Die mobile Klimaanlage 318S von DREO im Test 2026
So wappnen Sie sich gegen die Sommerhitze:
Spürbar kühlen, einfach bedienen und flexibel verwenden!
26. Oktober 2026
Bereits am Vormittag unangenehm warme Zimmer, stickige Luft am Arbeitsplatz und eine Wohnung, die selbst spätabends kaum abkühlt: Solche Situationen machen den Sommer in manchen Gebäuden zur Herausforderung. Besonders häufig betrifft das Räume unmittelbar unter dem Dach, Schlafbereiche mit ungünstiger Ausrichtung oder Arbeitsplätze, auf die lange Zeit die Sonne scheint. Abhilfe kann eine mobile Klimaanlage schaffen. Anders als ein Ventilator, der vor allem Luft in Bewegung versetzt, entzieht sie dem Innenraum tatsächlich Wärme und kann dessen Temperatur senken. Eine Begrenzung übermäßiger Wärme ist übrigens auch unter gesundheitlichen Gesichtspunkten sinnvoll: Anhaltend hohe Temperaturen in Innenräumen können während Hitzeperioden gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Gerade wenn der Einbau einer fest installierten Splitanlage nicht infrage kommt, bieten sich transportable Geräte in Monoblockbauweise an. Hier befindet sich die vollständige Kühltechnik in einem einzigen Gehäuse, sodass umfangreichere bauliche Veränderungen normalerweise entfallen. Eine Bedingung darf man dabei allerdings nicht unterschätzen: Die dem Raum entzogene Wärme muss über einen Abluftschlauch ins Freie gelangen. Deshalb verdient vor allem die Fensterabdichtung Aufmerksamkeit. Undichte Fensterdurchführungen lassen warme Außenluft nachströmen und können die Kühlwirkung erheblich schmälern.
Gerade für kleinere Wohn- und Arbeitsbereiche kann ein kompaktes Klimagerät sinnvoll sein. Hier setzt die DREO Klimaanlage 318S an: Mit einer Kühlkapazität von ≈ 7.500 BTU/h (≈ 2,20 kW) und einer Luftförderleistung von ≈ 300 m³/h empfiehlt sie sich insbesondere in Räumen, in denen sich die sommerliche Wärme trotz Beschattung und Lüften hartnäckig hält. DREO nennt eine optimale Abdeckung von ≈ 14 m² und max. ≈ 20 m²; wie viel Fläche sich allerdings am Ende wirkungsvoll kühlen lässt, bestimmen immer auch der jeweilige Wärmeeintrag, die Höhe des Raumes und die baulichen Bedingungen des Hauses, in dem der Raum gelegen ist. Als Drei-in-eins-Modell kann die Klimaanlage 318S außer dem Kühlmodus COOL auch den Entfeuchtungsmodus DRY und den Ventilatormodus FAN verwirklichen. Eine leichtgängig erreichbare Touchbedienung, eine eigene Fernbedienung und eine App- und Sprachsteuerung runden das Funktionsspektrum ab. Die vordere Luftauslassklappe lässt sich darüber hinaus bei Bedarf automatisch bewegen, um den Luftstrom gleichmäßiger im Raum zu verteilen.
Wir haben die mobile Klimaanlage DREO Klimaanlage 318S eingehend in der Praxis geprüft und durch zahlreiche Messreihen begleitet. Dabei untersuchten wir die Bedienung, die Qualität der Materialien und der Materialverarbeitung, die Kühlwirkung, den Schallausstoß und den elektrischen Leistungsbezug ebenso wie Reinigung und Wartung. Besonders interessant ist, wie viel Komfort ein Gerät dieser Größen- und Leistungsklasse bietet und mit welchen laufenden Kosten zu rechnen ist – gerade im Laufe des Sommers wird man das Modell schließlich wochenlang verwenden wollen. Unser – an dieser Stelle schon einmal vorweggenommenes – Gesamturteil fällt erfreulich positiv aus: Die Klimaanlage 318S erwies sich als leistungsfähiger und ausgesprochen einfach verwendbarer Begleiter für warme Tage.
Wesentliches
Für wen?
Für Verbraucherinnen & Verbraucher, die vor allem kleinere, im Sommer stark aufgeheizte Wohn-, Schlaf- oder Arbeitszimmer wirksam kühlen und gelegentlich auch zusätzliche Funktionen zum Ventilieren und Entfeuchten nutzen wollen.
Was ist speziell?
Die DREO Klimaanlage 318S verknüpft eine erfreulich kompakte Gehäuseform mit einer für ihre Geräteklasse beachtlichen Kühlleistung und einer bequem zugänglichen, durchweg intuitiv erfolgenden Bedienung. Dazu kommen die drei grundlegenden Modi, eine nach Bedarf bewegliche Luftauslassklappe sowie das im gewöhnlichen Kühlbetrieb größtenteils selbstverdunstende Kondenswassersystem.
Was ist wesentlich?
Überzeugen konnten uns vor allem die sehr intuitive Bedienung, die hochgradig wirksame Kühlung und die angenehm übersichtliche Auswahl der unterschiedlichen, je nach Situation sehr wertvollen Spezialfunktionen. Erfreulich ist auch der vergleichsweise maßvolle Strombedarf: Im Modus COOL maßen wir je nach Ventilationsstufe einen durchschnittlichen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 588,3–605,1 W; das ist für den gelegentlichen Gebrauch durchaus gut kalkulierbar.
Was muss ich über die DREO Klimaanlage 318S wissen?
Ist die DREO Klimaanlage 318S eine gute mobile Klimaanlage?
Wie hoch ist die Kühlleistung der DREO Klimaanlage 318S?
Für welche Raumgröße eignet sich die DREO Klimaanlage 318S?
Wie viel Strom verbraucht die DREO Klimaanlage 318S?
Wie laut ist die DREO Klimaanlage 318S?
Kann die DREO Klimaanlage 318S auch als Ventilator genutzt werden?
Kann die DREO Klimaanlage 318S die Luftfeuchtigkeit reduzieren?
Muss die DREO Klimaanlage 318S regelmäßig entleert werden?
Wie wird die DREO Klimaanlage 318S bedient?
Benötigt die DREO Klimaanlage 318S einen Abluftschlauch?
Welche zusätzlichen Betriebsfunktionen bietet die DREO Klimaanlage 318S?
Was kostet die DREO Klimaanlage 318S?
Der Test im Überblick
Die DREO Klimaanlage 318S erwies sich während unseres Testprojekts als sehr ausgewogenes mobiles Klimagerät. Bereits beim Auspacken vermittelte das überwiegend weiße, klar gestaltete Gehäuse einen hochwertigen Eindruck. Die kreisrunde, hochwertige Anzeige, die über alles Wichtige informiert, sitzt gut sichtbar in der Front; darüber verlaufen die dezent ausgeführten Symbole des berührungsempfindlichen Bedienfelds. Aufgrund ihrer verhältnismäßig kleineren Abmessungen fügt sich die Klimaanlage 318S besonders leicht in Wohnräume ein, in denen für eine größere Klimaanlage kaum Platz wäre. Das Gewicht ist mit ≈ 27,1 kg zwar nicht gering, doch die Rollen am Gerätefuß und die seitlichen Griffmulden erleichtern den Transport über den Fußboden deutlich.
Das Anschließen verlief gleichermaßen erfreulich unkompliziert: Der mitgelieferte Abluftschlauch lässt sich ohne jegliche Mühe an der Rückseite einsetzen; außerdem sind verschiedene Fensterblenden und geeignetes Dichtmaterial vorhanden. Für den Einsatz an den hierzulande verbreiteten Dreh- und Dreh-Kipp-Fenstern ist ein passendes Fensterkit enthalten, das eine durchaus effektive Abdeckung des Fensterspalts mit stabilem Textil erlaubt. Gerade darauf kommt es an, weil ein großer Spalt neben dem Abluftschlauch die Kühlwirkung jedenfalls teilweise wieder zunichtemachen würde.
Im alltäglichen Betrieb überzeugte uns die Klimaanlage 318S durch eine ausgesprochen direkte, sehr eingängige Bedienung. Die berührungsempfindlichen Felder reagierten zuverlässig; die Anzeige blieb dank ihrer Schärfe und der großformatigen Inhalte selbst aus einigen Schritten Entfernung gut erkennbar. Die Funktionen COOL, DRY und FAN sind klar voneinander getrennt; auch die damit verknüpften Parameter (Temperatur, Luftfeuchtigkeit usw.) lassen sich ohne komplexe Menüs unmittelbar anpassen. Noch bequemer gelingt die Nutzung über die Fernbedienung; die DREO-App erschließt darüber hinaus eine flexible Fernsteuerung und diverse Komfortfunktionen wie bspw. die kurz-, mittel- und langfristige Planung wiederkehrender Nutzungsszenarien.
