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Die mobile Klimaanlage 516S von DREO im Test 2026

Für angenehme Temperaturen im Sommer:
Kraftvolle Kühlung, komfortable Bedienung und viel Spielraum im Alltag!

29. Oktober 2026

Wer während des Hochsommers schon morgens mit aufgeheizten Wohnräumen zu kämpfen hat, weiß, wie schnell hohe Temperaturen die Behaglichkeit beeinträchtigen können. Besonders in Dachgeschosswohnungen, sonnenexponierten Arbeitszimmern und Schlafräumen, die nachts kaum auskühlen, wird aus sommerlichem Wetter eine tägliche Belastungsprobe. Eine mobile Klimaanlage kann hier eine praktikable Lösung sein: Sie führt Wärme aus dem Raum ab und ermöglicht damit etwas, was ein gewöhnlicher Ventilator allein nicht leisten kann – eine tatsächliche Absenkung der Raumlufttemperatur. Dass die Begrenzung hoher Innenraumtemperaturen gerade in Hitzeperioden gesundheitlich sinnvoll sein kann, betont unter anderem die Weltgesundheitsorganisation. Hohe Innenraumtemperaturen können insbesondere während längerer Hitzeperioden zu einer gesundheitlichen Belastung werden. Gerade für Verbraucherinnen & Verbraucher, die kein fest installiertes Split-Klimasystem verwenden können oder möchten, ist ein transportables Monoblockgerät interessant. Die Technik ist vollständig in einem Gehäuse untergebracht; aufwendige bauliche Eingriffe sind daher grundsätzlich nicht erforderlich. Anders als bei einem bloßen Luftkühler muss die beim Kühlprozess entstehende warme Luft allerdings über einen Schlauch ins Freie gelangen. Eine sauber abgedichtete Fensteröffnung ist deshalb maßgeblich; in der Praxis können bereits kleine Undichtigkeiten einen Teil der erreichten Kühlwirkung wieder zunichtemachen.

Genau an dieser Stelle setzt die DREO Klimaanlage 516S an. Die mobile Klimaanlage, die der Hersteller mit einer Kühlkapazität von ≈ 12.000 BTU/h bzw. ≈ 3,52 kW bewirbt, soll vor allem durch kräftige Kühlung, einfache Handhabung und eine große Funktionsvielfalt überzeugen. Neben dem Modus COOL stehen der Modus DRY zum Entfeuchten und der Modus FAN zum reinen Ventilieren zur Verfügung. Hinzu kommen ein berührungsempfindliches Bedienfeld, eine Fernbedienung, eine nach Bedarf schwenkende Auslassklappe, ein Nachtmodus und die Möglichkeit einer App- und Sprachsteuerung. Das Modell ist für Räume bis zu einer maximalen Fläche von ≈ 40 m2 konzipiert; wie effektiv es dort tatsächlich kühlt, ist allerdings immer auch von den baulichen Bedingungen abhängig.

Wir haben die DREO Klimaanlage 516S eingehend geprüft und unter anderem den Bedienkomfort, die Qualität der Materialien und der Materialverarbeitung, die Kühlleistung, den Schallausstoß, den elektrischen Leistungsbezug und vieles mehr untersucht. Wie schnell sich ein aufgeheizter Raum abkühlen lässt, wie deutlich der Wechsel zwischen den Ventilationsstufen ausfällt und welche laufenden Stromkosten bei längerer Nutzung entstehen können, klären wir im Folgenden. Schon vorweg: Insgesamt hinterließ die Klimaanlage 516S einen ausgesprochen überzeugenden Eindruck.

Wesentliches

Für wen?
Für Verbraucherinnen & Verbraucher, die eine leistungsstarke, flexibel im Haus verwendbare mobile Klimaanlage suchen und neben der eigentlichen Kühlung auch Funktionen zum Entfeuchten und Ventilieren wünschen. Besonders interessant ist die DREO Klimaanlage 516S für Räume, die sich während sommerlicher Hitzeperioden stark aufwärmen und in denen die Wärme über einen entsprechend abgedichteten Abluftschlauch nach draußen geleitet werden kann.

Was ist speziell?
Die DREO Klimaanlage 516S kombiniert eine kräftige Kühlkapazität mit einer variablen Luftführung, einer einfach zugänglichen Bedienoberfläche und drei Grundbetriebsarten. Hinzu kommt das im Kühlbetrieb weitgehend selbstverdunstende Kondenswassermanagement, das den alltäglichen Aufwand bei normalen Feuchteverhältnissen vermindert; in sehr feuchten Umgebungen und beim gezielten Entfeuchten bleibt ein Wasserablauf allerdings relevant.

Was ist wesentlich?
Besonders überzeugen konnten uns die intuitive Bedienung, die hohe Kühlleistung, die kräftige Ventilation sowie die flexible, jederzeit mögliche Anpassung der wesentlichen Parameter. Was unsere Messvorgänge allerdings auch gezeigt haben: Die gewaltige Kühlleistung ist mit einem elektrischen Leistungsbezug von ≈ 1.176,3–1.262,1 W verknüpft.

Was muss ich über die DREO Klimaanlage 516S wissen?

Ist die DREO Klimaanlage 516S eine gute mobile Klimaanlage?
Ja. Die DREO Klimaanlage 516S erzielt in unserem Test 94,7 % und damit das Testurteil „sehr gut“. Hervorzuheben sind die komfortable Bedienung, die hohe Kühlkapazität von 12.000 BTU/h und die flexible, jederzeit an den situativen Bedarf anpassbare Nutzung als Klimaanlage, Luftentfeuchter oder Ventilator.
Wie hoch ist die Kühlleistung der Klimaanlage DREO 516S?
Die Klimaanlage 516S verfügt über eine nominale Kühlkapazität von 12.000 BTU/h (≈ 3,52 kW). Diese Angabe bezeichnet die sog. thermische Kühlleistung. In unseren Messreihen sank der Temperaturmittelwert von sechs Messpunkten innerhalb von ≈ 130 min von 30,0 °C auf 20,0 °C ab; das ist Ausdruck einer sehr guten Kühlleistung.
Für welche Raumgröße eignet sich die DREO Klimaanlage 516S?
Es empfiehlt sich eine optimale Fläche von ≈ 25 m² und eine maximale Fläche von ≈ 40 m². Die tatsächliche Kühlwirkung ist unter anderem von der Raumhöhe, der jeweils gegebenen Dämmung und der Abdichtung des Abluftschlauchs abhängig.
Wie viel Strom verbraucht die DREO Klimaanlage 516S?
In unseren Messreihen ohne Schwenkmodus ermittelten wir im Modus COOL einen mittleren elektrischen Leistungsbezug von ≈ 1.176,3–1.262,1 W, im Modus DRY einen solchen von ≈ 1.190,9–1.353,6 W und im Modus FAN einen solchen von ≈ 35,2–45,0 W. Bei einem Strompreis von ≈ 0,37 € pro kWh ergeben sich für eine Betriebsstunde im Modus COOL ≈ 0,44–0,47 €.
Wie laut ist die DREO Klimaanlage 516S?
Der aus ≈ 1 m erhobene maximale A-bewertete Schalldruckpegel betrug in unseren Messreihen ≈ 50,4–53,8 dB im Modus FAN, ≈ 54,0–58,0 dB im Modus COOL und ≈ 53,0–58,1 dB im Modus DRY. Die Geräuschkulisse ist also deutlich vom jeweiligen Modus und von der Ventilationsstufe abhängig.
Kann die DREO Klimaanlage 516S ohne Kühlung als Ventilator arbeiten?
Ja. Im Modus FAN arbeitet die Klimaanlage 516S als Ventilator. Aus einem Abstand von ≈ 1 m maßen wir maximale Windgeschwindigkeiten von 3,0 m/s, 3,8 m/s und 4,6 m/s, abhängig von der jeweiligen Ventilationsstufe.
Kann die DREO Klimaanlage 516S die Luft entfeuchten?
Ja. Im Modus DRY sank die relative Luftfeuchtigkeit in unseren Messreihen innerhalb von ≈ 75 min von ≈ 75 % auf ≈ 65 %, also um 10 Prozentpunkte.
Muss die DREO Klimaanlage 516S regelmäßig entleert werden?
Im normalen Kühlbetrieb verwendet die Klimaanlage 516S ein Verdunstungssystem, das angesammeltes Kondenswasser weitgehend weiterverwertet. Bei hoher Luftfeuchtigkeit kann dennoch eine Entleerung notwendig sein. Im Modus DRY ist eine kontinuierliche Wasserableitung über einen Schlauch erforderlich; sie ist also jedenfalls nicht in diesem Modus völlig ablauffrei.
Wie wird die DREO Klimaanlage 516S bedient?
Die Klimaanlage 516S besitzt ein berührungsempfindliches Bedienfeld mit LED-Anzeige und eine Fernbedienung. Sie unterstützt zudem die DREO-App und Sprachsteuerung.
Braucht die DREO Klimaanlage 516S einen Abluftschlauch?
Ja. Bei der aktiven Kühlung muss die abgeführte Wärme über den Abluftschlauch nach draußen gelangen. Eine möglichst dichte Fensterdurchführung ist wichtig, weil durch undichte Stellen warme Außenluft nachströmen kann. Das mitgelieferte Fensterset lässt sich besonders bei Schiebe- und Hubfenstern verwenden; doch auch Schwenkfenster, die hierzulande viel verbreiteter sind, können mit einem der mitgelieferten Fenstersets ausgestattet werden.
Welche Zusatzfunktionen bietet die DREO Klimaanlage 516S?
Zum Funktionsumfang gehören unter anderem der Modus AUTO zur automatischen Regelung der Ventilationsstufe, der energiesparend ausgelegte Modus ECO, der zur Nacht empfehlenswerte Modus SLEEP, eine nach Bedarf vertikal schwenkende Luftauslassklappe (SWING), eine Sperre des Bedienfelds, ein Timer und eine Speicherfunktion für zuletzt gewählte Einstellungen.
Was kostet die DREO Klimaanlage 516S?
Nach jetzigem Stand ist die DREO Klimaanlage 516S zu einem Preis von 559,99 € erhältlich; der Preis kann sich aber selbstverständlich jederzeit ändern.

