Google Maps 3 D

26. Februar 2018

Im Juli 2008 fuhren die Kamera-Autos von Google erstmals durch deutsche Straßen und nahmen neben der Strecke auch Fahrzeuge, Bäume, Autos, Menschen, Gärten und Häuser auf. Wer das nicht wollte, konnte sein Haus verpixeln lassen. Mit der neuen Google-Maps-Version sind sie jetzt wieder sichtbar.

Wer in Google Maps weder als Person, noch mit seinem Auto, Haus oder Garten sichtbar sein wollte, konnte dies recht einfach verhindern, indem er ein Online-Formular ausfüllte. Die betroffenen Stellen wurden verpixelt und damit unkenntlich gemacht.

Die WDR-Sendung Markt berichtet, dass durch eine einfache Änderung diese verpixelten Häuser jetzt wieder sichtbar sind – mit Google Maps 3D. Für die detailgetreuen 3D-Aufnahmen greift das Unternehmen auf frei zugängliche Daten, z. B. von Apple, Bing oder Satellitenbilder, zurück und errechnet daraus die realistischen Darstellungen.

Solange keine Gesichter, Personen oder KFZ-Kennzeichen sichtbar sind, sehen selbst Datenschutzbeauftragte keinen Handlungsbedarf. Google erklärt in einer Stellungnahme, „die 3D-Bilder bieten den Nutzern die Möglichkeit, einen Ort über ihren Computer zu erkunden. Sie zeigen jedoch nicht mehr, als ein Nutzer normalerweise sehen könnte, wenn er den Ort besucht oder Luftbilder erkundet, die an anderer Stelle verfügbar sind.“

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