Beziehungen verändern das Verhalten positiv

14. Juni 2016

Dass eine Beziehung einen verändert, haben bestimmt die meisten bereits an sich selbst, Partnern oder Freunden feststellen können. Eine aktuelle Forsa-Umfrage hat dies nun bestätigt und festgestellt, dass die Veränderungen bei den meisten Menschen positiv sind.

Beziehung macht rücksichtsvoller

Für die Forsa-Umfrage im Auftrag von RaboDirekt Deutschland wurden zwischen dem 21. und dem 28. März 1.003 Personen befragt. Das Ergebnis: Etwa die Hälfte aller Befragten erkennen bei sich oder ihrem Partner deutliche Verhaltensänderungen, die sich auf die Beziehung zurückführen lassen und diese Veränderungen sind meist positiv. So wurden etwa 62 Prozent der Männer und 49 Prozent der Frauen durch die Beziehung rücksichtsvoller. Der umgekehrte Fall ereignete sich nur bei sehr wenigen Personen. Lediglich drei Prozent wurden durch die Beziehung egoistischer.

Der Partner als Stresskiller

Dem Stress des Alltags entgeht man am besten, indem man sich in der Freizeit häufig einmal entspannt. Während einige sich hierfür mit einem Film auf die Couch zurückziehen, andere die Tiefenentspannung beim Shoppen erreichen und wiederum andere sich zum Zocken vor den PC setzen, ist eine Beziehung offenbar ebenfalls ein sehr effektiver Stresskiller. 47 Prozent der Befragten fühlen sich mit ihrem Partner wesentlich gelassener als vorher. Lediglich 12 Prozent sind durch die Partnerschaft gestresster geworden und etwa die gleiche Menge fühlt sich durch die Partnerschaft schneller gereizt. Jeder Dritte hingegen gibt an, dass die Partnerschaft ihn ruhiger gemacht hat.

Spendierfreudig, aber nicht verschwenderisch

Auch der Umgang mit Geld wird durch eine Partnerschaft grundlegend verändert. So werden Menschen in Beziehungen offenbar sehr spendierfreudig, ohne dabei jedoch verschwenderisch zu werden. 36 Prozent geben an, großzügiger geworden zu sein, während nur fünf Prozent geiziger wurden. „Großzügig ist aber nicht gleichzusetzen mit verschwenderisch“, so Sabine Reinert, Head of Marketing & PR von RaboDirect. Ebenfalls ein Drittel der Befragten gibt nämlich an, gleichzeitig sparsamer geworden zu sein, währen lediglich elf Prozent mit Geld verschwenderisch umgehen. Dies deckt sich ebenfalls mit der allgemeinen Sparsamkeit der Deutschen. Gut 85 Prozent sparen derzeit, während 62 Prozent angeben, dies bereits seit Jahren regelmäßig zu tun. Nur sieben Prozent sparen gar nicht.

Beziehung macht aktiv

Die Umfrage räumt außerdem mit einem weiteren Vorurteil auf. Das Klischee, dass Menschen in einer Beziehung träge werden und die Abende lieber auf der Couch vorm Fernseher verbringen, anstatt etwas zu unternehmen, hat ganz offensichtlich wenig mit der Realität zu tun. Etwa ein Drittel der Befragten gibt an, durch die Beziehung sogar aktiver geworden zu sein. 16 Prozent entsprechen hingegen dem gängigen Klischee und bewegen sich in einer Beziehung wesentlich weniger.

Quelle: Forsa/RaboDirect Deutschland

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