Frühstück – der Start in den Tag

20. August 2012

Meistens wird eher für ein gutes Mittag- oder Abendessen in den Kochbüchern gestöbert und aufwändig eingekauft. Über das tägliche Frühstück hingegen macht sich indes kaum einer Gedanken. Oft wird immer das Gleiche gegessen oder auch gar nichts – es kommt meistens schlicht zu kurz oder fällt aus. Doch gerade das Frühstück ist wichtig für einen guten Start in den Tag.

Wie wichtig ist das Frühstück?

Das Frühstück ist nicht nur genau wie Mittag- und Abendessen eine vollwertige sondern auch die wichtigste Mahlzeit des Tages. Während der nächtlichen Ruhephase nehmen wir keine Nahrung auf und der Körper zehrt zur Regeneration von seinen Reserven. Um morgens wieder in die Gänge zu kommen und um den Anforderungen des Tages gewachsen zu sein, brauchen wir Energie. Wer morgens das Frühstück ausfallen lässt, fällt in ein Leistungstief und kann nicht produktiv arbeiten.

Was sollte man frühstücken?

Vielfältiges FrühstückAbwechslungsreiche Kost ist bei einem Frühstück wichtig.

Deftig, körnig, süß oder fruchtig – was das Frühstück angeht, könnten die Geschmäcker wohl kaum unterschiedlicher sein. Wichtig für einen guten Start in den Tag ist eine abwechslungsreiche Kost. Um lange satt zu bleiben, sollte das Frühstück in etwa 1/3 der Tagesenergie liefern. Ideal sind Getreideprodukte, frisches Obst, fettarme Milchprodukte sowie ausreichend Flüssigkeit. Verzichten Sie am besten auf fettige Speisen – diese liegen schwer im Magen und machen träge.

Weißbrot ist verträglicher

WeißbrotWeißbrot ist besonders bekömmlich.

Brot und Brötchen erfreuen sich hierzulande einer großen Beliebtheit und sind von den Frühstückstischen nicht mehr wegzudenken. Beinahe genauso alt wie das Brot selbst ist die Streitfrage, welche Art von Brot denn nun gesünder ist. Im Allgemeinen ist Vollkornbrot gesünder, da es unter anderem mehr Ballaststoffe enthält. Daher schwören viele auf die gesunde Kraft des vollen Korns, doch ebenso viele vertragen es auch nicht und leiden unter Blähungen und anderen Magenbeschwerden. Für ein leicht bekömmliches Frühstück würden sich daher eher Weiß-, Grau- und Toastbrot oder auch helle Brötchen anbieten. Wer wegen der Bekömmlichkeit trotzdem nicht auf die gesunden Vorzüge von vollem Korn verzichten möchte, sollte auf Produkte aus sehr fein vermahlenem Vollkornmehl zurückgreifen

Wie sollte man frühstücken?

Für Ihr Frühstück sollten Sie sich mindestens 15 Minuten Zeit nehmen, denn beim Verschlingen von Brötchen und Kaffee zwischen Haustür und Schreibtisch gehen die Kalorien am Gehirn vorbei. Das Sättigungsgefühl bleibt aus und Sie haben schon kurze Zeit später wieder Hunger.

Last-Minute-Frühstück

Wenn es nicht anders geht und sie partout keine Zeit mehr zum Frühstücken haben, dann tut‘s zur Not auch ein Glas Milch oder Saft. Dieses „Notfrühstück“ reicht jedoch nicht aus, um Sie bei Kräften zu halten. Legen Sie daher im Laufe des Vormittages eine Zwischenmahlzeit ein, sobald es die Zeit zulässt.

Hallo-Wach

TeeTee oder Kaffee sind typische Getränke zum Frühstück.

Ob nun Kaffee oder Tee zum Frühstück getrunken wird, richtet sich vornehmlich nach dem persönlichen Geschmack und der Verträglichkeit. Die Theorie, dass Kaffee generell ungesund sei, lässt sich wissenschaftlich nicht länger halten und so muss niemand morgens grünen Tee trinken, nur weil er gesund in den Tag starten will. Kaffee ist neben Obst und Gemüse eine wichtige Quelle für Antioxidantien. Zudem blockiert Kaffee den schlaffördernden Botenstoff Adenosin und wirkt daher tatsächlich als Muntermacher. Eine eventuelle Kaffeeunverträglichleit kann auch sortenabhängig sein. Wenn Sie einen empfindlichen Magen haben, aber trotzdem gerne Kaffee trinken, dann greifen Sie auf die milderen Arabica-Bohnen zurück. Diese enthalten wesentlich weniger Säure als die Robusta-Bohnen.

Das Frühstücksei

Frühstücksei
Das Ei enthält viele wertvolle Nährstoffe.

Egal ob gekocht, gerührt, gespiegelt oder als Omelett: Ein Ei zum Frühstück ist der ideale Kraftspender und vor allem der Eidotter enthält viele Nährstoffe. Eier enthalten zudem sehr viel Vitamin D und Folsäure und von beidem bekommen viele Menschen oft zu wenig. Zerbrechen Sie sich auch nicht den Kopf über das Märchen vom bösen Eier-Cholesterin. Dass das Eigelb Cholesterin enthält, ist nicht streitig; dessen nachteilige Wirkungen werden allerdings durch andere Inhaltsstoffe nivelliert.

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