Der Ellipsentrainer „Clever Fold EF 90 BT“ von FINNLO im Test

Großer Sport auch in kleinen Haushalten

11. März 2020

Mittlerweile versuchen sich viele Menschen hierzulande an regelmäßiger sportlicher Betätigung. Die Motivationen, die von ihnen herangezogen werden, sind meistens genau so vielgestaltig wie die Menschen selbst: Während sich die einen durch ein anspruchsvolles Trainingsprogramm am Ende eines langwierigen Tages wieder voll erholen können, sehen die anderen den Sport vielmehr als erwiesenermaßen wirksames Mittel der Gesundheitspflege. Auch welchem Sport sich die Menschen widmen, ist eine vollkommen individuelle, natürlich auch vom persönlichen Trainingsziel abhängige Angelegenheit: Ob man nun in sportliches Schuhwerk springen und durch die Natur joggen, sich mit massiven Skulls durchs Wasser rudern oder doch etwas vollends anderes unternehmen will: Wirkliche Grenzen sind hier nicht gegeben. Die meisten Verbraucher/-innen wollen aber vor allem nicht von den jeweiligen Witterungsbedingungen abhängig sein. Daher verschieben viele von ihnen ihre sportliche Betätigung lieber nach innen, indem sie beispielsweise ein Fitnessstudio besuchen. Eine Alternative besteht darin, sich geeignetes Equipment schlicht nach Hause zu holen: Hier bieten sich Ellipsentrainer wie der Clever Fold EF 90 BT von FINNLO an. Dessen spezielles Feature ist namensprägend und besteht vor allem darin, sich durch schnelles Zusammenklappen stark „komprimieren“ und verstauen zu lassen. Daher kann er auch problemlos in kleineren Haushalten verwendet werden. Was den Ellipsentrainer von FINNLO außerdem noch auszeichnet (… und was sich vielleicht noch verbessern ließe), lesen Sie in unserem detaillierten Testbericht!

FINNLO Clever Fold EF 90 BT
Der FINNLO Clever Fold EF 90 BT in der Seitenansicht.

Das Training mit einem Ellipsentrainer ist der Muskelanstrengung nach sehr ausgewogen: Schließlich wird während der Trainingsbewegung nicht nur die Bein-, sondern – abhängig von der Handposition – auch die Arm- und weitere Oberkörpermuskulatur angesprochen. Darüber hinaus ähneln die zu vollziehenden Trainingsbewegungen sehr denjenigen, die man intuitiv auch beim Walking, Jogging und Running vornimmt – da es sich hierbei um vollkommen natürliche Methoden der Fortbewegung handelt, die sich nur durch das jeweils angelegte Tempo unterscheiden, wird der Körper nicht in erheblichem Maße belastet; allerdings – und dies ist ein weiterer, nicht von der Hand zu weisender Vorteil eines Ellipsentrainers – werden die Gelenke mit einem solchen nicht strapaziert, gleichgültig wie leicht oder schwer die Verbraucherin/der Verbraucher auch ist. Daher ist‘s auch nicht weiter verwunderlich, dass Ellipsentrainer mittlerweile zum Standardrepertoire moderner Fitnessstudios zählen. Wer aber – sei‘s nun in Ermangelung von Muße oder Zeit – nicht mehrmals pro Woche in ein solches Studio springen will, kann sich einen Ellipsentrainer auch leicht nach Hause holen.

Die wesentlichen Merkmale

  • Maximale Last: 130,0 kg
  • Maximale Leistung: 350 W
  • Schrittbreite: 18,0 cm
  • Schrittlänge: 43,0 cm
  • Schwungmasse: 18,0 kg

Das Wesentliche

Für wen ist dieser Ellipsentrainer geeignet? Für alle, die – aus welcher Motivation heraus auch immer – in den heimischen vier Wänden wirksam Sport treiben wollen.

Was ist bei dem Modell hervorzuheben? Der Ellipsentrainer lässt sich innerhalb eines Momentes zusammenklappen, sodass er nur noch ein Mindestmaß an Fläche einnimmt und problemlos an jeder passenden Stelle im Haushalt verstaut werden kann.

Was ist bei dem Modell weiterhin besonders? Das Modell kann auch mit verschiedenen Android-/iOS-Apps (wie bspw. Kinomap) verbunden werden. Mit diesen Apps ist es nicht nur sehr viel leichter, den individuellen Fortschritt der Verbraucherin/des Verbrauchers in puncto Trainingsleistung nachzuvollziehen. Die Apps können auch die Motivation zu regelmäßigem Training erhöhen, bspw. indem man sich wunderschöne virtuelle Strecken übers Tablet darstellen lässt.

Der Test im Überblick

ETM 2020 03 Finnlo Clever Fold EF 90 BT RGB

Mit dem Clever Fold EF 90 BT bietet FINNLO einen modernen Ellipsentrainer an, der sich vor allem durch seine Kompaktheit auszuzeichnen weiß: Er lässt sich nämlich nach dem Workout sehr leicht „komprimieren“, sodass er nur noch eine Fläche von ~ 0,4 anstelle von ~ 0,9 Quadratmetern vereinnahmt. Wer also bis zum jetzigen Zeitpunkt noch keinen Ellipsentrainer erworben hat, weil er im Haushalt nicht ausreichend Fläche zum Abstellen zu haben meint, sollte sich den Clever Fold EF 90 BT einmal näher ansehen.

Aber auch sonst kann der Ellipsentrainer so manches bieten. Hervorzuheben ist seine leichtgängige Handhabung: So ist es ein Leichtes, eines der vielen verschiedenen Trainingsprogramme an- und auszuwählen, einzelne, Trainingsprogramm-abhängige Parameter anzupassen und das Training anschließend anzustoßen. Das Tastenpanel ist ordentlich und lässt sich von Links- und Rechtshänder/-innen problemlos verwenden.