Den größten Anteil am Gesamteindruck hat selbstverständlich die Kühlleistung: Der Temperaturverlauf aus unseren Messreihen zeigt, wie die anfänglichen ≈ 30,0 °C schrittweise auf ≈ 20,0 °C fallen; der betreffende Verlauf erstreckt sich dabei über ≈ 143 min. Typisch ist eine anfangs kräftigere und später zunehmend flacher verlaufende Temperaturabnahme. Dank der nach Bedarf schwenkenden Luftauslassklappe lässt sich die kühlere Luft zudem gleichmäßig über wechselnde Bereiche verteilen. Auch die praktischen Eindrücke unserer Testerinnen & Tester bestätigten die hohe Wirksamkeit des Modus COOL für kleinere Räume: Sie empfanden die Temperatur bereits nach kurzer Nutzungsdauer als sehr viel angenehmer.
Auch jenseits der Kühlung hinterließ das Gerät einen sehr guten Eindruck. Im Modus FAN erreichten die gemessenen maximalen Windgeschwindigkeiten aus ≈ 1 m Abstand bis zu ≈ 4,4 m/s. Der Modus DRY verminderte die relative Luftfeuchtigkeit in unseren Messreihen von ursprünglich ≈ 75 % innerhalb von ≈ 1 h 42 min auf ≈ 65 %. Somit ist die Klimaanlage 318S nicht auf die sommerliche Kühlung beschränkt – auch wenn hier ihr Schwerpunkt liegt.
Während der Nutzung bleibt die Technik selbstverständlich hörbar: Abhängig von Modus und Ventilationsstufe maßen wir aus ≈ 1 m einen max. A-bewerteten Schalldruckpegel von ≈ 49,4–59,7 dB. Das Geräusch wurde von unseren Testerinnen & Testern als vergleichsweise gleichmäßig wahrgenommen; auf hoher Ventilationsstufe, gleichgültig in welchem Modus, ist es allerdings deutlich präsent. Positiv fällt der elektrische Leistungsbezug ins Gewicht: Im Modus COOL ergaben sich verhältnismäßig niedrige ≈ 588,3–605,1 W; bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh entspricht dies nur ≈ 0,22 € pro Stunde unter den jeweiligen Messbedingungen.
Die DREO Klimaanlage 318S verknüpft eine solide Kühlleistung mit einer besonders zugänglichen, weil rundherum intuitiven Bedienung, einem eindrucksvollen Funktionsumfang und sorgfältig verarbeiteten, solide gefertigten Materialien. Sie empfiehlt sich vor allem dort, wo ein kleineres Klimagerät mit flexiblen Bedienmöglichkeiten gefragt ist. Einschränkungen ergeben sich naturgemäß bei sehr großen Räumen sowie durch den deutlich hörbaren Betrieb auf hohen Ventilationsstufen. Insgesamt ist der Eindruck aber außerordentlich positiv: Mit 94,9 % erreicht die Klimaanlage 318S in unserem Test das Urteil „sehr gut“.

Das Wesentliche
- Größe (Bmax × Tmax × Hmax d. Modells): ≈ 38,5 × 35,5 × 63 cm
- Gewicht (mmax d. Modells): ≈ 27,1 kg
- Modusspektrum: COOL, DRY, FAN;
ECO und SLEEP als Spezialmodi - Spektrum der Ventilationsstärken in allen Modi: 1–3 sowie AUTO
- Spektrum der Temperatur im Modus COOL: 16–30 °C, in 1-°C-Schritten
- Spektrum der relativen Feuchte im Modus DRY: 30–80 %, in 5-%-Schritten
- Schalldruckpegel (LP max aus ≈ 1 m, ermittelt): ≈ 49,4–59,7 dB, abhängig vom Modus
- Elektrischer Leistungsbezug (Pmean, ermittelt): ≈ 588,3–605,1 W, im Modus COOL
Pro
- sehr leicht verständliche Bedienung am Gerät sowie über weitere Steuerungsmöglichkeiten
- erfreulich wirksame Kühlung in kleineren Wohnräumen
- kräftiger Luftstrom bei reiner Ventilatornutzung
- vielseitige Grundbetriebsarten und bedarfsgerecht nutzbare Zusatzfunktionen
- solide Material- und Materialverarbeitungsqualität
- durch kompakte Bauweise sowie Rollen und Griffmulden unkompliziert zu versetzen
- weitgehend selbsttätige Kondenswasserverdunstung während des Kühlbetriebs
Contra
- auf hohen Ventilationsstufen deutlich hörbar
- geringere Kühlreserve für große Räume (dafür existieren allerdings andere Klimaanlagen von DREO, bspw. die von uns zuletzt geprüfte DREO Klimaanlage 516S)
Größe, Gewicht & Co.
Das Modell in Gänze
Die DREO Klimaanlage 318S besitzt ein überwiegend weißes, in Sachen Design sehr zurückhaltend ausgeführtes Gehäuse. Der runde Bildschirm und die im oberen Bereich angeordneten Luftauslassklappen bilden die wichtigsten optischen Akzente; die sehr leichtgängigen Rollen bleiben unterhalb des Gehäuses dezent verborgen.
Die Klimaanlage 318S wirkt mit ihren hellen Außenflächen, der abgerundeten Front und dem kreisförmigen Bildschirm ausgesprochen modern, ohne sich optisch allerdings in den Vordergrund zu drängen. Gerade in kleineren Räumen ist das ein Vorteil: Das Gerät soll für angenehme Temperaturen sorgen und nicht allzu sehr auffallen. Auch die Luftauslassklappe ist harmonisch in das Oberteil integriert; bei geschlossenem Zustand bleibt die obere Silhouette übrigens angenehm ruhig.
Mit Abmessungen von ≈ 38,5 × 35,5 × 63 cm (Bmax × Tmax × Hmax des Modells) fällt die Klimaanlage 318S kompakter aus als manche leistungsstärkere Monoblock-Klimaanlage. Ihr Gewicht von ≈ 27,1 kg ist gleichwohl erheblich, weil das vollständige Kühlsystem einschließlich Verdichter im Gehäuse untergebracht ist. Die eher schlanke Form erleichtert jedoch die Aufstellung bspw. neben einem Möbelstück, an einer Wand o. Ä.; genügend Platz für die Luftzufuhr und eine ungehinderte Führung des Abluftschlauchs muss in jedem Fall bleiben.
Die Rollen
Vier Rollen ermöglichen es, die ≈ 27,1 kg schwere Klimaanlage 318S innerhalb einer Wohnung über ebene Fußbodenflächen zu verschieben. Ein Wechsel bspw. zwischen Arbeitszimmer und Schlafzimmer ist damit möglich, ohne das Klimagerät jedes Mal vollständig tragen zu müssen.
Wer die Klimaanlage 318S nicht ausschließlich in einem Zimmer nutzen möchte, profitiert spürbar von den Rollen. So lässt sie sich beispielsweise vom tagsüber genutzten Arbeitszimmer ins Schlafzimmer bewegen, ohne dass man das schwere Gerät tragen müsste. Auf ebenem Boden gelang uns dies ausgesprochen leicht.
Die Griffmulden
Bei einem kurzen Anheben oder beim Überwinden einer niedrigen Schwelle bieten die seitlichen Griffbereiche zusätzliche Kontrolle über das Gerät. Für längere Tragestrecken – vor allem über Treppen – sollte das Gewicht der Klimaanlage 318S dennoch berücksichtigt werden.
Für Situationen, in denen die Rollen allein nicht ausreichen, sind auf beiden Seiten Griffmulden vorgesehen. Sie lassen sich gut umfassen und sind sauber in die Gehäusewände eingelassen. Weder die Kanten noch die angrenzenden Oberflächen fielen bei unserer Handhabungsprüfung unangenehm auf. Soll das immerhin recht schwere Modell über eine Treppe gebracht werden, ist die Unterstützung durch eine zweite Person trotzdem empfehlenswert.
Das Material
Die Auslassklappen
Durch die beweglichen Lamellen lässt sich die ausgeblasene Luft nicht nur auf einen festen Bereich richten. Die wechselnde Ausströmrichtung begünstigt vielmehr eine breitere Verteilung des Luftstroms – ein Effekt, den unsere Testerinnen & Tester bei der Nutzung der Klimaanlage 318S gut spüren konnten.
Auch im Detail überzeugte uns die hier gegebene Fertigungsqualität: Die einzelnen Gehäuseelemente schließen ordentlich aneinander an; auffällige, scharfe Kanten oder sonstige Mängel entdeckten wir nicht. Dieser gute Eindruck bestätigte sich sowohl nach zahlreichen Bedienvorgängen als auch während der längeren Erprobung des Klimageräts.
