Das GI6432BXWF von Gorenje im Test 2026
Grandiose Qualität zum Sparpreis:
So leichtgängig lässt es sich kochen!
30. Januar 2026
Ganz gleichgültig, ob man regelmäßig oder nur gelegentlich frisch kocht – eines der grundlegenden Geräte einer jeden modernen Küche ist das Kochfeld, mit dem jegliche Speisen zubereitet werden. Gerade aus diesem Grund empfiehlt es sich, die Wahl eines geeigneten Kochfelds mit Bedacht zu treffen: So sehr einander viele Kochfelder äußerlich ähneln, so völlig verschieden können sie doch von innen – also in Bezug auf die in ihnen vorhandene Technik – sein. Für viele Verbraucherinnen & Verbraucher dürften die Genauigkeit, die Geschwindigkeit und die Gleichmäßigkeit des Kochvorgangs maßgebend sein. Will man ein in all diesen Bereichen gleichermaßen leistungsfähiges Kochfeld kaufen, dann empfiehlt sich ein solches mit Induktion. Induktionskochfelder sind verbreiteter denn je – und das aus gutem Grund: Mit einem solchen gelingt das Kochen ausgesprochen komfortabel, kann man doch bspw. die Temperaturen nicht nur in einer schnellen und simplen Weise, sondern darüber hinaus auch noch hochgradig präzise anpassen. Außerdem sind gewaltige Effizienzvorteile gegenüber Kochfeldern mit älterer Technik gegeben. Der Grund? Nun, Induktionskochfelder erzeugen die Hitze direkt im Boden des betreffenden Geschirrs – ohne den jeweiligen Teil des Kochfelds zwischenzuschalten. Das ist auch der Grund, aus dem die in Pfannen, Töpfen usw. befindlichen Speisen erstaunlich schnell heiß werden: Das ist in jedweder Situation vorteilhaft – einerlei, ob Fleisch, Fisch, Gemüse oder pflanzliche Alternativen gebraten, gedämpft, geschmort o. Ä. werden sollen. Diese Effizienz äußert sich insbesondere auch im Energieverbrauch: Induktionskochfelder stellen sicher, dass ein Großteil der in sie hinein fließenden elektrischen Energie auch wirklich da in Wärmeenergie verwandelt wird, wo es der Wärme bedarf – gerade deshalb wird bloß der Boden des Geschirrs, in dem die Speisen befindlich sind, heiß; es wird keine Energie mit der Erwärmung des Induktionskochfelds selbst verschwendet. Dadurch wird übrigens der volle Kochvorgang sicherer; und die im Nachgang erforderliche Reinigung sehr viel leichtgängiger: Weil die Oberfläche eines Induktionskochfelds nie übermäßig heiß wird, brennen Marinaden, Saucen usw. für gewöhnlich sehr viel seltener an.
Daher empfiehlt sich beinahe allen Verbraucherinnen & Verbrauchern, die nach einem vielfältig verwendbaren, durchweg komfortablen Kochfeld suchen, der Kauf eines Induktionskochfelds. An diese grundlegende Entscheidung knüpft sich allerdings ein Problem: Die Wahl des richtigen Induktionskochfelds stellt sich als eine ausgesprochen schwierige Angelegenheit dar: So pflegen die technischen Daten, die sich vor einem Kauf einsehen lassen, nur mäßige Auskunft über die Qualität eines Induktionskochfelds zu geben. Denn anhand von solchen Daten weiß man noch nichts über die Bedienung des Induktionskochfelds im Alltag: Für viele Verbraucherinnen & Verbraucher ist jedoch wesentlich, wie die Bedienung erfolgt, ob es hier also ggf. diffizile Menüs o. Ä. gibt. Gleichermaßen wichtig ist die Leistungskraft der in einem Induktionskochfeld befindlichen Technik, bestimmt sie doch über die grundlegenden Leistungsparameter – die Heizgeschwindigkeit und die Heizgleichmäßigkeit. Auch bedarf man näherer Informationen darüber, wie leicht- oder schwergängig die regelmäßig erforderliche Reinigung der Induktionskochfeldoberfläche erfolgt. Endlich wird man sich ein Bild von dem Bedienkomfort machen wollen: Sind die abrufbaren Funktionen des Induktionskochfelds wirklich sinnvoll und können sie ohne großen Aufwand verwendet werden? Wir knüpfen uns all diese Themen in unserem aktuellen Test des Gorenje GI6432BXWF ausführlich vor: Schließlich will dieses ausgesprochen preisgünstige Induktionskochfeld mit einer Vielzahl von Komfortfunktionen brillieren, gleichzeitig aber auch eine große Leistungskraft bieten, um jedem Kochprojekt gerecht zu werden. Ob die Versprechen des Herstellers zutreffen, haben wir ausgiebig geprüft!
Wesentliches
Für wen?
Für alle Verbraucherinnen & Verbraucher, die in Bälde ein preisgünstiges, aber doch rundum leistungsfähiges Induktionskochfeld kaufen möchten, das sich flexibel verwenden und an vollauf verschiedene Situationen anpassen lässt.
Was ist interessant?
Dem Induktionskochfeld wurden spezielle Automatikprogramme verliehen: Sie machen das Kochen dadurch leichtgängiger, dass das Induktionskochfeld die passenden Leistungseinstellungen eigenständig vornehmen und so bspw. auch die Temperatur nach dem ursprünglichen Aufheizen von sich aus anpassen kann – ohne dass dies auch nur mit dem geringsten Aufwand verknüpft wäre.
Was ist außerdem anzusprechen?
Das Induktionskochfeld ist ausgesprochen smart: So kann es bspw. mit der App des Herstellers (ConnectLife) gekoppelt werden, was ganz vielgestaltige Funktionen erschließt: Will man sich bspw. – unter Berücksichtigung der im Haus vorhandenen Zutaten – geeignete Speisen empfehlen lassen und diese Speisen im Nachgang auch kochen, dann kann einem der clevere Kochassistent (Dish Designer) mit künstlicher Intelligenz behilflich sein.
Der Test im Überblick
Das Gorenje GI6432BXWF kann mit einem durchweg schwarz-glänzenden Design beeindrucken und sich so vor allem in moderne Küchen einpassen. Das Größen- und Gewichtsmaß ist standardmäßig, weshalb der Einbau mühelos gelingt. Das hier vorherrschende Material ist durchaus hochwertig, sodass es bei normalem Gebrauch nur selten zu Beschädigungen kommen sollte. Weil allerdings – anders als bei dem von uns gleichzeitig geprüften Bruder- bzw. Schwesternmodell – keine spezielle Oberflächenbeschichtung gegeben ist, kann es hier sehr viel schneller zu geringfügigen Spuren wie bspw. Mikrokratzern kommen.
