Sonnenschutz
30. April 2012
Sonne ist wichtig für Wohlbefinden und Gesundheit. Sie sorgt sogar für die körpereigene Produktion von Vitamin D. Unser Körper benötigt aber nur 30 Minuten Sonnenlicht pro Tag, um gesund zu bleiben. Zu viel Sonne ist schädlich und kann durch die UV- Strahlung zu Hautalterung und im schlimmsten Fall zu Hautkrebs führen. Doch vor solch unnötigen Folgen kann man seine Haut mit einer Reihe einfacher Schutzmaßnahmen bewahren. Neben Schatten und geeigneter Kleidung gehören auch Sonnenschutzmittel dazu.
Der richtige Sonnenschutz
Für jeden Hauttyp gibt es passende Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor (LSF). Der Lichtschutzfaktor schützt vor kurzwelligen UVB-Strahlen, die für Sonnenbrand und Hautkrebs verantwortlich sind. Zudem gibt er an, um welchen Faktor sich die Zeit bis zum Eintritt eines Sonnenbrandes im Vergleich zur ungeschützten Haut verlängert. Dies ist vom Hauttyp abhängig und fällt demnach sehr verschieden aus. In Mitteleuropa wird zwischen vier Hauttypen unterschieden:
Keltischer Typ
Menschen mit heller Haut und Sommersprossen, blonden oder rötlich blonden Haaren, blauen oder grünen Augen haben einen Eigenschutz von unter 10 Minuten und ein extrem hohes Sonnenbrandrisiko.
Nordischer Typ
Menschen mit heller Haut, blonden Haaren, blauen oder grünen Augen haben einen Eigenschutz von 10 bis 20 Minuten und ein hohes Sonnenbrandrisiko.
Mischtyp
Menschen mit mittlerer Hautfarbe, meistens hell- oder dunkelbraunen Haaren und braunen Augen haben einen Eigenschutz zwischen 20 und 30 Minuten und ein geringes Sonnenbrandrisiko.
Mediterraner Typ
Menschen mit dunkler Haut, dunkelbraunen oder schwarzen Haaren, braunen Augen haben einen Eigenschutz von über 30 Minuten und ein sehr geringes Sonnenbrandrisiko.
Tritt nun bei einer Person mit empfindlicher Haut nach 10 Minuten Sonneneinstrahlung eine Rötung der Haut auf, verlängert ein Lichtschutzfaktor von 2 die Zeitdauer auf 20 Minuten, ein Lichtschutzfaktor von 15 sogar auf 150 Minuten. Somit gilt: Je höher der Lichtschutzfaktor, desto länger der Schutz für die Haut. Und auch wenn ein Nachcremen nicht die zu erzielende Schutzdauer verlängert, ist es ratsam sich wiederholt einzuschmieren, um den Schutz wenigstens aufrecht zu erhalten.
Doch auch UVA-Strahlung ist nicht ungefährlich. Sie ist vor allem für die Hautalterung verantwortlich und steht auch im Verdacht, Krebs hervorzurufen. Daher sollte ein optimales Sonnenschutzmittel neben dem UVB-Schutz auch einen Schutz vor UVA-Strahlung haben.
Für Kinder gilt ein besonderer Schutz

Die Haut von Säuglingen und Kleinkindern ist wesentlich dünner und empfindsamer als die von Erwachsenen. Sonnenbrand und Langzeitfolgen wie Hautkrebs werden bei zunehmender Sonneneinstrahlung immer wahrscheinlicher. Daher sind ein paar Regeln zu beachten, die den Kindern nicht den Spaß unter freien Himmel verderben.
- Kinder unter einem Jahr keiner direkten Sonnenstrahlung aussetzen und keine Sonnenmilch verwenden
- Kinder über einem Jahr Sunblocker oder Mittel mit hohem Lichtschutzfaktor auftragen
- Auch im Schatten Sonnenschutzmittel verwenden, da UV-Licht in alle Richtungen reflektiert
- Zwischen 11:00 und 15:00 sich im Schatten oder im Haus aufhalten
- Leichte und dunkle oder spezielle UV-Schutz Kleidung bieten besten Schutz, Kopfbedeckung nicht vergessen
- Augen mit einer Sonnenbrille schützen