hingegen deutlich kleiner dargestellt.
Bevor man die Pizzaschaufel verwendet, muss man ihren Griff montieren; das nimmt nur ein paar Minuten in Anspruch. Der rohe Pizzateig bleibt auch dann an der Schaufel haften, wenn man diese mit Semola oder Mehl bestreut. Um Lebensmittel zu backen oder mit heißer Luft zu frittieren, sind ein Backblech und ein Garkorb im Lieferumfang enthalten. Auch ein Rezeptheft ist vorhanden, das zahlreiche Inspirationen bietet.
Drei Balken im Display veranschaulichen den Fortschritt des Vorheizprozesses, sodass man immerhin grob abschätzen kann, wann die eingestellte Temperatur erreicht ist. Ist das der Fall, weist das Modell über einen Hinweis im Display sowie ein akustisches Signal darauf hin. Das Vorheizen nimmt recht viel Zeit in Anspruch: Im Test dauerte es bei einer Temperatureinstellung von ≈ 350 °C ≈ 16:20 min, wobei im Garraum dann sogar bereits ≈ 363,6 °C herrschten. Die einmal erreichte Temperatur schwankte nur wenig, weshalb in der Folge maximal ≈ 369,7 °C messbar waren.
Weil nicht überall im Garraum dieselben Temperaturen herrschen und der Pizzastein nicht rotiert, wird die Pizza an einer Seite deutlich stärker gebacken als an der anderen; wer sich daran stört, sollte sie ggf. während der Zubereitung mithilfe der Pizzaschaufel drehen. Ansonsten kann das Ergebnis im Programm ARTISAN weitestgehend überzeugen: Trotz der recht großen Zubereitungsdauer von ≈ 3:00 min trocknet der Teig nicht aus und wird sehr luftig. Gerade die Kruste verbrennt stellenweise, was den Geschmack jedoch kaum beeinträchtigt.
UNOLD
Luigi

Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Modells (Lmax × Bmax × Hmax): ≈ 46,9 × 43,1 × 28,0 cm
- Gewicht des Modells (mmax): ≈ 10,8 kg
- Größe des Pizzasteins (Lmax × Bmax): ≈ 32,0 × 32,0 cm
- Länge des Stromkabels (Lmax): ≈ 95 cm
- Thermometer: –
- Pizza-Programme: 6 (DIY; Frozen; Neapolitan; New York; Pan Pizza; Thin & Crispy)
- Temperatureinstellung: ≈ 80–450 °C (in 5-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten)
Pro
- bequemer Transport
- erreicht beinahe die Zieltemperatur
- geringe elektrische Leistung
- großer Pizzastein
- Rezeptheft
- starke Backergebnisse
- umfangreiches Funktionsspektrum
Contra
- keine Pizzaschaufel vorhanden
- unintuitive Bedienung
Bei dem Luigi von UNOLD handelt es sich um einen der kleinsten dieses Mal getesteten Pizzaöfen: Er misst nur ≈ 46,9 × 43,1 × 28,0 cm (Lmax × Bmax × Hmax) und wiegt ≈ 10,8 kg. Sein geringes Gewicht ermöglicht einen relativ einfachen Transport; auch dass man das Modell sicher an seinem Gehäuse festhalten kann, spielt hier mit ein. Das Stromkabel ist ≈ 95 cm lang, weshalb der Aufstellort nicht unbedingt direkt neben einer Steckdose liegen muss. Trotz der geringen Maße des Modells verfügt sein Pizzastein über eine stattliche Fläche von ≈ 32,0 × 32,0 cm (Lmax × Bmax). Er besteht aus hochwertigem Cordierit und nimmt bei normalem Gebrauch keinen Schaden. Der Pizzaofen selbst ist ebenfalls stabil, allerdings wurde er nicht ganz makellos verarbeitet: Im Türbereich haben wir beispielsweise ein paar schärfere Kanten entdeckt, von denen jedoch keine Verletzungsgefahr ausgeht. Das Modell ist ausschließlich für den Einsatz in Innenräumen vorgesehen. Weil keine Pizzaschaufel vorhanden ist, fällt es nicht leicht, eine Pizza auf den Stein zu legen. Auch sonst kommt es bei der Verwendung manchmal zu Problemen: Bis man die Funktion der einzelnen Bedienelemente kennt und daher alle Einstellungen schnell vornehmen kann, braucht es etwas Zeit. Es sind sechs Pizza-Programme vorhanden. Die Temperatur lässt sich in einem weiten Spektrum von ≈ 80–450 °C einstellen, und das präzise in 5-°C-Schritten. Beim Timer erfolgt die Einstellung hingegen nicht ganz so kleinschrittig (in 1-min-Schritten); dafür ist das Spektrum der Dauern mit ≈ 1–60 min auch hier mehr als ausreichend. Es besteht die Möglichkeit, die Temperaturen von Ober- und Unterhitze unabhängig voneinander anzupassen. Das Fenster in der Tür sowie die Garraumbeleuchtung erlauben es, die Pizza während der Zubereitung ununterbrochen im Blick zu behalten. An den Bedienelementen kann man sich nicht verbrennen, weil sie sich auch bei längerem Betrieb kaum erwärmen. Die Reinigung des Modells bereitet keine echten Schwierigkeiten, auch wenn sich nicht alle Stellen im Garraum bequem erreichen lassen. Die elektrische Leistung fällt niedrig aus: Beim Aufheizen und Betrieb mit einer eingestellten Temperatur von ≈ 350 °C sind es durchschnittlich ≈ 1.199,6 W.
Die sieben Touchelemente, über welche die Bedienung erfolgt, lassen sich einfach erreichen und leuchten so hell, dass man sie gut erkennt; meist reagieren sie ohne merkliche Verzögerung auf eine Berührung. Ihre Beschriftung ist allerdings nicht immer selbsterklärend, was gerade bei den ersten Verwendungen Schwierigkeiten bereitet. Die Displays lassen sich bei allen Lichtverhältnissen auf einen Blick ablesen.
Abgesehen von einem Rezeptheft kommt das Modell völlig ohne Zubehör; nicht einmal eine Pizzaschaufel ist vorhanden. Das Rezeptheft beinhaltet verschiedene Rezepte, nicht nur für Pizza, sondern auch für Flammkuchen. Sehr hilfreich sind außerdem die Hinweise zur Herstellung eines gelungenen Pizzateigs, die gerade Anfänger zu schätzen wissen dürften.