Gerade die regelmäßig bewegten Luftauslasslamellen stellen erhöhte Anforderungen an ihre Befestigung: Bei aktivierter Funktion SWING arbeiten die betreffenden Gelenke schließlich fortlaufend. Die Klimaanlage 318S zeigte hierbei einen ruhigen und gleichmäßigen Bewegungsablauf; zugleich wirkten die Lamellen und ihre Anbindung an das Gehäuse ausreichend stabil.
Die Materialverarbeitung
Die präzise aneinandergefügten Gehäuseteile machen einen hochwertigen Eindruck; gleichzeitig entstehen an sauberen Übergängen weniger schwer zugängliche Bereiche, in denen Staub zurückbleiben und die regelmäßige Pflege erschweren könnte.
Das Gehäuse erwies sich im Alltag ebenfalls als erfreulich unempfindlich. Trotz häufigen Berührens während des Testverlaufs waren keine störenden Gebrauchsspuren zu erkennen. Zusammen mit der überwiegend weißen Ausführung und den passgenau verbundenen Einzelteilen unterstreicht dies den überzeugenden Eindruck, den Materialien und Materialverarbeitung insgesamt hinterlassen.
Auspacken, Anschließen und Anschalten
Ob eine mobile Klimaanlage im Alltag gern verwendet wird, entscheidet sich häufig bereits bei ihrer Aufstellung. Schließlich hilft die beste Kälteleistung wenig, wenn der Abluftschlauch nur mit Mühe befestigt werden kann. Bei der Klimaanlage 318S fanden wir die Montage hingegen unkompliziert: Die bebilderte Anleitung erläutert die notwendige Reihenfolge, und die einzelnen Verbindungsschritte sind schnell nachvollzogen.
Der Abluftschlauch
An der rückseitigen Öffnung nimmt die Klimaanlage 318S den Abluftschlauch über den vorgesehenen Adapter auf. Eine zuverlässige Verbindung und ein freier Luftweg sind Voraussetzung dafür, dass die erwärmte Abluft möglichst ungehindert ins Freie gelangt.
Bei der Standortwahl gewährt der mitgelieferte Schlauch mit einer nutzbaren Länge von ≈ 1,5 m einen gewissen Spielraum. Trotzdem sollte das Klimagerät möglichst nahe an einer passenden Fensteröffnung stehen: Starkes Biegen des Schlauchs gilt es zu vermeiden. Gleichzeitig muss rund um das Gehäuse genug Raum für die Luftzufuhr bleiben.
Der Fensteranschluss
Wie effektiv die Klimaanlage 318S einen Raum kühlt, wird auch von der Fensterabdichtung beeinflusst. Umgibt eine möglichst dichte Durchführung den Abluftschlauch, kann weniger bereits aufgeheizte Außenluft unkontrolliert zurück in den Raum gelangen.
Das Zubehör umfasst einen Abluftschlauch, passende Fensterblenden und Dichtmaterial sowie einen Schlauch für den Kondenswasserablauf. Die starre Fensterblendenlösung eignet sich unmittelbar vor allem für vertikal und horizontal verschiebbare Fenster. Für bestimmte Dreh- bzw. Dreh-Kipp-Fenster sind ebenfalls geeignete Teile beigelegt, u. a. ein Textil, mit dessen Hilfe der offen bleibende Fensterspalt abgedeckt werden kann. Eine möglichst dicht ausgeführte Abluftführung verbessert die praktische Wirkung einer mobilen Klimaanlage.
Die Bedienung
Das Touchpanel
Die wichtigsten Einstellungen werden unmittelbar über die berührungsempfindlichen Felder an der Gerätevorderseite vorgenommen. Weil die betreffenden Grafiken weitgehend selbsterklärend ausfallen, lässt sich die Klimaanlage schon nach kurzer Orientierung bedienen.
Beim ersten Einschalten fällt auf, wie wenig Einarbeitung die Steuerung der Klimaanlage 318S verlangt. Sämtliche regelmäßig benötigten Funktionen sind über gut erkennbare Bedienfelder am oberen Bedienfeld erreichbar. POWER übernimmt das Ein- und Ausschalten; mit MODE werden die grundlegenden Modi COOL, DRY und FAN nacheinander aufgerufen. Weitere Bedienflächen dienen u. a. der Temperatur- bzw. Luftfeuchtigkeitseinstellung und der Auswahl einer Ventilatorstufe. Unsere Testerinnen & Tester konnten den vollen Funktionsumfang schon nach kurzer Beschäftigung mit dem Gerät sicher verwenden.
Die Luftmenge lässt sich über drei feste Ventilatorstufen oder über AUTO regulieren. Das gilt für die grundlegenden Modi, soweit die jeweilige Funktion eine Ventilation vorsieht. Im Modus COOL kann die Klimaanlage 318S auf Wunsch die Ventilatorstufe selbst anpassen, damit man sich nicht fortwährend mit einer Feinjustierung beschäftigen muss; das macht die Nutzung sehr komfortabel. Wer dagegen einen besonders gleichförmigen Luftstrom bevorzugt, kann eine der drei festen Stufen wählen. Sämtliche Einstellungen sind schon durch die Grafiken des Bedienfelds einfach nachvollziehbar.
Angenehm ist außerdem die Speicherfunktion: Nach dem Ausschalten bleiben wesentliche Betriebsparameter erhalten, sodass man bspw. die bevorzugte Zieltemperatur nicht jedes Mal erneut einprogrammieren muss; lediglich eine gesetzte Timerzeit gehört nicht zu den übernommenen Einstellungen. Ergänzend steht eine Sperrfunktion zur Verfügung, mit der sich unbeabsichtigte Veränderungen am Bedienfeld verhindern lassen; das ist bspw. bei jüngeren Kindern im Haushalt wertvoll.
Der Bildschirm
Welche Temperatur oder relative Luftfeuchtigkeit eingestellt wurde, zeigt das zentrale Display mit scharfen, gut erkennbaren Ziffern. Kleine Grafiken geben zusätzlich Auskunft über den aktuellen Modus, die jeweilige Ventilatorstufe, einen ggf. laufenden Timer und weitere Funktionen.
Der runde Bildschirm misst ≈ 9,0 × 9,0 cm (Bmax × Hmax des Bildschirms). Er stellt die für den jeweiligen Modus entscheidenden Werte in kontrastreicher Form dar, bspw. die Zieltemperatur im Modus COOL oder die Zielluftfeuchtigkeit im Modus DRY. Weitere kleine Grafiken informieren über ggf. aktivierte Sonderfunktionen. Die Anzeigen ließen sich während unserer Tests gut erkennen, ohne dass sich unsere Testerinnen & Tester unmittelbar vor das Gerät stellen mussten; ablesen ließen sie sich auch aus größerer Entfernung.
Der Timer
Der Timer ermöglicht eine zeitliche Begrenzung des Betriebs ohne wiederholtes manuelles Eingreifen. Besonders vor dem Zubettgehen lässt sich so bspw. einstellen, dass die Klimaanlage 318S nach der gewünschten Dauer selbstständig abschaltet.
Direkt am Gerät lässt sich eine einfache Abschalt- oder Einschaltzeit von 1–12 h einprogrammieren; ergänzend kann über die vernetzte Steuerung, also bspw. per App, ein 24-Stunden-Timer einprogrammiert werden. Über die App lassen sich darüber hinaus Uhrzeiten und ggf. wiederkehrende Betriebsabläufe detaillierter planen. Wer die Klimaanlage 318S nur bis zum Einschlafen kühlen lassen möchte, kann also den kurzen Countdown verwenden; für regelmäßige Nutzungsprofile bietet sich die App an, die wir an anderer Stelle noch ausführlicher behandeln.
Für eine veränderliche Ausströmrichtung ist die Funktion SWING vorgesehen. Dabei bleibt das Gehäuse der Klimaanlage 318S an seinem Platz: Nicht die ganze Klimaanlage schwenkt, sondern die oben befindlichen Lamellen verändern kontinuierlich ihre Stellung. Auf diese Weise kann der Luftstrom verschiedene Raumbereiche erreichen, was sich im praktischen Einsatz als sehr nützlich erwies.
Die Fernbedienung
Viele der am Gerät möglichen Eingaben lassen sich ebenso von der Sitz- oder Liegeposition aus erledigen: Die im Lieferumfang inbegriffene Fernbedienung besitzt dafür eigene Tasten und ein großformatiges Display, auf dem sich die gewählten Einstellungen unabhängig von der Geräteanzeige kontrollieren lassen.
