Der CoreBreeze 382 von Levoit im Test 2026
Wie komfortabel, leise und sparsam ist der Levoit CoreBreeze 382?
11. August 2026
Wenn die Temperaturen im Frühjahr und Sommer steigen, werden ein leiser Ventilator für das Schlafzimmer, ein stromsparender Ventilator für den durchgängigen Betrieb und ein leistungsstarker Ventilator für das Home Office schnell interessant. Moderne Modelle sollen dabei deutlich mehr leisten als ein einfacher Rotorventilator: Gefragt sind ein feingliedrig abstufbarer Luftstrom, eine wirksame Oszillation, ein Timer, ggf. eine Fernbedienung und ein möglichst niedriger elektrischer Leistungsbezug. Gerade ein Ventilator, der auch nachts oder während konzentrierter Arbeit verwendet werden soll, muss außerdem auf niedriger Leistungsstufe leise arbeiten. Ein Ventilator senkt die Temperatur des jeweiligen Raums zwar nicht objektiv wie eine Klimaanlage; die fortlaufende Luftbewegung kann Wärme aber subjektiv erheblich weniger belastend erscheinen lassen. Der Levoit CoreBreeze 382 knüpft an genau diese Anforderungen an. Der Standventilator bietet fünf reguläre Leistungsstufen, den zusätzlichen Modus TURBO, eine horizontale Oszillation mit wählbaren Winkeln von 30°, 60° oder 90°, einen Timer von 2, 4, 6, 8 oder 12 h und eine Fernbedienung. Hinzu kommt eine konstruktive Besonderheit: Der Schaft besteht aus zwei Stangen, sodass sich der Ventilatorkopf wahlweise in der vollen Standhöhe oder in einer deutlich niedrigeren Konfiguration verwenden lässt – ggf. auch auf dem Tisch. Dadurch kann das Modell sowohl klassisch auf dem Boden als auch näher an niedrigen Sitz-, Liege- oder Arbeitsbereichen eingesetzt werden.
Wir haben den Levoit CoreBreeze 382 daher in den vergangenen Wochen ausführlich geprüft und durch unsere Testerinnen & Tester verwenden lassen. Im Mittelpunkt standen all diejenigen Eigenschaften, die für den praktischen Gebrauch eines modernen Standventilators wesentlich sind: die Qualität des Materials und des Materialverbunds, die Bedienung am Bedienfeld und per Fernbedienung, die Windgeschwindigkeit, die Gleichmäßigkeit der Luftverteilung, der Schalldruckpegel, der elektrische Leistungsbezug, die Reinigung uvm. Wir stellen im Weiteren ausführlich dar, wie sich der Levoit CoreBreeze 382 in unserem Test geschlagen hat, welche Messwerte wir erhoben haben und weshalb das Modell insgesamt ein sehr überzeugendes Ergebnis erreichte.
Wesentliches
Für wen?
Für all diejenigen Verbraucherinnen & Verbraucher, die einen leisen, sparsamen und flexibel aufstellbaren Standventilator mit Fernbedienung suchen, der fünf Leistungsstufen, einen Modus TURBO, eine horizontale Oszillation mit ≈ 30°, ≈ 60° oder ≈ 90° und einen Timer bietet und sich dank des modularen Schafts auch in einer niedrigeren Bauform verwenden lässt.
Was ist hervorzuheben?
Besonders hervorzuheben ist die Kombination aus variabler Bauhöhe und flexibel einstellbarer horizontaler Oszillation. Der Levoit CoreBreeze 382 kann in voller Höhe von ≈ 97,0 cm verwendet werden; alternativ lässt sich der Ventilatorkopf unmittelbar mit der unteren Stange verbinden. Bei der automatischen Luftverteilung stehen Winkel von ≈ 30°, ≈ 60° oder ≈ 90° zur Wahl. Damit kann der Luftstrom sowohl gezielt auf einen begrenzten Bereich als auch deutlich breiter in den Raum ausgegeben werden – und das vollauf gleichmäßig.
Was ist besonders?
Besonders überzeugend ist die Verbindung aus sehr leisem Betrieb auf den unteren Leistungsstufen und ausgesprochen niedrigem Strombedarf. Auf der 1. Leistungsstufe maßen wir aus ≈ 1 m nur ≈ 22,3 dB bei einem elektrischen Leistungsbezug von ≈ 2,1 W ohne Oszillation. Gleichzeitig erreicht der Levoit CoreBreeze 382 auf der 5. Leistungsstufe eine Windgeschwindigkeit von ≈ 5,0 m/s, ebenfalls aus ≈ 1 m; das ist allerdings mit einem elektrischen Leistungsbezug von ≈ 16,3 W ohne Oszillation verknüpft. So kann dasselbe Modell sowohl sehr zurückhaltend als auch mit erheblicher Kraft verwendet werden.
Was muss ich über den Levoit CoreBreeze 382 wissen?
Ist der Levoit CoreBreeze 382 ein guter Standventilator für Schlafzimmer, Wohnzimmer und Home Office?
Wie stark ist der Luftstrom des Levoit CoreBreeze 382?
Wie leise ist der Levoit CoreBreeze 382 und eignet er sich für die Nacht?
Wie viel Strom verbraucht der Levoit CoreBreeze 382 im Betrieb?
Welche Funktionen bietet der Levoit CoreBreeze 382?
Der Test im Überblick
Der Levoit CoreBreeze 382 präsentiert sich als moderner Standventilator mit einer angenehm zurückhaltenden Designgestaltung. In voller Bauform misst das Modell ≈ 30,3 × 30,1 × 97,0 cm (Bmax × Tmax × Hmax d. Modells) und beansprucht dadurch nur eine geringfügige Stellfläche. Das Gewicht von ≈ 2,6 kg (mmax d. Modells) erleichtert das Auf- und Umstellen zwischen verschiedenen Räumen. Besonders praktisch ist, dass der Ventilatorkopf nicht zwingend mit beiden Stangenelementen verwendet werden muss: Wer eine niedrigere Bauform benötigt, kann die obere Stange weglassen und den Kopf schlichtweg an der unteren Stange montieren. So lässt sich die Ausgabeposition des Luftstroms flexibel an unterschiedliche Nutzungssituationen anpassen (➞ Größe, Gewicht & Co.).