Wenn man eine Zieltemperatur von ≈ 350 °C festlegt, heizt das Modell ≈ 14:36 min auf. Anschließend weist es im Display sowie über Signaltöne darauf hin, dass der Vorheizprozess abgeschlossen ist; der optische Hinweis ist allerdings recht unscheinbar. Nach dem Ende des Vorheizens im Test betrug die tatsächliche Temperatur über der Mitte des Pizzasteins immerhin ≈ 314,4 °C. Sie stieg noch weiter an und erreichte nach ≈ 20 min mit ≈ 344,8 °C tatsächlich beinahe den ursprünglich angepeilten Wert.
Das Programm Neapolitan nimmt ≈ 2:00 min in Anspruch. Anschließend ist der Rand der Pizza außen sehr knusprig, ohne dass er verbrannt wäre; sein Inneres dürfte allerdings noch luftiger sein. Obwohl der Pizzastein nicht rotiert, wird die Pizza gleichmäßig gebacken und der Mozzarella schmilzt überall; die Hitze verteilt sich nämlich einheitlich im Garraum, sodass es nicht nötig ist, die Pizza von Hand zu drehen – was aufgrund der fehlenden Pizzaschaufel auch mit Schwierigkeiten verbunden wäre.
Tefal
Pizza Pronto

Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Modells (Lmax × Bmax × Hmax): ≈ 50,0 × 45,0 × 30,0 cm
- Gewicht des Modells (mmax): ≈ 10,6 kg
- Größe des Pizzasteins (⌀max): ≈ 32,8 cm
- Länge des Stromkabels (Lmax): ≈ 175 cm
- Thermometer: –
- Pizza-Programme: –
- Temperatureinstellung: ≈ 250–400 °C (in 50-°C-Schritten)
- Timer: –
Pro
- einfache & intuitive Bedienung
- ordentliche Backergebnisse
- Rezepte in der App My Tefal
Contra
- erreicht meist nicht die eingestellte Temperatur (Hitze entweicht durch Öffnung)
- hohe elektrische Leistung
- reduziertes Funktionsspektrum
Der Pizza Pronto von Tefal verfügt über Maße von ≈ 50,0 × 45,0 × 30,0 cm (Lmax × Bmax × Hmax) und wiegt ≈ 10,6 kg. Damit ist er noch nicht so schwer, dass sein Transport mit großen Anstrengungen verbunden wäre. Griffe o. Ä. sind nicht vorhanden; dafür finden die Hände sicheren Halt an der Unterseite des Gehäuses, wobei eine Kante allerdings unbequem auf die Finger drückt. Das ≈ 175 cm lange Stromkabel sorgt dafür, dass man das Modell nicht unbedingt direkt neben einer Steckdose aufstellen muss. Weil der Durchmesser des Pizzasteins bei ≈ 32,8 cm liegt, kann man auch größere runde Pizzen auf ihm ablegen. Er erweist sich als sehr stabil, was auch für den Pizzaofen insgesamt gilt, obwohl zwischen manchen Komponenten deutliche Spalten sichtbar sind. Das Modell darf nicht in Innenräumen, sondern ausschließlich im Freien verwendet werden. Der Umgang mit ihm gestaltet sich in beinahe allen Belangen einfach und intuitiv; nur mit dem Einlegen der Pizza hat man manchmal Mühe. Dass die Bedienung dermaßen leichtfällt, liegt auch daran, dass das Funktionsspektrum stark begrenzt ist und man sich dementsprechend schnell zurechtfindet: Weder automatische Pizza-Programme noch ein Timer sind vorhanden. Immerhin die Backtemperatur lässt sich vorgeben, wobei man aus einem schmalen Bereich von ≈ 250–400 °C wählen kann; die Einstellung erfolgt obendrein nur in 50-°C-Schritten, also nicht sehr präzise. Die Rotation des Pizzasteins kann nach Belieben ein- und ausgeschaltet werden. Bemerkenswert ist außerdem, dass keine Tür vorhanden ist, die den Garraum verschließt. Deshalb hat man trotz der fehlenden Garraumbeleuchtung keine Schwierigkeiten, die Pizza zu beobachten; der Nachteil dieser Bauweise liegt darin, dass die Hitze fortwährend durch die Öffnung entweicht. Weil die Bedienelemente weit weg von der Öffnung liegen, kann man sie trotzdem ohne Risiko betätigen; sie erwärmen sich auch bei längerem Betrieb nur unmerklich. Das Innere des Garraums ist so gestaltet, dass man an alle Stellen gut herankommt, um sie zu säubern; hier verschmutzt ohnehin nur selten etwas. Mit der Reinigung des Pizzasteins hat man keine Probleme. Die elektrische Leistung ist mit durchschnittlich ≈ 1.799,3 W bei einer Temperatureinstellung von ≈ 350 °C die höchste aller getesteten Modelle.
Es sind nur zwei Bedienelemente vorhanden, die sich beide problemlos verwenden lassen: Über den Drehregler wählt man die Zieltemperatur, während sich über den Kippschalter die Rotation des Pizzasteins ein- und ausschalten lässt. Das Funktionsspektrum beschränkt sich also weitestgehend auf das Wesentliche, was den Vorteil mit sich bringt, dass der Umgang mit dem Modell intuitiv möglich ist.
Roher Pizzateig bleibt trotz der Löcher in der Schaufel häufig an ihr haften, selbst wenn man sie mit Semola oder Mehl bestäubt. Falls man die Schaufel platzsparend in einem Schrank oder anderswo verwahren möchte, lässt sich ihr Griff einklappen. Ein Rezeptheft ist nicht vorhanden; dafür findet man in der kostenlosen App My Tefal zahlreiche auf das Modell zugeschnittene Rezepte.
Das Fehlen einer Tür, welche die Öffnung des Garraums verschließt, wirkt sich negativ auf die Temperaturentwicklung aus. Zwar dauert es lediglich ≈ 8:43 min, bis der Aufheizvorgang bei einer Temperatureinstellung von ≈ 350 °C abgeschlossen ist; dann herrschen in der Mitte des Garraums allerdings nur ≈ 226,7 °C. In der Folge steigt die Temperatur weiter und erreicht innerhalb von ≈ 20 min maximal ≈ 297,0 °C; bei Windstößen schwankt sie jedoch stark. Das Ende des Aufheizens wird durch ein akustisches Zeichen und einen Farbwechsel der teils nur schwer sichtbaren Status-LEDs unterhalb der Garraumöffnung signalisiert.
