So sparen Sie Wasser

31. Mai 2012

Wasser ist lebensnotwendig; aber auch teuer. Rund sieben Liter werden pro Kopf täglich alleine im Garten verbraucht. Im folgenden möchten wir Ihnen Tipps geben, wie Sie einem unkontrollierten Wasserverbrauch gerade im Bereich „Haus und Garten“ vorbeugen können.

Kostenersparnis durch Regen- bzw. Brauchwasser

Wenn im Sommer das Bewässern zum täglichen Ritual wird, ist es sinnvoll und kostensparend, wenn Sie auf Regen- bzw. Brauchwasser zurückgreifen und somit den Trinkwasserverbrauch reduzieren. Dazu benötigen Sie eine Gartenpumpe oder einen Hauswasserautomaten.

Mit diesen Gerätschaften lässt sich Wasser bequem aus einem Regensammler oder einer Zisterne zur Bewässerung nutzen. Einsteigermodelle fördern mit einem Elektromotor dabei schon bis zu 3.000 Liter Wasser pro Stunde bei einem Druck von bis zu 3,5 bar. Damit ist der Einsatz von Regnern oder die Bewässerung selbst mit einem langen Gartenschlauch kein Problem. Wem diese Pumpleistung von 3000 Litern pro Stunde nicht reicht, kann auf andere Modelle zurückgreifen, die bis zu 6000 Liter pro Stunde fördern. Der Einsatz dieser Helfer und die damit verbundene Nutzung von Regenwasser spart Trinkwasser und damit auch Geld; zudem ist das „weiche“ Regenwasser auch verträglicher für die Pflanzen als kalkhaltiges Leitungswasser.

Weitere Tipps zum Wasser sparen

  • Bestücken Sie Ihre Wasserhähne in Bad, Küche und Keller mit Durchlassbeschränkern; diese sollen den Wasserverbrauch um 50 Prozent reduzieren, ohne dass die Einschränkung spürbar wird.
  • Je kürzer der Rasen im Garten geschoren wird, desto öfter benötigt er Wasser, da er sonst vertrocknen kann.
  • Sie können große Mengen von Trinkwasser einsparen, wenn Sie beispielsweise auf Ihrem Grundstück eine Zisterne einbauen und Regenwasser für Garten und auch für die Toilettenspülung nutzen. Durch den Einsatz einer Pumpe können Sie das Regenwasser aus dem Hahn im Garten oder Keller bequem zapfen. Zudem können Sie dort einen Schlauch anschließen, was das Bewässern mit einem Rasensprenger ermöglicht.
  • Gießwasser für den Garten muss kein Trinkwasser aus der Leitung sein. Sparen Sie Geld und Trinkwasser, indem Sie Regenwasser sammeln und damit die Flora gießen. Verlegen Sie diese Tätigkeit auf jeden Fall in die Abendstunden, denn ansonsten verdunstet beim Gießen unter starker Sonneneinstrahlung viel Wasser wieder.
  • Wenn Sie Wasser über ein Regenfallrohr sammeln, empfiehlt sich der Einbau einer Regenklappe. Öffnen Sie die Klappe erst nach einigen Minuten Regendauer, dann ist der meiste Schmutz vom Dach weggewaschen und Sie ersparen Ihren Pflanzen diese Schmutzbelastung.
  • In Hobby-Gärten werden jährlich mehrere 100 Tonnen Grundwasser belastende chemische Dünge- und Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Wenn Sie stattdessen standortgerechte Pflanzen wählen und auf den biologischen Pflanzenschutz (z.B. durch den Anbau in Mischkulturen oder den gezielten Einsatz von Nützlingen gegen Schädlinge) ausweichen, helfen Sie, die Belastung des Grundwassers zu reduzieren.
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