Der volle Bedienungsvorgang erfolgt über das vordere, ohne jegliche Anstrengung verwendbare Touchpanel: Das Bedienerlebnis ist schon aus dem Grunde komfortabel, dass beinahe jede Berührung ordnungsgemäß erkannt wird. Wann man welchen Teil des Touchpanels berühren muss, ist größtenteils schon durch das hier gegebene Design offensichtlich; bloß beizeiten empfiehlt sich ein näherer Blick in die beigelegte Bedienungsanleitung. Schließlich sind die Funktionen des Induktionskochfelds vielfältig und nicht alle von ihnen sind augenfällig; so bedarf es bspw. dann eines Blicks in die Bedienungsanleitung, wenn man von vielen bei der regelmäßigen Bedienung ausgesprochen hilfreichen Funktionen (wie bspw. QuickShift, Recall, Stop&Go usw.) erfahren will. Dass der Hersteller das Kochen mit dem Induktionskochfeld rundherum einfach machen will, offenbaren auch die drei Automatikprogramme: Mit ihnen kann man bspw. Speisen auftauen (Melt), aufwärmen (Warm), und sieden (Boil), ohne dass es erforderlich wäre, die Leistungseinstellungen eigenständig anzupassen – mit einem Großteil der Automatikprogramme ist ein automatischer Aufheizvorgang verknüpft, der an die jeweiligen Garmethoden angepasst ist.
Beim Kochen kommt man in den Genuss einer gewaltigen Flexibilität: Nicht nur ist das Induktionskochfeld in vier Teile von verschiedenen Größen unterteilt; vielmehr können die beiden linksseitig befindlichen Teile zu einer enormen BridgeArea verbunden werden, wenn bspw. mit Brätern, Platten usw. gegart werden soll. Man kann infolge der Gestaltung des Induktionskochfelds also einen beachtlichen Spielraum ausschöpfen.
Schließlich lässt sich das Induktionskochfeld mit der App des Herstellers, ConnectLife, verknüpfen: Der Funktionsumfang der App geht über denjenigen des Induktionskochfelds hinaus, was in manchen Situationen ggf. sehr willkommen sein wird. Ausdrücklich angesprochen werden muss der Kochassistent: Dieser kann mithilfe künstlicher Intelligenz Speisen empfehlen und hier bspw. auch die individuellen Ernährungsgepflogenheiten einspielen lassen. Darüber hinaus ist eine Bedienung per App vorstellbar, indem sich Leistungseinstellungen an die jeweiligen Teile des Induktionskochfelds schicken lassen; freilich müssen dann schon Töpfe, Pfannen usw. mit den betreffenden Speisen versehen und auf dem Induktionskochfeld befindlich sein.
Die beigelegte Bedienungsanleitung ist von einem größtenteils simplen, aber durchweg eingängigen Stil: Alles, was in Bezug auf das Induktionskochfeld wissenswert ist, wird so verständlich vermittelt, dass am Ende ein vollauf souveräner Umgang erfolgen kann.
Noch sehr viel gewichtiger als all die vorangegangenen Merkmale ist allerdings dasjenige der Leistungskraft: Wir haben die Leistung des Induktionskochfelds vorrangig anhand der Heizgeschwindigkeit und der Heizgleichmäßigkeit geprüft. Alle Teile des Induktionskochfelds sind hochgradig leistungsfähig, auch wenn die max. Leistungskraft differiert (≈ 1.800–3.000 W). Doch hinterließ nicht bloß die Geschwindigkeit Eindruck: Wurde die bei der jeweiligen Garmethode erforderliche Temperatur erreicht, so kann das Induktionskochfeld sie ausgesprochen gleichmäßig halten, ohne signifikante Schwankungen.
Wie also stellt sich das Gorenje GI6432BXWF insgesamt dar? Als ein leistungsfähiges Induktionskochfeld, das in allen Belangen komfortabel verwendbar ist und mit einem vielfältigen, das Kochen in vielen Situationen vereinfachenden Funktionsumfang aufwarten kann. Mangels hochgradig widerstandsfähiger Oberflächenbeschichtung schneidet das Induktionskochfeld nur geringfügig schwächer ab als das von uns außerdem geprüfte Bruder- bzw. Schwesternmodell: Wir verleihen ihm das Testurteil „sehr gut“ (94,4 %).

Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 59,5 × 52,0 × 5,4 cm
- Gewicht des Modells (mmax): ≈ 8,9 kg
- Anzahl der Kochzonen: 4
- Größe der Kochzonen (Bmax × Tmax):
1. ≈ 19,5 × 21,0 cm
2. ≈ 19,5 × 21,0 cm
3. ≈ 23,0 × 23,0 cm
4. ≈ 14,5 × 14,5 cm
Pro
- außerordentlich leichtgängiges Bedienerlebnis
- Automatikprogramme machen den Bedienungsvorgang durchweg leichtgängiger
- hochgradig starke Heizleistung (Heizgeschwindigkeit und Heizgleichmäßigkeit)
- per App verwendbar
- reiches Funktionsspektrum
Contra
- Bedienpanel vor allem bei prallem Sonnenlicht nur mühsam ablesbar
Größe, Gewicht & Co.
Das Touchpanel, über das die Bedienung schwerpunktmäßig erfolgt, ist im vorderen Teil des Induktionskochfelds befindlich. Glücklicherweise kann man ohne sonderlich viel Mühe erkennen, welche Touchelemente mit welchen Teilen des Induktionskochfelds verknüpft sind und wie man die betreffenden Kochparameter verstellen kann. Das Touchpanel spricht ausgesprochen zuverlässig an: Sämtliche Berührungen – gleichgültig übrigens ob Touches, Swipes o. Ä. – wurden sicher vom Induktionskochfeld erkannt und die jeweils einschlägigen Funktionen sofort verwirklicht.