Die Material- und Materialverarbeitungsqualität hinterließ in unserem Test einen sehr guten Eindruck. Der Modellkörper wirkt sauber zusammengesetzt, die beiden Schaftsegmente lassen sich sicher miteinander verknüpfen und auch die Mechanik der horizontalen Oszillation arbeitete während des Testzeitraums gleichmäßig. Wirklich signifikante Mängel ließen sich im Laufe unseres Tests nicht feststellen (➞ Die Qualität des Materials & Materialverbunds).
Die Bedienung des Levoit CoreBreeze 382 gelingt leichtgängig. Am Modell selbst stehen Tasten für das An- und Ausschalten, die Wahl der Leistungsstufe, die Einprogrammierung des Timers und die Wahl der Oszillation bereit; sehr einfache Kontrollleuchten zeigen den betreffenden Status an (bspw. zur jeweiligen Leistungsstufe). Über die Fernbedienung lassen sich zusätzlich der Modus TURBO, das vor allem abends bzw. nachts empfehlenswerte Abschalten von Tönen und Anzeige sowie die Anpassung des Schwenkwinkels besonders direkt erreichen. Der Funktionsumfang ist nicht gewaltig, deckt die für den Alltag wesentlichen Einstellungen aber sinnvoll ab. Die Speicherfunktion bewahrt viele vorherige Einstellungen, sodass man das Modell nach dem erneuten Einschalten nicht vollständig neu konfigurieren muss (➞ Die Bedienung).
Die deutschsprachige Bedienungsanleitung ist anschaulich aufgebaut und behandelt Montage, Bedienung, Funktionsumfang, Reinigung, Fehlerbehebung uvm. Zahlreiche Grafiken machen insbesondere die Montage des zweiteiligen Schafts und die Demontage des Frontgitters zur sorgfältigen Reinigung des Modells gut nachvollziehbar. Einzelne technische Angaben bleiben allerdings knapper, als wir es uns wünschen würden: So wird bspw. die maximale Geschwindigkeit in den technischen Daten in ft/s angegeben, nicht allerdings in m/s, wie dies hierzulande sehr viel treffender wäre (➞ Die Bedienungsanleitung).
Bei der Leistung überzeugte der Levoit CoreBreeze 382 mit einer klaren Abstufung der fünf Leistungsstufen. Aus ≈ 1 m vor dem Modell maßen wir im Modus NORMAL ≈ 1,4 – 5,0 m/s. Besonders ab der 4. Leistungsstufe ist der Luftstrom sehr kräftig; auf der 5. Leistungsstufe werden ≈ 5,0 m/s erreicht. Im Modus TURBO maßen wir frontal denselben Maximalwert. TURBO ist daher vor allem als Komfortfunktion zu verstehen, welche die höchste Leistungsstufe mit der horizontalen Luftverteilung verknüpft. Die Oszillation lässt sich auf ≈ 30°, ≈ 60° oder ≈ 90° einstellen; für die volle Winkelspanne von ≈ 90° benötigt das Modell ≈ 15 s und pausiert an den Enden der Oszillationsspanne für jeweils ≈ 1 s (➞ Die Leistung).
Auch der Schalldruckpegel und der elektrische Leistungsbezug fielen im Test sehr überzeugend aus. Auf der 1. Leistungsstufe maßen wir aus ≈ 1 m nur ≈ 22,3 dB; gleichzeitig nimmt das Modell ohne Oszillation lediglich ≈ 2,1 W auf. Auf der 5. Leistungsstufe steigen die Werte auf ≈ 49,1 dB und ≈ 16,3 W. Mit horizontaler Oszillation erhöht sich der Leistungsbezug auf den regulären Leistungsstufen jeweils um ≈ 2,1 W. Der Verbrauch im Standby ist mit ≈ 0,2 W ausgesprochen niedrig. Gerade die Verbindung aus sehr leisem Betrieb auf den unteren Leistungsstufen und gleichfalls geringem Leistungsbezug ist eine der größten Stärken dieses Ventilators (➞ Der Schalldruckpegel & ➞ Der elektrische Leistungsbezug).
Die Reinigung ist ebenfalls praxisgerecht gelöst. Für die regelmäßige Pflege können die äußeren Flächen mit einem weichen Tuch abgewischt und Staub an den Luftdurchlässen mit Staubsauger & Co. entfernt werden. Für eine gründlichere Reinigung lässt sich das Frontgitter nach dem Lösen einer Schraube abnehmen; anschließend kann auch der Ventilatorflügel demontiert und gereinigt werden. Damit sind diejenigen Bereiche erreichbar, an denen sich während längerer Nutzung typischerweise Staub ansammelt (➞ Die Reinigung).
Wer einen leisen, sparsamen und zugleich leistungsstarken Standventilator sucht, sollte sich den Levoit CoreBreeze 382 näher ansehen. Das Modell verbindet einen sehr niedrigen Schalldruckpegel auf den unteren Leistungsstufen, einen ausgesprochen maßvollen elektrischen Leistungsbezug, eine hohe maximale Windgeschwindigkeit, drei wählbare Oszillationswinkel, einen Timer, eine praktische Fernbedienung und einen modularen Schaft. Geringe Komforteinbußen bestehen bloß darin, dass nur fünf reguläre Leistungsstufen vorhanden sind und die automatische Oszillation auf die Horizontale beschränkt bleibt. Insgesamt überwiegen die Stärken allerdings deutlich. Daher verleihen wir dem Levoit CoreBreeze 382 das Testurteil „sehr gut“ (92,7 %).

Die wesentlichen Merkmale
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- Größe (Bmax × Tmax × Hmax d. Modells): ≈ 30,3 × 30,1 × 97,0 cm
- Gewicht (mmax d. Modells): ≈ 2,6 kg
- Modusspanne: NORMAL & TURBO
- Windstärke (vmax d. Windes aus ≈ 1 m im Modus NORMAL):
1. Leistungsstufe: ≈ 1,4 m/s
2. Leistungsstufe: ≈ 2,5 m/s
3. Leistungsstufe: ≈ 3,4 m/s
4. Leistungsstufe: ≈ 4,3 m/s
5. Leistungsstufe: ≈ 5,0 m/s - Schalldruckpegel (LP max d. Modells aus ≈ 1 m im Modus NORMAL):
1. Leistungsstufe: ≈ 22,3 dB
2. Leistungsstufe: ≈ 25,8 dB
3. Leistungsstufe: ≈ 32,2 dB
4. Leistungsstufe: ≈ 47,9 dB
5. Leistungsstufe: ≈ 49,1 dB
Möchten Sie wissen, wie sich das Geräuschprofil des Levoit CoreBreeze 382 anhört? Dann klicken Sie hier, um zu den von uns erstellten Geräuschsamples zu springen.