Das Trainingserlebnis mit dem Clever Fold EF 90 BT ist größtenteils „sehr gut“: Dies ist vor allem der sehr gleichmäßigen Trainingsbewegung zu verdanken. Während des Tests kam es hier zu keinerlei Hakeleien. Auch das Spektrum aus 23 einzelnen Trainingsprogrammen bietet Verbraucher/-innen einen wahren Mehrwert: Schließlich lassen sich so alle nur vorstellbaren Ansprüche, die Verbraucher/-innen an ein abwechslungsreiches Trainingserlebnis stellen, abdecken. Auch der maximale Widerstand ist mit 350 Watt ordentlich, wiewohl sich einzelne Tester/-innen ein paar mehr Widerstandslevel wünschten – so ließe sich der Widerstand nämlich noch präziser an den aktuellen Trainingsstand der Verbraucherin/des Verbrauchers anpassen. Die Handpulssensoren leisten akzeptable Arbeit, auch wenn die Werte nicht immer vollkommen akkurat sind. Die Tester/-innen haben außerdem moniert, dass keine Schrittlängeneinstellung gegeben ist. Dennoch: Trotz dieser leichten Kritikpunkte wurde das Training von den einzelnen Tester/-innen mehrheitlich als „angenehm“ (~ 33,3 %) bis „sehr angenehm“ (~ 66,7 %) beurteilt.

Das Modell ist an den meisten Stellen exzellent verarbeitet worden und von hoher Stabilität. Die Sicherheit wird vor allem durch den sehr ausgewogenen Grip vermittelt, den Hände und Füße während des Workouts haben – Handpulssensoren, Holmpaare und Pedale bieten wunderbaren Halt. Auch die (deutschsprachige) Bedienungsanleitung ist, sieht man einmal von ein paar kleineren Makeln z. B. in puncto Übersichtlichkeit ab, sehr ordentlich.

Als sehr sinnvoll beurteilt wurde schließlich auch der Smartphone-/Tablethalter, der eine sehr viel spannendere Trainingsgestaltung erlaubt – bspw. durch das Streamen von Filmen, Musik oder Serien. Besonders hervorzuheben ist hier noch einmal, dass sich der Ellipsentrainer auch mit diversen Apps koppeln und dadurch in vielerlei Hinsicht noch leichter handhaben lässt.

Alles in allem erzielt der Ellipsentrainer Clever Fold EF 90 BT von FINNLO in vielen Testdisziplinen „gute“ bis „sehr gute“ Noten und erreicht in summa 92,0 %. Das Modell erhält vom ETM TESTMAGAZIN daher das Testurteil „sehr gut“.

Pro

  • sehr simple Handhabung
  • „sehr gutes“ Trainingsprogrammspektrum
  • leichtgängige Lagerung

Contra

  • keine Schrittlängeneinstellung

Der Zusammenbau

Bevor man sich ans Workout machen kann, muss man den Ellipsentrainer zunächst noch zusammenbauen. Glücklicherweise stellt dies aber kein wirkliches Beschwernis dar, da der Großteil aller Teile schon von Werk aus miteinander verbunden worden ist, sodass der Verbraucherin/dem Verbraucher nicht allzu viel Arbeit verbleibt. Außerdem: Die noch ausstehende Arbeit ist so simpel, dass man sie auch mit einem Mindestmaß an handwerklichem Geschick abwickeln kann. Das Modell zusammenzubauen, nahm im Test nur durchschnittlich 30 Minuten in Anspruch. Der Zusammenbau ist – alles in allem – also sehr leicht und wird in der Bedienungsanleitung auch in einer immerhin größtenteils verständlichen Art und Weise beschrieben.

FINNLO Clever Fold EF 90 BT: zusammengeklappt
Ein immenser Vorteil dieses Modells besteht darin, dass man es nach dem Workout schnell zusammenschieben und anschließend an einer die Verbraucher/-innen nicht weiter störenden Stelle verstauen kann. Daher ist die Lagerung auch in kleineren Haushalten problemlos.

Nach dem Zusammenbau misst das Modell ~ 50,0 × 175,0 × 175,0 Zentimeter (Bmax × Hmax × Tmax). Dies ist zwar nicht wirklich kompakt, hält sich aber immer noch in vollkommen akzeptablen Grenzen: Freie Flächen von circa ~ 0,9 Quadratmetern – mehr braucht das Modell nicht einmal – sind schließlich in den allermeisten Haushalten vorhanden. Ein Problem bei vielen Ellipsentrainern ist aber, dass man sie nach dem Workout nicht so verräumen kann, dass sie während des normalen Treibens im Haushalt nicht weiter stören – sie sind ihrer Größe nach schlicht zu ausladend! Dies ist beim Clever Fold EF 90 BT, wie‘s der Name schon erahnen lässt, aber kein Problem: Dieser lässt sich nämlich innerhalb von ein paar Sekunden ohne Mühe zusammenklappen, sodass er nur noch ~ 50,0 × 156,0 × 74,0 Zentimeter (Bmax × Hmax × Tmax) misst – das heißt, dass man durchs Zusammenklappen allein bereits ~ 62,3 % an vereinnahmter Fläche spart.

Anschließend kann man ihn dank seiner drei Transportrollen bequem an denjenigen Ort im Haushalt manövrieren, an dem man ihn außerhalb der Workouts abstellen will. Dadurch ist das Modell insbesondere auch in kleineren Wohnräumen interessant, in denen man mit der vorhandenen Fläche „ökonomisch“ haushalten muss. Der Ellipsentrainer von FINNLO vereinnahmt schließlich nur ~ 0,4 bis 0,9 Quadratmeter und lässt sich schnell hin und her schieben.