Wir haben die Pizza bei einer eingestellten Temperatur von ≈ 400 °C zubereitet. Das Resultat konnte weitestgehend überzeugen: Gerade der Rand der Pizza wurde außen knusprig und innen sehr luftig; stellenweise wies er ein optisch ansprechendes Leopardenmuster auf. Um dieses ansprechende Ergebnis zu erhalten, mussten wir die Pizza 3:30 min backen, was verhältnismäßig lange ist. Außerdem erfolgte die Erwärmung nicht überall gleich stark, obwohl der Pizzastein im Betrieb dauerhaft rotierte.
Sommertal
PizzaProfi 32cm Pizzaofen

Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Modells (Lmax × Bmax × Hmax): ≈ 35,0 × 34,5 × 16,0 cm
- Gewicht des Modells (mmax): ≈ 4,9 kg
- Größe des Pizzasteins (⌀max) ≈ 30,3 cm
- Länge des Stromkabels (Lmax): ≈ 77 cm
- Thermometer: ja (analog)
- Pizza-Programme: –
- Temperatureinstellung: 5-stufig
- Timer: –
Pro
- einfacher Transport
- erreicht letztlich hohe Temperaturen
- geringe elektrische Leistung
Contra
- Pizza bleibt deutlich zu hell
- stark reduziertes Funktionsspektrum
- Zieltemperatur nach dem Aufheizen deutlich unterschritten
Der PizzaProfi 32cm Pizzaofen ist ganz anders aufgebaut als die übrigen Modelle im Test; optisch erinnert er eher an ein klassisches Waffeleisen. Mit Maßen von ≈ 35,0 × 34,5 × 16,0 cm (Lmax × Bmax × Hmax) nimmt er kaum Platz weg und wiegt lediglich ≈ 4,9 kg. Deshalb lässt er sich völlig problemlos an eine andere Stelle tragen. Bei der Standortwahl sollte man darauf achten, dass eine Steckdose in der Nähe ist; das Stromkabel ist nämlich nur ≈ 77 cm lang. Auch der Pizzastein fällt mit einem Durchmesser von ≈ 30,3 cm nicht allzu groß aus. Er ist rundum stabil, während das Modell insgesamt ein wenig wackelig wirkt; gerade im Bereich der Standfüße haben wir obendrein schärfere Kanten entdeckt, von denen jedoch keine Verletzungsgefahr ausgeht. Der Pizzaofen ist ausschließlich für den Einsatz in Innenräumen vorgesehen. Nachdem man sich daran gewöhnt hat, mit den zwei kleinen Pizzaschaufeln zu hantieren, lässt sich eine Pizza gut auf den Stein legen und wieder entnehmen. Bei der Bedienung tauchen keine Schwierigkeiten auf: Alle Einstellungen lassen sich intuitiv und in kürzester Zeit vornehmen. Ein Grund dafür ist jedoch auch das reduzierte Funktionsspektrum: Der Pizzaofen bietet nur wenige Einstellungsmöglichkeiten und verfügt weder über Pizza-Programme noch über einen Timer. Es sind lediglich fünf Temperaturstufen vorhanden, die noch nicht einmal über eine Beschriftung des Drehreglers mit konkreten Temperaturwerten verknüpft sind, sodass es nicht leichtfällt, eine bestimmte Temperatur vorzugeben. Immerhin befindet sich im Deckel des Modells ein analoges Thermometer, das die Temperatur im Garraum anzeigt; des Weiteren ist im Deckel ein Fenster eingebaut, durch das man jedoch nicht die gesamte Pizza betrachten kann. Bei Bedarf kann nur das obere oder nur das untere Heizelement aktiviert werden. Obwohl sich die Bedienelemente in unmittelbarer Nähe der Heizelemente befinden, werden sie im Betrieb nicht so heiß, dass man sich an ihnen verbrennt. Gleiches gilt für die Griffe des Deckels; sie wird man trotzdem lieber mit Topflappen o. Ä. anfassen, weil sie sich direkt am heißen Gehäuse befinden. Mit der Reinigung des Garraums und des Pizzasteins hat man keine Mühe. Die elektrische Leistung ist die niedrigste aller getesteten Modelle (durchschnittlich ≈ 779,5 W auf Temperaturstufe 4).
Die beiden Drehregler lassen sich gut erreichen; um den rechten von ihnen zu verwenden, braucht es relativ viel Kraft. Ihre Beschriftung ist gut lesbar und unmittelbar verständlich. Zwei etwas schwach leuchtende LEDs dienen als rudimentäre Statusindikatoren: Während des Aufheizens leuchten sowohl die rote als auch die grüne LED; ist das Modell aufgeheizt, erlischt die rote LED.
Die beiden Pizzaschaufeln sind deutlich kleiner als bei den anderen Modellen: Beide werden gleichzeitig verwendet, um eine Pizza auf den Stein zu legen und wieder zu entnehmen; dafür braucht es etwas Übung. Nachdem die Pizza fertig gebacken ist, kann man sie mithilfe des im Zubehör enthaltenen Pizzaschneiders bequem in Stücke schneiden.
Wenn wir Temperaturstufe 4 einstellten, dauerte es nur ≈ 8:52 min, bis das Modell aufgeheizt war. Gemäß der Bedienungsanleitung sollte dann eine Temperatur von ≈ 320 °C erreicht sein. Tatsächlich lag die Temperatur unmittelbar über dem Pizzastein jedoch nur bei ≈ 225,4 °C. Wenn wir den Pizzaofen insgesamt ≈ 20 min laufen ließen, herrschten im Garraum maximal ≈ 333,0 °C. Das Thermometer des Modells zeigte übrigens durchgehend deutlich höhere Temperaturen an, als wir direkt am Pizzastein maßen; auf seine Angaben sollte man sich also nicht blind verlassen.