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- Elektrischer Leistungsbezug (P∅ d. Modells im Modus NORMAL, ohne Oszillation):
1. Leistungsstufe: ≈ 2,1 W
2. Leistungsstufe: ≈ 3,4 W
3. Leistungsstufe: ≈ 6,6 W
4. Leistungsstufe: ≈ 12,5 W
5. Leistungsstufe: ≈ 16,3 W
- Elektrischer Leistungsbezug (P∅ d. Modells im Modus NORMAL, ohne Oszillation):
Möchten Sie wissen, mit welchem Stromverbrauch und welchen Stromkosten der Gebrauch des Levoit CoreBreeze 382 verknüpft ist? Dann klicken Sie hier, um zu dem von uns programmierten Stromverbrauchs- und Stromkostenrechner zu springen.
Pro
- ausgesprochen niedriger elektrischer Leistungsbezug (vor allem auf den unteren Leistungsstufen)
- flexibel wählbare horizontale Oszillation (≈ 30°, ≈ 60° oder ≈ 90°)
- modularer Schaft für eine hohe und eine niedrigere Bauform
- sehr komfortable Bedienung per Bedienfeld und Fernbedienung
- sehr leiser Betrieb (vor allem auf den unteren Leistungsstufen, bspw. auf der min. Leistungsstufe ≈ 22,3 dB aus ≈ 1 m)
- sehr leistungsstark (bspw. auf der max. Leistungsstufe ≈ 5,0 m/s aus ≈ 1 m vor dem Modell)
- Timer von 2, 4, 6, 8 oder 12 h
- umfangreiche Reinigungsmöglichkeiten durch demontierbares Frontgitter und leichtgängig erreichbare Ventilatorflügel
Contra
- keine motorisierte vertikale Oszillation
- nur fünf normale Leistungsstufen
Größe, Gewicht & Co.
Der Ventilator in voller Höhe
Der Levoit CoreBreeze 382 wirkt designmäßig sehr modern, gleichzeitig aber auch zurückhaltend. In voller Bauform erreicht das Modell eine Höhe von ≈ 97,0 cm, während die Basis mit ≈ 30,3 × 30,1 cm nur eine maßvolle Stellfläche beansprucht. Dadurch lässt sich der Standventilator problemlos neben Sofa, Sessel oder Schreibtisch aufstellen, ohne dort übermäßig viel Raum einzunehmen.
Dank seiner Maße von ≈ 30,3 × 30,1 × 97,0 cm (Bmax × Tmax × Hmax d. Modells) lässt sich der Levoit CoreBreeze 382 in vielen Wohn- und Arbeitsbereichen verwenden. Der runde Standfuß bleibt vergleichsweise kompakt, während der Ventilatorkopf hoch genug angeordnet ist, um Luft nicht nur bodennah, sondern auch in Richtung Sessel, Sofa oder Bett auszugeben. Besonders in kleineren Home Offices ist diese Verbindung aus geringer Stellfläche und ordentlicher Arbeitshöhe sehr praktisch.
Der Ventilator in beiden Höhenkonfigurationen
Der Schaft besteht aus einer unteren und einer oberen Stange. Für die volle Bauhöhe werden beide Elemente verwendet; für eine niedrigere Konfiguration kann der Ventilatorkopf allerdings auch unmittelbar mit der unteren Stange verknüpft werden. So lässt sich die Höhe des Luftauslasses an unterschiedliche Situationen anpassen, ohne dass ein separates Gerät erforderlich wäre; damit ist das Modell ausgesprochen flexibel.
Diese modulare Konstruktion ist im Alltag ein echter Komfortvorteil. In voller Höhe eignet sich der Levoit CoreBreeze 382 als klassischer Standventilator; in der verkürzten Konfiguration kann der Luftstrom näher an niedrigen Sitz- oder Liegepositionen ausgegeben werden.
Der Standfuß
Der Standfuß besteht aus zwei ineinandergreifenden Elementen und bildet nach der Montage eine breite, flache Basis. Im Test vermittelte diese Konstruktion einen – jedenfalls größtenteils – sicheren Stand. Das ist gerade bei einem Standventilator wichtig, weil der Ventilatorkopf während der horizontalen Oszillation fortlaufend bewegt wird.
Das Gewicht von ≈ 2,6 kg (mmax d. Modells) bleibt niedrig genug, um den Ventilator ohne größeren Kraftaufwand zwischen verschiedenen Räumen zu versetzen. Gleichzeitig erwies sich die Basis im Laufe unseres Tests als hinreichend stabil. Beim Aufstellen sollte vor dem Ventilator genügend Freiraum verbleiben: Es wird empfohlen, während des Gebrauchs mindestens ≈ 38 cm Abstand vor der Vorderseite zu wahren; anderenfalls kann der Luftstrom ggf. durch andere Gegenstände blockiert werden.
Stromkabel, Netzadapter und Anschluss
Das Stromkabel erschließt mit ≈ 1,8 m (Lmax d. Stromkabels) einen ordentlichen Spielraum bei der Wahl des Aufstellorts. Der Netzadapter wird an der Rückseite des Ventilators angeschlossen. Dadurch kann der Anschluss am Modellkörper optisch dezent erfolgen und das Stromkabel lässt sich vergleichsweise unauffällig in Richtung Steckdose führen.
Die Qualität des Materials & des Materialverbunds
Die Materialqualität (beispielhaft veranschaulicht am Ventilatorkopf)
Die Materialien des Levoit CoreBreeze 382 sind durchweg sauber verarbeitet. Die Kunststoffteile des Ventilatorkopfs schließen ordentlich aneinander an, während die beiden Schaftsegmente nach dem Verschrauben einen vollauf stabilen Verbund bilden. Signifikante Mängel wie bspw. auffällige Spaltmaße oder scharfkantige Übergänge sind nirgends gegeben.
