Wohin mit dem Weihnachtsbaum?

05. Januar 2018

Zu Beginn des neuen Jahres gilt es, den Weihnachtsschmuck bis zur nächsten Adventszeit in Kartons zu verbannen und vorerst von Schwibbögen, Adventskalender und Christbäumen Abschied zu nehmen. Wer keinen künstlichen Weihnachtsbaum hat, der leicht wieder zu verstauen ist, erfährt in unseren Tipps, wie der Tannenbaum richtig und einfach entsorgt wird.

Abhol-Service der Kommunen

In den meisten Kommunen gibt es einen Abholtermin Anfang Januar, an dem der ausgediente Weihnachtsbaum von dem Entsorgungsunternehmen der Kommune mitgenommen wird. Dieser Dienst ist kostenlos und der einfachste Weg, seinen Baum zu entsorgen. Den Abholtermin erfahren Sie aus dem kommunalen Abfallkalender. Zur Abholung wird der Baum einfach an den Straßenrand oder den Bürgersteig gelegt.

Sollten Sie den Termin verpasst haben oder Ihren Baum bereits früher entsorgen wollen, kann er in den Sammelstellen der Kommunen abgegeben werden. Die Öffnungszeiten können bei der Gemeinde-/Stadtverwaltung erfragt werden. Die Abholung ist ebenso wie die Abgabe (zumindest in den meisten Kommunen) kostenlos.

Das sollten Sie vermeiden

Auf keinen Fall sollten Sie den Weihnachtsbaum in der freien Natur entsorgen: Dort zählt er als unerlaubt liegen gelassener Müll. Auch die Entsorgung über den Hausmüll ist höchstens für kleine Exemplare geeignet. Diese sollten zunächst zerteilt und anschließend im Bio-Müll entsorgt werden.

Recycling für den Weihnachtsbaum

Wird der Baum zerteilt, können die Äste und Zweige von Gartenbesitzern für den winterlichen Schutz der Beete genutzt werden. Auch die Nutzung als Brennstoff ist möglich; dazu sollte allerdings vorab geklärt werden, ob sich das Holz für Ihren Ofen eignet. Außerdem ist dabei eine Lagerung nötig. Wenn der Baum garantiert nicht chemisch vorbehandelt ist und keinerlei Rückstände von Weihnachtsschmuck aufweist, kann er auch als Tierfutter in Zoos abgegeben werden.

Frühzeitig Nadeln vermeiden

Muss der Weihnachtsbaum transportiert werden, ist vor allem eines leidig: trockene Nadeln, die sich in der Wohnung und dem Kofferraum verteilen. Um dies zu vermeiden, sollten Sie auf den passenden Weihnachtsständer achten, über den der Baum gut mit Feuchtigkeit versorgt wird. Vor dem Transport im Auto sollte auf den Rücksitzen oder im Kofferraum eine Unterlage ausgebreitet werden, um Harzflecken zu vermeiden. Viel unkomplizierter sind jedoch Tannen im Topf. Diese sind zwar meist kleiner, können aber nach dem Fest in den Garten gepflanzt oder im Topf auf die Terrasse gestellt werden. So verschönert er Haus und Garten gleich mehrere Jahre.

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