Der Test im Überblick

Die DREO Klimaanlage 516S erwies sich über das gesamte Testprojekt hinweg als ein vielseitiges, hochwertig verarbeitetes Klimagerät. Schon nach dem Auspacken fiel die gelungene Kombination aus klar gestalteten, überwiegend weißen Außenflächen, einem angenehm dezent integrierten Bedienfeld und der aufgeräumten Luftführung auf. Trotz der nicht unerheblichen Größe und des üppigen Gewichts lässt sich das Gerät dank seiner Rollen und der seitlichen Griffmulden gut innerhalb einer Wohnung bewegen. Der Standortwechsel ist damit komfortabel – vorausgesetzt, an der neuen Position steht auch eine geeignete Möglichkeit zur Abluftführung zur Verfügung.

Auch die eigentliche Inbetriebnahme bereitete uns kaum Mühe. Das erforderliche Zubehör ist in weiten Teilen bereits vorhanden; der Abluftschlauch lässt sich mit wenigen Handgriffen anschließen. Wichtig sind dabei die zuvor erforderliche aufrechte Standzeit des Geräts und eine möglichst dicht abschließende Fensterlösung. Gerade Letzteres ist ein häufig unterschätzter Punkt: Eine mobile Klimaanlage kann ihre Leistung nur dann sinnvoll entfalten, wenn die warme Abluft nicht unmittelbar wieder in den Raum zurückströmt. Dank des beigelegten Fensterkits lässt sich die Abdichtung auch an den hierzulande verbreiteten Dreh- und Dreh-Kipp-Fenstern anbringen – mithilfe des textilen Zubehörs.

Im laufenden Gebrauch hinterließ die Klimaanlage 516S einen ebenso guten Eindruck. Die Bedienelemente reagieren verlässlich; dank ihrer klaren Grafiken kann man die meisten Funktionen ohne längeres Nachschlagen auswählen. Der runde LED-Bildschirm ist infolge seiner großartigen Qualität auch aus größerer Entfernung gut ablesbar und informiert in kompakter Form über Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Modus usw. Dass außerdem eine Fernbedienung zum Lieferumfang gehört, macht die Nutzung noch komfortabler: Gerade vom Sofa oder Bett aus muss man nicht ständig zum Gerät gehen, um ggf. erforderliche Anpassungen vorzunehmen.

Besonders wichtig war für uns selbstverständlich die Kühlwirkung. Während unserer Messreihen erwies sich das Modell als sehr leistungskräftig: Die ursprüngliche Temperatur von 30,0 °C sank innerhalb von ≈ 130 min auf 20,0 °C; die Abnahme ist anfangs ausgeprägter und flacht später allmählich ab. Unsere praktischen Eindrücke vom Klimagerät und der Gleichmäßigkeit der Kühlung waren ebenfalls durchweg positiv. Die variable, nach Bedarf verwendbare Schwenkfunktion der Luftauslassklappe verbessert dabei die Verteilung des Luftstroms im Raum.

Daneben steht ein erfreulich kraftvoller Modus FAN bereit: Auf maximaler Ventilationsstufe erhoben wir eine Windgeschwindigkeit von ≈ 4,6 m/s aus ≈ 1 m. Der Modus DRY zeigte sich ebenfalls wirksam; die relative Luftfeuchtigkeit verringerte sich in unseren Messreihen in ≈ 75 min von ≈ 75 % auf ≈ 65 %.

Natürlich bleibt ein leistungsstarkes Monoblockgerät im Betrieb hörbar. In unseren Messungen ergaben sich aus ≈ 1 m Schalldruckpegel von ≈ 50,4–58,1 dB, je nach Modus und Ventilationsstufe. Das Geräuschbild empfanden unsere Testerinnen & Tester als gleichmäßig und im Verhältnis zur Leistungsfähigkeit gut erträglich. Mehr Aufmerksamkeit verlangt der Stromverbrauch: Im Modus COOL maßen wir, abhängig von der jeweiligen Ventilationsstufe, ≈ 1.176,3–1.262,1 W. Wer das Gerät über Stunden verwendet, sollte diesen Verbrauch bei der Kostenplanung berücksichtigen.

Insgesamt vereint die DREO Klimaanlage 516S eine sehr starke Leistung mit einer besonders zugänglichen, rundum komfortablen Bedienung, zahlreichen nützlichen Funktionen und einer großartigen Material- und Materialverarbeitungsqualität. Der vergleichsweise hohe elektrische Leistungsbezug ist kein unerheblicher Punkt, relativiert den ausgezeichneten Gesamteindruck aber nicht grundlegend. Das Gerät erreicht in unserem Test 94,7 % und erhält damit das Testurteil „sehr gut“.

Bewertungssiegel DREO 516S

Das Wesentliche

  • Größe (Bmax × Tmax × Hmax d. Modells): ≈ 44,0 × 36,5 × 71,4 cm
  • Gewicht (mmax d. Modells): ≈ 28,5 kg
  • Modusspektrum: COOL, DRY, FAN;
    ECO und SLEEP als Spezialmodi
  • Spektrum der Ventilationsstärken in allen Modi: 1–3 sowie AUTO
  • Spektrum der Temperatur im Modus COOL: 16–30 °C, in 1-°C-Schritten
  • Spektrum der relativen Feuchte im Modus DRY: 30–80 %, in 5-%-Schritten
  • Schalldruckpegel (LP max aus ≈ 1 m, ermittelt): ≈ 50,4–58,1 dB, abhängig vom Modus
  • Elektrischer Leistungsbezug (Pmean, ermittelt): ≈ 1.176,3–1.262,1 W, im Modus COOL

Pro

  • sehr intuitive, komfortable Bedienung über Bedienfeld & Co.
  • ausgesprochen kräftige Kühlung im Modus COOL
  • gleichfalls kräftige Windgeschwindigkeit im Modus FAN
  • vielfältig einstellbare Betriebsarten und Zusatzfunktionen
  • solide Material- und Materialverarbeitungsqualität
  • dank Rollen und Griffmulden sehr beweglich
  • im Modus COOL größtenteils automatisiertes Kondenswassermanagement

Contra

  • verhältnismäßig hoher elektrischer Leistungsbezug im Modus COOL

Größe, Gewicht & Co.