Angesichts der hier gegebenen, völlig standardmäßigen Größe (≈ 59,5 × 52,0 × 5,4 cm, Bmax × Tmax × Hmax d. Induktionskochfelds) sollte der Einbau des Induktionskochfelds nicht mit besonderen Hindernissen verknüpft sein. Bloß das Gewicht (≈ 8,9 kg, mmax d. Induktionskochfelds) ist erheblicher, was angesichts der hier vorhandenen Technik niemanden verwundern sollte: Schließlich bedarf die Leistungskraft, die das Induktionskochfeld entfalten kann, entsprechender Technik, die sich eben auch gewichtsmäßig erkennen lässt. Trotz dieses Gewichts fiel der Einbauvorgang vollauf leicht.
Der Stil des Induktionskochfelds ähnelt mit seinem gleichmäßig-schwarzen, durchweg glänzenden Design demjenigen vieler anderer Modelle. Gleichwohl sind ein paar designmäßige Schmankerl vorhanden, die augenfällig sind und das Induktionskochfeld aufwerten: Hier muss bspw. die rahmenlose Gestaltung angesprochen werden, die nicht bloß einen nahtlosen Übergang sicherstellt, sondern auch in anderen Belangen sehr vorteilhaft ist: Durch das Fehlen eines Rahmens kann schon die Reinigung sehr viel leichtgängiger erfolgen, weil sich Spuren von Saucen, Marinaden usw. mit einem Mal abwischen lassen – ohne dass sie sich ggf. unterhalb eines Rahmens ansammeln. Der Hersteller hat bei der Designgestaltung also durchaus auch funktionale Erwägungen einfließen lassen.
Diesem Induktionskochfeld wurde eine vollkommen normale, hochglänzend-schwarze Oberflächengestaltung verliehen: Sie ist – jedenfalls nach dem Auspacken – sehr schön, kann durch die regelmäßige Nutzung allerdings sehr schnell Spuren und auch geringfügige Schäden wie bspw. Mikrokratzer abbekommen. Die glänzende Oberfläche ist auch in Bezug auf das Touchpanel nachteilig: Dessen Berührung verursacht schon infolge des natürlichen Talgs der Haut unschöne Spuren, die sich deutlich von der Oberfläche abheben.
Während des Kochens können vier verschiedene Teile des Induktionskochfelds verwendet werden: Ein jedes von ihnen ist eigenständig als Kochfeld nutzbar, sodass jeweils 1–4 Pfannen, Töpfe usw. gleichzeitig genutzt werden können, abhängig von dem jeweils gegebenen Bedarf. Gerade weil viele Teile des Induktionskochfelds größenmäßig variieren, lässt sich immer derjenige Teil verwenden, der zur Größe des jeweiligen Geschirrs passt. Welche max. Größe sich jeweils empfiehlt, veranschaulichen die an den verschiedenen Teilen des Induktionskochfelds befindlichen Linien: Sie heben sich infolge ihres grauweißen Designs ausdrucksstark vom Schwarz des Induktionskochfelds ab. Der größenmäßige Spielraum, der in Bezug auf Pfannen, Töpfe usw., erschlossen wird, ist vollauf ausreichend: Wir maßen bei den links befindlichen Kochfeldern Größen von ≈ 19,5 × 21,0 cm (Bmax × Tmax d. vorderen linken Kochfelds) bzw. von ≈ 19,5 × 21,0 cm (Bmax × Tmax d. hinteren linken Kochfelds) und bei den rechts befindlichen Kochfeldern solche von ≈ 23,0 × 23,0 cm (Bmax × Tmax d. vorderen rechten Kochfelds) bzw. von ≈ 14,5 × 14,5 cm (Bmax × Tmax d. hinteren rechten Kochfelds). Das dürfte in einem Großteil aller Situationen ausreichen – auch wenn größere Mengen von Fleisch, Fisch, Gemüse usw. gleichzeitig gegart werden sollen.
Was allerdings ist, wenn man bspw. Platten wie eine Teppanyakiplatte japanischen Stils verwenden will? Eine solche empfiehlt sich vor allem dann, wenn Lachs & Co. in üppiger Menge mit vollauf gleichmäßiger Temperatur gegart werden sollen. Mithilfe von BridgeArea können die beiden links befindlichen Kochfelder übers Touchpanel miteinander verknüpft werden, sodass sie im Weiteren ein einheitliches Kochfeld bilden, das bereits durch seine gewaltige Größe (≈ 19,5 × 42,0 cm, Bmax × Tmax d. verknüpften Kochfelds) besticht. Die Leistungseinstellung erfolgt dann für die volle BridgeArea gleichförmig.
Das Touchpanel ist mit diversen Graphiken versehen, die u. a. die Funktionen des Induktionskochfelds veranschaulichen sollen. Sie sind – wie bspw. auch die einzelnen Leistungseinstellungen eines jeden Teils des Induktionskochfelds – von einer genügenden Größe (≈ 0,5 cm), sodass sie sich auch aus mehr als ≈ 1 m noch sicher ablesen lassen. Ein geringfügiges Problem stellt sich bloß dann, wenn helles Licht unmittelbar gegen die Oberfläche des Induktionskochfelds scheint: Dann verblassen bspw. auch die angezeigten Leistungseinstellungen so sehr, dass man sie nur noch in einem sehr fahlen, verwaschenen Ton erkennen kann.
Das Material
Die Oberfläche des Induktionskochfelds ähnelt derjenigen, die bei beinahe allen gegenwärtig käuflichen Modellen gegeben ist: Sie ist gleichmäßig-schwarz und hochglänzend, weshalb wir nach mehreren Wochen des Gebrauchs bereits geringfügige Mängel in Gestalt von Mikrokratzern erkennen konnten. Diese Mängel sind allerdings rein optisch, bedeuten also keinerlei Beeinträchtigung in Bezug auf die Funktionalität.
Der Einbau
Wie jedes leistungsfähige Induktionskochfeld muss man auch dieses Modell von einer qualifizierten Elektronikfachkraft einbauen lassen. Weil viele Verbraucherinnen & Verbraucher einer solchen Qualifizierung entbehren und das Induktionskochfeld infolgedessen nicht eigenständig einbauen werden, lassen wir es hier bei einem sehr gedrungenen Urteil über den Einbauvorgang bewenden: Das Modell ließ sich jedenfalls von unseren qualifizierten Testerinnen & Testern mit sehr geringem Aufwand einbauen. Großes Lob wurde über die eingängige, den vollen Einbau sehr ausführlich beschreibende Einbauanleitung des Herstellers ausgesprochen.
