Tipps zur Erkältungszeit

06. Dezember 2017

Gerade in der kalten Jahreszeit kämpfen viele mit hartnäckigem Husten, mit Halsschmerzen und einer verschnupften Nase. Dabei ist der Griff in den Medizinschrank nicht immer zwingend notwendig, denn die Natur hält natürliche Heilmittel für uns bereit, die Erkältungssymptome ganz ohne chemische Zusätze lindern können.

In der Ruhe liegt die Heilung

Bei Krankheit vermittelt unser Körper uns oft selbst, was er braucht – so werden wir bei einer Erkältung schlapp und uns wird kalt. Sinnvoll ist es, tatsächlich auf den Körper zu hören und sich auszuruhen. Egal ob auf dem Sofa oder im Bett, nun sollte geruht, geschlafen und entspannt werden. So kann sich der Körper langsam wieder erholen und weder die Kollegen, noch Familie und Freunde werden angesteckt.

Dabei sollte auf viel Wärme gesetzt werden – egal ob in Form einer kuscheligen Decke, einer heißen Suppe oder eines wohltuenden Tees. Flüssigkeit ist bei Erkältungen besonders wichtig, denn so werden die Schleimhäute befeuchtet, die Schleimproduktion angeregt und das Abhusten erleichtert. Warme Flüssigkeiten sind dazu besonders geeignet.

Hilfreiches aus der Natur

Ein sehr beliebtes und hilfreiches Hausmittel ist Honig, der Halsschmerzen und Husten lindern kann. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht Honig für die Behandlung von Erkältungssymptomen als hilfreich an. Dank Honig werden Sekret und Schleim in den Atemwegen verstärkt produziert und ein gereizter und trockener Hals beruhigt. Dazu kommen antioxidativ wirkende Inhaltsstoffe. Für Kinder unter einem Jahr gilt allerdings ein Honig-Verbot.

Ingwer findet bereits seit langem Anwendung in der asiatischen und afrikanischen Medizin und kann helfen, Erkältungssymptome zu lindern. Neben Inhaltsstoffen, die eine antivirale Wirkung haben, wird durch die enthaltenen Scharfstoffe (Gingerole, Shogaole) der Stoffwechsel angeregt.

Früchte und Säfte können durch das enthaltene Vitamin C helfen, die Symptome einer Erkältung zu verringern. Bei der Reaktion unseres Immunsystems fallen toxische Sauerstoffradikale an, was die klassischen Symptome auslöst – angeschwollene Schleimhäute, gerötetes Gewebe und verstärkte Schleimproduktion. Vitamin C hilft, die toxischen Sauerstoffradikale abzumildern.

Quelle: www.spektrum.de

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