Schon auf den ersten Blick wirkt die Klimaanlage 516S modern und designmäßig angenehm zurückhaltend. Statt auffälliger farblicher Kontraste dominieren weiße Gehäuseflächen, die durch einzelne dunklere Partien – vor allem den kreisrunden Bildschirm – ergänzt werden. Dieses zurückhaltende Gestaltungskonzept erleichtert es, das Gerät auch in bereits vollständig eingerichteten Wohnräumen unterzubringen. Dass der obere Luftauslass nicht wie ein fremder Aufsatz wirkt, sondern in die Gehäuseform integriert ist, trägt ebenfalls zu dem harmonischen Gesamtbild bei.

Mit Maßen von ≈ 44,0 × 36,5 × 71,4 cm (Bmax × Tmax × Hmax d. Modells) und einem Gewicht von ≈ 28,5 kg (mmax d. Modells) zählt die Klimaanlage zwar nicht zu den besonders kleinen und leichten Geräten; die Maße sind angesichts der vorhandenen, sehr leistungsfähigen Kühltechnik jedoch nachvollziehbar. Besonders angenehm fanden wir, dass das Gehäuse keine ausladenden, im Alltag störenden Vorsprünge besitzt. Vor einer Wand oder neben einem Möbelstück lässt es sich daher vergleichsweise unauffällig positionieren; genügend Abstand für Luftzufuhr, Schlauchführung und ggf. Wartung muss selbstverständlich dennoch bleiben.

Die Mobilität ist ein echter praktischer Vorteil. Wer bspw. tagsüber ein Arbeitszimmer kühlen und die Klimaanlage anschließend im Wohnraum nutzen möchte, kann sie mithilfe der Rollen vergleichsweise leichtgängig verschieben; dies erfolgt beinahe ohne jeglichen Widerstand.

Zusätzlichen Halt bieten die beiden seitlichen Mulden. Sie sind gut erreichbar und fügen sich sauber in die Außenwände ein. Im Laufe des Testverfahrens hinterließen die hier gegebenen Kanten keinen unangenehmen Eindruck; die Materialoberflächen fühlten sich hochwertig und sorgfältig ausgefertigt an. Für den Transport über Treppen sollte man angesichts des erheblichen Gewichts trotzdem ausreichend Unterstützung einplanen.

Das Material

Bei der Materialauswahl und dem Materialverbund zeigte sich DREO erfreulich konsequent: Die Gehäuseteile sind sauber miteinander verknüpft; scharfe Übergänge oder auffällige Oberflächenfehler konnten unsere Testerinnen & Tester nirgends feststellen. Auch nach wiederholten Bedienvorgängen und einem längerfristigen Gebrauch blieb der ausgesprochen positive Eindruck von der hier gegebenen Qualität erhalten.

Besondere Aufmerksamkeit verdient die Mechanik der Luftauslassklappen. Weil diese im Modus SWING fortlaufend bewegt werden, kommt es gerade hier auf eine zuverlässige Mechanik und stabile Materialverbindungen an. Im Test funktionierte die Bewegung durchweg gleichmäßig. Auch die Verbindung zwischen den Klappen und dem übrigen Gehäuse vermittelte einen stabilen Eindruck.

Auch die widerstandsfähig wirkenden Außenflächen verdienen Anerkennung: Selbst wenn ein solches Gerät im Sommer häufig angefasst wird, sollten keine auffälligen Gebrauchsspuren entstehen. Die Klimaanlage 516S erfüllte diese Erwartung während unseres Tests vollauf: Insgesamt erweist sich die Qualität der Materialien und auch der Materialverarbeitung als eine der vielen Stärken des Modells.

Auspacken, Anschließen und Anschalten

Die Inbetriebnahme gehört zu denjenigen Punkten, an denen mobile Klimageräte im Alltag besonders häufig überzeugen oder enttäuschen können. Schließlich nützt auch die beste Kühltechnik wenig, wenn bspw. der Abluftschlauch nur unter erheblichem Aufwand mit dem Gerät und dem Fenster verbunden werden kann. Im Fall der DREO Klimaanlage 516S ist die mechanische Verbindung erfreulich leichtgängig: Die bebilderte Bedienungsanleitung führt verständlich durch die einzelnen Schritte und macht klar, in welcher Reihenfolge die betreffenden Teile verwendet werden sollen.

Wichtig ist allerdings ein Sicherheits- und Betriebshinweis des Herstellers: Vor der ersten Nutzung soll die Klimaanlage ≈ 24 h aufrecht stehen. Die mechanischen Arbeiten lassen sich im Weiteren sehr zügig erledigen.

Der mitgelieferte Abluftschlauch eröffnet mit einer nutzbaren Länge von ≈ 1,5 m ausreichend Spielraum, um das Gerät in Fensternähe aufzustellen. Er sollte dennoch weder übermäßig gestreckt noch unnötig stark geknickt werden. Praktisch empfiehlt es sich daher, vor dem Anschluss zunächst einen passenden Standort zu wählen, an dem Luftzufuhr und Schlauchführung gleichermaßen frei bleiben.

Das Zubehör enthält ein Fenster-Montagesystem mit Abdeckelementen und Dichtmaterial. Besonders komfortabel erfolgt die Montage an solchen Fenstern, die sich horizontal oder vertikal verschieben lassen. Bei den in Deutschland verbreiteten Dreh- und Dreh-Kipp-Fenstern muss man die Abdichtung dagegen sorgfältiger planen: Die mitgelieferten starren Elemente können konstruktionsbedingt nicht sämtliche Fensterformen ohne Anpassung abdecken; vorhanden ist allerdings ein passendes textiles Fensterabdichtset, das sich mit verhältnismäßig geringem Aufwand anbringen lässt. Keinesfalls darf der Schlauch einfach durch ein weit geöffnetes, ansonsten ungeschütztes Fenster hinausgeführt werden; anderenfalls nimmt die Effektivität signifikant ab. Eine dichte Fensterdurchführung kann folglich den Kühlbetrieb wirksamer machen und unnötigen Stromverbrauch vermeiden.

Die Bedienung

Eine der größten Stärken der DREO Klimaanlage 516S ist ihre sehr eingängige Bedienlogik. Die wichtigsten Funktionen liegen auf dem oberen Bedienfeld unmittelbar beieinander und sind mit verständlichen Symbolen gekennzeichnet. Per POWER lässt sich das Modell an- und ausschalten, per MODE zwischen den Grundbetriebsarten COOL, DRY und FAN wechseln. Hinzu kommen Bedienfelder zur Veränderung von Temperatur oder Feuchte, zur Auswahl der Ventilatorstufe sowie zur Nutzung besonderer Funktionen. Nach kurzer Eingewöhnung gingen unseren Testerinnen & Testern diese Bedienvorgänge sicher von der Hand.

Die Auswahl der Ventilatorstufen erfolgt in den drei festen Abstufungen 1, 2 und 3; daneben steht eine automatische Regelung zur Verfügung. Gerade im Sommer ist das sinnvoll, denn die erforderliche Luftbewegung hängt davon ab, wie warm der Raum bereits ist und wie schnell man die gewünschte Temperatur erreichen möchte. Der Regelungsaufwand lässt sich auf Wunsch also stark reduzieren, ohne dass man auf eine manuelle Feinabstimmung verzichten müsste.

Zudem bewahrt das Modell nach dem Ausschalten wichtige zuvor gewählte Einstellungen auf – lediglich die Timerprogrammierung wird ausgenommen. Wer das Gerät üblicherweise in einer bestimmten Betriebsart und mit einer bevorzugten Zieltemperatur verwendet, muss deshalb nicht bei jedem Einschalten von vorn beginnen. Praktisch fanden wir außerdem die Kindersicherung, durch die sich versehentliche Veränderungen der Bedienparameter vermeiden lassen.

