Bezahlen per Fingerabdruck

09. September 2016

Passwörter und PIN-Nummern können eine Sicherheitslücke darstellen. Biometrische Daten, wie der Fingerabdruck, könnten alte Autorisierungsverfahren in Zukunft ablösen. Der größte Teil der Deutschen kann sich dies durchaus vorstellen.

Handys als Wegbereiter der Technik

81% der Deutschen können sich, laut BITKOM, in Zukunft die Nutzung ihres Fingerabdrucks, zur Absicherung von Zahlungen, vorstellen. Im Prinzip kann der Fingerabdruck alle bisherigen Verfahren, die eine PIN-Nummer oder Unterschriften benötigen, ablösen. Er ist ein einzigartiges Merkmal des Menschen und bietet somit ein hohes Maß an Sicherheit. Ein möglicher Wegbereiter scheint das Smartphone zu sein. Hier kommt der Fingerabdruck schon seit längerer Zeit zum Einsatz. Durch den Fingerabdruck wird das Gerät per Touch-ID zur Benutzung freigegeben. Die breiteren Erfahrungen mit der Technik scheinen ein wichtiger Grund für die Ausweitung auf andere Sparten zu sein.

Weitere Möglichkeiten vorstellbar

Andere biometrische Autorisierungsverfahren sind für die Befragten der Studie inzwischen auch gut vorstellbar. Ganze 36% können sich den Scan der Iris für Zahlungen vorstellen. Immerhin 22% sind für eine Überprüfung des Stimmprofils zu haben. Eine Zahlung durch die Herzschlagrate freizugeben, können sich hingegen nur noch sechs Prozent der Befragten vorstellen. Was viele bisher eher unter Zukunftsmusik oder Filmspinnereien abgespeichert haben, könnte somit schon bald Einzug in den Alltag finden und Zahlungen wesentlich sicherer gestalten.

Quelle: Pressetext
Bildquelle: niekverlaan/pixabay

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