Die Fernbedienung ergänzt das berührungsempfindliche Bedienfeld in sinnvoller Weise. Über sie lassen sich Modus, Temperatur bzw. Luftfeuchtigkeit, Ventilatorstufe, Timer und SWING einstellen. Auch für Sonderfunktionen wie bspw. SLEEP stehen eigene Tasten bereit. Ein eingebauter Bildschirm zeigt die wichtigsten Parameter an, ohne dass man sie vom Gerätemonitor ablesen müsste. Die Bedienung per Fernbedienung gelingt in einem Abstand von max. ≈ 8 m, idealerweise aus einem Winkel von max. 45° zur Gerätevorderseite; während unserer Handhabungsprüfung empfanden wir sie als angenehm übersichtlich und zuverlässig.
Die App
Die DREO-App erweitert die Bedienmöglichkeiten der mobilen Klimaanlage Klimaanlage 318S deutlich: Neben den bereits am Gerät und über die Fernbedienung zugänglichen Funktionen können damit Betriebsparameter vom Smartphone aus verändert und Betriebsabläufe zeitlich vorausgeplant werden. Das ergibt gerade dann Sinn, wenn der Wohnraum schon vor der Rückkehr nach Hause angenehm temperiert sein soll. Die grundlegende Bedienlogik entspricht derjenigen, die wir auch bei anderen vernetzbaren Klimageräten von DREO als sehr eingängig erlebt haben: Nach dem Verknüpfen lassen sich die Modi übersichtlich auswählen; weitere Optionen sind in inhaltlich gegliederten Menüs untergebracht.
Für die erstmalige Kopplung ist die DREO-App erforderlich. Bluetooth wird am Smartphone aktiviert; anschließend ist die Timer-Taste am Klimagerät ≈ 5 s zu berühren, bis die hier befindliche WLAN-Anzeige blinkt. Die App sucht das Modell Klimaanlage 318S und führt durch die Verbindung mit dem heimischen Netzwerk: Hier bedarf es eines 2,4-GHz-WLANs. Bereits dieser klar gegliederte Ablauf erleichtert die erstmalige Installation deutlich.
Die Kopplung
Die ersten beiden Screenshots zeigen die Erkennung der Klimaanlage 318S und die anschließende Einbindung in das drahtlose Heimnetzwerk. Zu beachten ist die Verbindung über das 2,4-GHz-Band. Wer dies vorab am Router prüft, kann mögliche Schwierigkeiten schon vor dem eigentlichen Koppeln ausschließen.
Der Einrichtungsassistent führt in überschaubaren Schritten von der Geräteerkennung zur WLAN-Anmeldung. Nach der Auswahl des gefundenen Modells werden die Zugangsdaten des gewünschten Netzwerks eingegeben. Das gelang in unserem Test ohne nennenswerte Schwierigkeiten – gerade bei der ersten Inbetriebnahme, wenn man das Klimagerät möglichst schnell nutzen möchte, ist dies eine willkommene Erleichterung.
Die erfolgreiche Verbindung
Sobald die Verbindung hergestellt ist, meldet die App den erfolgreichen Abschluss. Hier werden übrigens die drei Teilschritte der Kopplung angezeigt: Man kann deshalb unmittelbar erkennen, dass das Gerät eingerichtet wurde und nun für die Steuerung über die App bereitsteht.
Die abschließende Statusanzeige fanden wir besonders hilfreich. Sie bestätigt nicht lediglich pauschal den Erfolg des Kopplungsvorgangs, sondern lässt nachvollziehen, welche Phasen des Verbindungsaufbaus erledigt wurden. Sollte es einmal an einem der hier gezeigten Schritte scheitern, so lässt sich die Ursache auf diese Weise leichter eingrenzen.
Die Wahl des Raums
Ist die Netzwerkverbindung eingerichtet, wird das Klimagerät einem Raum zugeordnet. Man kann dafür entweder eine bestehende Raumbezeichnung auswählen oder eine weitere selbst anlegen. Vorgeschlagen werden unter anderem Wohn- und Schlafzimmer; eine individuelle Bezeichnung – wie in unserem Fall „Testlabor“ – ist ebenfalls möglich. Besonders bei mehreren Geräten von DREO verbessert diese Ordnung die Übersicht.
Die Zuordnung nach Zimmern ist keineswegs nur eine optische Spielerei. Werden mehrere vernetzte Produkte verwendet, muss man nicht anhand ähnlicher Modellbezeichnungen erraten, welches Gerät gerade gemeint ist. Stattdessen genügt die Auswahl des jeweiligen Raums. Das Anlegen eines eigenen Bereichs erfolgt über ein schlichtes Eingabefeld, während häufig genutzte Raumtypen bereits vorbereitet sind. In unserem Test war die passende Zuordnung rasch erledigt.
Die persönliche Einrichtung
Anschließend kann die Geräteansicht personalisiert werden. Zur Wahl stehen eine helle und eine dunkle Darstellung sowie ein frei vergebbarer Gerätename. Das hilft, die Klimaanlage 318S in einer größeren Geräteübersicht wiederzuerkennen. Die individuell gewählte Bezeichnung lässt sich überdies für die Sprachsteuerung nutzen.
Schon während der ersten Einrichtung können also Merkmale angepasst werden, die später die Orientierung erleichtern. Wer nur eine einzige Klimaanlage besitzt, wird die Auswahl von Farbe und Namen vermutlich als nette Ergänzung wahrnehmen. In Haushalten mit mehreren vernetzten Geräten ist der Unterschied dagegen durchaus praktisch, weil sich die einzelnen Produkte schneller auseinanderhalten lassen.
Der Mainscreen
Die Startansicht bündelt die wichtigsten Informationen über das Modell: Neben dem Namen der Klimaanlage 318S erscheinen unter anderem die Raumzuordnung und die gegenwärtige Betriebsart bzw. die gegenwärtigen Betriebsparameter. Ein deutlich hervorgehobener Schalter dient zum Ein- und Ausschalten. Weitere Kacheln erschließen die Zeitsteuerung, Angaben zur Temperatur bzw. zur Luftfeuchtigkeit sowie Informationen zur Nutzung und Reinigung.
Bei der Gestaltung des Startbildschirms steht erkennbar die schnelle Bedienung im Vordergrund: Oftmals verwendete Funktionen sind unmittelbar präsent; weniger oft benötigte Angaben bleiben in separaten Bereichen erreichbar. Ist das Gerät mit dem Netzwerk verbunden und von außerhalb zugänglich, kann man die Einstellungen sogar schon vor der Heimkehr anpassen. Das ist gerade an sehr warmen Tagen angenehm, wenn der Wohnraum bei der Ankunft möglichst bereits abgekühlt sein soll.
Auch die eingeblendeten Nutzungs- und Reinigungshinweise haben einen praktischen Zweck: Sie machen auf mögliche Pflegearbeiten aufmerksam, die man bei regelmäßigem Gebrauch sonst leicht vergessen könnte.
Die Wahl des Modus
Die drei grundlegenden Modi besitzen jeweils eine eigens angepasste Steuerungsansicht: COOL stellt die gewünschte Temperatur in den Mittelpunkt, DRY die relative Zielluftfeuchtigkeit und FAN die Intensität des Luftstroms. Passend zum gewählten Modus werden die verfügbaren Einstellungen eingeblendet; die Ventilatorstufen und die Bewegung der Lamellen sind dabei direkt erreichbar.
Je nach Modus stellt die App die passenden Parameter in den Mittelpunkt. Im Modus COOL kann die Zieltemperatur zwischen 16 °C und 30 °C angepasst werden; im Modus DRY ist die relative Zielluftfeuchtigkeit von 30–80 % entscheidend. FAN konzentriert sich dagegen auf die Ventilatorstufen. Diese konsequente Trennung sorgt für Übersichtlichkeit.
Im Kühlbildschirm lassen sich neben der Temperatur auch zwei besondere Funktionen aufrufen: SLEEP für die nächtliche Nutzung und ECO für eine verbrauchsorientierte, sparsamere Betriebsweise. Bei SLEEP kann die Entwicklung der angestrebten Temperatur über die App individuell an die Ruhephase und das persönliche Anspruchsprofil angepasst werden. ECO kann dagegen den Energieeinsatz bei der Temperaturregelung begrenzen. Beide Optionen sind unterhalb des Temperaturreglers unmittelbar anwählbar und erfordern deshalb keine Suche in tieferliegenden Menüs.
Eine andere Darstellung erwartet die Nutzerinnen & Nutzer im Modus DRY. Hier wird nicht eine Raumtemperatur gewählt, sondern eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 30 % und 80 %. Auf diese Weise lässt sich die Entfeuchtung auf ein gewünschtes Niveau ausrichten. Gerade bei vorübergehend feuchterer Raumluft, bspw. im Badezimmer, ist eine solche Zielwertvorgabe nützlich. Die eigene Bedienoberfläche macht dabei unmissverständlich erkennbar, dass nun die Feuchteregulierung im Mittelpunkt steht.
