Vitaminpräparate für Kinder sind eher schädlich als gesund

12. März 2013

In Drogeriemärkten reihen sich die Nahrungsergänzungsmittel nur so aneinander. Auch speziell für Kinder sind einige auf dem Markt. Rund 30 Millionen Euro geben Eltern für solche Zusätze aus, dabei reicht schon eine geringe Menge Gemüse am Tag, damit ein Kind die nötigen Vitamine und Mineralstoffe bekommt.

Die WDR 2-Sendung „Quintessenz“ hat derlei Präparate nun genauer unter die Lupe genommen und hierfür zehn Vitaminpräparate in ein Labor zum Analysieren gegeben. Dabei kam heraus, dass diese Mittel oft eher schädlich sind.

Nahrungsergänzungsmittel zumeist überdosiert

Die Untersuchungen ergaben, dass einige Produkte das Dreifache der empfohlenen Tagesdosis enthielten. Bei Vitamin A kann die übermäßige Zufuhr allerdings zu Kopfschmerzen und Hautproblemen führen. Laut Nahrungsexperten sollten Mineralstoffe gänzlich nur über Nahrung und nicht über Ersatzprodukte eingenommen werden, trotzdem enthielten einige Präparate hohe Zink- und Eisenanteile, was im Übermaß bei Kindern Einfluss auf das Wachstum und die Entwicklung nehmen kann. Mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, sind Nahrungsergänzungsmittel jedoch völlig überflüssig.

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