Hochautomatisiertes Fahren wird Realität

19. Januar 2016

Autos, die wie von Geisterhand alleine fahren, kennt man in der Regel nur aus Science-Fiction Filmen. Genau das soll sich aber bald ändern. Damit das Autofahren dann nach wie vor sicher bleibt, wird jetzt an neuen und modernen Testmethoden gearbeitet.

PEGASUS soll Grundlagen legen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat zu diesem Zweck das Forschungsprojekt PEGASUS ins Leben gerufen. Das Vorhaben mit dem kompliziert-klingenden Namen „Projekt zur Etablierung von generell akzeptierten Gütekriterien, Werkzeugen und Methoden sowie Szenarien und Situationen zur Freigabe hochautomatisierter Fahrfunktionen“ soll dazu dienen, die Grundlagen für die Entwicklung von Testmethoden für hochautomatisiertes Fahren zu entwickeln; insbesondere auf Autobahnen bis zu Tempo 130 km/h. An dem Vorhaben, das 16,3 Millionen Euro kosten wird, sind 14 Industriepartner der Automobil- und Zulieferindustrie sowie zwei wissenschaftliche Einrichtungen und eine technische Prüforganisation beteiligt. Das Projekt soll im Juni 2019 abgeschlossen werden.

Automatisiertes Fahren bietet viele Vorteile

Hochautomatisiertes Fahren klingt zwar futuristisch und mutet für viele sicherlich wie eine technische Spielerei an, doch hat die Technologie auch zahlreiche praktische Vorteile. Großflächig eingesetzt und sorgfältig geprüft, könnten automatisierte Fahrzeuge langfristig gesehen für mehr Verkehrssicherheit auf den Straßen sorgen. Außerdem wären die Fahrzeuge förderlich für den Umweltschutz und könnten gerade älteren und körperlich behinderten oder eingeschränkten Menschen zu mehr Mobilität verhelfen. Nicht zuletzt wäre die Ausarbeitung der Technologie für die Wirtschaft vorteilhaft. „Automatisiertes Fahren ist ein wichtiger Treiber für Innovationen und Wertschöpfung und damit von hoher Bedeutung für den Automobilstandort Deutschland. Diese Chancen müssen wir nutzen und gemeinsam mit Industrie und Wissenschaft vorangehen“, erklärt Matthias Machnig, Staatssekretär im BMWi.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

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