Nach der Wahl desjenigen Teils des Induktionskochfelds, den man im weiteren Verlauf zum Kochen verwenden will, erfolgt die Leistungseinstellung sehr bequem: Alle wählbaren Leistungseinstellungen sind am Fuße des Induktionskochfelds ersichtlich, also im hier gelegenen Touchpanel. Die volle Spanne der Leistungseinstellungen wird nebeneinander angezeigt, sodass man über sie drüber wischen kann – so, als wäre hier ein Slider gegeben (ZoneSlide). Das gelingt, auch dank des verlässlichen Ansprechverhaltens des Touchpanels, größtenteils problemlos.
Die Bedienung
Die Bedienung des Induktionskochfelds erfolgt schwerpunktmäßig über das hier gegebene Touchpanel: Dieses ist im vorderen Teil des Induktionskochfels befindlich, und auch schon vor dem Anschalten größtenteils erkennbar. Die designmäßige Gestaltung des Touchpanels ist aus mehreren Gründen sinnvoll: So wurden alle Teile des Touchpanels, die mit spezifischen Funktionen verknüpft sind, schon werksseitig mit einprägsamen Graphiken oder jedenfalls englischsprachigen Texten versehen. Dies gilt bspw. in Bezug auf die Automatikprogramme, die verschiedenen, kochfeldspezifischen Timer usw. So kann eine fokussierte, zielgerichtete Bedienung erfolgen, auch wenn es ggf. schöner wäre, wenn die Darstellung kochfeldspezifisch – also nach der Wahl desjenigen Teils des Induktionskochfelds, den man im Weiteren zum Kochen verwenden möchte – erfolgen würde.
Die verschiedenen Teile des Touchpanels erschließen einen Großteil des hier gegebenen Funktionsumfangs: Welche Funktionen sind dies allerdings? Wir stellen im Weiteren alle Funktionen des Induktionskochfelds dar und lassen dabei auch die von unseren Testerinnen & Tester gewonnenen Eindrücke einfließen – ein paar von diesen Funktionen sind passiv, werden von dem Induktionskochfeld also fortlaufend entfaltet und bedürfen keines bewussten An- bzw. Ausschaltens; andere Funktionen wiederum sind aktiv, lassen sich also nur über eine Betätigung des betreffenden Teils des Touchpanels an- bzw. ausschalten.
Dass das Induktionskochfeld mithilfe spezieller Sensoren erkennen kann, wann induktionsgeeignetes Geschirr über ihm abgestellt wird, ist freilich nichts Besonderes: Das trifft vielmehr bei allen Induktionskochfeldern zu; der Grund, aus dem wir dies bei diesem Induktionskochfeld ausdrücklich ansprechen, ist vielmehr die beachtliche Geschwindigkeit, mit der die Erkennung erfolgt: Die Positionierung eines Topfes, einer Pfanne o. Ä. wird regelmäßig innerhalb von nur ≈ 0,1–0,3 s erkannt – und das ausgesprochen zuverlässig (InstaDetect).
InstaDetect
Alle vier Teile des Induktionskochfelds können hochgradig schnell (≈ 0,1–0,3 s) erkennen, wann ein induktionsgeeignetes Geschirr über ihnen abgelegt wird: Wurde Pfanne, Topf usw. erkannt, lassen sich alle mit diesem Teil des Induktionskochfelds verknüpften Kochparameter übers Touchpanel einstellen. Übrigens: Nimmt man das Geschirr im Laufe eines Kochvorgangs wieder vom Induktionskochfeld ab, schaltet sich der jeweilige Teil nach ≈ 2 min eigenständig aus; gleichzeitig wird eine deutlich hörbare Signalfolge ausgegeben.
ZoneSlide
Die Leistungseinstellung gelingt mit dem Induktionskochfeld ausgesprochen komfortabel: Nach dem Anschalten des Induktionskochfelds erscheinen alle wählbaren Leistungseinstellungen in den verschiedenen Teilen des Touchpanels: Hier lassen sie sich durch bloße Berührung einzeln an- und auswählen; man kann aber auch eine Schiebebewegung über die volle Spanne an Leistungseinstellungen verwirklichen, diesen Teil des Touchpanels also im Grunde wie einen Slider verwenden. Das ist durchaus bequem, bedeutet im regelmäßigen Gebrauch aber keinen gewaltigen Vorteil gegenüber einer passgenauen An- und Auswahl.
Während des Kochens kann es immer mal passieren, dass die Oberfläche des Induktionskochfelds verschmutzt wird: Man denke bloß an überkochendes, stärkehaltiges Reis- oder Nudelwasser. Die dann erforderlich werdende Reinigung der Oberfläche kann natürlich nicht während des Kochvorgangs erfolgen. Daher lassen sich die einschlägigen Kochparameter jederzeit einspeichern. Nun kann man das Kochen pausieren, die Reinigung vornehmen und die vormals gespeicherten Kochparametern per wieder aufrufen (Stop&Go).
QuickBoost
Wenn Pfannen, Töpfe usw. sehr schnell aufheizen, die in ihnen befindlichen Speisen im Weiteren aber bei geringerer Temperatur gegart werden sollen, dann kann man QuickBoost verwenden: Man muss nur denjenigen Teil des Induktionskochfelds wählen, über dem schließlich gegart werden soll und die jeweilige Leistungseinstellung am Touchpanel ≈ 3 s durchgängig berühren. Danach nimmt dieser Teil des Induktionskochfelds einen ≈ 40–195 s dauernden Aufheizvorgang mit der max. Leistungseinstellung vor, ehe wieder die ursprüngliche Leistungseinstellung verwendet wird. Auch QuickBoost ist Teil des komfortablen Bedienerlebnisses, das dieses Induktionskochfeld erschließt: So kann man sich den manuellen Wechsel der Leistungseinstellung, den man nach Beendigung des Aufheizvorgangs normalerweise eigenständig vornehmen müsste, vollauf sparen.
BridgeArea
Die BridgeArea haben wir bereits eingangs angesprochen: Mit ihr können die beiden linksseitig gelegenen Teile des Induktionskochfelds gekoppelt werden; dies erfolgt übrigens sehr leichtgängig über eine Berührung derjenigen Graphik, die am rechten Rande des Touchpanelbereichs unterhalb der betreffenden Kochfelder gegeben ist. Wurden die Kochfelder miteinander verknüpft, kann man die Kochparameter nur noch gleichförmig einstellen, also in Bezug auf die volle BridgeArea. So kann man sich auch, gleichgültig bei welchen Speisen, eines durchweg gleichmäßigen Garvorgangs über diesem Teil des Induktionskochfelds sicher sein.