Der Levoit CoreBreeze 382 wurde von unseren Testerinnen & Testern über mehrere Wochen hinweg regelmäßig verwendet. Dabei mussten die einzelnen Bauteile nicht nur den normalen Ventilatorbetrieb, sondern auch wiederholtes Umstellen, den Wechsel zwischen den beiden Höhenkonfigurationen und die horizontale Oszillation verkraften. Der Materialverbund hinterließ dabei einen stabilen Eindruck; funktionale Beeinträchtigungen konnten wir auch am Ende unseres ausgiebigen Testverfahrens nicht feststellen.
Auch die beweglichen Bereiche des Modells arbeiteten zuverlässig. Die horizontale Oszillation verlief gleichmäßig, und der Ventilatorkopf ließ sich für unterschiedliche Ausgaberichtungen manuell ausrichten. Das Modell wirkt also nicht unnötig schwer oder massiv, zugleich aber hinreichend solide für einen regelmäßig verwendeten Standventilator.
Die Bedienung
Das Bedienfeld
Das Bedienfeld ist bewusst übersichtlich gehalten. Direkt am Modell lassen sich das An- und Ausschalten, die Leistungsstufe, der Timer und die horizontale Oszillation steuern. Mehrere designmäßig sehr einfach gestaltete Kontrollleuchten informieren über Leistungsstufe, Timerwahl und Schwenkwinkel. Die Symbole sind nicht gewaltig, aber doch groß genug und lassen sich nach kurzer Eingewöhnung problemlos zuordnen.
Die Bedienung des Levoit CoreBreeze 382 gelang unseren Testerinnen & Testern insgesamt sehr leichtgängig. Die wesentlichen Funktionen lassen sich am Bedienfeld ohne verschachtelte Menüs erreichen, und die Anzeige arbeitet mit einfachen Kontrollleuchten statt mit einem großangelegten, komplexen Display. Gerade bei einem Ventilator ist diese Reduktion sinnvoll: Leistungsstufe, Timer und Oszillation sollen sich schließlich auch dann schnell verändern lassen, wenn man nur kurz am Modell vorbeigeht.
Wir stellen im Weiteren dar, was man anhand der einzelnen Bedienelemente des Bedienfelds verwirklichen kann und welche Funktionen ausschließlich bzw. besonders komfortabel über die Fernbedienung erreichbar sind.
Die An- & Aus-Taste
Über die An- bzw. Aus-Taste wird der Ventilator gestartet oder in den Bereitschaftsmodus versetzt. Nach dem Anschalten arbeitet das Modell standardmäßig auf der 1. Leistungsstufe. Wird die Taste ≈ 15 s lang gedrückt gehalten, lassen sich die Standardeinstellungen des Ventilators zurücksetzen.
Praktisch ist allerdings die Speicherfunktion. Befindet sich der Ventilator im Bereitschaftsmodus, speichert er die vorherigen Einstellungen mit Ausnahme des ggf. vorher verwendeten Timers. Wird das Modell vollständig vom Stromnetz getrennt, so bleiben die vorherigen Einstellungen ebenfalls erhalten; Timer und Schwenkfunktion werden dann allerdings nicht gespeichert. Dadurch muss man die bevorzugte Leistungsstufe nach einer normalen Nutzungspause nicht jedes Mal erneut wählen; gerade dann, wenn das Nutzungsprofil gleichförmig ausfällt, ist dies ein erheblicher Komfortvorteil.
Die Timer-Taste
Der Timer erlaubt eine automatische Abschaltung nach 2, 4, 6, 8 oder 12 h. Die gewählte Dauer wird über die Kontrollleuchten dargestellt. Gerade am Abend ist das praktisch: Man kann den Ventilator während der Einschlafphase nutzen, ohne ihn zwingend die ganze Nacht hindurch laufen lassen zu müssen; ggf. möchte man während des Schlafes ja nicht mehr kraftvoll angeblasen werden.
Die Timerbedienung ist intuitiv machbar, allerdings weniger feingliedrig als bei Modellen mit stündlichen Intervallen. Durch wiederholtes Antippen wechselt der Levoit CoreBreeze 382 zwischen 2, 4, 6, 8 und 12 h. Die Auswahl lässt sich anhand der Leuchtkombination unmittelbar kontrollieren. Im Alltag decken diese Timerkonfigurationen typische Nutzungsfälle wie bspw. das Arbeiten am Schreibtisch, das Schauen von Serien und Filmen vor dem Schlafen usw. bestens ab.
Die Oszillations-Taste
Die horizontale Oszillation kann an- und ausgeschaltet und in ihrer Winkelspanne angepasst werden. Zur Wahl stehen ≈ 30°, ≈ 60° und ≈ 90°. Ein kleiner Winkel von ≈ 30° konzentriert die Luftbewegung auf einen engeren Bereich; ein verhältnismäßig großer Winkel von ≈ 90° verteilt den Luftstrom demgegenüber deutlich breiter im Raum.
Die Oszillation arbeitete im Test gleichmäßig. Für die volle Winkelspanne von ≈ 90° benötigt das Modell ≈ 15 s; an den beiden Enden hält es jeweils ≈ 1 s inne. Die Winkelwahl ist sinnvoll, weil nicht jede Situation eine möglichst breite Luftverteilung verlangt. Wer allein am Schreibtisch sitzt, kann bspw. ≈ 30° nutzen, während ≈ 90° in einem gemeinsam genutzten Wohnzimmer hilfreicher sind. Eine motorisierte vertikale Oszillation ist nicht vorhanden; die Ausrichtung nach oben oder unten erfolgt manuell am Ventilatorkopf.
Die Gebläsestärke-Taste
Über diese Taste wird zwischen fünf regulären Leistungsstufen gewechselt. Die Kontrollleuchten zeigen die aktuell gewählte Stufe an. Das Spektrum reicht von einer ausgesprochen leisen und sparsamen Luftbewegung bis hin zu einem kräftigen Luftstrom von ≈ 5,0 m/s aus ≈ 1 m Entfernung.
Fünf Leistungsstufen sind für die meisten Alltagssituationen ausreichend, bieten aber naturgemäß weniger Feindifferenzierung als Ventilatoren mit umfangreicherer Auswahl. In der Praxis sind die Sprünge dennoch nachvollziehbar: Die Windgeschwindigkeit steigt von ≈ 1,4 m/s auf der 1. Leistungsstufe über ≈ 2,5 m/s, ≈ 3,4 m/s und ≈ 4,3 m/s bis auf ≈ 5,0 m/s auf der 5. Leistungsstufe.
