Richtig bewässern

17. Juli 2012

Spätestens im Hochsommer kommt eigentlich kein Gartenbesitzer mehr um ein Bewässern herum; es sei denn, er verwendet in seinem Garten ausschließlich Gräser, Sedum Arten, Hauswurz oder sonstige trockenheitsverträgliche Pflanzen.

Egal, ob Sie mit einem Rasensprenger oder mit der Gießkanne arbeiten: Wässern Sie stets frühmorgens oder spätabends; keinesfalls aber in der prallen Sonne. Die Blätter der Pflanzen oder auch der Rasen würden dann regelrecht verbrennen. Viele Pflanzen zeigen Wassermangel durch ein Einrollen der Blätter und herabhängende Triebspitzen an. Generell gilt: Bewässern Sie lieber einmal gründlich über einen längeren Zeitraum, als mehrmals über kurze Zeiträume. Denn: Wird ein Quadratmeter mit zehn Litern bewässert, dringt das Wasser gerade einmal zehn Zentimeter in den Boden.

Als Faustregel gilt: Ein Quadratmeter sollte mit mindestens 30 bis 40 Litern bewässert werden, um bei Hitze ausreichend mit Wasser versorgt zu sein und um einem Austrocknen bzw. Verbrennen vorzubeugen.

Aber: Kaltes Wasser vertragen die meisten Pflanzen nicht gut. Ein Regner oder auch eine Brause verwirbeln das Wasser fein, so dass es sich leicht erwärmt. Ideal ist es, wenn Sie Regenwasser zum Bewässern nutzen. Zum einen verbrauchen Sie dadurch kein Trinkwasser, zum anderen ist Regenwasser „weich“ und bekommt den Gräsern und Pflanzen viel besser als kalkhaltiges, hartes Leitungswasser. Wer mit Spritzen und Brausen bewässert, sollte möglichst direkt auf den Boden gießen und nicht auf die Blätter. Der Strahl sollte dabei aber keinesfalls zu hart sein, damit die Erde nicht abschwemmt.

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