Bei FAN wiederum verschwindet die Temperaturvorgabe als zentrales Bedienelement. Stattdessen bietet die App die festen Ventilatorstufen 1, 2 und 3 sowie AUTO an. Eine wellenförmige Hintergrundgrafik greift den Luftstrom optisch auf, während alle Schaltflächen gut lesbar bleiben. Die Schwenkfunktion kann auch hier durch einfaches Antippen aktiviert werden. So ist der Wechsel zwischen reiner Luftbewegung, Entfeuchtung und aktiver Kühlung ohne komplizierte Umwege möglich.
Der einfache Ausschalttimer
Soll sich die Klimaanlage nach einer bestimmten Restlaufzeit automatisch abschalten, genügt die einfach gehaltene Countdown-Funktion. Bspw. kann man 8 Stunden auswählen. Der vorab definierte Zeitraum läuft dann ab, ohne dass weitere Eingaben erforderlich sind – eine angenehme Möglichkeit für den Gebrauch am Abend.
Für einen einmaligen Abschaltzeitpunkt muss kein umfassender Wochenplan erstellt werden. Der Countdown verlangt weder die Auswahl eines Wochentags noch feste Anfangs- und Enduhrzeiten. Stattdessen wird ausschließlich die gewünschte Betriebsdauer vorgegeben. Dadurch eignet er sich unter anderem dazu, den Kühlbetrieb nach dem Einschlafen selbsttätig zu beenden.
Die Erstellung eines Zeitplans
Wer wiederkehrende Abläufe festlegen möchte, wechselt in die Rubrik „Zeitpläne“. Sie bietet vorbereitete Möglichkeiten für das automatische Starten, das selbstständige Ausschalten oder einen vollständigen Nutzungszeitraum. Je nach gewünschtem Ablauf kann man somit unmittelbar mit einer passenden Vorlage beginnen, statt jede Einstellung neu zusammenzustellen.
Die größere Stärke der Zeitsteuerung zeigt sich bei regelmäßig wiederkehrenden Tagesabläufen. Ein Zeitplan kann bspw. dafür sorgen, dass die Klimaanlage 318S im Wochenverlauf kurz vor der Heimkehr ihre Arbeit aufnimmt und später wieder stoppt. Gegenüber dem bloßen Abschalt-Countdown erlaubt das eine Abstimmung auf einzelne Tage und damit einen ganzen Wochenrhythmus. Ein durchgehender Betrieb während der Abwesenheit ist dafür nicht notwendig.
Die Festlegung von Uhrzeiten und Wiederholungen
Die Zeitplanung kann Beginn und Ende eines gewünschten Nutzungszeitraums anschaulich aufbereiten. Je nach gewähltem Zeitplantyp wird zudem eine einmalige Ausführung oder eine Wiederholung an bestimmten Wochentagen vorgesehen. Das erlaubt eine Abstimmung auf die typischen Anwesenheitszeiten, ohne die Klimaanlage den ganzen Tag laufen lassen zu müssen.
Der Aufbau der Zeitplanung ist ohne lange Einarbeitung nachvollziehbar: Erst wird ein Zeitraum festgelegt, dann die Wiederholung. Je nach App-Version stehen einmalige und wiederkehrende Abläufe zur Verfügung. So lässt sich bspw. eine andere Nutzung für Wochenenden als für Werktage im Laufe der Woche vorsehen.
Die präzise Programmierung des Betriebs
Die Zeitsteuerung kann das Ein- oder Ausschalten des Klimageräts übernehmen und – sofern die betreffende Einstellung in der verbundenen App-Version bereitsteht – eine konkrete Betriebsart vorgeben. Bei COOL sind dann eine Zieltemperatur und eine geeignete Ventilatorstufe naheliegend; ergänzende Funktionen wie SWING können den geplanten Betrieb sinnvoll abrunden.
Besonders praktisch ist die Möglichkeit, einen vorhandenen Gerätezustand einfach wieder aufzunehmen oder für einen bestimmten Zeitpunkt einen konkreten Modus mit individuellen Parametern vorzusehen. Bspw. kann vorab festgelegt werden, dass die Klimaanlage 318S beim Heimkommen bereits im Modus COOL eine angenehme Temperatur anstrebt.
Weil die Planung nicht auf einfache Schaltbefehle beschränkt bleiben muss, können bei entsprechender App-Konfiguration auch Betriebsart und Ventilationsstufe vorab gewählt werden. Wer nach der Rückkehr Kühlung wünscht, kann dafür COOL vorsehen; an anderen Tagen lässt sich stattdessen eine reine Ventilation über FAN einplanen. Diese Auswahl macht den Zeitplan wesentlich flexibler als eine gewöhnliche Zeitschaltuhr.
Die Übersicht der Zeitpläne
Nach dem Speichern werden die eingerichteten Abläufe übersichtlich zusammengefasst. So lässt sich auf einen Blick nachvollziehen, wann ein Zeitplan aktiv werden soll und für welchen Zeitraum er vorgesehen ist. Ein separat erreichbarer Schalter kann die vorübergehende Deaktivierung erleichtern, ohne dass der gesamte Plan gelöscht werden müsste.
Bereits gespeicherte Zeitpläne lassen sich später bequem verwalten. Wird ein Ablauf vorübergehend nicht benötigt, genügt es, ihn auszuschalten; ein Löschen und anschließendes Neuanlegen ist nicht erforderlich. In der Übersicht erkennt man außerdem die vorgesehenen Zeiten und die zugehörige Betriebsart. Das erweist sich vor allem bei unregelmäßigen Arbeitszeiten oder abweichenden Wochenendplänen als hilfreich.
Die Geräteeinstellungen
Auch nach Abschluss der Ersteinrichtung bleibt das Gerät individualisierbar. In den Einstellungen können bspw. Name und dargestellte Farbe geändert werden. Zudem sind dort weiterführende Geräteinformationen sowie elektronische Hilfs- und Anleitungsangebote erreichbar.
Dass viele Verwaltungsfunktionen in einem eigenen, klar gegliederten Menü zusammengefasst sind, erleichtert die spätere Nutzung. Wird die Klimaanlage 318S bspw. in ein anderes Zimmer gestellt oder soll sie einen neuen Namen erhalten, lässt sich die Zuordnung komfortabel anpassen, ohne die Kopplung vollständig zu wiederholen. Hilfreich ist außerdem der direkte Zugriff auf die Bedienungsunterlagen, falls bei einer Funktion noch Fragen auftauchen.
Die Hilfe in der App
Wer bei der Montage oder beim Verbinden mit der DREO-App Unterstützung benötigt, findet dafür einen eigenen Hilfebereich. Dort stehen zwei Videos zur Installation des Klimageräts bzw. zur App-Kopplung bereit. Hinzu kommen eine digitale Bedienungsanleitung für die Klimaanlage 318S und häufig gestellte Fragen, unter anderem zur Verbindung mit dem Smartphone und zu möglichen Ursachen einer unzureichenden Kühlwirkung.
Die Hilfe beschränkt sich somit nicht auf kurze Textmeldungen: Bewegte Anleitungen, das Handbuch und ein Frage-Antwort-Bereich ergänzen sich. Damit lassen sich manche Schwierigkeiten unmittelbar in der App nachvollziehen und möglicherweise selbst beheben. Gerade bei der ersten Nutzung erweitert dies ihren Wert über die reine Gerätefernbedienung hinaus.
Alles in allem ist die DREO-App eine wertvolle Ergänzung zur unmittelbaren Bedienung am Modell und zur Fernbedienung. Vor allem die Möglichkeit, die Kühlung oder Ventilation zeitlich vorauszuplanen, erschließt im Alltag zusätzlichen Komfort.
Die Leistung
Die hohe Bedienfreundlichkeit ist ein ausgesprochen wichtiger Punkt. Ausschlaggebend für die Bewertung eines mobilen Klimageräts bleibt allerdings die technische Wirksamkeit, gerade in Bezug auf die Kühlleistung. Deshalb haben wir die Leistungskraft der Klimaanlage 318S gesondert betrachtet. Die maßgeblichen Messergebnisse erläutern wir im Weiteren; wo vorhanden, veranschaulichen interaktive Diagramme die Unterschiede zwischen den jeweiligen Parametern.
Der Modus COOL
Der Modus COOL
Sobald COOL aktiviert ist, nutzt die Klimaanlage 318S ihre Kompressorkühlung, um dem Innenraum Wärme zu entziehen. Diese gelangt über den angeschlossenen Abluftschlauch ins Freie. Die Intensität der Ventilation kann man in festen Stufen wählen oder automatisch anpassen lassen.