Die Transportrollen heißt man auch aus dem Grunde willkommen, dass das Gewicht des Modells mit circa 54,0 Kilogramm doch sehr „üppig“ ist. Dieses Gewicht wird jedoch gleichmäßig von den drei Transportrollen getragen; außerdem sind die Transportrollen dermaßen leichtgängig, dass man das Modell mit ihnen ohne jegliche Anstrengung durch den Haushalt schieben kann. Aber natürlich lässt sich der Ellipsentrainer auch hin und her rollen, ohne ihn vorher zusammenzuklappen. Hierzu muss man ihn nur am Handteil, das am hinteren Fußende verbaut worden ist, anheben und anschließend mit den zwei Transportrollen an seinem vorderen Fuß durch den Haushalt schieben. Da man das Modell zu diesem Zweck nicht allzu weit anheben muss (~ 10,5°), ist auch das nicht wirklich mühevoll. Aber: Der Großteil der Tester/-innen hat den Transport so doch als wahrnehmbar schwerer beurteilt.

Falls der Fußboden, über dem man den Clever Fold EF 90 BT abzustellen plant, nicht vollkommen eben sein sollte, stellt dies kein Sicherheitsrisiko dar: FINNLO hat die vier Füße des Modells nämlich mit speziellen Fußkappen versehen, deren Höhe sich einzeln durch bloße Drehbewegungen anpassen lässt. Unebenheiten im Fußboden können so sehr leicht ausgeglichen werden, sodass das Modell während des Workouts stabil steht – hier kam es während des Tests nicht auch nur einmal zu Problemen.

An dem Ellipsentrainer sind zwei Pedale verbaut, die jeweils 38,0 × 16,5 Zentimeter (Lmax × Bmax) messen. Die Pedale bieten den Füßen mehr als ausreichend Freiraum: Auch Tester/-innen mit sehr ausladenden Füßen (Größe 50 nach EU-Maßstab) haben das Modell problemlos verwenden können, ohne mit ihren Füßen hier oder da anzustoßen. Die Pedale bieten außerdem sicheren Schutz davor, dass man während des Workouts abrutschen könnte: Zum einen säumen ~ 4,0 Zentimeter hohe Wände die Pedale. Zum anderen ist die Oberseite der Pedale mit einer speziellen Struktur versehen, an der sich die Sohle des Schuhwerks „verhakt“ und ihr dadurch exzellenten Halt bietet. Daher kam es während des Tests nur vereinzelt bei sehr hohem Tempo dazu, dass die Füße der Tester/-innen in den Pedalen leicht verrutschten; ein wirkliches Sicherheitsrisiko war damit aber selbstverständlich nicht verbunden.

Die Pedale stehen ~ 13,5 Zentimeter auseinander, was einen wunderbaren Wert darstellt: Auch wenn man mehrere Workouts pro Woche absolviert, werden die Gelenke durch die natürliche Fuß- und Beinposition nicht allzu sehr strapaziert. Bei Pedalabständen von mehr als 15,0 Zentimetern können die Gelenke während des Workouts in einer alles-andere-als-idealen Position stehen, was sich mit der Zeit in beträchtlichem Gelenkverschleiß äußern kann. Dank der maximalen Pedalhöhe von ~ 41,0 Zentimetern kann das Modell auch in Räumen mit nicht allzu hohen Decken (bspw. im Keller) verwendet werden. Größere Tester/-innen (ab H: ~ 1,90  Meter) mussten bei einer Deckenhöhe von unter 2,25 Metern etwas Vorsicht walten lassen, um während der Trainingsbewegung nicht gegen die Decke zu stoßen.

Die Hände kann man während des Workouts um eines von zwei verschiedenen Holmpaaren schließen. Das erste Holmpaar ist mit den Pedalen verbunden und zeichnet die Pedalbewegung nach – hier werden Arme und Beine parallel verwendet (s.o., letztes Bild). Diese natürlichen Armbewegungen ähneln denjenigen, die man auch beim Walking, Jogging und Co. vollzieht. Dadurch kann man außerdem die Muskelarbeit „splitten“, indem die Arm- und Beinmuskulatur gleichmäßig eingespannt wird. Die Handteile sind mit einem Durchmesser von ~ 3,6 Zentimetern so konstruiert, dass sie auch von Verbraucher/-innen mit kleineren Händen sicher umschlossen werden können. Außerdem ist ihre Außenseite leicht rau, sodass ein vollkommen ausreichender Grip vermittelt wird – auch bei schweißnassen Händen büßt man nicht in nennenswertem Maße an Halt ein.

An dem anderen, inneren Holmpaar sind die Handpulssensoren installiert worden. Diese Holme sind starr montiert. Das heißt, dass auch die Arme immer an ein und derselben Stelle bleiben. Man sollte sie daher nur dann mit den Händen umschließen, wenn man auch wirklich seinen Puls ermitteln muss – oder wenn man planmäßig nicht die Arm-, sondern nur die Beinmuskulatur ansprechen will. Die Handpulssensoren sind mit einem Durchmesser von ~ 3,4 Zentimetern problemlos zu umschließen; außerdem besteht auch hier keinerlei Risiko eines Abrutschens. Ein kleines Störnis war jedoch bei unseren größeren Tester/-innen (H ≥ 1,90 Meter) zu verzeichnen: Wann immer sie die Handpulssensoren während des Trainings mit den Händen umschlossen hatten, kollidierten ihre Ellenbogen mit den (natürlich immer noch vor und zurück wippenden) äußeren Holmen – sie mussten ihre Arme daher nah an den Oberkörper pressen, um weitere Kollisionen zu vermeiden.

