Recycling auf der eigenen Fensterbank

20. März 2018

Gemüse-, Obst- und Kräuterreste müssen nicht zwangsläufig auf dem Kompost oder im Müll landen. Aus einigen Lebensmitteln lassen sich neue Pflanzen züchten und manchmal ist dafür ein Plätzchen auf der sonnigen Fensterbank bereits völlig ausreichend. Hier ein paar Anregungen zur eigenen Nachzucht für den Kochtopf.

Frühlingszwiebeln

Um Frühlingszwiebeln nachwachsen zu lassen, werden die weiße Wurzelenden in einem Wasserbad an einem sonnigen Standort platziert. Unter den richtigen Bedingungen kann bereits nach wenigen Tagen neu geerntet werden.

Basilikum 

Auch Basilikum lässt sich gut nachziehen. Einfach einen ca. 10 cm langen Stengel mit Blättern in ein Wasserglas stellen und ebenfalls sonnig postieren. Mit der Zeit bilden sich Wurzeln. Wenn es soweit ist, wird das Pflänzchen in einen Topf mit Erde eingepflanzt.

Zitronengras

Bei Zitronengras wird ein Bündel der verbleibende Teile in eine Wasserglas gestellt. Sobald es wurzelt kann es eingepflanzt werden. Zitronengras braucht eine Temperatur von rund 20 Grad, deshalb sollte der Topf im Winter unbedingt ins Haus geholt werden.

Kartoffeln

Keimende Kartoffeln müssen kein Ärgernis sein. Ab Mitte April kann man diese ins Beet oder in Töpfe pflanzen. Schon bald erscheinen die ersten Triebe. Wenn die Triebe anfänglich sorgsam mit Erde angehäuft werden, fällt der spätere Ertrag umfangreicher aus. Geerntet wird, sobald die Pflanzen vertrocknet ist.

Ananas

Mit viel Geduld lässt sich sogar eine eigene Ananas züchten, denn aus der Krone mitsamt Strunk kann eine neue Frucht entstehen. Eventuell zurückbleibendes Fruchtfleisch sollte entfernt werden. Dann kann die Krone eingepflanzt werden. Ideal zur Anzucht ist ein feuchter, heller Standort mit einer Temperatur von ca. 25 Grad. Bis zur Ernte können allerdings einige Jahre vergehen, aber bis dahin kann die Ananas als schmucke Zimmerpflanze auf der Fensterbank dienen.

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