Der kreisrunde Bildschirm misst ≈ 9,0 × 9,0 cm (Bmax × Hmax d. Bildschirms). Aufgrund seiner kontrastreichen, scharfen Darstellung kann man den wichtigsten Betriebswert auch dann noch gut erkennen, wenn man nicht unmittelbar vor dem Modell steht. Das Display verwendet je nach Betriebszustand unterschiedliche Anzeigen, bspw. für die Temperatur im Kühlmodus oder die relative Luftfeuchtigkeit im Entfeuchtungsmodus. Damit wird das Bedienkonzept auch für Menschen verständlich, die sich mit den technischen Raffinessen einer Klimaanlage bislang kaum beschäftigt haben.

Ein einfacher Timer erlaubt die zeitgesteuerte Ab- oder Einschaltung. Mithilfe der App kann ein 24-Stunden-Timer einprogrammiert werden; sie erlaubt auch die Erstellung sehr genauer Pläne, die man an einzelne Wochentage knüpfen kann. Wie das funktioniert, führen wir an anderer Stelle noch näher aus.

Die automatische Bewegung der Auslassklappen wird über SWING gesteuert. Anders als ein freistehender Ventilator schwenkt die Klimaanlage 516S dabei nicht ihren gesamten Gehäusekörper; vielmehr wird der Luftstrom durch die beweglichen Lamellen anders ausgerichtet. Die Möglichkeit, die Verteilung im Raum an die aktuelle Situation anzupassen, empfanden wir als ausgesprochen wertvoll.

Die Remote Control

Zum Lieferumfang gehört eine Fernbedienung mit eigenen Funktionstasten und Display. Sie erlaubt unter anderem die Wahl von Betriebsmodus und Ventilatorstufe sowie die Anpassung der Temperatur, die Aktivierung der Schwenkfunktion und die Verwendung des Timers. Bei unseren Prüfungen ließ sich das Gerät damit ebenfalls angenehm zuverlässig ansprechen. Der Hersteller nennt für die Fernbedienung einen Einsatzabstand von ungefähr acht Metern und empfiehlt einen Winkel von weniger als 45° zur Gerätevorderseite. Das genügt in den meisten normalen Wohnräumen, um die Klimaanlage bequem vom Sitzplatz aus zu bedienen. Auf seinen Produktbildern weist DREO außerdem auf eine magnetische Aufbewahrung der Fernbedienung am Gerät hin – eine praktische Lösung, damit das Zubehör nicht zwischen Kissen und Zeitschriften verloren geht.

Die App

Die DREO-App erweitert den Bedienkomfort der mobilen Klimaanlage DREO Klimaanlage 516S erheblich: Wer die wesentlichen Funktionen nicht ausschließlich über das berührungsempfindliche Bedienfeld am Modell oder die Fernbedienung einstellen will, kann das Gerät ebenso komfortabel über ein Smartphone oder Tablet ansprechen. Besonders schön ist dabei, dass die App nicht nur den gerade gewählten Betriebsmodus und die damit verknüpften Parameter zugänglich macht. Sie erschließt auch individuelle Zeitpläne, die Organisation mehrerer Geräte nach Räumen und zusätzliche Einstellungen. Unsere Testerinnen & Tester empfanden die Oberfläche als übersichtlich und die Bedienlogik als schnell verständlich. Wie umfangreich die Möglichkeiten tatsächlich sind, veranschaulichen die folgenden Screenshots.

Wir haben die DREO Klimaanlage 516S mithilfe der deutschsprachigen iOS-App eingerichtet. Dabei führt eine schrittweise gestaltete Benutzeroberfläche durch das Erkennen des Modells, die Einbindung ins heimische Netzwerk und die anschließende Zuordnung zu einem Raum. Gerade wer erstmals ein vernetzbares Klimagerät verwendet, profitiert davon, dass die einzelnen Schritte nachvollziehbar voneinander getrennt sind.

Dass der Verbindungsvorgang in kleine, verständlich erläuterte Abschnitte gegliedert ist, erwies sich während des ersten Einrichtungsvorgangs als ausgesprochen angenehm. Nach dem Auffinden der Klimaanlage 516S lässt sich die Verbindung mit dem gewünschten WLAN herstellen. Die Zugangsdaten sind dazu einmalig einzugeben. Gerade dann, wenn das Klimagerät zur ersten sommerlichen Hitzewelle sofort einsatzbereit sein soll, ist eine unkomplizierte Anbindung ein gewaltiger Vorteil.

Auch die Rückmeldung über den Status ist gelungen: Statt nach dem Verbinden lediglich auf einen neuen Bildschirm zu wechseln, erläutert die App ausführlich, welche technischen Teilschritte bereits abgeschlossen wurden. Das schafft Transparenz und erleichtert es, eine ggf. noch unvollständige Einrichtung von einer vollständigen Einrichtung mit erfolgreich hergestellter Verbindung zu unterscheiden. Innerhalb unseres Testablaufs hinterließ diese Führung einen rundherum positiven Eindruck.

Der Sinn dieser Einteilung erschließt sich besonders dann, wenn man mehrere Geräte aus dem DREO-Sortiment verwendet, ggf. gar mehrere Exemplare des gleichen Modells. Anstatt sich durch eine lange Liste gleichartiger Modellnamen zu arbeiten, kann man das gesuchte Gerät über denjenigen Raum finden, in dem es gerade betrieben wird. Das Anlegen eines eigenen Raums gelingt über ein einfaches Eingabefeld; alternativ stehen bereits vorbereitete Kategorien zur Verfügung. Während unseres Tests war die Zuordnung rasch vorgenommen und im Anschluss in der Geräteübersicht nachvollziehbar.

Dass bereits während der Einrichtung die Gerätefarbe und eine individuelle Bezeichnung gewählt werden können, rundet das Benutzererlebnis sinnvoll ab. Man kann die Klimaanlage 516S also so in die eigene Geräteübersicht einordnen, dass sie sich auch später ohne Umwege wiedererkennen lässt. Für eine einzelne Klimaanlage ist das eher eine angenehme Ergänzung; in einem größeren vernetzten Haushalt mit vielen Geräten gewinnt es deutlich an praktischem Wert.

Gerade die klare Hierarchie dieser Oberfläche überzeugte uns: Die häufig verwendeten Grundfunktionen stehen im Vordergrund, während zusätzliche Informationen in thematisch abgegrenzten Feldern untergebracht sind. So lässt sich das Gerät bspw. bereits vor der Ankunft zu Hause ansprechen, sofern es mit dem Netzwerk verknüpft und aus der Ferne erreichbar ist. Wer nach einem heißen Arbeitstag in einen möglichst angenehm temperierten Wohnraum zurückkehren möchte, muss sich daher nicht erst vor dem Klimagerät durch die Einstellungen bewegen.

Auch die Anzeige einer Reinigungs- bzw. Nutzungsinformation ist sinnvoll: Sie hilft dabei, den Wartungsbedarf nicht vollkommen aus dem Blick zu verlieren.

Im Modus COOL wird die Temperatur über eine großformatige, halbkreisförmige Regelanzeige eingestellt. Die Skala reicht von 16 bis 30 °C; große Ziffern machen die gewählte Temperatur sehr gut erkennbar. Besonders angenehm ist, dass sich darunter die Ventilationsstufe in den Stufen 1, 2, 3 oder AUTO auswählen lässt. Wer nicht selbst über die passende Geschwindigkeit des Ventilators entscheiden will, kann diese Aufgabe der automatischen Regelung überlassen.

Die COOL-Oberfläche erlaubt außerdem den schnellen Aufruf von SLEEP („Schlaf“) und ECO („Öko“). Der SLEEP-Modus dient dazu, die Kühlung an die nächtliche Nutzung anzupassen; hier lässt sich die zeitabhängige Veränderung der Zieltemperatur über die App sehr feingliedrig individualisieren und an die persönlichen Präferenzen anpassen. Der ECO-Modus sieht dagegen eine verbrauchsorientierte Regelung vor. Dass beide Funktionen an prominenter Stelle unter der Temperatureinstellung angeboten werden, macht sie auch für Nutzerinnen & Nutzer zugänglich, die nicht erst tiefer gelegene Menüs durchsuchen möchten.