Wann immer man das Induktionskochfeld während eines Kochvorgangs versehentlich aus- und wieder anschaltet, kann sich die hier gegebene Technik an die vormals verwendeten Kochparameter erinnern und sich eigenständig wieder einstellen – das gilt in Bezug auf alle Teile des Induktionskochfelds (Recall). Das ist sehr vorteilhaft, kann man sich so doch schon die neuerliche Wahl der jeweiligen Leistungseinstellungen sparen und den betreffenden Kochvorgang nahtlos fortführen. Hierzu bedarf es innerhalb von ≈ 7 s nach dem Wiederanschalten nur der Berührung der randseitig gelegenen, fortlaufend blinkenden Graphik am Touchpanel.
PowerShift
Eine außerordentlich hilfreiche Funktion ist PowerShift: Wenn man eine Pfanne, einen Topf o. Ä. während des Kochens verschieben muss – ggf. weil man den betreffenden Teil des Induktionskochfelds nun anderweitig braucht –, dann lässt sich das jeweilige Geschirr in einer gleichmäßigen Schiebebewegung über die Oberfläche des Induktionskochfelds manövrieren: Sensoren innerhalb des Induktionskochfelds erkennen ein solches Verschieben und stellen die jeweiligen Kochparameter, die mit dem vorher verwendeten Teil des Induktionskochfelds verbunden waren, bei demjenigen Teil neu ein, über dem die Pfanne, der Topf o. Ä. jetzt befindlich ist. Die hier verantwortlichen Sensoren waren größtenteils zuverlässig: Nur selten wurde eine Schiebebewegung nicht als solche erkannt, weshalb die betreffenden Kochparameter am Ende nicht mitgenommen wurden.
Recall
Dank Recall kann sich das Induktionskochfeld bei einem schnell aufeinanderfolgenden Aus- und Wiederanschalten an diejenigen Kochparameter erinnern, die vor dem Ausschalten verwendet wurden: Dies betrifft bspw. die mit dem jeweiligen Teil des Induktionskochfelds verknüpfte Leistungseinstellung. All diese Kochparameter kann das Induktionskochfeld folglich wieder aus dem Speicher aufrufen, sodass man nichts eigenständig neu einstellen muss.
Stop&Go
Man kann die jeweiligen Kochparameter jederzeitig einspeichern, bspw. wenn man den Garvorgang kurzfristig pausieren will. Nach der jeweiligen Pause lassen sie sich durch eine weitere Betätigung des betreffenden Teils des Touchpanels wieder aufrufen. Gerade dann, wenn ein Teil des Induktionskochfelds während des Kochens stark verschmutzt wurde und infolgedessen gereinigt werden muss, ist dies sehr vorteilhaft.
Falls man einer Kochzone von enormer Größe bedarf, dann kann man eine solche leichtgängig erstellen (BridgeArea): Durch die Wahl der betreffenden Graphik am Touchpanel werden die beiden links befindlichen Teile des Induktionskochfelds miteinander verknüpft, sodass am Ende eine Kochzone von üppiger Größe gegeben ist: Dann lassen sich auch die jeweiligen Kochparameter nur noch gleichförmig bzgl. der gesamten Kochzone verstellen, was ein durchweg gleichmäßiges Garen sicherstellt. Die Nutzung der BridgeArea empfiehlt sich bspw. dann, wenn Geschirr wie Bräter, Platten usw. verwendet werden soll.
Timer
Man kann verschiedene Timer des Induktionskochfelds verwenden: Mit jedem Teil von ihm ist ein eigenständiger Timer verbunden, der diesen Teil nach 00 : 01–09 : 59 h von allein ausschalten kann. Sollen die hier gegebenen Speisen langfristig gegart werden, kann sich die Einprogrammierung eines solchen Timers sehr empfehlen: Schließlich endet der Kochvorgang nach der vorbestimmten Dauer eigenständig, was ein Übergaren verhindert. Der andere Timer ist vielmehr ein Wecker: Hier wird am Ende eine Signalfolge ausgegeben, die als Erinnerung dienen kann – bspw. an die Vornahme des nächsten Schritts, der mit dem Kochen der jeweiligen Speise verknüpft ist. Die erschallende Signalfolge ist infolge des hier gegebenen Schalldruckpegels sicher hörbar (max. ≈ 58,2 dB aus ≈ 1 m) – auch aus mehreren Metern von dem Induktionskochfeld entfernt.
Der Funktionsumfang des Induktionskochfelds ist so vielfältig, dass man es an beinahe jede Situation anpassen kann. Dank der eingängigen Gestaltung des Touchpanels und der vielen, jederzeitig aktiven Komfortfunktionen (wie bspw. PowerShift) stellt sich die Bedienung aber als durchweg intuitiv dar: Auch wenn sich ein Blick in die beigelegte Bedienungsanleitung empfiehlt, um sich über alle Funktionen ausführlich zu informieren, dürfte die Bedienung einem Großteil aller Verbraucherinnen & Verbraucher schon vom Auspacken an erfolgreich gelingen – jedenfalls in den Grundlagen.
Wann immer man einen Topf, eine Pfanne o. Ä. während des Garens verschieben muss, gelingt dies mithilfe der hier vorhandenen Technik sehr komfortabel, denn: Die im Induktionskochfeld gegebenen Sensoren erkennen eine solche Schiebebewegung über der Oberfläche und stellen sicher, dass alle Kochparameter, die in dem ursprünglichen Teil des Induktionskochfelds verwendet wurden (bspw. die jeweilige Leistungserstellung), übernommen werden, sodass man sie in dem neuen Teil nicht abermals einspeichern muss (PowerShift); man muss bloß innerhalb von ≈ 3 s den dann blinkenden Teil des mit den anderen Kochfeld verknüpften Touchpanels berühren, um die Übernahme zu verifizieren.