Der Puls lässt sich aber auch noch in anderer Art und Weise ermitteln: In dem Modell ist ein Modul verbaut, das sich kabellos – per Funk – mit einem Brustpulsmesser verbinden kann. Ein solcher ist nicht schon von Werk aus im Zubehörbündel enthalten, kann aber problemlos im Handel erworben werden. FINNLO selbst bietet einen solchen zu einem passablen Preis von 39,95 € in seinem Onlineshop an (hier). Mit einem solchen kann der Puls nicht nur sehr viel präziser ermittelt werden: Auch muss man die Hände nicht mehr andauernd an ein und derselben Stelle – nämlich an den Handpulssensoren – lassen, sondern kann vielmehr Arm- und Beinmuskulatur gleichzeitig ins Training einspannen.

Der Ellipsentrainer ist größtenteils sehr sauber verarbeitet worden: Nur an einer Handvoll Stellen sind nicht vollkommen einheitliche Schweißnähte zu sehen, die aber natürlich nichts weiter als ein leichter optischer Makel sind – die meisten Verbraucher/-innen werden sich hieran nicht wirklich stören. Das Modell zeichnet sich durch seine hohe Stabilität aus, die es auch sehr schweren Verbraucher/-innen (mmax: 130,0 Kilogramm) erlaubt, ein anspruchsvolles, ausgewogenes Training zu absolvieren. Während des Tests ächzte das Modell auch unter maximaler Last nicht – die Trainingsbewegungen waren bei Tester/-innen aller Gewichtsklassen gleichmäßig „rund“.

Die Bedienung

Das Display des Ellipsentrainers misst ~ 12,5 × 5,7 Zentimeter (B × H) und ist zwischen den Handpulssensoren auszumachen. Dadurch kann man es während des Workouts ohne Mühe ablesen – einerlei, ob man seine Hände nun ums äußere oder doch ums innere Holmpaar schließen sollte. Hinzu kommt die sehr ansehnliche Qualität des Displays, die es erlaubt, die einzelnen Werte – hauptsächlich handelt es sich hierbei um Trainingsparameter (s. u.) – schnell zu erkennen; die weißen Zeichen vor hellem Blau lassen sich bei allen Lichtverhältnissen leicht wahrnehmen.

Eine Funktion des Displays besteht darin, während des Trainings eine Handvoll verschiedener Werte darzustellen, um so die aktuelle Trainingsleistung der Sportlerin/des Sportlers unter mehreren Aspekten abzubilden. Konkret handelt es sich hierbei um das aktuelle Tempo (in km/h), die Zeit seit dem Start des Trainingsprogramms (in min:s), die Strecke, die man seit dem Start des Trainingsprogramms hinter sich gelassen hat (in km), die Frequenz der Trittbewegungen (in U/min, den Kalorienverbrauch (in kcal), den Puls (in bpm), die aktuelle Trainingsleistung (in W) sowie das Widerstandsprofil des jeweiligen Trainingsprogramms – in Gestalt einer anschaulichen Graphik.

Die Interaktion mit dem Modell ist weithin über die vier Tasten und den (auch drückbaren) Drehschalter vorzunehmen. Das Tastenpanel ist unmittelbar unter dem Display verbaut worden und daher auch während des Workouts leicht zu erreichen – sowohl von Rechts- als auch von Linkshänder/-innen. Die Tasten sprechen schon bei maßvollem Tastendruck an. Monieren ließe sich nur, dass sie mit einem Durchmesser von jeweils ~1,4 Zentimetern doch ausgesprochen klein sind und präzise Tastendrücke daher ein Mindestmaß an Feinmotorik voraussetzen; der Drehschalter wiederum ist seiner Größe nach sehr viel ausladender (Ø: ~ 4,0 Zentimeter) und daher spielerisch-leicht zu handhaben. Nur außerordentlich selten kommt es vor, dass das Modell nicht schon beim allerersten Tastendruck anspricht.

Über den Drehschalter (MODE und bzw. +) lässt sich zum Beispiel das jeweilige Trainingsprogramm an- und auswählen; darüber hinaus kann man mit ihm auch die einzelnen Trainingsparameter (Widerstandslevel usw.) einstellen, um das Trainingsprogramm noch näher an die individuellen Ansprüche der Sportlerin/des Sportlers anzupassen. Die beiden Tasten rechts hiervon (RESET und START/STOP) starten bzw. stoppen das Training und lassen das Hauptmenü erscheinen. Die Tasten links des Drehschalters (BODY FAT und RECOVERY) schließlich stoßen spezielle Funktionen an (s. u.).

Direkt nach dem Start des Ellipsentrainers muss man eines der vier Nutzer/-innenprofile auswählen. Hier lassen sich das Alter, das Gewicht und die Größe individuell einpflegen und -speichern. Das ist vor allem in Mehrpersonenhaushalten wertvoll, da das Modell so von bis zu vier verschiedenen Verbraucher/-innen verwendet werden kann – ohne, dass sie die Werte immer wieder manuell einprogrammieren müssen.

Falls man bei der Inbetriebnahme oder beim Betrieb des Modells einmal nicht weiter kommen sollte, empfiehlt sich ein Blick in die größtenteils „gute“ Bedienungsanleitung.

Wirkliche Verständnisprobleme hatten die Tester/-innen nur bei manchen der von FINNLO eingepflegten Graphiken: Wie man das Modell zusammenbauen muss, wird den Verbraucher/-innen nämlich vorrangig nur graphisch zu vermitteln versucht. Manche Graphiken sind hier aber sehr viel erhellender als andere. Woran sich die Tester/-innen außerdem stießen: Die Bedienungsanleitung ist deutsch- und englischsprachig. Die deutsch- und englischsprachigen Texte allerdings sind nicht nach-, sondern nebeneinander platziert worden. Durch all das büßt die Bedienungsanleitung aber natürlich nicht wirklich an Wert ein: Sie kann durchschnittliche Verbraucher/-innen sehr wohl in den Stand versetzen, das Modell einschließlich all seiner Funktionen vollkommen sicher zu handhaben.