Im Modus COOL kann man eine Zieltemperatur zwischen 16 °C und 30 °C in 1-°C-Schritten auswählen; dazu kommen die drei festen Ventilationsstufen und die flexible Ventilationsstufe AUTO. Schon dieses Spektrum erschließt ausreichend Spielraum, um einen kleineren Wohn- oder Arbeitsraum zunächst schnell herunterzukühlen und den Luftstrom später nach persönlicher Vorliebe anzupassen. Die automatische Regelung ist besonders dann bequem, wenn man nicht fortlaufend die Geschwindigkeit des Ventilators selbst bestimmen möchte.
Während unseres Tests war der kühlende Luftstrom deutlich spürbar. Über SWING können die Lamellen ihren Auslasswinkel durchgängig verändern und damit den Luftstrom in wechselnde Raumbereiche lenken. Anders als ein Ventilator transportiert der Kühlbetrieb die dem Raum entzogene Wärme mithilfe des Abluftschlauchs nach draußen; dafür ist dessen korrekter Anschluss unverzichtbar.
Der Temperaturverlauf
Der hier gezeigte, gemittelte Temperaturverlauf beginnt bei 30,0 °C und erreicht nach ≈ 143 min 20,0 °C; die anfänglich stärkere Abkühlung flacht später allmählich ab. Über die Schaltflächen des interaktiven Diagramms lassen sich sowohl der Mittelwert als auch sämtliche sechs Temperaturverläufe der verschiedenen, gleichzeitig im Raum platzierten Sensoren betrachten.
Der Temperaturverlauf verdeutlicht den Charakter der Kühlung: Zunächst nimmt die Temperatur kräftiger ab, anschließend nähert sich der Verlauf der Zieltemperatur schrittweise an. Nach durchschnittlich ≈ 143 min war unter unseren Messbedingungen eine Temperatur von 20,0 °C erreicht. Dass ein solcher Temperaturverlauf in der Praxis von Raum zu Raum variieren kann, liegt auf der Hand: Entscheidend sind nicht nur die Leistung des Klimageräts, sondern auch die Größe des betreffenden Raums, der jeweilige Wärmeeintrag und – damit verknüpft – die Abdichtung der Abluftöffnung. Kühlen wirkt besonders sinnvoll im Zusammenspiel mit Verschattung und einer geeigneten Lüftungsstrategie.
Der Modus ECO
Der Modus ECO
ECO ist auf eine sparsamere Regelung während des Kühlbetriebs ausgelegt. Eine bestimmte Stromersparnis lässt sich daraus allerdings nicht pauschal ableiten: Sie ist unter anderem von den thermischen Bedingungen im Raum und davon abhängig, welche Zieltemperatur man i. Erg. erreichen will.
Der zusätzliche Modus ECO dient einer sparsamer angelegten Regelung des Kühlbetriebs; er ergänzt insofern den grundlegenden Modus COOL: Sobald die Raumtemperatur bereits deutlich gesunken ist, kann eine zurückhaltendere Nachregelung sinnvoll sein. Der Hersteller sieht die Aktivierung im Kühlbetrieb über ein längeres Betätigen der entsprechenden Funktion bzw. über die App vor. Ob und wie viel Strom tatsächlich eingespart wird, hängt von den jeweiligen Bedingungen ab.
Der Modus DRY
Der Modus DRY
Im Modus DRY kann die Klimaanlage 318S die Luftfeuchtigkeit vermindern. In unseren Messreihen verringerte sich der Wert innerhalb von ≈ 1 h 42 min von ≈ 75 % auf ≈ 65 % relativer Luftfeuchtigkeit, also um ≈ 10 Prozentpunkte. Für einen längeren Betrieb ist ein kontinuierlicher Kondenswasserablauf über den hier gegebenen, leichtgängig erreichbaren Anschluss erforderlich.
Hohe Temperaturen belasten den Wohnkomfort; eine stark erhöhte Luftfeuchtigkeit kann den Aufenthalt zusätzlich unangenehm machen. Deshalb lässt sich die Klimaanlage 318S im Modus DRY als Luftentfeuchter verwenden. Im Rahmen unseres Tests sank die relative Luftfeuchtigkeit von ursprünglich ≈ 75 % nach ≈ 1 h 42 min auf ≈ 65 %; die signifikante Verringerung um ≈ 10 Prozentpunkte zeigt, dass der Modus auch jenseits der eigentlichen Kühlfunktion einen praktischen Nutzen bieten kann.
Die Zielluftfeuchtigkeit lässt sich im Bereich von 30–80 % in 5-%-Schritten einstellen. Wie wirksam der Entfeuchtungsprozess in einem konkreten Raum ist, hängt insbesondere von der Raumgröße und der laufenden Feuchtigkeitszufuhr ab (u. a. auch von der draußen gegebenen Luftfeuchtigkeit). Ein wichtiger Unterschied zum gewöhnlichen Modus COOL ist der Wasserablauf: Im Modus DRY sollte das anfallende Kondenswasser über einen Schlauch kontinuierlich aus dem Gerät abgeleitet werden. Dauerhaft erhöhte Luftfeuchtigkeit kann Schimmelwachstum begünstigen; Entfeuchtung kann einen Beitrag zu einem geeigneten Raumklima leisten.
Der Modus FAN
Der Modus FAN
Im Modus FAN bewegt das Klimagerät die Raumluft, ohne den Kältekompressor zur aktiven Temperaturabsenkung zu verwenden. Gegenüber COOL sinkt dadurch der Leistungsbedarf beträchtlich. Das bietet sich an, sobald eine weitere Kühlung nicht notwendig erscheint, Luftzirkulation aber gleichwohl gewünscht ist.
Im Modus FAN arbeitet das Gerät als reiner Ventilator: Der Kältekompressor wird nicht zum aktiven Absenken der Raumtemperatur verwendet. Die drei Ventilationsstufen lassen sich entsprechend der gewünschten Luftbewegung wählen. Schon auf Stufe 1 empfanden unsere Testerinnen & Tester den Luftstrom als gut wahrnehmbar, während bei Stufe 3 auch noch in größerer Entfernung ein sehr kräftiger Luftzug spürbar blieb. Das macht FAN zu einer nützlichen Alternative an all denjenigen Tagen, an denen jedenfalls keine zusätzliche Kühlung notwendig ist.
Die Windgeschwindigkeit
Die aus ≈ 1 m Abstand gemessene maximale Windgeschwindigkeit erreicht auf der 1. Ventilationsstufe ≈ 2,8 m/s, auf der 2. Ventilationsstufe ≈ 3,6 m/s und auf der 3. Ventilationsstufe schließlich ≈ 4,4 m/s; die drei Balken zeigen, wie deutlich sich der Luftzug dem individuellen Bedarf entsprechend steigern lässt.
Bei maximaler Ventilationsstufe erzeugt die Klimaanlage 318S eine Windgeschwindigkeit von ≈ 4,4 m/s aus ≈ 1 m Entfernung. Dadurch ist der Luftstrom auch dort noch angenehm wahrnehmbar, wo man nicht unmittelbar vor dem Klimagerät sitzt. Gleichzeitig fällt der elektrische Leistungsbezug im Modus FAN durchweg niedrig aus: Wir maßen je nach Stufe ≈ 24,0–39,0 W. Die Ventilation kann das Wärmeempfinden verbessern, ersetzt bei großer Hitze allerdings keine aktive Kühlung. Ein Ventilator bewegt Raumluft, führt aber keine Wärme wie der Kühlbetrieb einer Klimaanlage nach draußen ab.
Der Modus SLEEP
Der Modus SLEEP
SLEEP berücksichtigt, dass während des Schlafens häufig keine über Stunden unveränderte Kühlintensität gewünscht ist. Deshalb kann die angestrebte Temperatur schrittweise angepasst werden; gleichzeitig werden störende Leuchtanzeigen ausgeschaltet.
Für den abendlichen Gebrauch steht zusätzlich SLEEP zur Verfügung. Die Funktion ist an COOL geknüpft und hebt die Zieltemperatur im Laufe der Nacht nach dem vom Hersteller vorgesehenen Schema schrittweise an. Dadurch muss das Klimagerät die beim Einschlafen gewählte niedrigere Temperatur nicht fortlaufend bis zum Morgen halten. Gleichzeitig lassen sich Anzeigen und Signaltöne abschalten. Eine automatische Abschaltung erfolgt schließlich nach ≈ 8 h.
Gerade in einem Schlafzimmer ist eine solche Funktion angenehm: Zunächst kann das Gerät den Raum abkühlen, bevor die Zieltemperatur in der Schlafphase wieder vorsichtig steigt. Auf diese Weise wird übermäßig starkes Kühlen im späteren Verlauf vermindert. Allerdings bleibt die Klimaanlage 318S auch im Modus SLEEP als Monoblock-Klimaanlage hörbar. Wer sehr empfindlich auf Geräusche reagiert, sollte dies bei der Standortwahl und der zeitlichen Planung des Kühlbetriebs berücksichtigen.
