Hilfe gegen fettige Haare

28. Juli 2013

Kaum ist der Mittag da, sind die Haare auch schon wieder fettig. Am liebsten würde man direkt unter die Dusche springen, um erneut ein wohlig frisches Gefühl zu erlangen. Nur ist nicht immer eine Dusche parat und ständiges Haare waschen nervt auch irgendwann.

Viele Tipps kursieren und viele davon helfen leider nicht. Auch zu versuchen das Waschen allgemein zu reduzieren funktioniert in vielen Fällen nicht, da die Talgproduktion genetisch vorbestimmt ist. Zudem wirken Umwelteinflüsse auf sie. So kann sich tatsächlich ein Umzug auf die Haare auswirken.

Wessen Haare also schnell fetten und sich nur nach einer Haarwäsche gut fühlt, der sollte sich die Haare waschen. Da das für das Haar selbst nicht optimal ist, sind milde Shampoos empfehlenswert. Wer Waschen hinauszögern möchte, der sollte sich an ein paar einfache Regeln halten:

Morgens waschen

Über Nacht arbeiten die Talgdrüsen auf Hochtouren, deshalb ist es sinnvoll, sich die Haare nach dem Aufstehen und nicht vor dem Zubettgehen zu waschen.

Haare richtig waschen

Zum Haare waschen braucht es nicht viel Shampoo. Eine haselnussgroße Portion reicht bei halblangem Haar. Die verteilt man auf dem Haaransatz. Es ist überhaupt nicht nötig, sie auf dem gesamten Haar zu verteilen, denn das Ausspülen reinigt auch den Rest der Haare. Eine Packung Shampoo lässt sich auch gut teilen und mit Wasser strecken. Die Inhaltsstoffe reichen trotzdem sehr gut für eine ordentliche Pflege aus. So lässt sich Geld sparen.

Pflegespülungen sind bei schnell fettendem Haaren meist überflüssig. Entscheidet man sich dennoch für welche, so sind sie wie Kuren nur in die Spitzen einzumassieren.

Wärme regt Talgdrüsen an

Durch Wärme produzieren die Talgdrüsen mehr Talg, also die Haare nicht allzu warm waschen. Für anschließenden Glanz hilft es auch, die Haare nach dem Waschen mit kaltem Wasser auszuspülen. Dies schließt die Schuppenschicht.

Nach dem Waschen auf auf die heißen Fönstufen verzichten.

Das richtige Shampoo

Möglichst ein Shampoo ohne Öle und Silikone aber dafür mit Tensiden verwenden. Diese lösen das Fett besser. Sie stehen als „Sodium Laureth Sulfate“ oder „Sulfosuccinate“ auf der Verpackung.

Utensilien sauber halten

Die Bürsten oder Kämme immer von Rückständen befreien, da sich diese sonst im Haar verteilen und das Haar schneller fettig aussehen lassen. Bei fettigen Haaren sind grobzinkige Kämme allerdings am besten geeignet, da diese das Fett grundsätzlich nicht so sehr verteilen.

Das berüchtigte Trockenshampoo

Um das Waschen etwas hinauszögern ist Trockenshampoo einfach gut geeignet, da es das Fett aus den Haaren zieht. Zwischendurch auf den Ansatz auftragen und ordentlich auskämmen, dann ist man erst einmal wieder eine Weile fettfrei.

Finger aus den Haaren lassen

An den Fingern befindet sich meist Schmutz und Fett, was dann an den Haaren hängen bleibt, wodurch sie schnell strähnig wirken.

Aufpassen bei Kopfbedeckungen

Auch Kopfbedeckungen regen die Talgproduktion an. Möchte man trotzdem eine tragen, sollte diese sauber sein. Außerdem hilft es, den Kopf zwischendurch zu lüften.

Selbstgemachte Spülungen für schnell fettendes Haar

Einen sehr starken Pfefferminztee kochen, abkühlen lassen und die Haare damit nach dem Waschen behandeln.

Das Allroundtalent: 1/4 Liter destilliertes Wasser und den Saft von 2 Zitronen mischen und damit die Haare spülen.

Foto: Ronny Senst/pixelio.de

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