Wandern in der Winterzeit

18. Januar 2013

Viele Ferienorte bieten im Winter speziell präparierte Wanderwege. Die Berge lassen sich so auch ohne Skier erkunden. Jedoch sollte man vor Antritt der Tour unbedingt auf die passende Kleidung und Ausrüstung achten.

Neben Handschuhen, Mütze und Schal sind auch eine wind- und wasserabweisende Jacke sowie Funktionsunterwäsche ratsam. Ski- oder Tourenhosen sind sinnvoll, da sie im Gegensatz zu Jeans keine Nässe aufsaugen und schnell trocknen. Auf eingelaufenen Wanderwegen sind feste, knöchelhohe Trekkingstiefel ausreichend. Auf abschüssigen Wegen können allerdings auch Wanderstöcke, Spikes oder Grödel – eine Art Mini-Steigeisen – hilfreich sein. Abseits ungeräumter Wege helfen Schneeschuhe nicht in die Schneedecke einzusinken, wobei man zur eigenen Sicherheit und zum Schutz von Wildtieren auf ausgewiesenen Schneerouten oder Wegen bleiben sollte.

Im Vorfeld sollte man Informationen über eine eventuelle Lawinengefahr einholen und generell immer ein Mobiltelefon mit vollgeladenem Akku nahe am Körper tragen. In den Rucksack für eine Winterwanderung gehört immer eine Thermoskanne mit warmem Tee und ein Sitzkissen für die Pausen. Bei längeren Touren sollte man auch an Wechselwäsche und eine Rettungsdecke denken.

Lange Wanderungen sind für Anfänger nicht empfehlenswert, da sie bei Schnee und Kälte mehr Energie verbrauchen als zu anderen Jahreszeiten. Zusätzlich sollte man den kurzen Wintertag bedenken und bis spätestens 16 Uhr zurück sein, um nicht von der Dunkelheit überrascht zu werden.

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