Die Reinigung
Das Gehäuse
Zur Pflege des glatten Gehäuses genügt normalerweise ein weiches Tuch. Für festere Verschmutzungen kann dieses leicht angefeuchtet werden; ggf. unterstützt ein mildes Reinigungsmittel die gründliche Oberflächenreinigung.
Die regelmäßige Reinigung der Klimaanlage 318S verlangt nur wenig Aufwand, erfordert jedoch die üblichen Vorsichtsmaßnahmen. Zunächst muss die Klimaanlage ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt werden. Anschließend können die Außenflächen mit einem fusselfreien, leicht feuchten Tuch und bei Bedarf mit einem milden Reinigungsmittel gesäubert werden. Abschließend empfiehlt es sich, verbleibende Feuchtigkeit mit einem trockenen Tuch aufzunehmen.
Das Kondenswasser
Für das Kondenswasser sind zwei Ablaufstellen vorgesehen. Die obere Öffnung ist bei kontinuierlicher Entfeuchtung für den Anschluss eines Schlauchs bestimmt. Über den unteren Ablauf kann dagegen vor allem verbliebenes Wasser aus dem Auffangbereich abgelassen werden.
Im normalen Kühlbetrieb verdunstet die Klimaanlage 318S einen großen Teil des anfallenden Kondenswassers selbsttätig und führt ihn im Betriebsablauf ab. Ganz ohne Entleerung kommt das System jedoch nicht unter allen Umständen aus: Bei hoher Luftfeuchtigkeit kann zusätzlich Wasser zurückbleiben. Soll die Klimaanlage dauerhaft im Modus DRY arbeiten, muss das Kondenswasser über einen Schlauch am oberen Ablauf fortlaufend abgeführt werden; für eine längere Nutzung als Luftentfeuchter ist dieser Anschluss deshalb besonders wichtig.
Beim Anschluss der durchgängigen Entwässerung ist darauf zu achten, dass der Ablaufschlauch zum Ende hin abwärts verläuft. Nur so kann das Kondenswasser zuverlässig aus der Öffnung abfließen. Der untere Verschluss wird dagegen geöffnet, wenn der Auffangbereich gelegentlich von Restwasser befreit werden soll.
Die Filter
Die Filter auf der Geräterückseite halten Staub & Co. zurück. Werden sie regelmäßig gesäubert, bleibt die Luftzufuhr möglichst frei, was sowohl dem Luftdurchsatz als auch einem gleichmäßigen Betriebsgeräusch zugutekommt.
Die rückseitigen Luftfilter sollten regelmäßig kontrolliert werden. Der Hersteller empfiehlt eine Reinigung mindestens alle zwei Monate; bei hohem Staubaufkommen allerdings kann ein kürzerer Abstand durchaus sinnvoll sein. Beide Filter lassen sich an der Rückseite entnehmen und mit Wasser reinigen. Vor dem Wiedereinsetzen müssen sie vollständig getrocknet sein, damit die Luftführung nicht beeinträchtigt wird. Dieser Pflegeaufwand ist insgesamt überschaubar und lässt sich ohne Spezialwerkzeug erledigen.
Vor einer längeren Nutzungspause – bspw. nach dem Ende der warmen Jahreszeit – empfiehlt sich eine gründliche Vorbereitung. Dazu gehören das Ablassen verbliebenen Wassers, die Reinigung der Filter und das Säubern der Gehäuseflächen. Erst wenn alles vollständig getrocknet ist, sollte die Klimaanlage aufrecht und möglichst staubgeschützt eingelagert werden.
Der Schallausstoß
Der Schallausstoß
Die höchsten A-bewerteten Schalldruckpegel aus ≈ 1 m Entfernung reichen im Modus FAN von 49,4 bis 52,6 dB, bei COOL von 53,5 bis 59,3 dB und bei DRY von 53,9 bis 59,7 dB. Das hier gezeigte Diagramm verdeutlicht insbesondere den Einfluss der gewählten Ventilatorstufe.
Wie deutlich die Klimaanlage 318S zu hören ist, wird nicht nur durch den einschlägigen Modus bestimmt. Auch die eingestellte Ventilatorgeschwindigkeit und die Akustik des jeweiligen Raums spielen eine Rolle. Um diese Unterschiede nachvollziehen zu können, untersuchten wir alle drei Grundbetriebsarten jeweils auf niedriger, mittlerer und hoher Ventilationsstufe. Die dabei entstandenen Messreihen machen die verschiedenen Schalldruckpegel anschaulich vergleichbar.
Im Modus FAN maßen wir ≈ 49,4 dB auf Stufe 1, ≈ 51,0 dB auf Stufe 2 und ≈ 52,6 dB auf Stufe 3. Im Modus COOL stieg der maximale A-bewertete Schalldruckpegel von ≈ 53,5 dB bei Stufe 1 über ≈ 59,0 dB bei Stufe 2 auf ≈ 59,3 dB bei Stufe 3. Im Modus DRY ermittelten wir schließlich ≈ 53,9 dB auf Stufe 1, ≈ 59,1 dB auf Stufe 2 und ≈ 59,7 dB auf Stufe 3. Gerade diese Abstufungen machen deutlich, dass die Wahl der Ventilatorgeschwindigkeit auch die wahrgenommene Betriebslautstärke beeinflusst.
Unsere Testerinnen & Tester empfanden das Betriebsgeräusch als überwiegend gleichmäßig und ohne auffällige, besonders störende Nebengeräusche. Das ist angesichts der Kompressortechnik erfreulich. Natürlich bleibt ein mobiler Monoblock auf den höchsten Ventilationsstufen wahrnehmbar laut; wer abends möglichst ruhig arbeiten oder entspannen möchte, sollte daher eher mit Stufe 1 beginnen. Der individuelle Eindruck hängt allerdings auch von Raumakustik und vom jeweiligen Aufstellort ab.
Der Stromverbrauch
Der elektrische Leistungsbezug
Gegenübergestellt werden die mittleren Leistungsaufnahmen der von uns geprüften Modus-Stufen-Kombinationen. Schaltet man die automatische Lamellenbewegung hinzu, erhöht sich der jeweilige Leistungsbezug um ≈ 0,554 W.
Während heißer Sommerwochen kann sich der elektrische Leistungsbedarf eines Klimageräts zu einem spürbaren Kostenfaktor entwickeln. Deshalb haben wir die Klimaanlage 318S in unterschiedlichen Betriebszuständen vermessen. Für die aktive Wärmeabfuhr im Modus COOL wird neben dem Ventilator auch der Kältekompressor benötigt. Entsprechend fallen die betreffenden Werte hier deutlich höher aus als bei der Nutzung ohne Kühlung im Modus FAN.
Im Modus COOL ermittelten wir auf Stufe 1 eine mittlere elektrische Leistung von ≈ 588,3 W, auf Stufe 2 eine solche von ≈ 593,6 W und auf Stufe 3 eine solche von ≈ 605,1 W. Die Unterschiede zwischen den Ventilatorstufen bleiben damit vergleichsweise klein. Das ist nachvollziehbar, weil die gesamte Leistungsaufnahme nicht allein durch den Lüfter, sondern vor allem durch die aktive Kühltechnik und deren Regelung bestimmt wird. Bei unseren Messbedingungen stieg die Leistung über die drei festen Ventilatorstufen hinweg moderat an.
Legt man einen Strompreis von 0,37 € pro kWh zugrunde, ergeben sich für eine volle Betriebsstunde mit den gemessenen mittleren Leistungswerten Kosten von jeweils ≈ 0,22 €. Ein Beispiel verdeutlicht den längerfristigen Aufwand: Läuft die Klimaanlage 318S an 30 Tagen jeweils sechs Stunden mit durchschnittlich ≈ 605,1 W, so ergibt sich ein rechnerischer Energieverbrauch von ≈ 108,9 kWh und ein Betrag von ≈ 40,30 €.
Im Modus DRY maßen wir ≈ 603,2 W auf Stufe 1, ≈ 613,9 W auf Stufe 2 und ≈ 630,5 W auf Stufe 3; entsprechend hängt auch hier der Leistungsbezug von der gewählten Ventilation und von der Regelung des Geräts ab. Besonders sparsam arbeitet die Klimaanlage 318S als Ventilator: Die Werte im Modus FAN liegen bei ≈ 24,0 W, ≈ 27,0 W und ≈ 39,0 W. Das entspricht bei 0,37 € pro kWh nur ≈ 0,01 € Stromkosten pro Betriebsstunde.