Selbst wenn wir eine Pizza auf höchster Temperatureinstellung zubereiteten, blieb sie im Test immer deutlich zu hell. Ihr Rand war deutlich zu weich und an keiner Stelle knusprig. Obwohl der Pizzastein nicht rotiert, erfolgte die Erwärmung überall gleichmäßig und der Käse schmolz einheitlich. Dieses Resultat erhielten wir nach einer Zubereitungsdauer von ≈ 4:00 min. Ließen wir die Pizza länger backen, wurde ihr Rand kaum knuspriger; stattdessen begann der Teig teilweise auszutrocknen, weshalb man die Pizza rechtzeitig entnehmen sollte.
Technische Daten
| Hersteller Modell |
Wilfa Crust |
CASO Design PizzaChef 430° |
UNOLD Enzo |
Ninja Artisan Outdoor-Elektro-Pizzaofen und Heißluftfritteuse MO201EU |
UNOLD Luigi |
Tefal Pizza Pronto |
Sommertal PizzaProfi 32cm Pizzaofen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Größe, Gewicht & Co. | |||||||
| Größe des Modells (Lmax × Bmax × Hmax) |
50,9 × 46,3 × 26,1 cm | 49,5 × 46,0 × 29,5 cm | 50,0 × 55,7 × 29,9 cm | 57,2 × 40,3 × 31,4 cm | 46,9 × 43,1 × 28,0 cm | 50,0 × 45,0 × 30,0 cm | 35,0 × 34,5 × 16,0 cm |
| Gewicht des Modells (mmax) |
10,8 kg | 11,2 kg | 15,3 kg | 13,7 kg | 10,8 kg | 10,6 kg | 4,9 kg |
| Größe des Garraums (Lmax × Bmax × Hmax) |
40,8 × 37,5 × 6,5 cm | 35,3 × 33,6 × 7,2 cm | 42,6 × 37,5 × 7,3 cm | 36,1 × 33,9 × 11,5 cm | 34,7 × 33,0 × 7,4 cm | 39,0 × 37,9 × 9,9 cm | 31,0 × 31,0 × 4,0 cm |
| Größe des Pizzasteins | 33,1 cm (Dmax) |
32,0 × 32,0 cm (Lmax × Bmax) |
33,0 cm (Dmax) |
30,9 × 30,9 cm (Lmax × Bmax) |
32,0 × 32,0 cm (Lmax × Bmax) |
32,8 cm (Dmax) |
30,3 cm (Dmax) |
| Material des Gehäuses | Edelstahl | Stahl | Edelstahl | Edelstahl | Edelstahl | Stahl | Edelstahl |
| Material des Pizzasteins | – | Cordierit | Cordierit | – | Cordierit | Cordierit | Keramik |
| Zubehör | Abdeckung; Hitzeschild; Pizzaschaufel |
Pizzaschaufel | Pizzaschaufel; Rezeptheft | Backblech; Garkorb; Pizzaschaufel; Rezeptheft |
Rezeptheft | Pizzaschaufel | Pizzaschaufel (2×); Pizzaschneider |
| Verwendbar … | in Innenräumen | in Innenräumen | im Freien & in Innenräumen | im Freien | in Innenräumen | im Freien | in Innenräumen |
| Funktionalität | |||||||
| Pizza-Programme | 6 (AMERICAN; FROZEN; FOCACCIA; MANUAL; NEAPOLITAN; ROMANA) | 8 (DIY; FROZEN; NEAPOLITAN; NEW YORK; PINSA ROMANA; PIZZA ROLLS; PIZZA ROMANA; TARTE FLAMBEE) | 6 (Frozen; Manual; Neapolitan; New York; Pan Pizza; Thin Crust) |
5 (ARTISAN; CUSTOM; NY; PAN; THIN) | 6 (DIY; Frozen; Neapolitan; New York; Pan Pizza; Thin & Crispy) |
– | – |
| Temperatureinstellung | 100–450 °C (in 10-°C-Schritten) |
80–430 °C (in 5-°C-Schritten) |
150–500 °C (in 25-°C-Schritten) |
175–370 °C (in 5-°C-Schritten; beim Pizzabacken) |
80–450 °C (in 5-°C-Schritten) |
250–400 °C (in 50-°C-Schritten) |
5-stufig |
| Timer | 0:10–20:00 min (in 0:10-min-Schritten) |
1–60 min (in 1-min-Schritten) |
0:30–60:00 min (in 0:30-min-Schritten) |
0:30–30:00 min (in 0:30- bzw. 1:00-min-Schritten) |
1–60 min (in 1-min-Schritten) |
– | – |
| Spezialfunktionen | Rotation ein/aus; Temperaturen für Ober- und Unterhitze separat regulierbar | nur Oberhitze; nur Unterhitze | Temperaturen für Ober- und Unterhitze separat regulierbar | AIR FRY; BAKE; PROVE | Temperaturen für Ober- und Unterhitze separat regulierbar | Rotation ein/aus | nur Oberhitze; nur Unterhitze |
| Strom & Co. | |||||||
| Länge des Stromkabels (Lmax) | 101 cm | 90 cm | 90 cm | 172 cm | 95 cm | 175 cm | 77 cm |
| Anzahl der Heizelemente | 2 (Oberhitze; Unterhitze) | 2 (Oberhitze; Unterhitze) | 2 (Oberhitze; Unterhitze) | 2 (Oberhitze; Unterhitze) | 2 (Oberhitze; Unterhitze) | 2 (Oberhitze; Unterhitze) | 2 (Oberhitze; Unterhitze) |
| Elektrischer Leistungsbezug (Pmax, lt. Hersteller) |
2.200 W | 2.200 W | 2.100 W | 1.760 W | 1.700 W | 2.600 W | 1.200 W |
| Elektrischer Leistungsbezug (Pmean bzw. Pmax, gemessen bei einer Temperatureinstellung von ≈ 350 °C) |
1.437,3 bzw. 2.120,2 W | 1.160,5 bzw. 2.125,8 W | 1.483,2 bzw. 1.943,5 W | 1.288,4 bzw. 1.703,3 W | 1.199,6 bzw. 1.690,3 W | 1.799,3 bzw. 2.321,2 W | 779,5 bzw. 1.141,4 W (Temperaturstufe 4) |
| Modalitäten des Backens | |||||||
| Dauer des Aufheizens (Tmean, gemessen bei einer Temperatureinstellung von ≈ 350 °C) |
14:58 min | 8:13 min | 12:39 min | 16:20 min | 14:36 min | 8:43 min | 8:52 min (Temperaturstufe 4) |
| Temperatur des Garraums (tmax, gemessen bei einer Temperatureinstellung von ≈ 350 °C nach dem Aufheizen) |
328,6 °C | 291,5 °C | 305,7 °C | 363,6 °C | 314,4 °C | 226,7 °C | 225,4 °C (Temperaturstufe 4) |
| Maximaltemperatur des Garraums (tmax, gemessen bei einer Temperatureinstellung von ≈ 350 °C während des Backens) |
346,6 °C | 321,4 °C | 339,7 °C | 369,7 °C | 344,8 °C | 297,0 °C | 333,0 °C (Temperaturstufe 4) |
Bewertung
| Hersteller Modell |
% | Wilfa Crust |
CASO Design PizzaChef 430° |
UNOLD Enzo |
Ninja Artisan Outdoor-Elektro-Pizzaofen und Heißluftfritteuse MO201EU |
UNOLD Luigi |
Tefal Pizza Pronto |
