Bettwanzen in Hotelzimmern

11. Juni 2012

Bettwanzen sind bis zu einem halben Zentimeter lang, blutdurstig und sie übertragen Krankheiten. Wer gebissen worden ist, leidet unter starkem Juckreiz, womöglich auch unter Sehstörungen oder Hautentzündungen. Bettwanzen kommen immer häufiger in Hotelzimmern vor. Die Schädlinge verstecken sich in Matratzen und Polstermöbeln. Sie sollten Bettzeug und Möbel kontrollieren, um Bisse zu vermeiden. Dabei ist es am Besten, Ritzen und Spalten zu beleuchten oder auseinander zu ziehen. Auch Kotspuren oder Wanzeneier sind – vor allem auf hellem Stoff – gut zu erkennen.

Befallene Räume haben einen süßlichen Geruch, der von einem Sekret der Wanzen herrührt. Koffer und anderes Gepäck sollte nicht unmittelbar neben das Bett oder neben Polstermöbel abgestellt werden. Sonst lassen sich Bettwanzen dort nieder. Die Insekten und besonders die Eier sind robust gegenüber chemischen und mechanischen Beseitigungsversuchen. Es bietet es sich an, glatte Hartschalenkoffer zu verwenden. Koffer und Taschen sollten außerdem möglichst helle Farben haben, damit Wanzenkot rasch identifiziert werden kann. Fürs Handgepäck bieten sich Taschen mit nur einer Öffnung an, die am besten durch einen Reissverschluss gesichert sind. Ungepolsterte Stoffe sind sinnvoller als gepolsterte, da sich Ungeziefer im Dämmmaterial verstecken kann.

Foto: Leo Köhler/pixelio.de

/www/htdocs/w00bc79c/domains/2018_etm-testmagazin-de