Im Modus DRY steht anstelle der gewünschten Temperatur die gewünschte relative Luftfeuchtigkeit im Mittelpunkt. Die Anzeige weist einen Bereich von 30 bis 80 % aus; damit kann man das Gerät feinstufig auf ein gewünschtes Luftfeuchtigkeitsniveau ausrichten. Besonders in Räumen, in denen sich vorübergehend mehr Feuchtigkeit ansammelt, wie dies bspw. in Badezimmern der Fall ist, kann eine solche Steuerung sinnvoll sein. Die übersichtliche Darstellung vermittelt auch Verbraucherinnen & Verbrauchern ohne technische Vorkenntnisse sofort, dass hier nicht das Abkühlen, sondern vielmehr das Entfeuchten im Vordergrund steht.

Wählt man dagegen FAN, so arbeitet die Klimaanlage 516S als Ventilator: Die App zeigt die drei festen Ventilationsstufen sowie AUTO, während die Temperaturregelung in den Hintergrund tritt. Der klare Wellenhintergrund unterstreicht den Luftstrom, ohne die Lesbarkeit der eigentlichen Bedienelemente einzuschränken. Auch hier lässt sich die Schwenkbewegung der Auslassklappen mit einer einzigen Berührung an- oder ausschalten. Damit kann man denselben Bedienweg für sehr unterschiedliche Nutzungssituationen wählen: kräftige Kühlung an heißen Tagen, Entfeuchtung bei hoher Luftfeuchtigkeit oder bloße Luftumwälzung, wenn keine aktive Kühlung nötig ist.

Der einfache Timer unterscheidet sich bewusst von der umfangreicheren Zeitplanung. Man benötigt weder einen Wochentag noch ein konkretes Uhrzeitpaar, sondern legt lediglich eine Restlaufzeit fest. So kann die Klimaanlage bspw. nach dem Einschlafen automatisch abgeschaltet werden, selbst wenn kein regelmäßiger Nutzungsplan besteht.

Gerade im Alltag erweist sich die Zeitplanfunktion als einer der größten Vorzüge der App. Verbraucherinnen & Verbraucher können im Voraus bestimmen, wann die Klimaanlage ihre Arbeit aufnehmen soll und wann sie diese wieder beenden darf. Anders als bei einem einfachen Countdown lässt sich daraus ein abgestimmter Wochenrhythmus entwickeln. So kann das Modell bspw. vor der gewöhnlichen Rückkehr ins Haus für angenehmere Temperaturen sorgen, ohne dass man es über den gesamten Tag hinweg laufen lassen müsste.

Das Prinzip ist auch ohne längere Einarbeitung nachvollziehbar: Zunächst wählt man den gewünschten Zeitraum, danach die Wiederholung. Die Ringdarstellung vermittelt zusätzlich, wie lange das Gerät aktiv bzw. inaktiv sein wird. Ein Programm für das Wochenende kann somit anders aussehen als eines für die Woche. Gerade diese Differenzierung ist sinnvoll, weil sich die Anwesenheitszeiten und damit auch der Bedarf an aktiver Kühlung häufig je nach Wochentag erheblich unterscheiden.

Besonders durchdacht ist die Alternative zwischen „Einschalten“ und „Spezifischen Modus wählen“. Im ersten Fall kann das Gerät mit dem zuvor verwendeten Betriebszustand starten; im zweiten Fall schreibt man den gewünschten Zustand ausdrücklich vor. In der hier beispielhaft gezeigten Konfiguration lässt sich bspw. für den Modus COOL eine Zieltemperatur von 24 °C, das Tempo AUTO und eine aktivierte Schwenkfunktion auswählen; damit entfällt das nachträgliche Einstellen am Klimagerät.

Die Möglichkeit, Modus, Ventilationsstärke usw. zu kombinieren, hebt die Zeitplanung deutlich über einen gewöhnlichen Zeitschalter hinaus. So kann die Klimaanlage 516S an Tagen mit regelmäßiger Abwesenheit rechtzeitig mit dem Kühlen beginnen; wer sie dagegen nur zur Luftumwälzung verwenden möchte, kann von vornherein vielmehr FAN vorsehen.

Auch nach dem Erstellen bleibt die Zeitsteuerung angenehm flexibel. Ein vorhandener Plan muss nicht gelöscht werden, wenn er für einige Tage nicht gebraucht wird; er lässt sich vielmehr ein- und ausschalten. Die Übersicht zeigt zudem, auf welchen Zeitraum und Betriebsmodus sich der jeweilige Eintrag bezieht. Gerade bei wechselnden Arbeitszeiten oder unterschiedlichen Wochenendgewohnheiten ist dies deutlich komfortabler, als jeden Tag neue Einstellungen vorzunehmen.

Die aufgeräumte Einstellungsübersicht trägt zur insgesamt gelungenen Benutzerführung bei. Wer das Klimagerät also bspw. später in einem anderen Zimmer betreibt oder ggf. einen aussagekräftigeren Namen vergeben möchte, kann dies korrigieren, ohne den vollen Einrichtungsvorgang erneut durchlaufen zu müssen. Dass sich darüber hinaus auch die Bedienungsanleitungen direkt aus der App aufrufen lassen, erleichtert im Bedarfsfall die Suche nach technischen Hinweisen.

Dieser Hilfebereich ergänzt die ohnehin verständliche Bedienung sinnvoll: Die Kombination aus bewegten Bildern, schriftlichen Ausführungen und häufig gestellten Fragen erleichtert es, typische Schwierigkeiten eigenständig zu klären. Die App dient damit nicht nur als komfortable Fernbedienung, sondern zugleich als zentraler Zugang zu den gerätespezifischen Hilfsmaterialien.

Alles in allem überzeugte uns die DREO-App als sinnvoller Bestandteil des Gesamtpakets. Die wesentlichen Funktionen der DREO Klimaanlage 516S sind bereits am Modell und über die Fernbedienung erreichbar. Mit der App wird das Bedienkonzept jedoch um eine besonders komfortable Fernsteuerung und eine weitreichende Vorausplanung ergänzt. Die leicht verständliche Wahl zwischen COOL, DRY und FAN, die unmittelbar erreichbaren Schaltflächen für SLEEP und ECO sowie die detaillierte Erstellung von Zeitplänen vergrößern den Handlungsspielraum beträchtlich. Vor allem die klare Menüführung lässt die zusätzlichen Möglichkeiten nicht kompliziert, sondern erstaunlich selbstverständlich wirken. Die App ist damit ein echter Gewinn für das tägliche Gebrauchserlebnis.

Die Leistung

Dass sich die DREO Klimaanlage 516S angenehm bedienen lässt und hochwertig verarbeitet ist, macht sie bereits zu einem interessanten Klimagerät. Entscheidend bleibt allerdings die Frage, wie wirksam die einzelnen Modi in der Praxis wirklich sind. Wir haben deshalb nicht nur die Kühlcharakteristik geprüft, sondern bspw. auch den Schalldruckpegel und den elektrischen Leistungsbezug betrachtet. Die Ergebnisse erläutern wir im Folgenden – getrennt nach den relevanten Betriebsmodi.

Der Modus COOL

Im Modus COOL kann man die gewünschte Zieltemperatur und die Intensität der Ventilation einstellen. Hier steht ein Einstellbereich von 16–30 °C zur Verfügung, feinstufig einstellbar in 1-°C-Schritten. Es besteht folglich genügend Spielraum, um das Modell an sehr unterschiedliche Wärmebelastungen anzupassen. Wer sich nicht laufend mit der optimalen Ventilatorstufe befassen möchte, kann die automatische Stufenregelung wählen.