Bislang nicht näher angesprochen haben wir die drei verschiedenen Automatikprogramme, die sich bzgl. beinahe jedes Teils des Induktionskochfelds einstellen lassen: Man muss bloß den neben den Leistungseinstellungen erscheinenden Text Auto Modes wählen, ehe die englischsprachigen Namen der betreffenden Automatikprogramme angezeigt werden. Mit ihnen lässt sich bspw. Butter bei geringer Temperatur schonend schmelzen (Melt), Speisen nach dem Ende des vorangegangenen Kochvorgangs weiter warmhalten (Warm) und letzten Endes auch noch Wasser sieden, was sich ggf. dann empfiehlt, wenn man bei der Zubereitung einer anderen Speise siedenden Wassers bedarf (Boil). Manche dieser Automatikprogramme schalten dem Garvorgang eine Vorheizphase vor, bevor sie die Temperatur – abhängig vom Zweck des jeweiligen Automatikprogramms – signifikant reduzieren. Die Automatikprogramme sind aus dem Grunde vorteilhaft, dass sie das Kochen bei manchen Vorhaben vereinfachen und damit die Nutzung des Induktionskochfelds jedenfalls ein bisschen komfortabler machen.
Die im Induktionskochfeld gegebene Technik macht das Kochen mit ihm durchweg sicher: Wenn es zu ggf. gefährlichen Situationen kommt, schaltet sich das Induktionskochfeld eigenständig aus. Ein Beispiel: Nur ≈ 10–12 s, nachdem wir Wasser über dem vorderen Teil des Induktionskochfelds verteilt hatten, schaltete sich das Induktionskochfeld von allein aus. Gerade dann also, wenn Wasser u. Ä. bis zum vorne befindlichen Touchpanel fließt, springen die betreffenden Sensoren sehr zeitig an. Das Induktionskochfeld kann sich allerdings auch nach einem langfristigen Kochvorgang eigenständig ausschalten, abhängig von der jeweiligen Leistungseinstellung (≈ 1,5–8 h).
Die Bedienungsanleitung
Gerade infolge ihres eingängigen Stils ist die beigelegte Bedienungsanleitung sehr hilfreich: Man kann sich innerhalb von nur ein paar Minuten in die grundlegenden Informationen über den vollen Bedienungsvorgang einlesen, sodass sich das Induktionskochfeld im Anschluss souverän verwenden lässt. Gerade weil die allseits gegebenen Texte mit vielen schwarz-weißen Graphiken verknüpft sind, dürften sie von wirklich allen Verbraucherinnen & Verbrauchern verstanden werden: Die Graphiken sind äußerst anschaulich und fördern das Verständnis der betreffenden Texte. So sind vor allem die Beschreibungen rund um die Bedienung des Induktionskochfelds großartig: Es wird bspw. jedes einzelne Element des Touchpanels eigenständig veranschaulicht und ausführlich beschrieben, welche Funktion mit ihm verknüpft ist. Apropos Funktionen: Die Bedienungsanleitung handelt auch all die hiervor benannten, in den Bedienkomfort einfließenden Funktionen (bspw. Bridge, PowerBoost, Stop&Go uvm.) in einem vollauf verständlichen Stil ab. Schade ist lediglich, dass die Bedienungsanleitung an mehrere Modelle des Herstellers anknüpft – aufgrund dessen treffen einige Texte bzw. Textbestandteile nicht auf dieses Induktionskochfeld zu. Glücklicherweise hat der Hersteller schon die Titel derjenigen Teile der Bedienungsanleitung, die nicht in Bezug auf alle Induktionskochfelder einschlägig sind, mit informativen Hinweisen versehen; bei sorgfältigem Lesen kann man also durchaus erkennen, wo man differenzieren muss.
Die Leistung
Doch ist auch die Leistung des Induktionskochfelds beachtlich, unabhängig davon, in welchem Teil von ihm gegart werden soll: Die max. Leistung, die das Induktionskochfeld jeweils entfalten kann, ist allerdings sehr wohl variabel, also nicht überall gleich (≈ 1.800–3.000 W). Wir haben bei unseren Leistungsprüfungen vorrangig an die Heizgeschwindigkeit und an die Heizgleichmäßigkeit angeknüpft: Das sind schließlich diejenigen Leistungsparameter, die schwerpunktmäßig in das Garerlebnis einfließen. Das Induktionskochfeld konnte leistungsmäßig in beiden Bereichen beeindrucken.
Die App des Herstellers (ConnectLife) ist durchweg intuitiv verwendbar: Nach einem nur ≈ 15–30 s dauernden Kopplungsvorgang lässt sich das Induktionskochfeld per App ansprechen. Von immensem Vorteil ist der Kochassistent, der nicht bloß Speisen empfehlen kann; vielmehr lassen sich zum Zwecke des Kochens auch Kochparameter an die verschiedenen Teile des Induktionskochfelds schicken; nähere Darlegungen zur App folgen auf.
Wir veranschaulichen die gezeigte Heizgeschwindigkeit und -gleichmäßigkeit anhand von Wasser: Mit Wasser kann die Leistungsfähigkeit des Induktionskochfelds schließlich sehr gleichförmig geprüft werden, ohne dass die betreffenden Werte bspw. infolge der Beschaffenheit von Speisen usw. schwanken können.
Die Heizgeschwindigkeit
So ließ sich bspw. ≈ 1 l Wasser mit einer ursprünglichen Temperatur von ≈ 20 °C nach der Wahl der 9. Leistungseinstellung in einer großartigen Geschwindigkeit von ≈ 3 : 01 min bis zu einer Temperatur von ≈ 100 °C erhitzen: Diese Geschwindigkeit ist bloß in demjenigen Teil des Induktionskochfelds geringer, der max. ≈ 1.800 W mobilisieren kann. Übrigens: Diese Heizgeschwindigkeit kann, sollte dies mal erforderlich sein, signifikant gesteigert werden: Man muss anstelle der 9. Leistungseinstellung bloß PowerBoost wählen: Diese Funktion ließe sich – jedenfalls faktisch – als die 10. Leistungseinstellung des Induktionskochfelds einordnen. Mit PowerBoost kann der jeweilige Teil des Induktionskochfelds die max. verfügbare Leistungskraft voll ausschöpfen, schaltet sich nach ≈ 10 min allerdings wieder von allein aus. Mit PowerBoost erreichte ≈ 1 l Wasser mit einer ursprünglichen Temperatur von ≈ 20 °C innerhalb von nur ≈ 2 : 30 min eine Temperatur von ≈ 100 °C. Das bedeutet eine üppige Steigerung von max. ≈ 17,1 %.