Das Training

Zum Start eines jeden Workouts muss man ein Trainingsprogramm wählen. Hiervon hält der Ellipsentrainer von FINNLO eindrucksvolle 23 Stück bereit. Die einzelnen Trainingsprogramme unterscheiden sich vor allem dadurch voneinander, dass der während der Trainingsbewegung wahrzunehmende Widerstand und die Widerstandssprünge im Trainingsprogramm unterschiedlich sind. Durch die immense Anzahl an Trainingsprogrammen kann jedem Trainingsanspruch nachgegangen werden: Dabei ist‘s gleichgültig, ob man nun vor allem seine Arm-, Bein-, Schulter- und Rückenmuskulatur oder doch vielmehr sein Herz (und mit ihm seine Ausdauer) stärken will.

Wie allerdings kann sich der Widerstand während des Trainings überhaupt verändern? Tritt man in die Pedale des Ellipsentrainers, wird die Bewegung durch einen Riemen weiter bis an die sog. Schwungscheibe getragen, die dadurch in gleichmäßige Drehbewegung versetzt wird. Übrigens: Diese Scheibe ist bei dem Clever Fold EF 90 BT in Teilen sichtbar, da sie aus dem Heck des Ellipsentrainers heraus schaut (s.o., letztes Bild). Der Widerstand entsteht allerdings erst durch die an der Schwungscheibe verbaute Magnetvorrichtung: Die hier gegebene Magnetleistung wirkt nämlich in einem von der Widerstandseinstellung abhängigen Ausmaß gegen die Drehbewegung der Schwungscheibe, bremst sie also ab. Daher muss die Trainingsleistung durch die Sportlerin/den Sportler erhöht werden, um die Drehgeschwindigkeit weiter konstant zu halten.

Bei dem Ellipsentrainer sind 16 Widerstandsniveaus vorhanden, was in den allermeisten Situationen auch vollkommen ausreichend ist, eine wirklich präzise, an die Sportlerin/den Sportler minutiös angepasste Widerstandseinstellung aber nicht immer erlaubt. Der Widerstand lässt sich so innerhalb einer Spanne von 10 bis 350 Watt anpassen. Welches Widerstandslevel momentan herrscht, kann man anhand der in der Mitte des Displays angezeigten (Balken-)Graphik jederzeit leicht erkennen.

Von den 23 Trainingsprogrammen sind 12 bereits von Werk aus vorprogrammiert; bei ihnen ist also von FINNLO vorbestimmt worden, wann und wie sich der Widerstand um eine bestimmte Anzahl von Leveln senkt oder erhöht. Dennoch kann man auch diese Trainingsprogramme immerhin ein Stück weit an den persönlichen Ansprüchen ausrichten: So lässt sich das alle Widerstandslevel prägende Widerstandsniveau nach oben oder unten verändern, wobei der Abstand zwischen den einzelnen Teilen des Trainingsprogramms immer noch identisch bleibt: Wenn eines der Trainingsprogramme also bspw. mit den Widerstandsabschnitten 2 – 4 – 6 arbeitet, kann man das Widerstandsniveau um einen Punkt erhöhen (dann: 3 – 5 – 7) oder vermindern (dann: 1 – 3 – 5). Das heißt: Auch diese Trainingsprogramme können sehr wohl dem individuellen Trainingsstand angepasst werden. Schließlich lässt sich außerdem noch einstellen, wie viel Zeit das Trainingsprogramm in Anspruch nehmen soll – dies kann man übrigens auch bei allen anderen Trainingsprogrammen vorab einpflegen.

Darüber hinaus bietet das Modell vier Puls-abhängige Trainingsprogramme. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass der Ellipsentrainer den Widerstand während des Trainings automatisch immer wieder so anpasst, dass ein vorher einprogrammierter Pulswert weder über- noch unterschritten wird. Dieser Pulswert kann je nach Wunsch willkürlich bestimmt werden oder man wählt einen der drei Zielpulswerte (55 %, 75 % oder 90 % des Maximalpulses1) aus. Dadurch lässt sich das Training automatisch an das individuelle Trainingsniveau der Sportlerin/des Sportlers anpassen. Dass die Puls-abhängigen Trainingsprogramme natürlich nur dann korrekt „arbeiten“ können, wenn man während des Trainings kontinuierlich die Handpulssensoren umschließt oder einen optional zu erwerbenden Brustpulsmesser verwendet, muss wohl nicht ausdrücklich betont werden.

Auch ein leistungsorientiertes, an die Trainingsleistung in Watt anknüpfendes Trainingsprogramm ist gegeben. Hierbei muss man nur eine Wattzahl einprogrammieren; während des Trainings stellt der Ellipsentrainer dann sicher, dass die Sportlerin/der Sportler diesen Wert stets einhält. Dementsprechend wird der Widerstand an das Tempo der Trainingsbewegungen angepasst: Tritt man stärker/schneller, sinkt der Widerstand; tritt man schwächer/langsamer, wird er erhöht.

Nach An- und Auswahl des manuellen Trainingsprogramms können eine Handvoll verschiedener (Soll-)Werte einprogrammiert werden: So lassen sich bspw. die Dauer des Trainingsprogramms, die zu erreichende Kilometerzahl sowie die zu verbrauchenden Kilokalorien einpflegen; wird der einprogrammierte Wert überschritten, ist das Trainingsprogramm an seinem Ende angelangt. Außerdem kann man einen Pulswert bestimmen, bei dessen Überschreitung ein Warnton ausgegeben wird: Das ist vor allem dann wertvoll, wenn man Puls-abhängig in bestimmten Pulszonen „sporteln“ will. Der Widerstand lässt sich während des Trainings selbst per Drehschalter anpassen. Dieses Trainingsprogramm bietet den Verbraucher/-innen also maximale Freiheit in der Trainingsgestaltung.

