Krankheiten früh erkennen mit exakter Blutdruckmessung

05. Dezember 2019

Etwa 20 Millionen Deutsche leiden unter erhöhtem Blutdruck (Hypertonie). In der Altersgruppe der über 65-Jährigen ist es sogar jeder Zweite. Ein erhöhter Blutdruck kann Schädigungen der Organe oder sogar Schlaganfall und Herzinfarkt verursachen. Daher ist es wichtig, die tatsächliche Höhe des Blutdrucks möglichst exakt zu bestimmen. Da der Blutdruck im Laufe des Tages schwankt und durch körperliche Belastungen, Aufregung und Stress beeinflusst wird, sind einzelne Messungen nur Momentaufnahmen. Zudem können Betroffene in der Arztpraxis andere Blutdruckwerte haben als im häuslichen Umfeld. Mediziner empfehlen daher, dass Betroffene und Menschen über 50 Jahre ihren Blutdruck regelmäßig zu Hause messen.

Gefährlich ist ein zu hoher Blutdruck vor allem wegen seiner Folgeerkrankungen. Muss die linke Herzkammer unter Dauerdruck arbeiten, können sich ihre Wände verdicken. Dies kann in eine Herzschwäche münden. Bluthochdruck ist auch ein wichtiger Risikofaktor für Schlaganfälle. Moderne Blutdruckmessgeräte wie z.B. das Systo Monitor Connect 400 von Soehnle (UVP: 69,99 EUR) liefern präzise Daten, die sich tagesaktuell speichern lassen und dadurch eine Art Blutdrucktagebuch ermöglichen. Dazu warnt das Gerät bei zu viel Bewegung während der Messung, wodurch das Ergebnis beeinflusst werden kann. Zusammen mit den Messergebnissen, die der Arzt in der Praxis erhebt, erhält der Mediziner so ein fundiertes Datenmaterial, das die Therapie erheblich unterstützen kann. Allerdings sind dafür exakte Messergebnisse notwendig. Beachtet man ein paar Regeln, ist die Blutdruckselbstmessung nicht schwer. Dazu zählen beispielsweise eine Messung in entspanntem Zustand im Sitzen sowie die richtige Größe der Blutdruckmanschette. Während bei der Gelegenheitsblutdruckmessung“ beim Arzt ein Blutdruckwert von kleiner als 140/90 mmHG als normal gilt, liegt der Grenzwert bei der Blutdruckselbstmessung zu Hause bei 135/85 mmHG.

Mit den folgenden Empfehlungen der Hochdruckliga können Sie Ihren Blutdruck korrekt messen:

Systo Monitor Connect 400 2

• Immer zur gleichen Zeit morgens und abends messen.
• Die Messung sollte erst nach 5 Minuten ruhigen Sitzens im entspannten Zustand stattfinden.
• Den zu messenden Arm auf den Tisch legen.
• Der Unterrand der Blutdruckmanschette eines Oberarmmessgerätes sollte 2,5 cm über der Ellenbeuge enden (Manschette in Herzhöhe). Auf die richtige Größe der Blutdruckmanschette ist dabei zu achten: Ist sie zu klein, wird ein zu hoher Blutdruck ermittelt.
• Wiederholungsmessungen sollten frühestens nach einer halben Minute stattfinden. Empfohlen werden zwei Messungen hintereinander, wobei der zweite, in der Regel niedrigere Wert, zählt.

Bislang unentdeckter Bluthochdruck kann dank der eigenen Messung zu Hause rechtzeitig erkannt werden. Dadurch lässt sich das Risiko für Folgeerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems verringern.

Oberarm-Blutdruckmessgerät im Test

Bluthochdruck ist in Deutschland weit verbreitet und ein Risikofaktor für Herzkrankheiten und Schlaganfälle. Wer seinen Blutdruck regelmäßig kontrollieren möchte, muss sich auf ein zuverlässiges Messgerät verlassen können. In unserem Test haben wir das Oberarm-Blutdruckmessgerät BM 54 von Beurer auf seine Funktion, seine Handhabung, sein Display, die Manchette und die Bedienungsanleitung überprüft und dahingehend bewertet. Wie das Gerät im Test abgeschnitten hat, erfahren Sie hier

Quelle

P.U.N.K.T. PR GmbH

/www/htdocs/w00bc79c/domains/2018_etm-testmagazin-de