Die Heizgleichmäßigkeit
Genauso stark ist allerdings auch die Gleichmäßigkeit der Temperatur, die auf den Aufheizvorgang folgt: Während eines ≈ 30 min dauernden Heizvorgangs maßen wir, nachdem ≈ 1 l Wasser eine Temperatur von max. ≈ 99,4 °C erreichte, ein durchweg gleichmäßiges Temperaturlevel. Die hier gegebenen Temperaturen schwanken bloß um max. ≈ 0,5 °C, was so geringfügig ist, dass es keinerlei Einfluss haben dürfte. Diese eindrucksvolle Gleichmäßigkeit erreicht das Induktionskochfeld infolge von StableHeat: Die hier verantwortliche Technik verwendet einen cleveren Algorithmus, um sich periodisch an- und auszuschalten, sodass die Temperatur von Pfannen, Töpfen usw. und damit auch diejenige der in ihnen befindlichen Speisen weitestgehend gleichmäßig bleibt.
Freilich können diejenigen Werte, die wir in Bezug auf die Heizgeschwindigkeit und -gleichmäßigkeit erhoben haben, signifikant schwanken: Hier kann bspw. die Beschaffenheit des Geschirrs, insbesondere also die Größe, das Material, die Materialstärke usw. einfließen. Die Leistungskraft des Induktionskochfelds wurde von uns mithilfe von unterschiedlichem Geschirr geprüft, weshalb die hiervor angegebenen Werte nur beispielhaft sind und bei anderem Geschirr ggf. deutlich abweichen können.
Die Reinigung
Die Reinigung des Induktionskochfelds ist bei geringfügigen Spuren noch sehr leichtgängig. Dann allerdings, wenn die Oberfläche mit widerspenstigen Verunreinigungen versehen worden ist, bedarf es eines erheblichen Aufwands, um ein zufriedenstellendes Reinigungsergebnis zu erzielen. Während auch hier die Beseitigung beinahe aller Spuren am Ende gelingt, bedarf es bisweilen doch eines erheblichen Aufwands, um einen Großteil des ursprünglichen Glanzes wieder zu erhalten. Mangels einer speziellen Oberflächenbeschichtung kann es im Laufe des Reinigungsvorgangs zu mikroskopischen Schäden in Gestalt von Mikrokratzern kommen, welche das Induktionskochfeld im Laufe der Zeit allmählich stumpfer wirken lassen: Das allerdings ist bei allen Induktionskochfeldern mit hochglänzender Oberflächengestaltung der Fall, wenn nicht gerade eine besonders widerstandsfähige Beschichtung gegeben ist – wie bspw. bei dem von uns dieses Mal auch geprüften Bruder- bzw. Schwesternmodell.
Ganz hervorragend ist jedoch das rahmenlose Design des Induktionskochfelds: Man kann während der Reinigung über die volle Fläche des Induktionskochfelds wischen, ohne dass dadurch Rückstände – gleichgültig übrigens, ob diese fest oder flüssig sind – bis unter einen randseitig gelegenen Rahmen geschoben würden.
ConnectLife
So smart ist das Induktionskochfeld

Der Mainscreen
So sieht der Mainscreen der App aus, nachdem das Induktionskochfeld erfolgreich verknüpft worden ist. Der Kopplungsvorgang lässt sich übrigens ohne jeglichen Aufwand innerhalb von nur ≈ 15–30 s durchführen. Vom Mainscreen aus kann man nicht bloß sämtliche Funktionen der App erreichen, sondern vielmehr auch den jeweiligen Status des Modells einsehen. So stellt die App bspw. in einem sehr eingängigen Stil dar, welcher Teil des Induktionskochfelds mit welcher Leistungseinstellung verwendet wird.

Der Kochassistent
Mit dem Kochassistenten lassen sich schwerpunktmäßig die jeweiligen Automatikprogramme des Induktionskochfelds auswählen – in der App allerdings wird vereinzelt sehr viel mehr Spielraum erschlossen. Wählt man in diesem Teil der App nun bspw. Braten aus, kann man auch diejenige Temperatur einstellen, die das Geschirr – und mithin auch die jeweilige Speise – letzten Endes erreichen soll (120–220 °C). Was verwundern muss: Per App lassen sich mehr Automatikprogramme wählen als am Induktionskochfeld.

Die Rezepte
Auch kann man in der App eine gewaltige Datenbank von Rezepten einsehen, die dank diverser Filter vollauf an die persönlichen Ansprüche der Verbraucherinnen & Verbraucher im Haus angepasst werden können: Hier sind bspw. auch ernährungsspezifische Präferenzen bzgl. des Anteils an Kohlenhydraten, Lipiden und Proteinen wählbar. Außerdem lässt sich danach filtern, mit wie viel Aufwand die Zubereitung der betreffenden Speisen verknüpft sein soll, ob der Zubereitungsvorgang also eher leicht- oder schwergängig sein darf.

Der Dish Designer
Schließlich ist da noch der Dish Designer, der mithilfe von künstlicher Intelligenz Speisen empfiehlt bzw. bei der Komposition von Speisen behilflich ist. Hier ist bspw. wählbar, welche Zutaten gegenwärtig im Haus vorrätig sind und welche kulinarischen Präferenzen bestehen, um dann einschlägige Speiseempfehlungen zu erhalten. Die jeweiligen Speisekompositionen lassen sich übrigens auch mit persönlichen Profilen, die für alle Verbraucherinnen & Verbraucher im Haushalt angelegt werden können, verknüpfen.
Diese Ausführungen gelten sinngemäß natürlich auch für das von uns gleichzeitig geprüfte Bruder- bzw. Schwesternmodell: Die App und der mit ihr verbundene Funktionsumfang sind durchweg gleichartig, sodass man bei beiden Modellen in den Genuss der hiervor beschriebenen Komfortfunktionen kommen kann.