Die Fernbedienung
Die Fernbedienung misst nur ≈ 5,9 × 5,9 × 0,9 cm (Bmax × Tmax × Hmax d. Fernbedienung) und wiegt einschließlich Batterie ≈ 16,4 g (mmax d. Fernbedienung). Neben dem An- und Ausschalten, der Wahl der Leistungsstufe, der Einprogrammierung des Timers und der Wahl der Oszillation bietet sie komfortable Direktzugriffe auf den Modus TURBO, das Abschalten von Ton & Co. sowie die Wahl des Schwenkwinkels. Der Modus TURBO wird über eine eigene Taste aktiviert. Er schaltet auf die höchste Gebläsestufe und aktiviert die horizontale Luftverteilung, sodass ohne mehrere Einzelschritte unmittelbar die maximale Betriebsintensität bereitsteht.
Die Fernbedienung ist ein echter Komfortgewinn, weil sich der Ventilator damit vom Bett, Sessel oder Sofa aus vollständig steuern lässt; die Bedienung kann völlig problemlos auch aus mehr als ≈ 5 m erfolgen, wenn der Ventilator frontal anvisiert wird. Die Energieversorgung übernimmt eine CR2025-Knopfzelle mit 3,0 V; eine passende Batterie ist übrigens Bestandteil des Lieferumfangs und schon von Werk aus eingelegt.
Die Bedienung im Schlafzimmer
Für den Gebrauch im Schlafzimmer ist besonders praktisch, dass sich die Auswahltöne und die Anzeige deaktivieren lassen. Wird anschließend keine weitere Taste betätigt, so schaltet sich die Anzeige nach wenigen Sekunden wieder aus. Dadurch bleibt der Ventilator auch dann noch optisch zurückhaltend, wenn der Raum größtenteils dunkel ist; dies dürfte denjenigen Verbraucherinnen & Verbrauchern willkommen sein, die helle Lichter beim Einschlafen vermeiden möchten.
Die Bedienungsanleitung
Die deutschsprachige Bedienungsanleitung
Die deutschsprachige Bedienungsanleitung behandelt alle wesentlichen Grundlagen: So wird bspw. auf die Bedienung, die Reinigung und alles Weitere in hinreichend ausführlichem Maße eingegangen. Die klare Gliederung erleichtert es, die jeweils erforderliche Information schnell wiederzufinden.
Inhaltlich hinterließ die Bedienungsanleitung einen rundherum ordentlichen Eindruck. Besonders hilfreich sind die vielen Grafiken zur Montage. Sie veranschaulichen, wie die beiden Hälften des Standfußes zusammengefügt, die Stangen verschraubt, die Kunststoffmutter an der Basis des Standfußes befestigt und der Ventilatorkopf mit dem Schaft verbunden werden. Auch die alternative niedrigere Bauform wird ausdrücklich erwähnt: Der Ventilatorkopf kann, wie nun schon mehrmals angesprochen, im Bedarfsfall direkt mit der unteren Stange verknüpft werden.
Die Ausführungen in der Bedienungsanleitung
Auch die Bedienlogik wird anschaulich erklärt: So werden bspw. die fünf Leistungsstufen, die Schwenkwinkel von ≈ 30°, ≈ 60° und ≈ 90°, der Timer mit 2, 4, 6, 8 oder 12 h, die Speicherfunktion uvm. in informativem, eingängigem Stil erläutert. Gerade die Tabellen mit Kontrollleuchten sind hilfreich, weil sie zeigen, wie sich die betreffende Einstellung am Bedienfeld des Modells ablesen lässt.
Verbesserungspotenzial besteht vor allem bei einzelnen technischen Detailangaben. Die maximale Geschwindigkeit wird bspw. in der Datentabelle mit 21 ft/s angegeben, obwohl für deutschsprachige Verbraucherinnen & Verbraucher eine Angabe in m/s sehr viel naheliegender wäre.
Die Leistung
Die Windstärke im Modus NORMAL 1–5 und TURBO
Die Windgeschwindigkeit steigt im Modus NORMAL deutlich mit der Leistungsstufe. Aus ≈ 1 m vor dem Modell maßen wir ≈ 1,4 m/s auf der 1. Leistungsstufe, ≈ 2,5 m/s auf der 2. Leistungsstufe, ≈ 3,4 m/s auf der 3. Leistungsstufe, ≈ 4,3 m/s auf der 4. Leistungsstufe und ≈ 5,0 m/s auf der 5. Leistungsstufe. Im Modus TURBO wurden ebenfalls ≈ 5,0 m/s erreicht.
Bei der Windleistung konnte der Levoit CoreBreeze 382 sehr überzeugen. Schon die 1. Leistungsstufe erzeugt aus ≈ 1 m einen klar wahrnehmbaren Luftstrom von ≈ 1,4 m/s. Die 2. Leistungsstufe erhöht die Windgeschwindigkeit deutlich auf ≈ 2,5 m/s; auf der 3. Leistungsstufe sind es ≈ 3,4 m/s. Damit stehen im unteren und mittleren Leistungsbereich sinnvolle Abstufungen zur Verfügung, die je nach Abstand und persönlichem Wärmeempfinden gewählt werden können.
Auf den beiden höchsten Leistungsstufen wird der Luftstrom ausgesprochen kräftig. Wir maßen ≈ 4,3 m/s auf der 4. Leistungsstufe und ≈ 5,0 m/s auf der 5. Leistungsstufe. Im Modus TURBO betrug die frontal aus ≈ 1 m gemessene Windgeschwindigkeit ebenfalls ≈ 5,0 m/s. Der Mehrwert von TURBO liegt daher nicht in einer nochmals höheren frontalen Spitzenwindgeschwindigkeit, sondern in der unmittelbaren Kombination aus maximaler Windkraft und horizontaler Luftverteilung. Gerade wenn die Luft in einem Raum schnell bewegt werden soll, ist dieser Direktzugriff praktisch.
