Kiwis zu Hause anbauen

21. Mai 2013

Selbst angebautes Obst ist meistens gesünder als gekauftes. Der Anbauer bestimmt für sich, ob Pestizide verwendet werden. Exotische Früchte liegen hierbei immer mehr im Trend. Sehr beliebt unter Hobby-Gärtnern ist beispielsweise die Kiwi, deren Früchte zu den Beeren zählen.

Ursprünglich stammt diese Pflanzenart aus China, mittlerweile gibt es jedoch Ableger, die es schaffen, dem Winter in Deutschland zu trotzen. Da die Kiwi-Zucht sehr zeitaufwendig ist, empfiehlt es sich, sich mit Jungpflanzen aus dem Fachhandel zu behelfen. Diese blühen meist nach zwei bis vier Jahren. Aus dem Samen gezogen benötigen die Pflanzen sechs bis zehn Jahre, bis sie blühen. Zum Pflanzen eignet sich der Frühsommer. Ideal ist ein kalkarmer, nährstoffreicher Boden, dessen pH-Wert im leicht sauren Bereich liegt; an einem Gerüst, Zaun oder ähnlichem, woran die Pflanze hoch wachsen kann. Sie sollte windgeschützt Richtung Süden oder Südwesten ausgerichtet werden, so gedeiht sie am besten. Die meisten Kiwi-Sorten sind zweihäusig, es gibt also männliche und weibliche Pflanzen. Eine männliche Pflanze kann bis zu sieben weibliche befruchten, wenn sie im richtigen Abstand zueinander stehen, der nicht mehr als vier Meter betragen sollte.

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