Technische Daten
| Hersteller Modell |
Gorenje G800 GI6433SRWF |
|---|---|
| Größe, Gewicht usw. | |
| Größe des Modells (Bmax × Tmax × Hmax) |
59,5 × 52,0 × 5,4 cm |
| Gewicht des Modells (mmax) |
8,9 kg |
| Größe des Ausschnitts in der Arbeitsplatte (Bmin – max × Tmin × Hmin) |
56,0 – 56,2 × 49,0 × 7,0 cm |
| Funktionalität | |
| Technik des Modells | Induktion |
| Anzahl der Kochzonen | 4 |
| Größe der Kochzonen (Bmax × Tmax) |
Zone hinten links: 21,0 × 19,5 cm; Zone hinten rechts: 14,5 × 14,5 cm; Zone vorne links: 21,0 × 19,5 cm; Zone vorne rechts: 23,0 × 23,0 cm |
| Anzahl der Kochintensitäten | 9 plus PowerBoost |
| Timer | ja (00:01 – 09:59 h) |
| Weitere Besonderheiten | BridgeArea; HoodSync; InstaDetect; QuickBoost; PowerShift; Recall; StableHeat; Stop&Go; ZoneSlide |
| Schall & Strom | |
| Schallausstoß (LP max, lt. Hersteller) |
– |
| Schallausstoß (LP max aus d: 1,0 m, ermittelt) |
Gebläse: 41,4 dB; Timer: 58,2 dB |
| Stromverbrauch (Pmax während des Kochens, lt. Hersteller) |
Zone hinten links: 2.300 – 3.000 W; Zone hinten rechts: 1.200 – 1.800 W; Zone vorne links: 2.300 – 3.000 W; Zone vorne rechts: 2.300 – 3.000 W |
| Stromverbrauch (Pmax außerhalb des Kochens, lt. Hersteller) |
Standby mit WiFi: 0,8 W; Standby ohne WiFi: 0,3 W |
Bewertung
| Hersteller Modell |
Gorenje G800 GI6433SRWF |
|
|---|---|---|
| Leistung | 40 | 95,6 |
| Geschwindigkeit | 50 | 94,0 |
| Gleichmäßigkeit | 50 | 97,2 |
| Funktionsspektrum | 25 | 93,5 |
| Handhabung | 25 | 93,4 |
| Bedienung | 60 | 93,5 |
| Reinigung | 20 | 92,0 |
| Bedienungsanleitung | 20 | 94,3 |
| Material- & Materialverarbeitungsqualität | 10 | 92,0 |
| Bonus | 0,25 (App mit Kochassistent uvm.) |
|
| Malus | – | |
| UVP des Herstellers | 799,00 € | |
| Durchschnittlicher Marktpreis
Stand v. 16.01.2026 |
419,02 € | |
| Preis-Leistungsindex | 4,44 | |
| Gesamtbewertung | 94,4 % („sehr gut“) |
|

Wie haben wir geprüft?
Wesentlich war den Testerinnen & Testern vor allem die Geschwindigkeit des Heizvorgangs. Sie maßen die Zeitspannen, in denen das Modell ≈ 1.000 ml Wasser mit einer ursprünglichen Temperatur von ≈ 20 °C bis zu einer Temperatur von ≈ 100 °C erhitzen kann. Die Testerinnen & Tester stellten währenddessen immer die maximale Heizleistung des Modells ein. Sie nahmen all diese Tests 10 Male mit Geschirren aus Edelstahl (tmax d. Bodens: ≈ 1,2 cm) in unserem Testlabor (t∅ d. Testlabors & φ∅ d. Testlabors: ≈ 20 °C & ≈ 70 %) vor.
Hier nahmen sich die Testerinnen & Tester die Quantität und die Qualität der von Werk aus vorhandenen Funktionen des Modells vor und verliehen ihre Urteile anhand des Wertes, den diese Funktionen während des Verwendens des Modells wirklich haben. Die Testerinnen & Tester stellten bspw. das Vorhandensein von einprogrammierbaren Timern, mit denen man das An- & Ausschalten von Kochzonen vorausplanen kann, von einprogrammierbaren Weckern, die Verbraucherinnen & Verbraucher während des Kochens an dies oder das erinnern sollen, von einer App, über die man das Modell ansprechen kann uvm. in das von ihnen verliehene Urteil ein.
Wesentlich war den Testerinnen & Testern vor allem, wie man das Modell verwenden kann, wie sich also die verschiedenen Teile der Technik ansprechen lassen, um die Temperatur zu verstellen, einen Timer an- & auszuschalten usw. Hier spielte außer dem Ansprechverhalten des Touchpanels auch ein, wie sich all die verschiedenen Teile des Touchpanels von vorne aus erreichen lassen, ob man schon von vornherein erkennen kann, mit welchem Teil des Touchpanels welche Funktionen des Modells erreichbar sind und wie sich der aktuelle Status des Modells (Modus, Timer usw.) von außen her einsehen lässt. Die Testerinnen & Tester erhoben außerdem, wie sich das Modell säubern lässt, nachdem es von Speisen mit verschiedenen Anteilen an Lipiden, Proteinen und Sacchariden verschandelt worden ist: Wir ließen die Testerinnen & Tester das Modell bspw. mit ≈ 25–50 ml verschiedener Milchen, Marinaden, Saucen und Sirupen mit Temperaturen von ≈ 20–75 °C versehen und anschließend ermitteln, wie leicht- oder schwergängig sich das Modell wieder säubern ließ. Schließlich verliehen die Testerinnen & Tester auch noch ein Urteil über die Qualität des deutschsprachigen Teils der Dokumentationen des Modells: Sie ermittelten, ob die Dokumentation wirklich alles Wesentliche über das Verwenden des Modells anhand von verständlichen Texten abhandelt. Die Testerinnen & Tester ließen bspw. auch das Vorhandensein von wertvollen Tipps & Tricks in ihr Urteil einspielen.
Hier haben die Testerinnen & Tester erhoben, wie sicher sich das Modell vor dem Kochen, währenddessen und nach dem Kochen verwenden lässt: Sie verliehen ihre Urteile nach dem Maßstab der Quantität und der Qualität aller hier wesentlichen, in die Sicherheit der Verbraucherinnen & Verbraucher einspielenden Mechanismen wie bspw. von Automatiken, welche das Modell nach von Werk aus einprogrammierten oder persönlich einprogrammierbaren Zeitspannen ausschalten, Tastensperren usw.
Wie es sich mit der Qualität der in dem Modell vorkommenden Materialien verhält und in welcher Weise diese Materialien im Werk des Herstellers verbunden worden sind, wurde von den Testerinnen & Testern nach vollen vier Wochen des andauernden Gebrauchs des Modells erhoben – vor allem anhand des Ausmaßes des Materialverschleißes, der sich auch von Verbraucherinnen & Verbrauchern durchs Verwenden des Modells im Haus wahrnehmen ließe. Makel wiederum, die nur die Ästhetik des Modells verschlechtern (wie bspw. Mikrokratzer), ließen die Testerinnen & Tester bloß in minimalem Maße in das von ihnen verliehene Urteil einspielen.
Getestetes Produkt
- Gorenje GI6433SRWF