Sommertal PizzaProfi 32cm Pizzaofen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Backen | 60 | 95,6 | 93,2 | 94,0 | 92,1 | 94,0 | 91,2 | 86,2 |
| Backergebnis | 70 | 97,0 | 94,0 | 95,0 | 93,0 | 95,0 | 94,0 | 85,0 |
| Temperatur | 15 | 97,2 | 90,9 | 95,4 | 93,1 | 96,7 | 84,8 | 93,8 |
| Vorheizen | 15 | 87,5 | 91,9 | 87,9 | 86,6 | 86,5 | 84,8 | 84,5 |
| Handhabung | 20 | 95,2 | 93,3 | 92,9 | 91,6 | 90,9 | 93,8 | 92,1 |
| Bedienung | 60 | 97,0 | 93,0 | 94,0 | 92,0 | 90,0 | 96,0 | 91,0 |
| Reinigung | 20 | 93,0 | 94,0 | 92,0 | 92,0 | 93,0 | 94,0 | 95,0 |
| Transport | 10 | 90,1 | 90,9 | 88,9 | 88,7 | 91,1 | 88,2 | 97,0 |
| Bedienungsanleitung | 10 | 94,0 | 96,0 | 92,0 | 91,0 | 92,0 | 86,0 | 88,0 |
| Ausstattung | 10 | 88,9 | 90,1 | 80,6 | 80,2 | 77,4 | 56,3 | 55,6 |
| Funktionsspektrum | 40 | 95,0 | 97,5 | 80,0 | 60,0 | 90,0 | 20,0 | 15,0 |
| Fläche des Pizzasteins | 30 | 86,0 | 94,2 | 85,8 | 90,7 | 94,2 | 85,3 | 79,1 |
| Zubehör | 20 | 78,0 | 68,0 | 68,0 | 98,0 | 19,0 | 68,0 | 85,0 |
| Material- & Materialverarbeitungsqualität | 10 | 95,0 | 92,0 | 93,0 | 94,0 | 93,0 | 91,0 | 89,0 |
| Sicherheit | 5 | 98,0 | 98,0 | 98,0 | 98,0 | 98,0 | 98,0 | 98,0 |
| Elektrischer Leistungsbezug | 5 | 85,3 | 90,8 | 84,3 | 88,2 | 90,0 | 78,0 | 98,0 |
| Bonus | 0,25 (Abdeckung) |
0,25 (Rezeptheft) |
1,0 (AIR FRY-, BAKE- & PROVE-Funktionen); 0,25 (Rezeptheft) |
0,25 (Rezeptheft) |
0,25 (App My Tefal) |
|||
| Malus | ||||||||
| UVP des Herstellers | 349,00 € | 219,99 € | 259,99 € | 349,99 € | 239,99 € | 474,99 € | 69,80 € | |
| Durchschn. Marktpreis Stand v. 16.10.2026 |
324,63 € | 159,85 € | 249,39 € | 307,16 € | 175,44 € | 285,47 € | 69,50 € | |
| Preis-Leistungsindex | 3,43 | 1,72 | 2,70 | 3,33 | 1,91 | 3,24 | 0,81 | |
| Gesamtbewertung | 94,7 % („sehr gut“) |
93,0 % („sehr gut“) |
92,4 % („sehr gut“) |
92,1 % („sehr gut“) |
92,0 % („sehr gut“) |
88,2 % („gut“) |
85,5 % („gut“) |
|
Burnhard
Fat TONY

Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Modells (Lmax × Bmax × Hmax): ≈ 60,4 × 58,7 × 28,5 cm
- Gewicht des Modells (mmax): ≈ 20,3 kg
- Größe des Pizzasteins (Lmax × Bmax): ≈ 34,5 × 38,0 cm
- Länge des Gasschlauchs (Lmax): ≈ 120 cm
- Anzahl der Brenner: 1
- Zündsystem: Piezo-Zünder
- Maximale Brennerleistung (Pmax; lt. Hersteller): ≈ 8,0 kW
- Gasverbrauch (mmax; lt. Hersteller): ≈ 582 g/h
- Thermometer: ja (digital)
Pro
- backt vorzügliche Pizzen
- erzeugt hohe Temperaturen
- großer Pizzastein
- heizt schnell auf
- Hitzeschild
- Thermometer mit zwei Modi
Contra
- Piezo-Zünder funktioniert nicht immer zuverlässig
Der Fat TONY von Burnhard ist mit ≈ 60,4 × 58,7 × 28,5 cm (Lmax × Bmax × Hmax) recht groß; er wiegt ≈ 20,3 kg. Nicht nur sein hohes Gewicht sorgt dafür, dass der Transport für eine Person allein mühsam ist: Die Stellen, an denen man das Gehäuse greifen kann, sind nämlich nicht immer bequem erreichbar. Der Gasschlauch ist ≈ 120 cm lang, sodass man die Gasflasche nicht unmittelbar neben dem Modell aufstellen muss. Weil der Pizzastein ≈ 34,5 × 38,0 cm (Lmax × Bmax) misst, kann man auch wirklich große Pizzen auf ihm zubereiten. Der Pizzaofen ist sehr hochwertig verarbeitet, nur im Inneren des Garraums befinden sich ein paar scharfkantige Bauteile. Die Teile des Gassystems sind so solide, dass sie bei normalem Gebrauch nicht unbeabsichtigt beschädigt werden können. Vor der Erstinbetriebnahme muss man das Modell zusammenbauen, was keinen großen Aufwand mit sich bringt. Um das Gas zu entzünden, brauchten wir im Test häufig mehrere Versuche, denn der Piezo-Zünder erzeugte nicht bei jeder Betätigung einen Funken. Davon abgesehen hatten wir mit der Bedienung keine Probleme: Die Gaszufuhr lässt sich einfach regulieren und es fällt leicht, die Pizza in den Garraum zu legen und wieder zu entnehmen; eine Pizzaschaufel ist allerdings nicht vorhanden. Im Lieferumfang ist jedoch ein Hitzeschild enthalten, mit dem sich die Öffnung des Garraums verschließen lässt, sodass die Hitze der Flammen größtenteils im Inneren des Modells bleibt; wenn man den Hitzeschild gerade nicht benötigt, lässt er sich in einer speziellen Halterung an der Seite des Gehäuses unterbringen. Ist die Öffnung nicht verschlossen, kann man gut in den Garraum blicken und den Zustand der Pizza beurteilen. Interessant ist das Thermometer: Es stellt nicht nur die Temperatur im Garraum dar, sondern bietet auch die Möglichkeit, einen der beiden Modi CLASSIC und NEAPOLITAN einzustellen. In diesen Modi reguliert das Modell die Hitze nicht automatisch, sondern weist über das Display darauf hin, sobald die jeweils passende Temperatur erreicht ist. Die vier für das Thermometer benötigten AA-Batterien müssen zusätzlich erworben werden. Selbst wenn man den Pizzaofen für längere Zeit in Betrieb hat, erwärmen sich die Bedienelemente nicht so sehr, dass man sich an ihnen verbrennen könnte. Die Reinigung des Pizzasteins und des Garraums nimmt normalerweise kaum Zeit in Anspruch.
