Welches Smart Home System ist das Richtige?

15. März 2016

Smart Homes werden immer beliebter. Insbesondere bei Neubauten wollen viele Bauherren auf die neue Technologie zurückgreifen, um ihr Eigenheim energieeffizient und automatisiert zu gestalten. Doch welche Systeme gibt es und über welche Vor- und Nachteile verfügen sie?

Vollständige Verknüpfung und Automatisierung

Ob bei Neubauten, Renovierungen oder einfach als Aufstockung im Eigenheim oder in der Mietwohnung – Smart Homes sind eine beliebte Möglichkeit, um die komplette Wohnung samt Heizung, Beleuchtung, Rolläden etc. miteinander zu verknüpfen und je nach Zeit, Temperatur und Sonneneinstrahlung zu automatisieren. Einige Systeme gehen sogar so weit, dass sie vor Einbrüchen, Feuer und Wasser schützen. Mittlerweile sind die Möglichkeiten so endlos, dass man schnell den Überblick verlieren kann. Wer sich genau informieren möchte, sollte unbedingt einen Elektrofachbetrieb aufsuchen und sich dort ausführlich beraten lassen. Im Folgenden erhalten Sie jedoch einen kurzen Überblick über die groben Unterschiede der Systeme.

Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme

Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Arten von Smart Home Systemen: drahtlose Funktechnologien und leitungsgebundene Bussysteme. Drahtlose Systeme sind vor allem bei Nachrüstungen oder für Mieter sinnvoll, da keine Leitungen verlegt werden müssen. Der Funkserver gibt die Befehle einfach per Funk an die verschiedenen vernetzten Geräte weiter. So ist es auch möglich, vorerst nur einzelne Räume zu vernetzen und das System nach und nach zu erweitern und weiter auszubauen. Kabelsysteme hingegen sind bei Neubauten oder Komplettsanierungen sinnvoll. Bei ihnen wird das komplette System über eine Kabelleitung (BUS) miteinander verbunden. „Auch wenn man eine Hausautomation erst für einen späteren Zeitpunkt plant, sollte man die notwendigen Elektroinstallationsrohre schon beim Bau einplanen, so wird eine nachträgliche Ergänzung deutlich unkomplizierter und kostengünstiger“, empfiehlt Hartmut Zander von der Initiative ELEKTRO+. Die Steuerung erfolgt dann über ein zentrales Bedienpanel. So ist eine sichere Übertragung gewährleistet. Beiden Systemen gemein, ist die Möglichkeit, sie mit dem Internet zu verbinden, um somit per Smartphone oder Tablet von unterwegs auf das System zugreifen zu können.

Quelle: ELEKTRO+
Bildquelle: ELEKTRO+/Gira Steuerung über iPhone

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