Weihnachtspost

14. Dezember 2017

In der Weihnachtszeit werden häufig nicht nur fröhliche Grüße in Umschlägen versendet, sondern auch Geschenke wie Geld und Gutscheine. Daher sind die Enttäuschung und der Ärger auf beiden Seiten groß, wenn ein Brief zu spät oder gar nicht ankommt. 

Auch die Abgabe der Sendung direkt am Schalter sichert die Sendung nicht ab; zudem sind für die meisten Verbraucher die Portokosten und die damit verbundenen Zustelloptionen nicht auf Anhieb verständlich.

Wer Geld oder Gutscheine versenden möchte, hat bei einem einfach frankierten Umschlag meist keinen Anspruch auf Schadensersatz, wenn der Brief verloren geht. Daher ist es ratsam, solche Sendungen als Wertbrief zu versenden. Diese Versandart kostet bei der Deutschen Post AG 4,30 € zum Standartporto. Diese Investition lohnt sich jedoch, denn sie versichert bis zu 100 € Bargeld und 500 € an Sachwerten ab.

Ärgerlich und im Zweifel auch teuer wird es, wenn beispielsweise die Kündigung eines Abos nicht rechtzeitig beim Empfänger eintrifft. Wer die Frist verpasst und eine ordnungsgemäße Kündigung nicht nachweisen kann, der muss sich auf Folgekosten gefasst machen. Wer die Kündigung hingegen per Einschreiben mit Rückschein versendet, geht auf Nummer sicher. Je nach Versandunternehmen fallen hierfür zwar Extrakosten in Höhe von bis zu 2,15 € zusätzlich an, allerdings erhält man dafür auch einen Nachweis, dass die Sendung fristgerecht beim Empfänger eingegangen ist. 

Quelle: https://www.verbraucherzentrale.nrw/aktuelle-meldungen/vertraege-reklamation/grusskarten-und-geschenkebriefe-zu-weihnachten-20734

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