Die horizontale Oszillation erweitert den Einsatzbereich zusätzlich. Der Levoit CoreBreeze 382 kann automatisch über ≈ 30°, ≈ 60° oder ≈ 90° schwenken. Für die volle 90°-Spanne maßen wir ≈ 15 s; an beiden Endpunkten pausiert der Kopf jeweils ≈ 1 s. Dadurch kehrt der Luftstrom regelmäßig an dieselbe Position zurück, ohne dass eine Person dauerhaft frontal angeblasen wird. Der Ventilatorkopf lässt sich außerdem manuell vertikal ausrichten; eine automatische vertikale Oszillation ist allerdings nicht vorhanden.
Die Reinigung
Die regelmäßige Reinigung
Für die regelmäßige Pflege reicht in vielen Fällen ein weiches, trockenes Tuch aus. Bei Bedarf kann es leicht angefeuchtet werden; anschließend sollten die gereinigten Flächen unmittelbar getrocknet werden. Vor jeder Reinigung muss das Modell vom Stromnetz getrennt werden.
Die Reinigung des Levoit CoreBreeze 382 ist insgesamt sehr praxisgerecht. Staub sammelt sich naturgemäß vor allem am Frontgitter, am Lufteinlass und an den Ventilatorflügeln. Die Bedienungsanleitung empfiehlt deshalb eine regelmäßige Pflege, damit die Luftbewegung nicht beeinträchtigt wird.
Die Reinigung des Gitters
Lose Staubpartikel können bspw. mit einem Staubsauger entfernt werden. Eine weiche Bürstendüse ist besonders sinnvoll, weil sie die schmalen Bereiche des Gitters erreicht, ohne gleichzeitig die Kunststoffoberflächen unnötig zu belasten oder ggf. gar zu beschädigen.
Für eine intensivere Reinigung lässt sich der Ventilatorkopf weiter öffnen. Hierfür wird zunächst die Schraube an der Unterseite des Frontgitters mit einem geeigneten Schraubendreher gelöst. Anschließend kann das Frontgitter gegen den Uhrzeigersinn gedreht und abgenommen werden. Danach wird der zentrale Knopf im Uhrzeigersinn gelöst, sodass sich auch der Ventilatorflügel herausziehen lässt. Auf diese Weise sind diejenigen Bauteile zugänglich, an denen sich über längere Zeit besonders viel Staub ansammeln kann.
Die Reinigung der Ventilatorflügel
Nach der Demontage lassen sich Frontgitter und Ventilatorflügel gründlich reinigen. Die Teile können mit einem feuchten Tuch abgewischt und anschließend unmittelbar getrocknet werden. Diese Zugänglichkeit ist ein erheblicher Vorteil gegenüber Ventilatoren, deren Rotorbereich oftmals nur von außen erreichbar ist.
Der Schalldruckpegel
Der Schalldruckpegel im Modus NORMAL 1–5 und TURBO
Der Schalldruckpegel hängt deutlich von der gewählten Leistungsstufe ab. Aus ≈ 1 m maßen wir im Modus NORMAL ≈ 22,3 dB auf der 1. Leistungsstufe, ≈ 25,8 dB auf der 2. Leistungsstufe, ≈ 32,2 dB auf der 3. Leistungsstufe, ≈ 47,9 dB auf der 4. Leistungsstufe und ≈ 49,1 dB auf der 5. Leistungsstufe. Im Modus TURBO wurden ebenfalls ≈ 49,1 dB erreicht.
Das Geräuschprofil des Levoit CoreBreeze 382 ist vor allem auf den ersten beiden Leistungsstufen ausgesprochen angenehm. Mit ≈ 22,3 dB aus ≈ 1 m auf der 1. Leistungsstufe bleibt der Ventilator in einem ruhigen Raum völlig unauffällig. Auch ≈ 25,8 dB auf der 2. Leistungsstufe sind niedrig genug, um das Modell beim Arbeiten, Lesen oder Einschlafen nur sehr geringfügig wahrzunehmen. Die 3. Leistungsstufe bleibt mit ≈ 32,2 dB ebenfalls noch deutlich leiser als die beiden oberen Stufen; hier fällt oftmals schon ein normales Gespräch lauter aus.
Zwischen der 3. Leistungsstufe und der 4. Leistungsstufe ist der größte Sprung zu verzeichnen. Auf der 4. Leistungsstufe maßen wir ≈ 47,9 dB, auf der 5. Leistungsstufe ≈ 49,1 dB. Das Modell wird dann klar hörbar, entwickelt gleichzeitig aber auch einen erheblich stärkeren Luftstrom von ≈ 4,3 m/s bzw. ≈ 5,0 m/s. Für einen ruhigen Arbeitsplatz oder die Nacht sind daher vor allem die ersten drei Leistungsstufen interessant; für eine schnelle und kräftige Luftbewegung sind die oberen Leistungsstufen trotz des höheren Geräuschpegels sinnvoll.
Im Modus TURBO erreichten wir ebenfalls ≈ 49,1 dB. Das ist plausibel, weil TURBO mit der höchsten Leistungsstufe arbeitet und diese nur mit der Oszillation verknüpft. Positiv ist, dass sich u. a. auch die Auswahltöne deaktivieren lassen. Gerade im Schlafzimmer verhindert dies zusätzliche akustische Reize, während der eigentliche Ventilator auf einer der unteren Leistungsstufen ohnehin sehr leise betrieben werden kann.
Wie hört sich der Levoit CoreBreeze 382 an?
Möchten Sie einen Eindruck vom Geräuschprofil des Levoit CoreBreeze 382 erhalten? Weil sich objektive Schalldruckpegelmesswerte von vielen Verbraucherinnen & Verbrauchern nur schwierig deuten lassen, stellen wir im Weiteren auch eigens angefertigte Geräuschsamples vom Gebrauch des Levoit CoreBreeze 382 zur Verfügung – hier haben wir die auf allen Leistungsstufen ausgegebenen Geräusche nacheinander aufgeführt, sodass Sie insbesondere erkennen können, wie schwach bzw. stark die jeweiligen Schalldruckpegelsprünge zwischen den einzelnen Leistungsstufen sind.
