Betrugsmasche

27. Februar 2018

Wer auf eine Betrugsmasche reingefallen ist und mit Western Union Geld ins Ausland versendet hat, kann jetzt auf eine Entschädigung hoffen. Dazu müssen sich Betroffene bis Ende Mai 2018 bei Western Union melden und ihre Forderungen geltend machen.

Die Verbraucherzentrale informiert derzeit darüber, dass Betrugsopfer, die den Bargeldtransferdienst Western Union genutzt haben, um Geld in das Ausland zu transferieren, auf eine Entschädigung aus den Vereinigten Staaten hoffen können. Wer zwischen dem 1. Januar 2004 und dem 19. Januar 2017 Geld an Betrüger gesendet hat, sollte sich bei Western Union melden und seine Forderungen geltend machen. Denn zusammen mit dem Anbieter haben US-Behörden eine Einigung für die Geschädigten erzielt.

Betroffene, die dem Unternehmen Western Union bekannt sind, wurden bereits benachrichtigt. Für alle anderen läuft die Frist bis zum 31. Mai 2018. Insgesamt soll eine Summe von 586 Millionen Dollar zur Verfügung stehen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Verfahren auch Verbraucher, die nicht Bürger der Vereinigten Staaten sind, offen stehe. Das US-Justizministerium prüfe jeden Anspruch. Dies könne jedoch mehr als ein Jahr dauern.

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