Fazit der Grünen Woche:

31. Januar 2018

Die Grüne Woche lockte erneut 400.000 Gäste in die Hallen des Messegeländes in Berlin. Grund genug, Rückschau zu halten und ein kurzes Fazit zu ziehen. Neben den politischen Diskussionen rund um die gemeinsame Gestaltung der europäischen Agrarpolitik mit all ihren Facetten und der Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung, machten vor allem Startup-Unternehmen von sich reden. 

Gründerzeit: Startups als Trendsetter

Mit dem erstmals durchgeführten Startup-Day spiegelte die Messe Berlin die wachsende Bedeutung junger Gründer, die mit ihren innovativen Geschäftsideen Kreativität und Nachhaltigkeit verbinden. Die Jungunternehmer konnten ihre Ideen auf der besucherstärksten Messe vorstellen und diese direkt als Testmarkt für ihre Produkte nutzen. Eine Strategie, die sich als voller Erfolg erwies. Der Aufforderung, beim Startup-Day mitzumachen, folgten mehr als 50 Unternehmen, aus denen die Messe Berlin 20 in die Finalrunde nahm. Der erste Preis ging an das Vertriebsportal nearbee (https://nearbees.de/). Unter dem Motto „Finde Honig von nebenan“ werden hier regionale Honigproduzenten aus dem gesamten Bundesgebiet an den Einzelhandel und Endverbraucher vermittelt.

Biomarkt: Klasse statt Masse

Neben diesem sichtbaren Trend zur „Regionalität“ stand auch der Biomarkt weiterhin im Fokus. Der Austausch mit Bio-Bauern, -Bäckern, -Winzern und vielen anderen Bioproduzenten wurde von den Besuchern rege wahrgenommen. Die Biohalle der Messe erwies sich erneut als gern besuchter Anlaufpunkt für die Besucher, die für eine Wende von der Masse zu Klasse stehen.

Die Trends der Zukunft

Die Markthalle der Grünen Woche entwickelte sich zur Streetfood-Meile: Das Interesse an den neuesten kreativen, delikaten und auch ungewohnten Fast Food Trends ist groß. Wie die Zukunft schmeckt, konnte unter anderem bei Algengerichten und Insektenburgern getestet werden.

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