Nachgewiesen

17. Mai 2018

Dass Sport eine positive Auswirkung auf die Gesundheit hat, ist bekannt. Doch jetzt haben Forscher in einer Großstudie herausgefunden, dass Sport auch eine positive Wirkung auf die Entstehung von Depressionen hat.

Das Forscherteam, bestehend aus Wissenschaftlern aus Brasilien, Belgien, Australien, den USA, dem Vereinigten Königreich und Schweden werteten die Daten von 49 Kohortenstudien aus. Diese beschäftigten sich alle damit, ob körperliche Aktivität bei Menschen ohne psychische Vorerkrankungen zu einem geminderten Risiko für die Entstehung einer Depression führt. Insgesamt wurden die Daten von 266.939 Menschen (davon 47 % männlich) erhoben.

Im Fachjournal „The American Journal of Psychiatry“ publizierten sie die Ergebnisse: Teilnehmer mit wenig Bewegung hatten ein höheres Depressionsrisiko als Teilnehmer mit sportlicher Aktivität. Dieser Effekt zeigte sich bei Jugendlichen, Erwachsenen und älteren Personen in Europa, Nordamerika und Ozeanien.

Der leitende Autor Dr. Felipe Barreto Schach von der Universidad La Salle aus Brasilien sagte: „Es handelt sich hierbei um die erste weltweite Metaanalyse, die beweist, dass die bloße körperliche Aktivität förderlich dafür ist, die gesamte Bevölkerung vor Depressionen zu schützen“.

Quelle: https://www.ranke-heinemann.de/australien/einzelansicht/476-university-of-new-south-wales-schon-eine-stunde-sport-pro-woche-hilft-gegen-depressionen/

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