Der elektrische Leistungsbezug
Der elektrische Leistungsbezug im Modus NORMAL 1–5 und TURBO
Ohne Oszillation maßen wir im Modus NORMAL ≈ 2,1 W, ≈ 3,4 W, ≈ 6,6 W, ≈ 12,5 W und ≈ 16,3 W, immer abhängig von der jeweiligen Leistungsstufe. Mit horizontaler Oszillation lagen die Werte bei ≈ 4,2 W, ≈ 5,5 W, ≈ 8,7 W, ≈ 14,6 W und ≈ 18,4 W; die Oszillation erhöht den elektrischen Leistungsbezug bei den regulären Stufen damit jeweils um ≈ 2,1 W. Im Modus TURBO maßen wir ≈ 18,4 W; der Standby-Verbrauch beträgt ≈ 0,2 W.
Der Levoit CoreBreeze 382 ist ausgesprochen sparsam. Besonders beeindruckend ist die 1. Leistungsstufe: Trotz eines aus ≈ 1 m klar wahrnehmbaren Luftstroms von ≈ 1,4 m/s benötigt das Modell ohne Oszillation nur ≈ 2,1 W. Auf der 2. Leistungsstufe sind es ≈ 3,4 W und auf der 3. Leistungsstufe ≈ 6,6 W. Wer den Ventilator während warmer Tage über viele Stunden hinweg verwenden will, kann daher gerade mit den unteren Stufen einen sehr niedrigen laufenden Strombedarf erreichen.
Doch auch bei höherer Leistung bleibt der elektrische Leistungsbezug maßvoll. Auf der 4. Leistungsstufe maßen wir ohne Oszillation ≈ 12,5 W, auf der 5. Leistungsstufe ≈ 16,3 W. Der Modus TURBO liegt bei ≈ 18,4 W; angesichts einer maximalen Windgeschwindigkeit von ≈ 5,0 m/s aus ≈ 1 m ist das ein sehr überzeugendes Verhältnis aus Leistungsfähigkeit und Strombedarf.
Wird die horizontale Oszillation zugeschaltet, erhöht sich der elektrische Leistungsbezug bei den fünf regulären Leistungsstufen jeweils um ≈ 2,1 W. So werden aus ≈ 2,1 W auf der 1. Leistungsstufe ≈ 4,2 W und aus ≈ 16,3 W auf der 5. Leistungsstufe ≈ 18,4 W. Dieser Mehrbedarf ist angesichts der deutlich breiteren Luftverteilung gering. Auch der Bereitschaftsmodus fällt mit ≈ 0,2 W kaum ins Gewicht.
Welche Kosten sind mit dem Gebrauch des Levoit CoreBreeze 382 verbunden?
Möchten Sie wissen, welche laufenden Kosten mit dem Gebrauch des Levoit CoreBreeze 382 in Ihrem Haushalt verknüpft wären? Dies lässt sich im Folgenden sehr leichtgängig berechnen: Sie können eintragen, wie viele Stunden Sie das Modell regelmäßig verwenden, ob jeweils die Oszillation aktiv ist und welchen Strompreis Sie als Berechnungsgrundlage zugrunde legen wollen.
Stromverbrauch & -kosten errechnen
Hier können Sie Ihr geplantes Nutzungsprofil einstellen, also vermerken, wie viele Stunden pro Tag Sie welche Leistungsstufen des Modells verwenden möchten. Sie können mehrere Blöcke miteinander verknüpfen, wenn Sie das jeweilige Nutzungsprofil variieren, also verschiedene Leistungsstufen im Tagesverlauf verwenden möchten.
Bei der Wahl dieser Option lassen wir auch den zusätzlichen elektrischen Leistungsbezug des Modells, der während der Oszillation erfolgt, in den Berechnungsvorgang einspielen. Bei Leistungsstufen bzw. Modi, für die der Oszillations-Leistungsbezug bereits im hinterlegten Leistungswert enthalten ist, erfolgt kein zusätzlicher Aufschlag. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn der Luftstrom gleichmäßig verteilt werden soll.
Bei der Wahl dieser Option lassen wir auch den elektrischen Leistungsbezug des Modells, der im Standby erfolgt, in den Berechnungsvorgang einspielen. Dies empfiehlt sich bspw. dann, wenn das Modell kontinuierlich mit dem Stromnetzwerk des Hauses verbunden bleiben soll. Die Zeitspanne im Standby wird unter Berücksichtigung derjenigen Zeitspanne, die mit dem von Ihnen einprogrammierten Nutzungsprofil verknüpft ist, berechnet.
Dauer des Standbys pro Tag: – h
| Zeitraum | Stromverbrauch in kWh | Stromkosten in € |
|---|---|---|
| Pro Tag | – | – |
| Pro Woche | – | – |
| Pro Monat | – | – |
| Pro Jahr | – | – |
Die hier ersichtlichen Werte stellen den voraussichtlichen Stromverbrauch und die voraussichtlichen Stromkosten nur im Groben dar, können in der Praxis also ggf. in erheblichem Maße variieren. Sie knüpfen an die von uns ermittelten Werte bzgl. des elektrischen Leistungsbezugs des Modells und den von Ihnen einprogrammierten Strompreis an.