Die automatische Bewegung der Luftauslassklappe verursachte in unserer Vergleichsmessung einen zusätzlichen Leistungsbedarf von ≈ 0,554 W. Im Verhältnis zur aktiven Kühlung fällt der Zusatzbedarf ausgesprochen gering aus; gleichwohl ist die Schwenkbewegung bei der Luftverteilung durchaus nützlich.
Im ausgeschalteten Bereitschaftszustand ermittelten wir ≈ 0,6 W. Wer die Klimaanlage 318S über längere Zeit nicht benötigt, kann sie vollständig vom Netz trennen und damit auch diesen geringen Verbrauch vermeiden.
Wie hoch fallen die Stromkosten für die DREO 318S aus?
Wie viel Strom und welche Kosten entstehen, wenn die DREO Klimaanlage 318S regelmäßig verwendet wird? Unser interaktiver Rechner erlaubt eine individuelle Abschätzung: Sie können zwischen COOL, DRY und FAN sowie den Ventilationsstufen 1, 2 und 3 wählen, einen eigenen Strompreis eintragen und auf Wunsch die Schwenkfunktion einbeziehen. Auch verschiedene Nutzungszeiten lassen sich miteinander kombinieren. Auf die Regelungsstufe AUTO verzichten wir bei der Berechnung bewusst, weil der elektrische Leistungsbezug nicht konstant ist und deshalb nicht zuverlässig mit einem einzigen festen Messwert abgebildet werden könnte.
Stromverbrauch & -kosten errechnen
Hier können Sie Ihr geplantes Nutzungsprofil erstellen, also einprogrammieren, wie viele Stunden pro Tag Sie welche Modi mit welchen Ventilationsstärken des Modells verwenden möchten. Sie können mehrere Blöcke miteinander verknüpfen, wenn Sie das jeweilige Nutzungsprofil variieren, also verschiedene Modi und Ventilationsstärken im Tagesverlauf verwenden möchten.
Bei der Wahl dieser Option lassen wir auch den zusätzlichen elektrischen Leistungsbezug des Modells, der während der Nutzung der Schwenkfunktion erfolgt, in den Berechnungsvorgang einspielen. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn der Luftstrom gleichmäßig im jeweiligen Raum verteilt werden soll.
Bei der Wahl dieser Option lassen wir auch den elektrischen Leistungsbezug des Modells, der im Standby erfolgt, in den Berechnungsvorgang einspielen. Dies empfiehlt sich bspw. dann, wenn das Modell kontinuierlich mit dem Stromnet des Hauses verbunden bleiben soll. Die Zeitspanne im Standby wird unter Berücksichtigung derjenigen Zeitspanne, die mit dem von Ihnen einprogrammierten Nutzungsprofil verknüpft ist, berechnet.
Dauer des Standbys pro Tag: – h
| Zeitraum | Stromverbrauch in kWh | Stromkosten in € |
|---|---|---|
| Pro Tag | – | – |
| Pro Woche | – | – |
| Pro Monat | – | – |
| Pro Jahr | – | – |
Technische Daten
| Hersteller Modell |
DREO Klimaanlage 318S |
|---|---|
| Größe, Gewicht & Co. | |
| Größe des Modells (Hmax × Bmax × Tmax) |
63 × 38,5 × 35,5 cm |
| Gewicht des Modells (mmax) |
27,1 kg |
| Art des Bedienpanels | Touch |
| Größe des Bedienpanels (Hmax × Bmax) |
1,0 × 18,2 cm |
| Art des Bildschirms | LED |
| Größe des Bildschirms (Hmax × Bmax) |
9,0 × 9,0 cm |
| Größe des Schlauchs (Lmax) |
1,5 m |
| Zubehör | Abluftschlauch (1 ×, Wärme, mit 1 × Adapter); Ablaufschlauch (1 ×, Wasser); Bedienungsanleitung (1 ×); kurze & knappe Bedienungsanleitung (1 ×); Fensterblenden (2 ×, jeweils 45,0 cm); Fensterdämmmaterial (1 ×, Schaum); Fensterkit (1 ×, Textil); Fernbedienung (1 ×, mit 2 × Batterien, 1,5 V, AAA); Klettband (1 ×) |
| Funktionalität | |
| Kühlkapazität (Wmax, lt. Hersteller) |
7.500 BTU/h |
| Kühlmittel | R290 |
| Fläche des zu kühlenden Raums (Amax, lt. Hersteller) |
≈ 20 m² |
| Modusspektrum | COOL, DRY, FAN |
| Ventilationsspektrum | 1, 2, 3, AUTO |
| Timer | 1 – 24 h |
| Stromverbrauch | |
| Elektrischer Leistungsbezug während des Deep Standbys (Pmean, ermittelt) |
0,6 W |
| Elektrischer Leistungsbezug während des Verwendens (Pmax, lt. Hersteller) |
2.200 W |
| Elektrischer Leistungsbezug während des Verwendens (Pmean, ermittelt) |
FAN 1, 2, 3: 24,0 W; 27,0 W; 39,0 W; COOL 1, 2, 3: 588,3 W; 593,6 W; 605,1 W; DRY 1, 2, 3: 603,2 W; 613,9 W; 630,5 W |
| Schallausstoß | |
| Schallausstoß (LP max, lt. Hersteller) |
63 dB |
| Schallausstoß (LP min – LP max aus d ≈ 1,0 m, ermittelt) |
FAN 1, 2, 3: 49,4 dB; 51,0 dB; 52,6 dB; COOL 1, 2, 3: 53,5 dB; 59,0 dB; 59,3 dB; DRY 1, 2, 3: 53,9 dB; 59,1 dB; 59,7 dB |
Bewertung
| Hersteller Modell |
DREO Klimaanlage 318S |
|
|---|---|---|
| Kühlen | 55 | 95,6 |
| Geschwindigkeit | 60 | 97,0 |
| Gleichmäßigkeit | 40 | 93,5 |
| Betrieb | 15 | 92,0 |
| Stromverbrauch | 60 | 92,0 |
| Schallausstoß | 40 | 92,0 |
| Handhabung | 15 | 94,6 |
| Bedienung | 45 | 94,3 |
| Reinigung & Wartung | 25 | 93,5 |
| Inbetriebnahme | 15 | 96,5 |
| Transport | 10 | 97,3 |
| Bedienungsanleitung | 5 | 92,0 |
| Funktionsspektrum | 10 | 94,3 |
| Material & Materialverbund | 5 | 92,0 |
| Bonus | 0,25 (per App verwendbar) | |
| Malus | ||
| UVP d. Herstellers | 459,99 € | |
| Marktpreis Stand v. 29.10.2026 |
459,00 € | |
| Preis-Leistungsindex | 4,84 | |
| Gesamtbewertung | 94,9 % („sehr gut“) |
|

Das Testverfahren
Kühlen | 55 %
Wir beurteilten die Abkühlgeschwindigkeit und die räumliche Temperaturverteilung. Im Modus COOL verfolgten sechs Sensoren gleichzeitig die Entwicklung im Prüfraum. Ausgewertet wurde der Verlauf zwischen 30,0 °C und 20,0 °C. Entscheidend waren die benötigte Zeit und die Unterschiede zwischen den Messstellen.
Betrieb | 15 %
Für jede feste Ventilationsstufe bestimmten wir in COOL, DRY und FAN die elektrische Leistungsaufnahme. Hinzu kamen Schalldruckmessungen in ≈ 1 m Entfernung vor dem Gerät. So ließen sich Energiebedarf und Geräuschentwicklung unter verschiedenen Einstellungen vergleichen.
Handhabung | 15 %
Wir prüften den Aufwand beim Anschließen, die Verständlichkeit der Bedienelemente und die Ablesbarkeit der Anzeige. Ebenso bewerteten wir das Verschieben im Wohnraum, die erforderlichen Pflegearbeiten und die Anleitung: Auch ohne technische Vorkenntnisse sollte sie eine sichere Nutzung ermöglichen.
Funktionsspektrum | 10 %
Berücksichtigt wurden die verfügbaren Betriebsarten, ihre Einstellmöglichkeiten und zusätzliche Komfortfunktionen, etwa die Zeitsteuerung. Maßgeblich war, wie gut diese Möglichkeiten unterschiedliche Alltagssituationen abdecken und welchen praktischen Nutzen sie bieten.
Material & Materialverbund | 5 %
Wir kontrollierten die verwendeten Werkstoffe und deren Zusammenbau. Dabei achteten wir auf saubere Übergänge, zuverlässige bewegliche Teile und mögliche Abnutzungserscheinungen im Testverlauf.
Getestetes Produkt
- DREO mobile Klimaanlage 318S








