Pollenflug im April

17. April 2018

Das schöne Wetter lockt nach draußen und nach dem langen Grau wollen wir die ersten richtig sonnigen Tagen in diesem Jahr auch genießen. Doch nicht jeder kann sich an den Sonnenstrahlen erfreuen – denn die Pollen fliegen und plagen mit Heuschnupfen.

Nicht nur wir haben auf die Rückkehr der Sonne gewartet, auch die Pflanzenwelt ist für ihre Blütezeit bereit. Pappel, Weide, Esche, Birke und Buche blühen mit all ihrer Kraft.

Anhaltendes Niesen, tränende und juckende Augen bis hin zu Atemproblemen sind häufige Symptome bei Allergikern. In Deutschland sind rund 15 % der Bevölkerung betroffen. Häufig bringen nur spezielle Medikamente Linderung. Doch um sich zu schützen, können auch gewisse Verhaltensregeln den Alltag erleichtern.

Zum Lüften sollte das Fenster beispielsweise nicht den ganzen Tag über geöffnet sein, sondern spezielle Lüftungszeiten eingehalten werden. Je nach Wohnort sollte am frühen Morgen (in der Stadt) oder am späten Abend (auf dem Land) gelüftet werden, da zu diesen Zeiten der Pollenflug am geringsten ist. Auch nach starkem Regen lohnt es sich ausgiebig zu lüften, denn dann sind am wenigsten Pollen in der Luft. Hat es hingegen nur wenig geregnet, sollten die Fenster und Türen besser verschlossen bleiben, da wenige Regentropfen die Pollen am Boden aufwirbeln.

Für einen ruhigen Schlaf sollte die Straßenkleidung nicht erst im Schlafzimmer ausgezogen werden. Auch sollten die Haare vor dem Zubettgehen gewaschen werden, um die Pollen aus dem Schlafraum weitestgehend fern zu halten.

Regelmäßige Nasenduschen mit Kochsalzlösungen befreien die Nase von Pollen und wirken abschwellend, sodass sie für geplagten Nasen eine Wohltat sind. 

Auch Brennnesseltee kann helfen, denn Brennnessel gilt als natürliches Antihistamin und kann so zu Linderung verhelfen.

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