Technische Daten
| Hersteller Modell |
Levoit CoreBreeze LPF-R382-WEU |
|---|---|
| Größe, Gewicht usw. | |
| Größe des Modells (Bmax × Tmax × Hmax) |
30,3 × 30,1 × 97,0 cm |
| Gewicht des Modells (mmax) |
2,6 kg |
| Maß des Stromkabels (Lmax) |
1,8 m |
| Größe der Fernbedienung (Bmax × Tmax × Hmax) |
5,9 × 5,9 × 0,9 cm |
| Gewicht der Fernbedienung (mmax) |
16,4 g |
| Stromversorgung der Fernbedienung | Batterie (CR2025, 3,0 V, 1 ×) |
| Zubehör | Batterie (CR2025, 3,0 V, 1 ×); Bedienungsanleitung (1 ×); Fernbedienung (1 ×) |
| Funktionalität | |
| Modusspektrum | NORMAL; TURBO |
| Windstärken | 5 + TURBO |
| Windgeschwindigkeit (vmax aus d = 1,0 m, ermittelt) |
NORMAL 1: 1,4 m/s; NORMAL 2: 2,5 m/s; NORMAL 3: 3,4 m/s; NORMAL 4: 4,3 m/s; NORMAL 5: 5,0 m/s; TURBO: 5,0 m/s |
| Oszillation | ja |
| Oszillationswinkel (∡max, lt. Hersteller) |
30°, 60° oder 90° in der Horizontalen |
| Oszillationsdauer (Tmax, ermittelt) |
Oszillation in der Horizontalen: 90° in ≈ 15 s, jeweils ≈ 1 s Pause an den beiden Enden der Oszillationsspanne |
| Timer | ja (2, 4, 6, 8 oder 12 h) |
| Weitere Funktionen | – |
| Schall & Strom | |
| Schallausstoß (LP min – LP max, lt. Hersteller) |
20,0 – 48,0 dB |
| Schallausstoß (LP max aus d: ≈ 1,0 m, ermittelt) |
NORMAL 1: 22,3 dB; NORMAL 2: 25,8 dB; NORMAL 3: 32,2 dB; NORMAL 4: 47,9 dB; NORMAL 5: 49,1 dB; TURBO: 49,1 dB |
| Elektrischer Leistungsbezug (Pmax, lt. Hersteller) |
– |
| Elektrischer Leistungsbezug (Pmean, ermittelt) |
Betrieb ohne Oszillation: NORMAL 1: 2,1 W; NORMAL 2: 3,4 W; NORMAL 3: 6,6 W; NORMAL 4: 12,5 W; NORMAL 5: 16,3 W; TURBO: 18,4 W Betrieb mit horizontaler Oszillation: NORMAL 1: 4,2 W; NORMAL 2: 5,5 W; NORMAL 3: 8,7 W; NORMAL 4: 14,6 W; NORMAL 5: 18,4 W; TURBO: 18,4 W STANDBY: 0,2 W |
Bewertungstabelle
| Hersteller Modell |
% | Levoit CoreBreeze 382 |
|---|---|---|
| Funktionalität | 50 | 93,9 |
| Windreichweite | 40 | 94,9 |
| Windstärke | 40 | 95,3 |
| Flexibilität | 20 | 89,3 |
| Handhabung | 20 | 91,4 |
| Bedienung | 50 | 92,0 |
| Sicherheit | 45 | 91,3 |
| Bedienungsanleitung | 5 | 86,5 |
| Betrieb | 10 | 95,1 |
| Schallausstoß | 60 | 93,9 |
| Stromverbrauch | 40 | 96,9 |
| Material- & Materialverarbeitungsqualität | 10 | 92,0 |
| Ausstattung | 10 | 87,5 |
| Bonus | — | |
| Malus | — | |
| UVP des Herstellers | 89,99 € | |
| Durchschnittlicher Marktpreis Stand v. 11.08.2026 |
89,99 € | |
| Preis-Leistungsindex | 0,97 | |
| Gesamtbewertung | 92,7 % („sehr gut“) |
|

Wie haben wir geprüft?
Wir maßen, aus wie vielen Metern sich der Windstoß des Modells noch wahrnehmen lässt, wie es sich mit den wählbaren Windstärken verhält und in welchem Maße sich der obere Teil des Modells verstellen lässt (Maße, Winkel et cetera). Die hier wesentlichen Werte wurden von uns in einem vollends windstillen Testlabor erhoben. Hinsichtlich der Verstellbarkeit des oberen Teils des Modells ermittelten wir vor allem, in welchem Maße sich bspw. der Winkel verändern und sich so an die wechselnden Ansprüche der Menschen im Haus anpassen ließ. Obendrein maßen wir, welche Winkel das Modell während des Windausstoßes erreichen kann.
Wie sich das Modell verwenden lässt, wurde von uns auch erhoben: Wir ließen hier bspw. einspielen, wie man das Bedienpanel des Modells erreichen kann und wie verlässlich dessen Ansprechverhalten ist. Überdies wurde auch ermittelt, wie das Modell seinen aktuellen Status nach außen hin erkennbar werden lässt. Wir wollten außerdem wissen, wie sich die verschiedenen Ventilationsparameter (Windmodus, Windstärke usw.) verstellen lassen, ob Bedienpanel, Bildschirm & Co. des Modells also schon aus sich verständlich sind. Schließlich ließen wir auch nicht außen vor, ob man das Modell wirklich sicher verwenden kann: Wesentlich war hier, dass der Ventilator während des Betriebs sicher verwendet werden kann und die Mechaniken verlässlich mit dem Modell verbunden sind. Auch die Stabilität der Modelle über Fußböden aus Holz, Stein und Vinyl nahmen wir uns vor, stießen viele Male aus Winkeln von ≈ 0 – 45° gegen den oberen Teil des Modells und erhoben währenddessen, in welchem Maße es kippelte resp. kippte. Auch ermittelten wir, wie es sich mit der Qualität der uns vorliegenden Bedienungsanleitung des Herstellers verhält, ob diese also alle wirklich wesentlichen Themen über das Modell durch verständliche Texte abhandelt. Auch solche Menschen, die noch nie vorher ein solches Modell verwendet haben, sollten dies nach der Durchsicht der Bedienungsanleitung ohne Weiteres verwirklichen können.
Hier maßen wir den Schalldruckpegel, den man während der Ventilation aus einem Meter vor der Vorderseite des Modells wahrnehmen kann, und den elektrischen Leistungsbezug – wir maßen dies bei allen einprogrammierbaren Ventilationsparametern, vor allem also in allen hier vorhandenen Modi.
Schließlich nahmen wir uns auch die Qualität des Materials & Materialverbunds vor und erhoben vor und nach dem vier Wochen dauernden Test, in welchem Maße sich Makel an dem Modell ausmachen ließen, ob also bspw. durchs andauernde Verwenden schon Verschleißspuren zu erkennen waren. Wie sich die verschiedenen Teile des Modells verbinden lassen, wie es sich also mit der Qualität der hier wesentlich werdenden Mechanik verhält, wurde von uns auch beurteilt.
Schließlich nahmen wir eine Beurteilung des Modusspektrums des Modells vor: Wesentlich war vor allem, wie man das Modell ansprechen kann, in welcherlei Weise man das Tempo des Ventilators und den Winkel des Ventilatorkörpers anpassen kann und schließlich in welchem Maße man das An- & Ausschalten des Modells von einem einprogrammierbaren Timer abhängig machen kann. Wir stellten hier nicht allein die Quantität, sondern vielmehr die Qualität all der von Werk aus vorhandenen Optionen in unser Urteil ein, urteilten also auch darüber, wie wertvoll oder wertlos diese Optionen in praxi wirklich sind.
Getestetes Produkt
- Levoit CoreBreeze 382