Die erzeugte kühle Luft war deutlich wahrnehmbar und die verstellbaren Auslassklappen ermöglichten es, den Luftstrom im Raum gezielt anders auszurichten. Das ist insbesondere dann angenehm, wenn man nicht dauerhaft in einem konzentrierten Luftzug sitzen möchte, die kühle Luft aber trotzdem größere Bereiche erreichen und sich gleichmäßig verteilen soll.

Der Temperaturverlauf
Der Temperaturverlauf, den wir in unseren Messreihen erhoben haben und hier veranschaulichen, beginnt bei 30,0 °C und endet nach ≈ 130 min bei 20,0 °C. Die stärkere anfängliche Abkühlung geht dabei – erwartungsgemäß – zunehmend in einen flacheren Verlauf über.

Nach ≈ 30 min liegt die über alle Sensoren gebildete mittlere Temperatur im Verlauf bei ≈ 25,87 °C, nach ≈ 60 min bei ≈ 23,18 °C und nach ≈ 90 min bei ≈ 21,42 °C. Damit zeigt sich eine zunächst kräftige Abnahme, die zum Ende hin merklich langsamer wird. In der zuletzt erreichten Phase bewegen sich die Temperaturen nur noch in einem engen Bereich. Die Klimaanlage 516S erschließt im Kühlbetrieb also eine sehr starke Leistung. Dennoch sollte man beim Betrieb gewisse Dinge beachten, um eine möglichst effektive Kühlung zu erreichen: Eine Klimaanlage wirkt besonders sinnvoll, wenn sie gemeinsam mit Verschattung und einem angepassten Lüftungsverhalten genutzt wird.

Der Modus ECO

Wer den Raum über längere Zeit angenehm temperiert halten möchte, wird auch den Modus ECO begrüßen. Er ist für eine energiesparender ausgelegte Temperaturregelung vorgesehen und kann damit insbesondere dann interessant sein, wenn die Raumtemperatur bereits deutlich gesunken ist und keine größtmögliche Kühlleistung mehr erforderlich ist. Der Modus lässt sich im Kühlbetrieb durch längeres Betätigen der entsprechenden Taste aktivieren; bei der Fernbedienung wird hierzu bspw. die Nachtfunktionstaste ≈ 5 s lang gedrückt.

Der Modus DRY

Nicht allein hohe Temperaturen, sondern auch eine erhöhte Luftfeuchtigkeit kann in Wohnräumen als unangenehm empfunden werden. Die DREO Klimaanlage 516S lässt sich daher zusätzlich als Entfeuchter verwenden. Während unser Test im Modus DRY lief, sank die relative Luftfeuchtigkeit von anfänglich ≈ 75 % innerhalb von ≈ 1 h 15 min auf ≈ 65 %; das entspricht einer signifikanten Verringerung um 10 Prozentpunkte. Die Leistung ist gerade für feuchtere Übergangszeiten interessant, bspw. wenn bei ungünstiger Witterung über längere Zeit hohe Luftfeuchtigkeitswerte in der Wohnung entstehen.

Im Modus DRY kann eine relative Luftfeuchtigkeit von 30–80 %, einstellbar in 5-%-Schritten, als Ziel definiert werden. Die praktische Wirkung des Modus ist selbstverständlich vom Raumvolumen, den Quellen der Luftfeuchtigkeit und der ggf. nachströmenden Luft abhängig. Für einen regelmäßigen Entfeuchtungsbetrieb muss außerdem an der dafür vorgesehenen Anschlussöffnung ein Ablaufschlauch installiert werden; das ist allerdings sehr einfach machbar. Dass ein Entfeuchtungsmodus zur Verfügung steht, ist hochgradig wichtig: Zu hohe Luftfeuchtigkeit kann die Entstehung von Schimmel begünstigen; Entfeuchtung kann in bestimmten Situationen helfen.

Der Modus FAN

Eine erfreuliche Besonderheit ist, dass die DREO Klimaanlage 516S nicht immer als vollständige Klimaanlage betrieben werden muss. Wer gerade keine weitere Temperatursenkung benötigt, sondern lediglich einen kräftigen Luftstrom wünscht, kann den Modus FAN wählen. Dann ist vor allem die Ventilatorstufe entscheidend: Bereits die niedrigste Einstellung (FAN auf Stufe 1) erzeugt einen deutlich spürbaren Windstoß, während mit der höchsten Einstellung (FAN auf Stufe 3) erheblich mehr Luftbewegung erreicht werden kann.

Die Windgeschwindigkeit
Aus einem Abstand von ≈ 1 m maßen wir maximale Windgeschwindigkeiten von ≈ 3,0 m/s im Modus FAN auf Stufe 1, ≈ 3,8 m/s im Modus FAN auf Stufe 2 und ≈ 4,6 m/s im Modus FAN auf Stufe 3. Durch die drei Stufen lässt sich die Intensität des Luftstroms präzise an die persönliche Vorliebe anpassen.

Gerade die höchste Ventilationsstufe hinterließ einen ausgesprochen überzeugenden Eindruck: Selbst in größerer Entfernung blieb die Ventilation deutlich spürbar. Gleichzeitig ist der Modus FAN elektrisch vergleichsweise sparsam: Je nach Stufe ermittelten wir nur ≈ 35,2–45,0 W. Das ist erheblich weniger als der Strombedarf beim aktiven Kühlen. Allerdings darf man Luftbewegung nicht mit einer tatsächlichen Absenkung der Raumlufttemperatur verwechseln: Ein Ventilator kann den Wärmeübergang an der Haut beeinflussen, führt die Wärme aber nicht wie der Kühlbetrieb eines Klimageräts nach draußen. Ein Ventilator kann das Wärmeempfinden verbessern, senkt aber die Raumtemperatur nicht wie eine Klimaanlage.

Der Modus SLEEP

Während der Nacht ändern sich sowohl die Temperaturen im Schlafzimmer als auch die persönlichen Bedürfnisse. Die Klimaanlage 516S trägt dem durch ihre Funktion SLEEP Rechnung: Sie steht im Modus COOL zur Verfügung und hebt die angestrebte Temperatur im Verlauf der Nacht schrittweise an, bis die vorgesehene obere Grenze erreicht ist. Parallel lässt sich die Beleuchtung des Displays zurücknehmen.

Der praktische Vorteil ist ein im Verlauf der Ruhephase zurückhaltender werdender Kühlbetrieb. Wer beim Einschlafen zunächst eine kräftigere Abkühlung wünscht, später aber nicht unnötig kalter Luft ausgesetzt sein möchte, kann so eine passende Voreinstellung treffen. Wie gut der Modus im konkreten Schlafzimmer wahrgenommen wird, hängt freilich ebenso von Aufstellort, Schallwahrnehmung und Luftausrichtung ab. Besonders angenehm ist, dass die Schwenkklappen den Luftstrom so verteilen können, dass man nicht zwingend permanent direkt angeblasen werden muss.

Die Reinigung

Die Wartung ist erfreulich unkompliziert, sollte aber nicht unterschätzt werden. Vor jeder Reinigung muss das Gerät ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt werden. Das Gehäuse lässt sich mit einem weichen, leicht feuchten und fusselfreien Tuch abwischen; ggf. kann ein mildes Reinigungsmittel verwendet werden. Anschließend sollte man die Oberfläche mit einem trockenen Tuch nacharbeiten.

Das Kondenswasser

Obwohl der Hersteller mit einem weitgehend selbstverdunstenden System wirbt, ist das Kondenswassermanagement keineswegs vollständig überflüssig. Im gewöhnlichen Modus COOL wird ein erheblicher Teil des Kondenswassers intern verdunstet und im Betriebsablauf abgeführt; unter besonders feuchten Bedingungen kann dennoch Wasser anfallen, das abgelassen werden muss. Für den Modus DRY bedarf es der kontinuierlichen Ableitung des Kondenswassers über einen Schlauch am oberen Hauptablauf. Dieser Unterschied ist wesentlich, wenn Verbraucherinnen & Verbraucher die Klimaanlage längere Zeit als Entfeuchter einsetzen wollen.