Möchte man die Einprogrammierung von Werten außen vor lassen und nur schnell ins Training springen, bietet sich die Sofort-Start-Funktion an: Wenn man nämlich nach dem Start des Modells, während man normalerweise noch eines der Nutzer/-innenprofile auswählen muss, die START/STOP-Taste drückt, stößt das Modell unmittelbar ein Training an. Man muss hier nur noch den Widerstand anpassen. Wer also ohne jegliche Vorarbeit nur schnell sein Workout abwickeln will, wird diese Funktion willkommen heißen.

Am wertvollsten aber sind die individuell einspeicherbaren Trainingsprogramme, von denen maximal vier Verbraucher/-innen jeweils eines erstellen können. Hier kann nicht nur die Zeitdauer des Trainingsprogramms, sondern vor allem auch die Widerstandsgestaltung exakt einprogrammiert werden. Diese Werte werden außerdem automatisch abgespeichert, sodass sich das selbe Trainingsprogramm anschließend immer per Tastendruck an- und auswählen lässt –, ohne dass man vorher alles neu einstellen müsste. So kann man also ein individuell zur Sportlerin/zum Sportler passendes Trainingsprogramm erstellen, durch das dem persönlichen Trainingsziel ideal nachgegangen werden kann.

Das Training gestaltet sich größtenteils „angenehm“ (~ 33,3 %) bis „sehr angenehm“ (~ 66,7 %) – so immerhin das einvernehmliche Urteil der Tester/-innen nach mehreren Wochen mit dem Modell. Dies ist vor allem der Tatsache zu verdanken, dass sich die Trainingsbewegungen sehr gleichmäßig vornehmen lassen. Hier spielt die mit in summa 18,0 Kilogramm sehr üppige Schwungmasse mit ein. Hierunter versteht man übrigens die Masse all derjenigen Bauteile des Ellipsentrainers, die während des Trainings in Bewegung versetzt werden; dies ist nicht nur das schon weiter oben angesprochene Scheibensystem im Modellinneren, sondern es sind vielmehr auch die äußeren Holme und die Pedale des Modells. Grundsätzlich verhält es sich so: Je höher die Schwungmasse ist, desto „runder“ ist auch die Trainingsbewegung. Gerade beim Widerstandswechsel kann es nämlich zu Hakeleien kommen, die einen eventuell aus dem Trittrhythmus stoßen können. Bei dem Clever Fold EF 90 BT von FINNLO allerdings ist dies nicht der Fall: Während des Tests kam es hier nicht auch nur einmal zu Problemen.

Die Start- und Endpunkte des seitlichen Holmpaares lassen sich innerhalb einer bestimmten Zentimeterspanne von Hand einstellen. Dies ist dermaßen leicht, dass die Tester/-innen nur einen Moment brauchten, um das Holmpaar an ihre persönliche Größe anzupassen. Mit den Start- und Endpunkten verändert sich schließlich auch diejenige Strecke, über die man seine Arme während des Workouts nach vorne stößt und wieder an sich heran zieht. So haben vor allem die kleineren Tester/-innen (Hmax: ~ 1,70 m) die Rotation im Torso vermindern können; dies war mit einer erheblichen Steigerung der von ihnen empfundenen Trainingsergonomie verknüpft.

Die Handpulssensoren arbeiten nicht in allen Situationen vollkommen akkurat: Während des Tests wichen die mit ihnen ermittelten Werte um durchschnittlich ~ 4,5 bpm von den wirklichen Werten ab. Gerade wenn der Puls plötzlich in die Höhe springt – wie bspw. in den Hochphasen des „High Intensity Interval Trainings“ –, stimmen die Werte überhaupt nicht mehr (± ~ 20 bpm). Der Grund: Die Handpulssensoren brauchen regelmäßig den ein oder anderen Moment mehr, um die Pulssprünge zu erkennen. Für die meisten Verbraucher/-innen reichen die Handpulssensoren aber dennoch aus; nur diejenigen, die wirklich präzise Werte brauchen, sollten optional lieber noch einen mit dem Modell kompatiblen Brustpulsmesser erwerben.

Nach dem Trainingsprogramm kann man per Tastenbetätigung die RECOVERY-Funktion starten. Hierbei misst das Modell über einen Zeitraum von 60 Sekunden, wie schnell sich der Puls nach dem Ende der körperlichen Anstrengung wieder normalisiert. Normalerweise erholt sich der Puls umso schneller, je ausgeprägter die Ausdauer der Verbraucherin/des Verbrauchers ist. Trainiert man also regelmäßig mit dem Ellipsentrainer, sollte sich der mit der RECOVERY-Funktion ermittelte Wert auch kontinuierlich verbessern; so veranschaulicht das Modell den wirklich erzielten Fortschritt in puncto Trainingsleistung in simpler und doch sinnvoller Form.

Des Weiteren kann man auch noch die BODY FAT-Funktion anstoßen. Nach dem Tastendruck muss man auch hier die Handpulssensoren mit den Händen umschließen. Nach ein paar Sekunden werden sowohl der Anteil des Fetts im Körper (in %) als auch der errechnete Body-Mass-Index, ein Quotient aus Größe und Gewicht der Verbraucherin/des Verbrauchers, angegeben. Der Fettanteil ist, da er nur per bioelektrischer Impedanzanalyse ermittelt wird, nicht vollkommen präzise, kann aber immerhin als „Richtwert“ dienen, denn: Auch wenn der prozentuale Wert nicht exakt stimmen sollte, kann man anhand seiner doch kontrollieren, ob er mit der Zeit zu- oder (idealerweise) abnimmt.