Der Drehregler befindet sich gut erreichbar an der rechten Seite des Gehäuses. Er lässt sich problemlos greifen und ohne großen Widerstand in die gewünschte Position drehen. Seine Beschriftung ist einfach sichtbar und schlicht gehalten, aber gerade deshalb unmittelbar verständlich. Alles in allem fällt es daher sehr leicht, die Gaszufuhr und somit die Temperatur im Garraum zu regulieren.
Das Thermometer leuchtet hell und lässt sich deshalb meistens gut ablesen. Es stellt einen echten Mehrwert dar: Die Temperatur des Garraums wird in °C angegeben, während die darunter sichtbaren Balken den Fortschritt der Erhitzung des Pizzasteins veranschaulichen: Sobald diese Balken den grün markierten Punkt erreichen, ist die für den jeweiligen Modus passende Temperatur erreicht.
Gerade wenn der Hitzeschild zum Einsatz kommt, heizt das Modell sehr schnell auf: Bei maximalem Gasausstoß werden in der Mitte des Garraums schon nach ≈ 4:11 min ≈ 350 °C erreicht; nach ≈ 15:00 min sind es bereits ≈ 606,7 °C. Bis der Pizzastein die richtige Temperatur erreicht, dauert es naturgemäß etwas länger: Im Modus NEAPOLITAN zeigte das Thermometer nach ≈ 24:21 min an, dass der Stein ausreichend erhitzt war; dann maßen wir an ihm ≈ 404,7 °C, was optimal ist, um eine Pizza zu backen.
Aufgrund der hohen Temperaturen des Steins gelingen Pizzen tatsächlich hervorragend. Nachdem der Aufheizvorgang im Modus NEAPOLITAN beendet war, nahm das Backen selbst im Test nur ≈ 1:30 min in Anspruch. Anschließend war die Kruste der Pizza außen sehr knusprig, aber innen noch luftig; die schwarz verbrannten Stellen machten sich beim Geschmack kaum bemerkbar. Der Mozzarella schmolz überall nahezu gleichmäßig, während der Rand jedoch nicht ganz einheitlich gebräunt wurde: Zu den Seiten, an denen der L-förmige Brenner verläuft, war die Kruste merklich dunkler; wer sich daran stört, sollte die Pizza während der Zubereitung einmal von Hand drehen.
Outdoorchef
PRISMO 420 G

Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Modells (Lmax × Bmax × Hmax): ≈ 54,5 × 53,4 × 31,8 cm
- Gewicht des Modells (mmax): ≈ 22,5 kg
- Größe des Pizzasteins (⌀max): ≈ 42,0 cm
- Länge des Gasschlauchs (Lmax): ≈ 86 cm
- Anzahl der Brenner: 2
- Zündsystem: elektrisch
- Maximale Brennerleistung (Pmax; lt. Hersteller): ≈ 7,2 kW
- Gasverbrauch (mmax; lt. Hersteller): ≈ 524 g/h
- Thermometer: ja (digital)
Pro
- bequeme Bedienung u. a. dank elektrischem Zündsystem
- großer Pizzastein
- relativ einfacher Transport (trotz hohem Gewicht)
- starke Backergebnisse
- zwei separat regulierbare Brenner
Contra
- viel Hitze entweicht, da Öffnung des Garraums nicht verschließbar
Der gasbetriebene Pizzaofen von Outdoorchef misst ≈ 54,5 × 53,4 × 31,8 cm (Lmax × Bmax × Hmax) und ist mit einem Gewicht von ≈ 22,5 kg recht schwer. Trotzdem lässt er sich auch von einer Person gut tragen, obwohl das mit entsprechendem Kraftaufwand verbunden ist; am Gehäuse befinden sich genügend Stellen, an denen man es beim Transport bequem greifen kann. Weil der Gasschlauch nur ≈ 86 cm lang ist, muss die Gasflasche nahe am Modell abgestellt werden. Der runde Pizzastein hat einen Durchmesser von ≈ 42,0 cm; auf ihm finden also auch wirklich große Pizzen Platz. Mit Ausnahme von ein paar scharfkantigen Bauteilen und ungleichmäßigen Fugen zwischen manchen Komponenten ist der Pizzaofen hochwertig verarbeitet; das gilt insbesondere auch für das Gassystem. Der Zusammenbau vor der Erstinbetriebnahme nimmt nur ein paar Minuten in Anspruch und bereitet keine Schwierigkeiten. Das elektrische Zündsystem funktioniert zuverlässig und hat das Gas im Test stets innerhalb weniger Sekunden sicher entzündet; die für das Zündsystem benötigten Batterien sind Teil des Lieferumfangs. Eine Pizzaschaufel gehört hingegen nicht zum Zubehör; dennoch fällt es nicht allzu schwer, eine Pizza auf den Stein zu legen und später wieder zu entnehmen. Auch sonst gestaltet sich die Bedienung in weiten Teilen einfach und intuitiv. Die Öffnung des Garraums lässt sich nicht verschließen, sodass im Betrieb viel Hitze entweicht; der Vorteil dieser Bauweise ist, dass man während des Backens jederzeit einen Blick auf die Pizza werfen und den Backfortschritt beurteilen kann. Über ein ≈ 96 cm langes Kabel werden das Thermometer und der Motor, der den Pizzastein rotieren lässt, mit Strom versorgt. Das Kabel verfügt über einen USB-C-Anschluss und kann daher an eine Powerbank angeschlossen werden; ein Adapter, um es alternativ mit einer Steckdose zu verbinden, ist vorhanden. Die Rotation des Pizzasteins kann nach Belieben ein- und ausgeschaltet werden. Weil sich die Bedienelemente auch bei längerem Betrieb mit maximalem Gasausstoß nur unwesentlich erwärmen, geht von ihnen keine Verbrennungsgefahr aus. Nachdem das Modell abgekühlt ist, lässt es sich größtenteils einfach reinigen; nur manche Stellen des Garraums sind dabei schwer erreichbar, was aber nicht schlimm ist, weil sie ohnehin nur selten verschmutzen.