Für den kontinuierlichen Ablauf muss das Schlauchende tiefer liegen als die Ablauföffnung, damit das Wasser zuverlässig abfließen kann. Der untere Verschluss ist dagegen für die gelegentliche Entleerung des Auffangbereichs vorgesehen.

Ein besonderes Augenmerk sollte man auf die Luftfilter richten: Grundsätzlich empfiehlt sich eine Reinigung mindestens alle zwei Wochen. Die beiden Filter bzw. Filterabdeckungen lassen sich an der Rückseite entnehmen. Bei stärkeren Verschmutzungen können sie mit lauwarmem Wasser abgespült werden; vollständig trocken müssen sie jedoch sein, ehe man sie wieder einsetzt. Bei starkem Staubaufkommen oder ggf. auch stark haarenden Haustieren kann es sinnvoll sein, die Filter in kürzeren Abständen zu prüfen und im Bedarfsfall zu pflegen.

Soll das Gerät nach dem Sommer längere Zeit nicht verwendet werden, sind die Wasserreste aus den Abläufen zu entfernen, die Filter zu reinigen und die Außenflächen zu säubern. Nach vollständigem Trocknen sollte die Klimaanlage staubgeschützt und aufrecht gelagert werden; auch die sorgfältige Pflege ist somit kein übermäßig aufwendiger Vorgang.

Der Schallausstoß

Der Schallausstoß
Die gemessenen maximalen A-bewerteten Schalldruckpegel liegen bei ≈ 50,4–53,8 dB im Modus FAN, ≈ 54,0–58,0 dB im Modus COOL und ≈ 53,0–58,1 dB im Modus DRY, jeweils aus einem Abstand von ≈ 1 m vor dem Modell. Die niedrigeren Ventilationsstufen sind demnach deutlich zurückhaltender als die höchsten.

Wie laut ein mobiles Klimagerät wahrgenommen wird, hängt von verschiedenen Umständen ab: vom jeweils gewählten Betriebsmodus, von der Geschwindigkeit des durchgängig arbeitenden Ventilators und nicht zuletzt von der Raumakustik. Deshalb haben wir sämtliche drei Betriebsarten auf minimaler, mittlerer und maximaler Ventilationsstufe untersucht. Unsere Messreihen zeigen ein erfreulich differenziertes Bild, in dem sich die Auswirkungen der betreffenden Parameter gut nachvollziehen lassen.

Im reinen Ventilatorbetrieb stieg der maximale A-bewertete Schalldruckpegel von ≈ 50,4 dB bei FAN auf Stufe 1 über ≈ 52,1 dB bei FAN auf Stufe 2 auf ≈ 53,8 dB bei FAN auf Stufe 3. Im aktiven Kühlbetrieb maßen wir ≈ 54,0 dB bei COOL auf Stufe 1, ≈ 57,3 dB bei COOL auf Stufe 2 und ≈ 58,0 dB bei COOL auf Stufe 3. Sehr ähnlich lagen die Werte im Entfeuchtungsbetrieb mit ≈ 53,0 dB bei DRY auf Stufe 1, ≈ 57,3 dB bei DRY auf Stufe 2 und ≈ 58,1 dB bei DRY auf Stufe 3.

Das Modell ist auf hohen Ventilatorstufen also keineswegs unhörbar. Unsere Testerinnen & Tester empfanden das Geräusch aber als vergleichsweise gleichmäßig und ohne besonders unangenehme tonale Auffälligkeiten. Wer während konzentrierter Arbeit oder abends besonders empfindlich auf Geräusche reagiert, kann die niedrigste Stufe wählen; das dürfte in einem Großteil aller Fälle ausreichen.

Der Stromverbrauch

Der elektrische Leistungsbezug
Die Balken zeigen den durchschnittlichen elektrischen Leistungsbezug des Modells in den neun geprüften Betriebskonfigurationen; bei aktivierter Schwenkfunktion erfolgt übrigens ein gleichförmiger Aufschlag von ≈ 0,9 W.

Bei mobilen Klimageräten ist der Stromverbrauch von besonderer Bedeutung. Schließlich werden sie gerade dann am häufigsten verwendet, wenn längere Hitzeperioden über mehrere Tage hinweg eine regelmäßige Abkühlung erforderlich machen. Anders als bei einem simplen Ventilator kommt im Modus COOL die elektrische Leistung für die Kälteerzeugung hinzu. Unsere Messwerte fallen deshalb erwartungsgemäß deutlich höher aus als im reinen Ventilatorbetrieb.

Für den Modus COOL erhoben wir einen durchschnittlichen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 1.262,1 W auf Stufe 1, ≈ 1.176,3 W auf Stufe 2 und ≈ 1.203,7 W auf Stufe 3. Dass der Leistungsbezug im Kühlbetrieb nicht streng mit der Ventilatorstufe zunimmt, ist angesichts des komplexeren Zusammenspiels von Verdichter, Regelung und Ventilator übrigens keineswegs ungewöhnlich: Entscheidend ist nicht allein die Drehzahl des Ventilators.

Bei einem angenommenen Strompreis von 0,37 € pro kWh entspricht dies rechnerisch ≈ 0,44–0,47 € pro Betriebsstunde im Modus COOL. Zur Einordnung: Wer das Modell beispielhaft 30 Tage lang jeweils sechs Stunden mit einer mittleren Leistung von ≈ 1.203,7 W verwendet, benötigt ≈ 216,7 kWh und müsste bei demselben Strompreis ≈ 80,20 € einplanen.

Im Modus DRY schwankte die mittlere elektrische Leistung zwischen ≈ 1.190,9 W auf Stufe 2 und ≈ 1.353,6 W auf Stufe 1; auch hier ist die tatsächliche Belastung abhängig von der Regelung und der Feuchtesituation. Sehr viel sparsamer kann die Klimaanlage dagegen im Modus FAN arbeiten: Wir maßen ≈ 35,2 W auf Stufe 1, ≈ 38,0 W auf Stufe 2 und ≈ 45,0 W auf Stufe 3, was bei 0,37 € pro kWh nur ≈ 0,01–0,02 € pro Stunde entspricht.

Wird die Schwenkfunktion zugeschaltet, steigt der Leistungsbezug gleichförmig um ≈ 0,9 W; der zusätzliche Verbrauch fällt gegenüber dem aktiven Kühlbetrieb also kaum ins Gewicht.

Während des Standbys ergab sich ein elektrischer Leistungsbezug von ≈ 0,7 W. Wer das Gerät über längere Zeit nicht verwendet, kann es selbstverständlich vollständig vom Stromnetz trennen.

Welche Kosten sind mit dem Gebrauch des DREO 516S verbunden?

Möchten Sie wissen, welche laufenden Kosten mit dem Gebrauch des DREO Klimaanlage 516S in Ihrem Haushalt verknüpft wären? Dies lässt sich im Folgenden sehr leichtgängig berechnen: Sie können eintragen, wie viele Stunden Sie das Modell regelmäßig verwenden wollen, welchen Modus das Modell währenddessen verwirklichen soll, in welchem Maße der Ventilator powern soll, ob die Lamellen des Modells schwenken sollen und von welchem Strompreis als Berechnungsgrundlage ausgegangen werden soll. Den Ventilationsmodus AUTO lassen wir außen vor, weil der Leistungsbezug in diesem Modus variieren kann, je nachdem, wie es sich im jeweiligen Moment mit der Temperatur im Zimmer verhält.

Stromverbrauch & -kosten errechnen

Hier können Sie Ihr geplantes Nutzungsprofil erstellen, also einprogrammieren, wie viele Stunden pro Tag Sie welche Modi mit welchen Ventilationsstärken des Modells verwenden möchten. Sie können mehrere Blöcke miteinander verknüpfen, wenn Sie das jeweilige Nutzungsprofil variieren, also verschiedene Modi und Ventilationsstärken im Tagesverlauf verwenden möchten.

Bei der Wahl dieser Option lassen wir auch den zusätzlichen elektrischen Leistungsbezug des Modells, der während der Nutzung der Schwenkfunktion erfolgt, in den Berechnungsvorgang einspielen. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn der Luftstrom gleichmäßig im jeweiligen Raum verteilt werden soll.