Sehr schön an diesem Modell ist, dass es während des Trainings nicht allzu laut wird: Wir maßen aus einem Abstand von einem Meter einen durchschnittlichen A-bewerteten Schalldruckpegel von nur ~ 47,0 dB(A) – im manuellen Trainingsprogramm mit mittlerem Widerstandslevel (8). Freilich sind die Schallemissionen aber auch immer von der Intensität der Trainingsbewegungen abhängig: Das Schalldruckpegelspektrum reichte während des Tests von minimal ~ 39,6 dB(A) bis maximal ~ 55,0 dB(A).

Der Stromverbrauch ist außerordentlich maßvoll: Wir haben hier einen Wert von bloß ~ 0,89 W ermittelt – wieder im manuellen Trainingsprogramm mit mittlerem Widerstandslevel (8).

Das „smarte“ Trainingserlebnis

Ein moderner Ellipsentrainer wie der Clever Fold EF 90 BT von FINNLO lässt sich natürlich auch mit Smartphone oder Tablet koppeln. Zu diesem Zweck ist am Tastenpanel ein Smartphone-/Tablethalter installiert worden. Dieser bietet schon durch seine leichte Neigung (~ 52,0°) einen vollends sicheren Halt; Smartphones und Tablets können auch dann nicht herab purzeln, wenn das Modell durch die Trainingsbewegung – vor allem bei höherem Tempo – stärker vibrieren sollte.

Für den Fall, dass sich der Akkumulator des Smartphones oder Tablets während des Trainings allzu sehr leeren sollte, ist am Ellipsentrainer oberhalb des Bildschirms ein USB-2.0-Anschluss verbaut worden. Hierüber kann man das Stromnetz, mit dem ja auch das Modell verbunden ist, sehr leicht „anzapfen“.

Das Modell ist, wie viele andere Modelle von FINNLO auch, mit der App iConsole+ kompatibel; diese lässt sich kostenlos sowohl von iOS– (ab Version 10.0, aktuell 208,2 MB, hier) als auch von Android-Smartphones/-Tablets (ab Version 5.0, aktuell 53,0 MB, hier) aus downloaden. Mit ihr kann der Ellipsentrainer normal bedient werden. Des Weiteren lassen sich mit der App auch all diejenigen Werte vom Smartphone oder Tablet ablesen, die das Modell normalerweise selbst übers Display darstellt. Wird vonseiten des Ellipsentrainers erkannt, dass die iConsole+-App aktiv ist, schaltet er sein Display vollautomatisch aus; daher ist es auch nicht weiter problematisch, dass das Smartphone oder Tablet einen Großteil des Displays verdecken kann (s.o., vorletztes Bild).

Außerdem lässt sich der Ellipsentrainer mit den Apps BitGym (iOS ab Version 10.0, aktuell 180,9 MB, hier und Android ab Version 4.4, aktuell 38,0 MB, hier) und Kinomap (iOS ab Version 9.0, aktuell 202,4 MB, hier und Android ab Version 4.4, aktuell 51,0 MB, hier) verbinden. Mit den beiden Apps kann man seine Workouts in neue Höhen heben: So lassen sich mit ihnen zum Beispiel wundervolle virtuelle Strecken in süperber Qualität abwandern. Das dient auch einer Steigerung der Trainingsmotivation: Wer macht nicht viel lieber draußen, an paradiesischen Orten Sport als in seinen häuslichen vier Wänden? Außerdem ist das Workout so noch einmal sehr viel realitätsnäher (… ohne von dem draußen herrschenden Wetter abhängig zu sein).

Technische Daten

Hersteller/Modell FINNLO Clever Fold EF 90 BT
Gewicht des Ellipsentrainers 54,0 kg
Maße des Ellipsentrainers
(Stand, Bmax × Hmax × Tmax)
50,0 × 175,0 × 175,0 cm
Maße des Ellipsentrainers
(zusammengeklappt, Bmax × Hmax × Tmax)
50,0 × 156,0 × 74,0 cm
Durchmesser der Handteile/Pulssensoren 3,6/3,4 cm
Maße der Pedale
(Lmax × Bmax)
38,0 × 16,5 cm
Trainingsprogramme 23
Widerstandsniveaus 16
Benutzer/-innenprofile (Anzahl) ja (4)
Art des Bildschirms LCD
Maße des Bildschirms (B × H) 12,5 × 5,7 cm
Vom Bildschirm angezeigte Daten Geschwindigkeit, Trainingszeit und -strecke, Trittfrequenz (Umdrehungen pro Minute), Kalorienverbrauch, Herzfrequenz, Watt, Widerstandsstufe
Art des Bremssystems Magnetbremssystem
Art der Herzfrequenzmessung Handpulssensoren, Brustgurt (optional)
Leistung 10 – 350 W
Schwungmasse 18,0 kg
Einstiegshöhe 27,5 cm
Abstand der Pedale 13,5 cm
Schrittlänge 43,0 cm
Stromversorgung 230 V/50 Hz
Länge des Stromkabels 152,0 cm
Max. Gewicht des Nutzers/der Nutzerin 130,0 kg
Lautstärke
(durchschn./max., Messung im manuellen Trainingsprogramm aus einem Meter Abstand (mittleres Widerstandsniveau))
47,0/55,0 dB(A)
Lautstärke in dB(A)
(Messung im manuellen Trainingsprogramm aus einem Meter Abstand (mittleres Widerstandsniveau))
FINNLO Clever Fold EF 90 BT: Lautstärke
Energieverbrauch
(durchschn., Messung im manuellen Trainingsprogramm (mittleres Widerstandsniveau))
0,89 W
Energieverbrauch in W
(Messung im manuellen Trainingsprogramm (mittleres Widerstandsniveau))
FINNLO Clever Fold EF 90 BT: Stromverbrauch