Es sind zwei Brenner vorhanden: ein Hauptbrenner, der den Garraum erhitzt, und ein Bodenbrenner, der den Pizzastein erwärmt. Beide Brenner lassen sich über je einen Drehregler unabhängig voneinander bedienen, wobei nicht ganz offensichtlich ist, welcher Drehregler welchem Brenner zugeordnet ist. Davon abgesehen fällt der Umgang mit den Bedienelementen leicht, sodass man die Hitze präzise regulieren kann.
Das Display des Thermometers wirkt optisch ansprechend, leuchtet aber etwas schwach und ist daher gerade bei hellem Umgebungslicht nur schwer ablesbar. Die Temperaturen von Garraum und Pizzastein werden in °C angegeben, sodass man immer genau informiert wird. Daneben befindet sich unter anderem das Touchelement, über das sich die Rotation des Pizzasteins manuell starten oder stoppen lässt.
Vor allem weil sich die Öffnung des Garraums nicht verschließen lässt, nimmt der Aufheizvorgang etwas Zeit in Anspruch: Werden beide Brenner mit maximalem Gasausstoß betrieben, erreicht die Mitte des Garraums direkt oberhalb des Pizzasteins nach ≈ 11:32 min ≈ 350 °C; nach 15:00 min sind es mit ≈ 376,3 °C noch etwas mehr. Die Temperaturen steigen nicht gleichmäßig an, was ebenfalls daran liegt, dass die Garraumöffnung nicht verschließbar ist: Deshalb beeinflussen äußere Einwirkungen wie Windstöße die Hitze im Inneren besonders stark; gegen solche Einwirkungen kann man das Modell nicht immer zuverlässig schützen.
Die Kruste der Pizza bleibt in weiten Teilen etwas zu weich, was den Genuss aber nur ein wenig schmälert. Ansonsten kann das Ergebnis nahezu uneingeschränkt überzeugen: Der Teig wird sehr luftig und der Mozzarella schmilzt gleichmäßig. Überhaupt wird die Pizza sehr einheitlich gegart und gebräunt, was in erster Linie dem rotierenden Pizzastein zu verdanken ist. Dass die Kruste punktuell verbrennt, beeinflusst den Geschmack nur unwesentlich. Um die abgebildete Pizza zuzubereiten, mussten wir sie für nur ≈ 1:30 min backen, nachdem wir das Modell für ≈ 20:00 min bei maximalem Gasausstoß beider Brenner vorheizen ließen.
Technische Daten
| Hersteller Modell |
Burnhard Fat TONY |
Outdoorchef PRISMO 420 G |
|---|---|---|
| Größe, Gewicht & Co. | ||
| Größe des Modells (Lmax × Bmax × Hmax) |
60,4 × 58,7 × 28,5 cm | 54,5 × 53,4 × 31,8 cm |
| Gewicht des Modells (mmax) |
20,3 kg | 22,5 kg |
| Größe des Garraums (Lmax × Bmax × Hmax) |
44,5 × 48,0 × 12,8 cm | 51,0 × 45,0 × 10,0 cm |
| Größe des Pizzasteins | 34,5 × 38,0 cm (Lmax × Bmax) |
42,0 cm (Dmax) |
| Material des Gehäuses | Stahl (pulverbeschichtet) |
Edelstahl |
| Material des Pizzasteins | Cordierit | Cordierit |
| Zubehör | Druckminderer; Gasschlauch; Hitzeschild; Thermometer |
AA-Batterie (2×); Adapter f. das Stromkabel; Druckminderer; Gasschlauch; Stromkabel; Thermometer |
| Verwendbar … | im Freien | im Freien |
| Gas & Co. | ||
| Länge des Gasschlauchs (Lmax) |
120 cm | 86 cm |
| Anzahl der Brenner | 1 | 2 |
| Maximale Brennerleistung (Pmax, lt. Hersteller) |
8,0 kW | 7,2 kW |
| Gasverbrauch (mmax, lt. Hersteller) |
582 g/h | 524 g/h |
| Modalitäten des Backens | ||
| Zündsystem | Piezo-Zünder | elektrisch |
| Thermometer | ja (digital) | ja (digital) |
| Dauer bis zum Erreichen von 350 °C im Garraum (Tmean, gemessen bei maximalem Gasausstoß) |
4:11 min | 11:32 min |
| Temperatur des Garraums (tmax, gemessen nach 15 min bei maximalem Gasausstoß) |
606,7 °C | 376,3 °C |
Bewertung
| Hersteller Modell |
% | Burnhard Fat TONY |
Outdoorchef PRISMO 420 G |
|---|---|---|---|
| Backen | 60 | 95,9 | 93,0 |
| Backergebnis | 70 | 95,0 | 93,0 |
| Temperatur | 15 | 98,0 | 95,6 |
| Vorheizen | 15 | 98,0 | 90,2 |
| Handhabung | 20 | 92,3 | 93,0 |
| Bedienung | 60 | 92,0 | 94,0 |
| Reinigung | 20 | 94,0 | 92,0 |
| Transport | 10 | 85,9 | 89,8 |
| Bedienungsanleitung | 10 | 97,0 | 92,0 |
| Ausstattung | 10 | 91,6 | 88,3 |
| Fläche des Pizzasteins | 40 | 91,1 | 91,9 |
| Zubehör | 40 | 90,0 | 82,0 |
| Material- & Materialverarbeitungsqualität | 20 | 96,0 | 94,0 |
| Sicherheit | 10 | 98,0 | 98,0 |
| Gassystem | 70 | 98,0 | 98,0 |
| Wärmeisolation | 30 | 98,0 | 98,0 |
| Bonus | 1,0 (zwei separat regulierbare Brenner) |
||
| Malus | |||
| UVP des Herstellers | 499,00 € | 499,00 € | |
| Durchschn. Marktpreis Stand v. 16.10.2026 |
462,78 € | 434,00 € | |
| Preis-Leistungsindex | 4,87 | 4,62 | |
| Gesamtbewertung | 95,0 % („sehr gut“) |
94,0 % („sehr gut“) |
|
Wie haben wir geprüft?
