Schädlinge am Steinobst

18. Juni 2012

Als Steinobst gelten Früchte, die einen großen Stein im Innern der Frucht haben. Auch das Steinobst wird von Krankheiten und Schädlingen befallen, wie zum Beispiel dem Pflaumenwickler. Bei diesem handelt es sich um einen Wurm, der sich durchs Fruchtfleisch frisst. Befallene Früchte sollten Sie sofort entsorgen.

Weiterhin gibt es die Kirschfruchtfliegen. Es sind weiße Maden, die das Fruchtfleisch der Kirsche fressen. Um den Befall zu vermeiden, eigenen sich frühe Sorten. Befallene Früchte müssen Sie vernichten. Zusätzlich können auch Kirschfruchtfliegenfallen helfen. Durch die Pflaumensägewespe befallene kleine Früchte werden abgestoßen und fallen zu Boden. An den Pflaumen sind Bohrlöcher zu sehen. Die Wespen fliegen im April und Mai zur Zeit der Pflaumenblüte. Jedes Weibchen legt bis zu 70 Eier in die Kelchzipfel der Blüten. Die Larven fressen sich in die Fruchtknoten ein und zerstören das Innere. Die Verpuppung geschieht in der Erde im folgenden Frühjahr. Bei einem guten Fruchtansatz erübrigt sich meistens eine Bekämpfung, da durch die Wespen nur eine Fruchtausdünnung hervorgerufen wird. Durch das Aufhängen von so genannten Weißtafeln können Wespen auf der Klebefläche gefangen werden. Durch Aufsammeln der abgefallenen Früchte wird die Verpuppung im Boden verhindert.

Die Kräuselkrankheit, ein Pilz, tritt im April und Mai vor allem an Pfirsichen auf. Er finden sich auf den Blättern. Befallene Triebe sollten Sie entfernen. Pflanzen Sie am Besten widerstandsfähige Sorten.

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