Bewertung

Hersteller/Modell % FINNLO Clever Fold EF 90 BT
Bedienungsanleitung 5 85,0
Material-/Materialverarbeitungsqualität 10 97,0
Handhabung 20 95,1
Bedienelemente (Bedienpanel, Bildschirm usw.) 60 95,0
Zusammenbau 30 95,0
Transport 10 95,5
Training 50 87,3
Pulssensoren 10 84,1
Widerstand 15 81,0
Leistung 15 89,5
Trainingserlebnis 45 89,8
Trainingsprogramme 15 94,3
Sicherheit 15 92,8
Stabilität 60 92,0
Halt (Handteile, Pedale und Sitz) 40 94,0
Bonus / Malus 0,25 Apps
0,125 Smartphone-/Tablethalter
0,5 zusammenklappbar
Preis in Euro (UVP) 799,–
Durchschnittlicher Marktpreis in Euro 799,–
Preis-/Leistungsindex 8,68
Gesamtbewertung 92,0 % („sehr gut“)

Bewertungssiegel Finnlo Clever Fold EF 90 BT

Wie haben wir geprüft?

Bedienungsanleitung (5 %)

Hier wurden die von Werk aus mitenthaltenen deutschsprachigen Dokumentationen (Bedienungs-/Montageanleitungen) geprüft. Die äußere, graphische Gestaltung zum einen und die inhaltliche Gestaltung zum anderen wurde von all unseren Tester/-innen nach erschöpfender Lektüre subjektiv beurteilt; aus diesen subjektiven Einzelurteilen wurde schließlich ein das Gesamturteil darstellender Mittelwert errechnet. Die Dokumentationen mussten alle wesentlichen Themenkreise rund um den Ellipsentrainer in leicht verständlicher Art und Weise abdecken. Grammatikalische, orthographische und syntaktische Fehler in den Texten haben sich nur dann in einem schlechteren Urteil niedergeschlagen, wenn und soweit sie die Verständlichkeit des jeweiligen Textes beeinträchtigt haben.

Material-/Materialverarbeitungsqualität (10 %)

Hier wurde geprüft und bewertet, welche Materialien in dem Ellipsentrainer verarbeitet und in welcher Art und Weise sie miteinander verbunden worden sind. Der Ellipsentrainer sollte äußerlich bar jeden Makels (in Gestalt erheblicher, nicht-einheitlicher Spaltmaße, einschneidener Kantenlinien usw.) sein.

Handhabung (20 %)

Hier wurde geprüft und benotet, wie sich der Ellipsentrainer über die verschiedenen Tastenelemente handhaben lässt. Hierbei knüpften unsere Tester/-innen vornehmlich an die Erreichbarkeit der einzelnen Tasten, deren Druckpunkt, die Dauer, innerhalb derer der Ellipsentrainer nach einem Tastendruck anzusprechen pflegt sowie die Ablesbarkeit des Displays an: Alle wesentlichen Werte müssen sich aus verschiedenen Höhen resp. Winkeln und bei verschiedenen Lichtverhältnissen problemlos ablesen lassen. Außerdem wurde der Zusammenbau des Ellipsentrainers unter Würdigung des mit ihm verknüpften Arbeits- und Zeitaufwandes beurteilt. Schließlich wurde auch noch benotet, wie leicht sich der Ellipsentrainer mit den Transportrollen über verschiedenen Arten von Hart- (Holz, Stein, Vinyl) und Teppichböden (mit verschieden hohem Flor) verschieben lässt.

Training (50 %)

Schließlich wurde auch das Trainingserlebnis, das sich aus dem Training mit dem Ellipsentrainer schöpfen lässt, geprüft. Hierzu wurde der Ellipsentrainer von 8 Tester/-innen mit einem Körpergewicht von ~ 60,0 bis ~ 110,0 Kilogramm und einer Körpergröße von ~ 1,60 bis ~ 2,00 Metern regelmäßig verwendet: Der Ellipsentrainer wurde von jeder Testerin/jedem Tester über einen Zeitraum von vier Wochen 30 Minuten pro (Werk-)Tag okkupiert. Hier knüpften unsere Tester/-innen vor allem an die „Schwungmasse“ des Ellipsentrainers an und prüften, wie gleichmäßig sich die Bewegungen je und je vollziehen lassen. Wesentlich waren außerdem die Höhe der Pedale, die Schrittweite und der Abstand der Pedale zueinander. Ferner wurde auch erhoben, wie nuancenreich die Trainingsgestaltung unter Würdigung aller von Werk aus gegebener Trainingsprogramme und Widerstandsniveaus jeweils sein kann. Hiervon ist bei vielen Trainierenden schließlich auch die Trainingsmotivation abhängig. Ferner wurde auch noch die Exaktheit der über die Handpulssensoren vorzunehmenden Pulsmessung geprüft.

Sicherheit (15 %)

Hier wurde geprüft und benotet, wie sicher sich das Training mit dem Ellipsentrainer absolvieren lässt. Dazu wurde vor allem die Stabilität des Ellipsentrainers während des Trainings auch durch schwerere Tester/-innen ermittelt. Des Weiteren wurde der von den Pedalen bzw. dem Pedalinnenmaterial vermittelte Grip geprüft und beurteilt, ob die Füße bei verschiedenem Sportschuhwerk sicher an Ort und Stelle bleiben.

Fußnote

1 Der Maximalpuls einer Person ist vor allem von ihrem Lebensalter abhängig. Näherungsweise bestimmen lässt er sich durch diese Formel: 208 − 0,7 × Lebensalter (in Jahren) = Maximalpuls. Da bei dem Ellipsentrainer in jedem Nutzer/-innenprofil auch das Alter der Sportlerin/des Sportlers eingepflegt wird, kann das Modell den individuell passenden Maximalpuls von sich aus berechnen.

Getestete Produkte

  • FINNLO Clever Fold EF 90 BT
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