Wir haben mit den Modellen eine Vielzahl von Pizzen verschiedener Größen zubereitet und ihre Qualität im unmittelbaren Nachgang des Backens von 10 Testerinnen & Testern bewerten lassen: Hier ließen sie organoleptische Merkmale wie bspw. das Aussehen, den Geruch, den Geschmack usw. einspielen. Darüber hinaus ermittelten wir unter anderem, ob der Teig vollständig durchgegart wurde, wie gleichmäßig die Bräunung an der Oberseite der Pizzen ausfiel und ob Teile der Pizzen stark verbrannten. Bei den elektrischen Pizzaöfen haben wir gemessen, wie viel Zeit der Vorheizvorgang bei einer eingestellten Temperatur von ≈ 350 °C in Anspruch nahm, und geprüft, ob diese Temperatur in der Mitte des Garraums ≈ 1,0 cm oberhalb des Pizzasteins tatsächlich erreicht wurde; außerdem haben wir ermittelt, wie weit die tatsächliche Temperatur an derselben Stelle nach 20-minütigem Betrieb von der eingestellten Temperatur abwich. Die gasbetriebenen Modelle haben wir mit maximalem Gasausstoß betrieben und gemessen, nach welcher Zeit in der Mitte des Garraums ≈ 1,0 cm oberhalb des Pizzasteins ≈ 350 °C erreicht wurden; obendrein haben wir die Temperatur nach 15-minütigem Betrieb an derselben Stelle ermittelt.
Wie sich die Modelle verwenden lassen, wurde von uns auch erhoben: Jegliche Pizza sollte sich sicher im Garraum deponieren und später ebenso leichtgängig wieder aus dem Garraum herausziehen lassen. Ebenso ermittelten wir, wie verlässlich sich die Modelle starten lassen und sich die Temperatur regulieren lässt. Nach Beendigung des Backens haben wir die Modelle gründlich gereinigt, um zu erheben, wie leicht- oder schwergängig sich der Pizzastein und die übrigen Flächen, welche mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, säubern lassen, wie sich also die Beseitigung regelmäßiger Verunreinigungen darstellt. Auch die Transportabilität der Pizzaöfen ist mit in die Bewertung eingegangen: In diesem Kontext war bspw. das Gewicht entscheidend, aber auch das Vorhandensein von Griffen, Griffmulden usw. Schließlich sahen wir uns die deutschsprachigen Bedienungsanleitungen an und prüften, ob sie alles Wissenswerte zum Umgang mit den Modellen, aber auch Sicherheitshinweise usw. in ausreichendem Maße sowie verständlich vermitteln.
Wesentlich war hier zunächst die Fläche der Pizzasteine: Je mehr Fläche erschlossen wird, desto erheblicher kann die Größe der Pizzen sein bzw. umso mehr von ihnen lassen sich schließlich gleichzeitig zubereiten. Auch das Vorhandensein von Zubehörteilen ist mit in die Bewertung eingegangen. Punkte verliehen wir bspw. für ein (digitales oder analoges) Thermometer, welches die Temperatur im Garraum erkennen lässt. Das Vorhandensein weiterer Teile wie bspw. einer Pizzaschaufel, eines Teigspatels usw. wurde selbstverständlich ebenso honoriert. Bei den elektrischen Pizzaöfen haben wir auch das Funktionsspektrum berücksichtigt; dabei spielten zum Beispiel die Anzahl der Pizza-Programme und die Einstellungsmöglichkeiten von Temperatur und Timer eine Rolle. Zuletzt haben wir die Qualität der in den Modellen verarbeiteten Materialien sowie ihres Verbunds bewertet. Das Gehäuse und insbesondere auch der Pizzastein sollten so solide sein, dass bei normalem Gebrauch keine Beschädigungen entstehen können; außerdem sollten keine einschneidenden Kanten oder unregelmäßige Spaltmaße gegeben sein.
Schließlich haben wir auch ermittelt, wie sicher sich die Modelle verwenden lassen. Bei den gasbetriebenen Modellen untersuchten wir vor allem die Qualität des Gasschlauchs, des Druckminderers sowie der im Pizzaofen vorhandenen Gaszuleitungen. Bei allen Modellen maßen wir, welche Temperaturen die Bedienelemente erreichen können, während wir das jeweilige Modell bei höchster Temperatureinstellung bzw. bei ≈ 100 % des maximalen Gasausstoßes volle ≈ 60 min verwendeten. An diesen Teilen, die man regelmäßig berühren muss, sollte man sich nicht verbrennen können.
Wir haben den elektrischen Leistungsbezug der elektrischen Modelle während des Aufheizens und des Betriebs bei einer Temperatureinstellung von 350 °C gemessen und bewertet.
Getestete Geräte
- Burnhard Fat TONY
- CASO Design PizzaChef 430°
- Ninja Artisan Outdoor-Elektro-Pizzaofen und Heißluftfritteuse MO201EU
- Outdoorchef PRISMO 420 G
- Sommertal PizzaProfi 32cm Pizzaofen
- Tefal Pizza Pronto
- UNOLD Enzo
- UNOLD Luigi
- Wilfa Crust









