5 Dampfsterilisatoren im Test 2022

Für die Sicherheit des Babys: So schnell & simpel wird man Mikroben los

29. Juli 2022

Ein Großteil all der Verbraucherinnen & Verbraucher, die sich neben ihrer Arbeit und dem ein oder anderen Moment mit Familie und Freunden auch noch dem Wohl und Wehe eines Babys widmen müssen, vermissten vor allem Eines: Zeit. Schließlich haben auch nicht alle Arbeitnehmerinnen & Arbeitnehmer die Option, ihre Arbeitsprojekte im Home Office zu verwirklichen, wo sie sich der Wünsche des Babys immer mal wieder annehmen können. Apropos Wünsche: Der vornehmste Wunsch vieler Babys ist das Essen – einerlei ob nun in Gestalt von Milch oder Brei in allen nur vorstellbaren Variationen. Weil Babys aber noch keine vollwirksame Immunabwehr vorweisen und sich viele der durchs Haus wirbelnden Mikroben (Bakterien, Pilze & Co.) daher als erhebliches Risiko erweisen können,1 sollte man Babys all die verschiedenen Speisen ausschließlich in vollkommen sterilen Ess- und Trinkbehältern servieren. Genauso verhält es sich auch bei Schnullern, an denen sich vielerlei Mikroben wie bspw. Staphylokokken eilends vermehren können.2 Wie aber kann man sicherstellen, dass alle Mikroben vollends verschwinden? Auch wenn siedendes Wasser hier schon sehr wirksam sein kann,3 lässt sich die Sterilisation doch sehr viel schneller, simpler und auch sicherer vornehmen – vermittels eines modernen Sterilisators! Diese lassen das Wasser in ihnen innerhalb von Minuten sieden, sodass es schließlich verdampfen und sich in der sie nach oben hin abschließenden Haube verteilen kann. All die Mikroben, die vorher noch an den in den Sterilisatoren verweilenden Sachen waren, lassen sich dadurch eliminieren. Wir haben nun viele Wochen die Qualität von verschiedenen Sterilisatoren der Hersteller Babymoov, Beurer, Philips Avent und reer (€min–€max: 36,47–99,45 €) ermittelt und währenddessen erhoben, in welchem Tempo diese Modelle die Sterilisation verwirklichen können, wie sicher sie zu verwenden sind und wie es sich mit dem Schallausstoß und dem Stromverbrauch verhält.

Welche Merkmale sollten Verbraucherinnen & Verbraucher, die sich einen Sterilisator ins Haus holen wollen, in den Mittelpunkt stellen? Mit anderen Worten: Wonach sollten sie ihre Wahl ausrichten? Das vornehmste Qualitätsmerkmal eines Sterilisators ist, dass er all das, was man ihn ihm verweilen lässt, wirksam sterilisieren kann – und das idealiter auch noch in einem schnellen Tempo. Wer die sterilisierten Teile im Anschluss wieder verwenden oder aber verräumen will, der sollte ein Modell erwerben, welches das Trocknen von Flaschen & Co. nach dem Abschluss der Sterilisation verwirklichen kann. Dies aber ist immer mit einer Wartezeit von mehreren Minuten verbunden, wie die Testerinnen & Tester erhoben. Endlich ist auch das Ausmaß des Stromverbrauches ein elementares Merkmal, schießen doch aktuell auch die Strompreise immer weiter empor: Gerade in den ersten Monaten des Verabreichens von Milch wird man einen Sterilisator außerdem immer wieder verwenden müssen, sodass sich ein Mehr oder Minder an Stromverbrauch am Ende des Jahres durchaus wahrnehmen lässt.

Wesentliches

Für wen?
Für alle Verbraucherinnen & Verbraucher, die in einer schnellen und simplen Weise an vollkommen sterile Babyparaphernalien wie bspw. Flaschen, Schnuller & Co. kommen wollen, ohne sich viel Arbeit mit siedendem Wasser machen zu müssen.

Was ist hervorzuheben?
Viele Modelle wie bspw. das von Philips Avent (s. S. 11) können die Sterilisation in nicht einmal 10:00 Minuten abschließen, was vielen stressgeplagten Verbraucherinnen & Verbrauchern sicherlich sehr willkommen sein wird.

Was ist interessant?
Mancherlei Modelle wie bspw. das von Babymoov (s. S. 10) erlauben anschließend an den Abschluss der Sterilisation auch noch das Trocknen in dem Modellkörper. Das ist sehr wertvoll: Schließlich lässt sich so vermeiden, das Material durch das manuelle Trocknen mit Tüchern wieder zu kontaminieren.

Getestete Produkte

  • Babymoov Turbo Pure
  • Beurer BY 76
  • Philips Avent SCF291
  • Philips Avent SCF293
  • reer VapoMat S

Fußnoten

1 Vgl. Kollmann, T. R. et al.: Protecting the newborn and young infant from infectious diseases: Lessons from immune ontogeny. In: Immunity, Vol. 46, 3 (2017): S. 350 – 363.

2 Vgl. Comina, E. et al.: Pacifiers: a microbial reservoir. In: Nursing & health sciences, Vol. 8, 4 (2006): S. 216 – 223.

3 Vgl. Nelson-Filho, P. et al.: Microbial contamination and disinfection methods of pacifiers. In: Journal of applied oral science, Vol. 23, 5 (2015): S. 523 – 528.

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