Bei der Wahl dieser Option lassen wir auch den elektrischen Leistungsbezug des Modells, der im Standby erfolgt, in den Berechnungsvorgang einspielen. Dies empfiehlt sich bspw. dann, wenn das Modell kontinuierlich mit dem Stromnet des Hauses verbunden bleiben soll. Die Zeitspanne im Standby wird unter Berücksichtigung derjenigen Zeitspanne, die mit dem von Ihnen einprogrammierten Nutzungsprofil verknüpft ist, berechnet.

Dauer der Nutzung pro Tag: – h
Dauer des Standbys pro Tag: – h
Zeitraum Stromverbrauch in kWh Stromkosten in €
Pro Tag – –
Pro Woche – –
Pro Monat – –
Pro Jahr – –

Technische Daten

Hersteller
Modell
DREO
Klimaanlage 516S
Größe, Gewicht & Co.
Größe des Modells
(Hmax × Bmax × Tmax)
71,4 × 44,0 × 36,5 cm
Gewicht des Modells
(mmax)
28,5 kg
Art des Bedienpanels Touch
Größe des Bedienpanels
(Hmax × Bmax)
1,0 × 18,2 cm
Art des Bildschirms LED
Größe des Bildschirms
(Hmax × Bmax)
9,0 × 9,0 cm
Größe des Schlauchs
(Lmax)
1,5 m
Zubehör Abluftschlauch (1 ×, Wärme, mit 1 × Adapter);
Ablaufschlauch (1 ×, Wasser);
Bedienungsanleitung (1 ×);
kurze & knappe Bedienungsanleitung (1 ×);
Fensterblenden (2 ×, jeweils 45,0 cm);
Fensterdämmmaterial (1 ×, Schaum);
Fensterkit (1 ×, Textil);
Fernbedienung (1 ×, mit 2 × Batterien, 1,5 V, AAA);
Klettband (1 ×)
Funktionalität
Kühlkapazität
(Wmax, lt. Hersteller)
12.000 BTU/h
Kühlmittel R290
Fläche des zu kühlenden Raums
(Amax, lt. Hersteller)
≈ 40 m²
Modusspektrum COOL, DRY, FAN
Ventilationsspektrum 1, 2, 3, AUTO
Timer 1 – 24 h
Stromverbrauch
Elektrischer Leistungsbezug während des Deep Standbys
(PØ, ermittelt)
0,7 W
Elektrischer Leistungsbezug während des Verwendens
(Pmax, lt. Hersteller)
3.520 W
Elektrischer Leistungsbezug während des Verwendens
(Pmean, ermittelt)
COOL 1, 2, 3:
35,2 W;
38,0 W;
45,0 W;
DRY 1, 2, 3:
1.262,1 W;
1.176,3 W;
1.203,7 W;
FAN 1, 2, 3:
1.353,6 W;
1.190,9 W;
1.208,7 W
Schallausstoß
Schallausstoß
(LP max, lt. Hersteller)
65 dB
Schallausstoß
(LP min – LP max aus d ≈ 1,0 m, ermittelt)
COOL 1, 2, 3:
50,4 dB;
52,1 dB;
53,8 dB;
DRY:
54,0 dB;
57,3 dB;
58,0 dB;
FAN:
53,0 dB;
57,3 dB;
58,1 dB

Bewertung

Hersteller
Modell
DREO
Klimaanlage 516S
Kühlen 55 95,9
Geschwindigkeit 60 97,5
Gleichmäßigkeit 40 93,5
Betrieb 15 89,3
Stromverbrauch 60 87,3
Schallausstoß 40 92,3
Handhabung 15 94,6
Bedienung 45 94,3
Reinigung & Wartung 25 93,5
Inbetriebnahme 15 96,5
Transport 10 97,0
Bedienungsanleitung 5 92,0
Funktionsspektrum 10 95,0
Material & Materialverbund 5 92,0
Bonus 0,25 (per App verwendbar)
Malus
UVP d. Herstellers 559,99 €
Marktpreis
Stand v. 29.10.2026
559,99 €
Preis-Leistungsindex 5,90
Gesamtbewertung 94,7 %
(„sehr gut“)

Bewertungssiegel DREO 516S

Wie haben wir geprüft?

Kühlen | 55 %
Hier verliehen ein Urteil darüber, wie wirksam das Modell die Temperaturen im Haus vermindern kann. Wir stellten das Modell in einem Testraum mit Maßen von ≈ 4,50 × 4,50 × 2,75 m (Bmax × Lmax × Hmax d. Testraums) ab und maßen die Temperaturen in 12 verschiedenen Teilen des Testraums pausenlos anhand von Temperatursensoren. Wir stellten den Modus COOL und eine von dem Modell zu verwirklichende Temperatur von 18 °C ein und erhoben, in welchem Maße sich die ursprüngliche Temperatur von ≈ 30 °C von der Technik des Modells vermindern ließ. Wesentlich war uns, ob sich am Ende wirklich eine Temperatur von 18 °C in allen Teilen des Testraums erreichen ließ, wie einheitlich die Temperaturen in den verschiedenen Teilen des Testraums schließlich waren, in welchem Maß sie also voneinander abwichen und in welchem Tempo sich die schlussendliche Temperatur im Testraum verwirklichen ließ.

Betrieb | 15 %
Wir maßen den Stromverbrauch des Modells im Modus COOL, im Modus DRY und im Modus FAN, während wir den Ventilator des Modells alle übers Touchpanel wählbaren Tempolevel verwirklichen ließen. Wir erhoben auch den Schallausstoß des Modells aus einem Meter von der Modellvorderseite, wieder im Modus COOL, im Modus DRY und im FAN, während wir den Ventilator des Modells alle übers Touchpanel wählbaren Tempolevel verwirklichen ließen.

Handhabung | 15 %
Hier verliehen wir ein Urteil über alle Qualitäten des Modells, die in die „User Experience“ einspielen. Wesentlich war uns vor allem, wie man das Modell anschließen und im Weiteren verwenden kann, wie also bspw. Touchpanel, -screen & Co. ansprechen und ob von vornherein erkennbar ist, was man anhand welchen Teils des Touchpanels erreichen kann. Wir urteilten aber auch darüber, wie variabel das Modell im Haus verwendbar ist, ob man es also bspw. ohne Weiteres in verschiedene Teile des Hauses verschieben kann, ob also Mulden usw. vorhanden sind. Endlich wollten wir auch noch wissen, in welchem Maße man die Technik des Modells warten muss. Wir urteilten auch über die von Werk aus vorhandene Dokumentation: Diese sollte alle wesentlichen Themen über das Modell (Bedienung, Reinigung usw.) anhand von vollkommen verständlichen Texten abhandeln und auch solchen Menschen, die nur ein überschaubares Wissen in Sachen Technik haben, erlauben, das Modell souverän zu verwenden.

Funktionsspektrum | 10 %
Wir urteilten auch darüber, in welchem Maße man das Modell durch die Wahl von Modus und Modusparametern an verschiedene Ansprüche im Haus anpassen kann. Wir ließen hier aber auch andere Annehmlichkeiten wie bspw. personalisierbare Timer einspielen. Wesentlich war außer der Quantität der verschiedenen, von Werk aus vorhandenen Annehmlichkeiten auch deren Qualität, also wie wertvoll sie in der Praxis wirklich ist. Daher maßen wir bspw. auch, wie wirksam das Modell im Modus COOL, im Modus DRY und im Modus FAN ist und stellten unsere Eindrücke in das von uns am Ende verliehene Urteil ein.

Material & Materialverbund | 5 %
Wir urteilten über die Qualität der Materialien und des Materialverbunds, also der Weise, in der die Materialien im Werk des Herstellers verbunden wurden, ließen in das von uns verliehene Urteil aber auch einspielen, in welchem Maße die verschiedenen Materialien während der vier Wochen des andauernden Gebrauchs verschlissen: Währenddessen nahmen wir uns alle von außen & von innen erreichbaren Teile des Modells vor.

Getestetes Produkt

  • DREO mobile Klimaanlage 516S